DE41132C - Maschine zur Herstellung von Stoffknöpfen - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Stoffknöpfen

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DE41132C
DE41132C DENDAT41132D DE41132DA DE41132C DE 41132 C DE41132 C DE 41132C DE NDAT41132 D DENDAT41132 D DE NDAT41132D DE 41132D A DE41132D A DE 41132DA DE 41132 C DE41132 C DE 41132C
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DE
Germany
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punch
lever
pin
production
machine
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Application number
DENDAT41132D
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English (en)
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W. W. WADE in Medford, Mass
Publication of DE41132C publication Critical patent/DE41132C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B1/00Buttons
    • A44B1/08Constructional characteristics
    • A44B1/12Constructional characteristics covered by fabric
    • A44B1/126Manufacture not otherwise provided for

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  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Maschinen zur Herstellung von überzogenen Knöpfen und besteht hauptsächlich in der Anwendung eines oberen und eines auf beweglichem Schlitten angeordneten unteren Stempels oder Lagerstempels, sowie in Vorrichtungen zur Handhabung und zur Regelung der Bewegungen der Stempel.
In den beiliegenden Zeichnungen sind:
Fig. ι ein senkrechter Schnitt durch eine mit den Verbesserungen versehene Knopfmaschine;
Fig. 2 eine Hinteransicht der Lagerplatte und der von derselben getragenen Theile;
Fig. 3 ein Grundrifs der Lagerplatte nebst den daran befestigten Theilen;
Fig. 4 ein Mittellängsschnitt durch die Lagerplatte nebst ihren Theilen;
Fig. 5 eine schaubildliche Ansicht der sich unter der Lagerplatte befindenden Theile.
Fig. 6 bis 9 stellen die Weise dar, in welcher die einzelnen Theile des Knopfes zusammengesetzt werden.
Fig. ι ο ist eine Einzelansicht einer der thätigen Hebel.
Die Lagerplatte A ist in länglicher Form dargestellt, getragen von Füfsen B, und auf derselben ruht ein Ständer C, versehen mit Führungen 2, 2, in welchen die Stempelstange D gleitet. Durch einen Schlitz χ des Ständers C reicht ein von der Stempelstange D ausgehender Arm 3, und durch diesen Arm reicht eine mit Schraubengewinde versehene Stange 4, auf welcher sich zwei Muttern 5, 5 befinden, durch welch letztere die Stange 4 in Bezug auf den Arm 3 eingestellt werden kann. Eine Spiralfeder 6 ist mit einem Ende in einer Oese am Ständer C befestigt und mit dem anderen an dem unteren Ende der Stange 4 oder an einem mit dem letzteren verbundenen Theile, so dafs dieselbe die Stange 4 mit der Stempelstange D nach oben hält.
Die auf einem beweglichen Schlitten G angebrachten unteren oder Lagerstempel E F arbeiten mit dem an der Stange D angebrachten Stempel q. Der besagte Schlitten G gleitet zwischen Führern oder anderweitig geleitet auf der Lagerplatte A und ist in seiner Bewegung in der Weise beschränkt, dafs die unteren Stempel wechselweise genau unter den oberen gebracht werden. Der Schlitten G ist durch einen Zapfen 10 an der Lagerplatte verzapft und dreht sich um diesen Zapfen, und ein an dem Schlitten befestigter Finger oder Ansatz 11 wird in seiner Bewegung mit dem Schlitten von den in den Ansätzen 13, 13 sich drehenden verstellbaren Schrauben 12,12 in der Weise beschränkt, dafs die unteren Stempel genau unter den oberen gebracht werden können.
In der Lagerplatte A ist ein Schlitz Y, durch welchen der Zapfen oder die Achse des Stempels E hindurchreicht.
Die Construction der Stempel richtet sich nach der Art der herzustellenden Knöpfe.
Ein mit Tuch oder anderem Material überzogener Knopf besteht gewöhnlich aus folgenden Theilen:
Dem mit Stanze aus dünnem Metallblech geschlagenen Ring, der in der Mitte mit einem Loch versehen ist, durch welches das Futter hindurchragt, um die zum Annähen nöthige Butze
zu bilden, der gewöhnlich aus starkem Papier hergestellten Füllung um den geflantschten Oberboden und dem Material zum Ueberziehen des Knopfes. Diese einzelnen Theile werden auf geeignete Weise angefertigt. Die Reihenfolge, in welcher die einzelnen Theile zu einem Knopf zusammengefügt werden, ist in Fig. 6 bis 9 dargestellt; die Arbeit wird später beschrieben. In diesen Figuren sind W das Material zum Ueberzug, V der umgebördelte Oberboden aus Metall, Z die Papierfüllung und U der Ring mit der Oeffnung für die Butze S des Futters.
Der Vorgang ist folgender:
Der Oberboden wird in den unteren Stempel F gelegt und mit dem Ueberzug bedeckt; der Stempel F wird nun unter den oberen Stempel q gebracht und der Oberboden in letzteren, welcher entsprechend construirt ist, hineingeprefst, so dafs der Ueberzug, wie in Fig. 7 dargestellt, über den Flantsch des Oberbodens hinwegragt. Der untere Stempel E, in welchen vorher der Ring, das Futter und die Füllung gelegt worden sind, wird nun unter den oberen Stempel q gebracht; dieser letztere wird nun auf den Stempel E heruntergedrückt, wodurch Ring und Füllung in den Oberboden hineingeprefst werden, und der Flantsch des letzteren umgebogen, um die einzelnen Theile zusammenzuhalten, wie in Fig. 9 dargestellt. Nach dieser Arbeit wird der Stempel q gehoben und der fertige Knopf entfernt. Der Schlitten G wird mit der Hand hin- und herbewegt.
Das Futter kann entweder mit Hülfe der Stempel EF oder, wenn gewünscht, mittelst einer eigenen Presse in den Ring und durch die Oeffnung desselben geprefst werden.
Die Bewegung des Zapfens 15, des Stempels E und des oberen Stempels q wird durch folgenden Mechanismus ausgeführt:
Das untere Ende der Stange 4 ist mit dem äufseren Ende eines Hebels 20 verbunden, welcher an einem Hängelager 21 unterhalb der Lagerplatte verzapft ist, und in Hängelagern 22, 22 ebenfalls unter der Lagerplatte dreht sich eine schwingende Welle 23, welche ein Excenter / trägt, das unmittelbar über einer zwischen Ansätzen des Hebels 20 getragenen Reibungswelle 24 steht.
An dem Hängelager 21 ist ebenfalls das hintere Ende eines Hebels 30 angelenkt, welcher bis über das Excenter I reicht, dessen äufseres Ende 40 unten abgeschrägt ist; der Hebel 30 ist aufserdem mit einem Stift 32 versehen, welcher, wenn der Stempel E unter dem Stempel q sich befindet, unmittelbar unter dem Zapfen 1 5 steht.
Von der Welle 23 aus reicht ein Arm 33 nach unten, welcher hier mit einem Tritt versehen ist, durch welchen der Arbeiter die Welle 23 in Bewegung setzt. An dem Arm 33 ist ein Hemmarm 35 angebracht, welcher gegen eine in der Lagerplatte angebrachte verstellbare Hemmschraube 36 anschlägt und so die Bewegung der Welle 23 begrenzt.
Das Excenter / trägt an einem Ende eine Reibungsrolle 40, während das andere Ende mit einer gebogenen Fläche 42 versehen ist, die nach einem Kreis geformt ist, dessen Mittelpunkt die Achse der Welle 23 ist.
Wenn der Stempel F unter dem Stempel q steht und die Welle 23 in der Richtung des Pfeiles, Fig. 5, bewegt wird, wird die Fläche 42 auf den Hebel 20 gedrückt und dieser geht nieder; dadurch wird die Stempelstange -D mit dem Stempel q nach unten geführt, bis der Oberboden V mit dem Ueberzug W in den Stempel q hineingeprefst sind.
Die Welle 23 wird nun in umgekehrter Richtung bewegt, währenddessen wird der Schlitten G verschoben, um den Stempel E unter den Stempel q zu bringen, nach welchem die Welle 23 wieder in der Richtung des Pfeiles bewegt wird.
Während das Excenter / in senkrechte Stellung gebracht wird, wird seine Kreisfläche 42 gegen die Rolle 24 des Hebels 20 und seine Rolle 40 gegen die Abschrägung 41 des Hebels 30 gedrückt. Dadurch wird der Hebel 20 und mit ihm der Stempel q nach unten gedrückt und der Hebel 30 so gehoben, dafs sein Zapfen 32 gegen den Zapfen 15 des Stempels E stöfst und diesen hebt; der Knopf wird auf diese Weise zwischen dem heruntergedrückten Stempel q und dem heraufgedruckten Theil des Stempels E geprefst, bis die Füllung und der Ring in den Oberboden hineingeprefst sind, und der Flantsch umgebogen, um die Theile zusammenzuhalten.
Der Arm 35 schlägt nun gegen die Hemmschraube 36, wodurch jede weitere Bewegung der Welle 23 verhindert wird, so dafs der Knopf nicht zermalmt wird.
Man kann sehen, dafs, da die Fläche. 42 des Excenters / eine Kreisfläche ist, der Hebel 20 nicht weiterbewegt wird, nachdem der Rand des Excenters über die Mitte der Rolle 24 hinaus ist, wodurch der obere Stempel q stillgehalten wird, nachdem er niedergedrückt worden ist, während der Hebel 30 nach und nach gehoben wird, dadurch, dafs die Rolle 40 gegen die Abschragung 41 gedrückt wird. Während das Excenter nach und nach zwischen 24 und 41 seine senkrechte Stellung einnimmt, ist die Spannung oder der Zug auf entgegengesetzten Seiten des Excenters, so dafs kein Streben vorhanden ist, die Welle 23 gegen ihre Lager zu. drücken und so die Maschine unnöthig abzunutzen.
Wenn die Bewegung der Welle 23 umgekehrt wird, fällt der Hebel 30 nach und nach, aber der Hebel 20 und Stempel q werden nicht bewegt, bis der Stift 32 den Zapfen 15 nicht mehr berührt, wenn der Stempel q schnell gehoben wird und der Schlitten G bewegt werden kann, um den Vorgang zu wiederholen.
Man kann sehen, dafs die Abschrägung 41 des Hebels 30 ein gleichmäfsigeres Heben desselben sowie gröfseren Druck hervorbringt.
Um Abnutzung zu vermindern und Ausbesserungen zu erleichtern, kann diese Abschrägung sich an einer besonderen Stahl- oder anderen harten Metallplatte 50 befinden, welche auf der unteren Seite des Hebels 30 zwischen Ansätzen 51 befestigt wird. Um diese Platte in ihrer Längsrichtung verstellen zu können, kann dieselbe mit einem Schlitz versehen sein, durch welchen eine Stellschraube 53 hindurchgeht, um die Platte an dem Hebel 30 zu befestigen.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch:
    Eine Maschine zur Herstellung von Stoffknöpfen mit gleichzeitiger Bewegung des oberen Stempels (q) und des Stiftes (15), der unteren Stempel (E und F) gegen einander durch ein entsprechend geformtes Excenter (I) und der Frictionsrollen (40 und 24) in Verbindung mit dem Hebel (20) der Zugstange (4) und Feder (b) und des Hebels (30), welcher den Zapfen (32) trägt und eine abgeschrägte Fläche (41) besitzt; die Begrenzung dieser Bewegung erfolgt durch den Arm (35) und Stellschraube (36), sowie die Führung der beiden Stempel (E und F) in einem Schlitz (Y) der Tischplatte (A) und Begrenzung dieser Führung durch Stellschrauben (12), um die Stempel (E und F) abwechselnd genau unter den Oberstempel (q) bringen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT41132D Maschine zur Herstellung von Stoffknöpfen Expired - Lifetime DE41132C (de)

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