DE46775C - Ausdehnbare Matrize an Knopfpressen - Google Patents
Ausdehnbare Matrize an KnopfpressenInfo
- Publication number
- DE46775C DE46775C DENDAT46775D DE46775DA DE46775C DE 46775 C DE46775 C DE 46775C DE NDAT46775 D DENDAT46775 D DE NDAT46775D DE 46775D A DE46775D A DE 46775DA DE 46775 C DE46775 C DE 46775C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ring
- fabric
- button
- button presses
- piston
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 15
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- NJPPVKZQTLUDBO-UHFFFAOYSA-N novaluron Chemical compound C1=C(Cl)C(OC(F)(F)C(OC(F)(F)F)F)=CC=C1NC(=O)NC(=O)C1=C(F)C=CC=C1F NJPPVKZQTLUDBO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 229910000639 Spring steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 1
- 238000004080 punching Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B1/00—Buttons
- A44B1/08—Constructional characteristics
- A44B1/12—Constructional characteristics covered by fabric
- A44B1/126—Manufacture not otherwise provided for
Landscapes
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Ausdehnbare Matrize an Knopfpressen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. December 1887 ab.
Die bisher bekannt gewordenen Maschinen zur Herstellung von Stoff knöpfen nehmen keine
Rücksicht auf die Unterschiede in der Stärke der verschiedenen Stoffe, mit welchen die
Metallblechscheibe des Knopfobertheiles überzogen wird, so dafs bei Anwendung eines
dicken Stoffes dieser in die Prefsform so stark eingezwängt wird und eine solche Reibung erleidet,
dafs leicht eine Beschädigung des Stoffes entsteht.
Diesem Mangel wird durch vorliegende Erfindung abgeholfen, welche darin besteht, dafs
eine bis zu gewissem Grade ausdehnbare Matrize benutzt wird, so dafs hierdurch ein Ausgleich
für - die verschiedenen Stoffstärken geschaffen und der.Stoff vor jeder allzu starken,
■beschädigenden Spannung bewahrt wird. Die Maschine zeichnet sich aufserdem durch einige
Neuerungen an der Einrichtung des Prefskolbens .aus, welcher die Patrize bethätigt, insbesondere
kommt hierbei ein hin- und herschwingender Halter für den Prefskolben zur
Anwendung.
Fig. ι beiliegender Zeichnung zeigt die Knopfmaschine
in Seitenansicht, Fig. 2 in Oberansicht mit zur Seite gedrehtem Prefskolben-. halter. Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach
3-3, Fig. i. Der Handhebel, mittelst dessen der Prefskolben bethätigt wird, ist in vorgenannten
Figuren abgebrochen dargestellt; Fig. 4 zeigt diesen Handhebel für sich in kleinerem
Mafsstabe.
Fig. 5 veranschaulicht in gröfserem Mafsstabe einen Theil der Platte des Untersatzes,
mit einem Brett, auf welchem aus dem Stoff mittelst eines ringförmigen Messers die zum
Beziehen des Knopfobertheiles erforderlichen Scheiben ausgeschnitten werden. Fig. 6 und 7
zeigen im Schnitt die Werkzeuge, durch welche die Vereinigung der verschiedenen Theile des
Knopfes bewirkt wird, und zwar im Anfang und am Schlufs der Thätigkeit. '.
Fig. 8 ist ein Schaubild der sich erweiternden Matrizenform.
Die obere Platte des Untersatzes 7 bildet in dem mittleren verstärkten Theil 8 das Bett
für die Matrize^ welche aus einem geschlossenen starren Ring 9 und einem zweiten inneren
Ring 10 besteht, der aus Federstahl besteht, bei 11 aufgeschlitzt ist und geringeren äufseren
Querschnitt hat, als die lichte Weite des Ringes 9 beträgt, so dafs ein Weiten des Ringes ι ο
stattfinden kann. Um ein unbeabsichtigtes Herausheben bezw. Drehen des Ringes 10 zu verhindern,
ist die Lage desselben durch einen Stift 12 gesichert, welcher durch den äufseren
Ring 9 in die Bohrung 35 des inneren Ringes ι ο eintritt. Der obere Rand des Ringes ι ο
ist nach innen zu abgeschrägt, so dafs beim Eindrücken eines stärkeren Gegenstandes das
Auseinanderfedern des Ringes 10 in geeigneter Weise eingeleitet wird.
Die Patrize besteht ebenfalls aus zwei Theilen, dem mittleren vollen Stempel 13 mit nach
dem Untertheil des Knopfes ausgehöhlter unterer Endfläche und der auf 13 verschiebbaren Ringhülse
14, welche sich mittelst eines Schlitzes 1 5
an dem in dem Stempel 13 befestigten Stift 16
führt, so dafs also die beiden Theile 13 und 14 eine gewisse gegenseitige Verschiebung
erhalten können.
Die Bethätigung der Patrize erfolgt durch den senkrecht verschiebbaren Prefskolben 17,
welcher lose in einem zur Seite drehbaren Halter sitzt. Letzterer besteht aus der oberen
Platte 18, welche um den in dem Ständer ig befestigten Schraubstift 38 drehbar ist, dem
Bügel 37, der die unteren Enden des letzteren verbindenden Büchse 23 und dem die oberen
Enden des Bügels verbindenden Steg 29.
Das freie Ende der Platte 18 ist mit einem Griff 20 versehen. Während der Thätigkeit
der Maschine ruht das freie Ende des Halters in dem mit einem Schlitz versehenen Kopf 21
des Ständers 22, welcher symmetrisch zu 19 auf dem Untersatz 7 angeordnet ist. Der Schlitz
in dem Kopf 21 ist so begrenzt, dafs bei vollständigem
Einschieben des freien Endes des Halters in denselben der in der Büchse 23 geführte
Prefskolben 17 genau zu der Patrize centrirt ist.
Der Prefskolben ist unten mit einem verbreiterten Kopf versehen und wird für gewöhnlich
durch eine Spiralfeder 24, deren unteres Ende sich auf die Büchse 23 stützt, während das obere Ende sich gegen einen in
dem Kolben befestigten Stift 25 legt, in angehobener Lage erhalten. Das Niederdrücken
des Prefskolbens 17 erfolgt unter Zusammenpressen der Spiralfeder 24 mittelst des mit
Excenter 27 versehenen Handhebels 26, welcher um den in dem Steg 29 befestigten
Stift 28 drehbar ist.
Wie Fig. 5 veranschaulicht, kann die Maschine nach Beseitigung der Matrize mit der
Patrize auch zum Ausschneiden der zum Beziehen des Knopfes dienenden Stoffscheiben
benutzt werden. Man legt hierzu auf der Platte 8 des Untersatzes ein Brett 31, auf welchem
der Stoff 32 ausgebreitet wird, setzt dann centrisch unter den Kopf des Prefskolbens
17 auf den Stoff einen mit einer Schneidkante versehenen Ring 30 auf, dessen Gröfse
der gewünschten Stoffscheibengröfse entspricht, und drückt mittelst des Hebels 26 den Kolben 17 nieder, so dafs'die gewünschte Scheibe
aus dem Stoff herausgeschnitten wird.
Der Vorgang bei Anfertigung der Knöpfe ist folgender: Der Halter 18 wird zur Seite gedreht,
Fig. 2, und die Patrize aus der Matrize entfernt. In letztere wird nun zunächst die
Stoffscheibe 32 eingedrückt und' auf dieselbe die Blechscheibe 34 gelegt, welche durch be-^
sonderes Stanzen bereits vorher in die geeignete Form gebracht ist (Fig. 6).. Der aufgebogene
Rand dieser Scheibe ist nach oben gerichtet.
Alsdann wird der bereits vorher für sich fertig gestellte Untertheil 39 des Knopfes in
die Aushöhlung 36 des Stempels 13 eingelegt und aus dieser zusammen mit der darauf verschiebbaren
Hülse 14 in die Matrize, d. h. in den federnden Ring 10 eingesetzt. Die Hülse 14
ist dabei ausgezogen, so dafs durch den abgeschrägten Rand derselben der obere Rand
der Stoffscheibe nach innen umgebogen wird.
Sobald nun der Prefskolben 17 niedergedrückt
,wird, schiebt sich der Stempel 13
innerhalb der Hülse 14 nach unten vor, der
Kiiopfuntertheil legt sich auf den umgebogenen Stoffrand, faltet letzteren beim weiteren Vordringen
des Stempels 13 vollständig um den aufrecht stehenden Rand der Obertheilblechscheibe
34 herum und dringt schliefslich selbst in diesen aufgezogenen Theil ein. .
Inzwischen ist der Stempel 13 derart in der
Hülse 14 vorgeschoben worden, dafs letztere nunmehr von dem oberen stärkeren Theil des
Stempels 13 mitgenommen wird. Hierbei wird schliefslich der nach oben gerichtete Rand der
Obertheilscheibe 34 durch den nach innen abgeschrägten Rand der Hülse 14 zusammen
mit dem umgefalteten Stoffrand in der aus Fig. 7 ersichtlichen Weise nach innen über
den Rand des Untertheiles umgebogen und hierdurch die Vereinigung zwischen Ober- und
Untertheil herbeigeführt.
Bei diesem Vorgange wird der Ring 10 in einem der Stoffstärke entsprechenden Mafse
aus einander federn und somit jedes den Stoff beschädigende Zwängen vermieden.
Es leuchtet ein, dafs die Matrize auch blos aus dem federnden Ring 10 bestehen könnte,
doch ist die Anwendung des äufseren Ringes 9 zweckmäfsig zur Begrenzung der maximalen
Weitung des federnden Ringes.
Mit Bezug auf die Herstellung der Maschine sei bemerkt, dafs der Untersatz 7 mit den
beiden Ständern 19 und 22, sowie der Halter 18 mit Bügel 37, Büchse 23 und
Steg 29 als je ein Gufsstück hergestellt werden können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei Knopfpressen die Anwendung einer vorzugsweise aus einem geschlitzten federnden Ring (10) bestehenden ausdehnbaren Matrize, welche sich für gewöhnlich zum kleinsten Durchmesser zusammenschliefst und deren äufserste Erweiterung durch einen geschlossenen Ring (9) oder feste Anschläge begrenzt wird, zu dem Zwecke, die Presse ohne Auswechselung der Werkzeugstücke für verschiedene Stärken des Knopf bezuges benutzen zu können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE46775C true DE46775C (de) |
Family
ID=321857
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT46775D Active DE46775C (de) | Ausdehnbare Matrize an Knopfpressen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE46775C (de) |
-
0
- DE DENDAT46775D patent/DE46775C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE46775C (de) | Ausdehnbare Matrize an Knopfpressen | |
| DE75038C (de) | Presse zur Herstellung von Röhren mit rechteckigem oder polygonalem Querschnitt | |
| DE3228321C2 (de) | ||
| DE667949C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Rohren auf einer Abkantpresse | |
| DE308899C (de) | ||
| DE3632123C2 (de) | Biegepresse | |
| DE326961C (de) | Verfahren zum Pressen von Pufferhuelsen aus einem Block | |
| DE20263C (de) | Neuerungen in der Fabrikation von Hacken und ähnlichen Werkzeugen | |
| DE174365C (de) | ||
| DE820362C (de) | Vorrichtung zum Anstauchen der Koepfe an die einzelnen Teile eines Taschenmessers oder die Heftschalen mit dem Erl von Messern aller Art verbindende Nietstifte | |
| DE73110C (de) | Maschine zur Herstellung stofibezogener Metallknöpfe | |
| DE704811C (de) | Verfahren zur Herstellung von zweischenkligen Nagelschaeften fuer Naegel, insbesondere fuer Polsternaegel mit aufgepresster Kopfplatte | |
| DE48527C (de) | Verfahren und Maschinen zur Herstellung von gelochten Blechplatten und Blechstreifen für Heftungen | |
| DE41125C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von. Ringen mit Stoffüberzug durch Pressung | |
| DE167098C (de) | ||
| DE504919C (de) | Maschine zur Befestigung von Druckknopf- oder anderen Knopfteilen an Stoff, Leder u.dgl. | |
| DE184789C (de) | ||
| DE216412C (de) | ||
| DE499946C (de) | Vorrichtung zur Herstellung der in den Laengsraendern des gewoelbten Bettes eines Guertelschlosses angeordneten Schraegschlitze | |
| DE182033C (de) | ||
| DE42645C (de) | Maschine zur Herstellung von Stoffknöpfen | |
| DE280941C (de) | ||
| DE312166C (de) | ||
| AT110216B (de) | Hubkontrolleinrichtung für Maschinen und Werkzeuge mit hin- und hergehendem Arbeitsorgan. | |
| DE236500C (de) |