DE42645C - Maschine zur Herstellung von Stoffknöpfen - Google Patents
Maschine zur Herstellung von StoffknöpfenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B1/00—Buttons
- A44B1/08—Constructional characteristics
- A44B1/12—Constructional characteristics covered by fabric
- A44B1/126—Manufacture not otherwise provided for
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- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Mai 1887 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Stoffknöpfen. Diese Maschine,
welche durch die Fig. 1, 8 und 9 in Vorderansicht, im. Schnitt und in Seitenansicht
veranschaulicht wird, besteht im wesentlichen aus einem Ständer A, in welchem der durch
einen Druckhebel D bethätigte Oberstempel B gleitend angeordnet ist, und dessen Fufs zur
Aufnahme einer in Führungen einstellbaren Platte E mit den Unterstempeln C dient. Die
Einstellung der Platte E erfolgt durch den in deren Löcher G einfedernden Bolzen F. Doch
kann dieselbe auch, wie in Fig. 11 angedeutet,
rund und dann drehbar angeordnet sein.
Der Unterstempel C hat einen auf Federn H ruhenden, mit einer Aussparung O ausgestatteten
Ring R erhalten, welcher mittelst einer einseitig belasteten drehbaren Klinke 7, Fig. 10.,
in der in Fig. 8 dargestellten Lage gehalten wird, so dafs er beim Niedergehen des Oberstempels
B nicht mit herabgedrückt werden kann. Dieses Festsperren des Ringes R des
Unterstempels erfolgt durch den Druck einer den Oberstempel ß umgebenden Hülse Af,
welche, durch eine Schraubenfeder L auf dem Oberstempel festgehalten, sich beim Herabgehen
gegen einen Ansatz N des letzteren legt und so das obere Ende der Klinke / nach aufsen
drückt. Für gewöhnlich wird der Ring R des Unterstempels durch die Feder H allein hoch
gehalten, während die Klinke / infolge ihres belasteten Obertheils so gekippt ist, dafs ihr
Haken nicht unter den Ring greifen kann. Wird demnach die Klinke / durch den Stempel
M nicht zurückgedrückt, so mufs sich beim Herabgehen des Oberstempels auch der
Ring R des Unterstempels dem Drucke der Feder H entgegen abwärts bewegen. Dies geschieht,
wenn ein in Fig. 2, 3, 4 und 12 gezeigter Umbördelungsstempel /, dessen ä'ufserer
Umfangstheil U einen entsprechend kleineren Durchmesser als die Hülse M hat, auf den
Unterstempel aufgesetzt wird, in welchem Falle also der Ring R des letzteren unter dem Druck
des Oberstempels sich frei nach unten bewegen kann.
Behufs Herstellung der Knöpfe wird der zum Beziehen dienende Stoff a, Fig. 13, in
die ringförmige Aussparung O, Fig. 8, des Ringes R und die zu beziehende Stoffscheibe b
je nach ihrer Gröfse in eine Aussparung T oder über eine ringförmige Nase 5 des Oberstempels
gelegt und dieser dann herabgedrückt. Die Klinke I hält dabei infolge der Einwirkung
der Hülse M den Ring R fest, so dafs die Stoffscheibe b in den Stoff α hineingedrückt
wird, wie aus Fig. 14 zu ersehen. Der um die Stoffscheibe b geprefste Rand des Bezuges
α wird alsdann von der durch den jetzt zwischengeschalteten Umbördelungsstempel J
aufgenommenen Befestigungsscheibe c mittelst des Oberstempels B zwischen die Befestigungsscheibe c und die Stoffscheibe b festgeklemmt
(Fig. 15), indem dabei der Ring R des Unterstempels
C von der Klinke J freigelassen wird und mit herabgeht.
Um die Knopfbezüge auszuschneiden, braucht man nur den Unterstempel durch einen entsprechenden
Holzblock zu ersetzen und am Oberstempel B einen der in Fig. 5 bis 7 dargestellten
Schneidringe W zu befestigen, zu
Claims (1)
- welchem Zwecke man den Stempel durch die Klemmschraube Y feststellen kann.Patenτ-Anspruch:Eine Maschine zur Herstellung von Stoffknöpfen, bei welcher durch den Druck eines mit verschiebbarer Hülse M versehenen Oberstempels B gegen einen mit verschiebbarem Ring R nebst Aussparung 0 ausgestatteten Unterstempel C die Verbindung eines Stofflappens α mit einer Stoffscheibe b und einer Befestigungsscheibe c erzielt wird, und welche gekennzeichnet ist:a) durch eine einseitig belastete drehbare Klinke (I), welche durch die Hülse M des herabgehenden Oberstempels B senkrecht gestellt und so unter den Ring R gedrückt wird, um diesen in seiner oberen Lage zu halten, und das Umlegen des auf dem Ring angebrachten Stofflappens a, um die von dem Oberstempel B zugeführte Stoffscheibe b in der Aussparung 0 herbeizuführen ;b) durch einen zur Aufnahme der Befestigungsscheibe c dienenden Umbördelungsstempel (J), welcher einen geringeren Durchmesser als die Hülse M besitzt und, zwischen den Ober- und Unterstempel eingeschaltet, die Klinke / in ihrer schrägen Lage lä'fst, um so nach ,Herabdrücken des Ringes R den Stofflappen α zwischen die Stoffscheibe b und die Befestigungsscheibe c zu klemmen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42645C true DE42645C (de) |
Family
ID=318027
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42645D Expired - Lifetime DE42645C (de) | Maschine zur Herstellung von Stoffknöpfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42645C (de) |
-
0
- DE DENDAT42645D patent/DE42645C/de not_active Expired - Lifetime
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