DE37147C - Kappenbiegmaschine - Google Patents

Kappenbiegmaschine

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DE37147C
DE37147C DENDAT37147D DE37147DA DE37147C DE 37147 C DE37147 C DE 37147C DE NDAT37147 D DENDAT37147 D DE NDAT37147D DE 37147D A DE37147D A DE 37147DA DE 37147 C DE37147 C DE 37147C
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Germany
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edge
piston
leather
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Application number
DENDAT37147D
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English (en)
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J. KlEFFER in Montreal, Canada
Publication of DE37147C publication Critical patent/DE37147C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D8/00Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
    • A43D8/006Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks for forming shoe stiffeners
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D8/00Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
    • A43D8/02Cutting-out
    • A43D8/04Stamping-out

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine, welche beim Fertigmachen der Kappen von Stiefeln oder Schuhen gebraucht wird.
Bei dem aus der Kappenpresse kommenden Kappenleder ist der Rand der Kappe aufwärts gebogen.
Wenn die Kappe auf den Leisten geschlagen wird, so mufs, damit die Sohle in die Kappe eingelegt werden kannj der untere Rand des Kappenleders herabgebogen werden. Sobald die Sohle eingelegt ist, mufs, damit dieselbe an der Kappe befestigt werden kann, der nach unten gebogene Rand der Kappe wieder aufwärts gebogen werden, so dafs derselbe sich auf die Sohle auflegt.
Fig. 13 zeigt in umgekehrter Stellung ein Kappenleder mit umgebogenem Rande \.
Es ist nothwendig, dafs der Rand diese Lage anfänglich hat, ehe er in die in Fig. 14 gezeichnete Lage herausgebogen wird, damit sich derselbe leicht und ohne Mühe wieder in die anfängliche umgebogene Lage, Fig. 13, zurückbiegen läfst.
Fig. 14 zeigt die Herausbiegung des Randes £, wenn die Kappe auf den Leisten geschlagen ist, damit die Sohle u. s. w. eingelegt werden kann.
Die Stelle, an welcher die Umbiegung geschieht, ist mit \i bezeichnet.
Geschieht das Umbiegen des Kappenrandes von Hand, so leidet, wenn nicht mit grofser Sorgfalt verfahren wird, die richtige Form der Kappe, und es treten Formänderungen ein, wodurch die Kappen mehr oder weniger stark beschädigt werden.
Zur Vermeidung dieses Uebelstandes, welchen ein Umbiegen des Randes der Kappe von Hand zur Folge hat, und um diese Arbeit rascher und richtiger zu machen, hat man versucht, den Rand vermittelst Walzen aufzubiegen.
Zu diesem Zwecke dient das Walzenpaar ^1 ^2, Fig. 15, durch welches die Kappenleder hindurchgehen, so dafs die Biegung %* des äufseren Kappenrandes durch die abgerundete Ecke ^3 des Walzenpaares hervorgebracht wird. Solche .Walzen arbeiten indessen nicht zuverlässig, weil sie die Biegung ^4 nicht genau an der richtigen Stelle der Kappe hervorbringen. Die Folge davon ist, dafs ein grofser Pröcentsatz der mit gewalztem Rande versehenen Kappen gänzlich unbrauchbar ist, während ein weiterer grofser Procentsatz eine schlechte Form erhält, so dafs der Werth derselben ganz beträchtlich vermindert wird, ungeachtet der gröfsten Sorgfalt, welche bei dem Walzen beobachtet werden mufste.
Durch die vorliegende Biegmaschine wird die Arbeit des Umbiegens des Kappenrandes schneller und richtiger als mit der Hand oder mit Walzen gemacht.
Ohne dafs eine besondere Sorgfalt bei der Bedienung der Maschine erforderlich wäre, liefert dieselbe alle Kappen in fehlerfreier und gleichmäfsiger Gestalt.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι die neue Kappen-Biegmaschine in der Seitenansicht,
Fig. 2 dieselbe von vorn, und
Fig. 3 dieselbe von oben gesehen.
Fig. 4 ist ein senkrechter Längenschnitt durch die Mitte der Maschine.
Fig. 5 zeigt den Extractor für sich, sowie die Wirkungsweise desselben.
Fig. 6 ist ein Theil der Maschine, in der nämlichen Ebene wie Fig. 4 geschnitten, wobei jedoch die arbeitenden· Theile sich in anderer Stellung als in Fig. 4 befinden.
Fig. 7 ist die Kammhülse von vorn gesehen,
Fig. 8 und 9 zeigen dieselbe von der einen und der anderen Seite gesehen, und
Fig. 10 zeigt dieselbe von oben gesehen.
Fig. 11 ist die untere Ansicht des Fufses H2 und der zugehörigen Theile, und
Fig. 12 der Kopf des Kolbens D1 von oben gesehen.
Fig. 13 zeigt die perspectivische Ansicht eines Kappenleders mit umgebogenem Rande %, und
Fig. 14 die perspectivische Ansicht eines Kappenleders mit herabgebogenem Rande ^.
Fig. 15 zeigt eine Vorrichtung zum Umbiegen des Randes des Kappenleders vermittelst Walzen.
A ist das Gestell der Maschine und B das Zapfenlager für die Triebwelle C, auf welcher die Riemscheiben D sitzen, die eine fest und die andere lose, wie bei gewöhnlichem Riemenbetrieb.
E ist ein auf der WTelle C sitzender Trieb, welcher in das Zahnrad F der Welle G eingreift. Die letztere dreht sich in Lagern H, welche entweder in einem Stück mit dem Gestell A oder an demselben befestigt sind.
Durch die Umdrehung der Riemscheiben D wird die Welle G gedreht. Auf der Welle G ist eine Hülse I befestigt; dieselbe ist mit zwei ä'ufseren Daumenscheiben K, einer mittleren L und zwei Nebenscheiben M versehen (Fig. γ> 8, 9 und 10).
Alle diese Daumen sind am besten aus einem Stück mit der Hülse J gemacht.
An dem vorderen Theil N des Gestelles ist durch den aufgeschraubten Deckel O eine senkrechte Führung für die hohle Kolbenstange T gebildet.
Von dem Deckel O erstreckt sich ein Arm P abwärts, dessen unteres Ende Q. zur vorderen Führung der Welle G dient.
Am unteren Ende bildet die hohle Kolbenstange T ein Querhaupt JR, welches wie ein Rahmen gestaltet ist, an welchem auf beiden Seiten, oben und unten, horizontale Gleitbahnen 5 zur Auflage für die äufseren Daumenscheiben K angebracht sind. Durch die Drehung der letztgenannten Daumenscheiben wird das Querhaupt R und mithin auch die hohle Kolbenstange T auf- und abwärts bewegt.
Die hohle Kolbenstange T endigt oben in einen hohlen Kolben A\ dessen vorspringende Lippe -B1 in einer Nuth C1, Fig. 6, des Gestelles geführt wird, so dafs sich der Kolben A1 nicht drehen kann. In die hohle Kolbenstange T ist die massive Kolbenstange D1 so eingelassen, dafs sie sich leicht in ersterer auf- und abschieben, aber nicht drehen läfst. Am unteren Ende der Stange D1 ist das Querhaupt E1 vermittelst des Stiftes F1 befestigt; dasselbe ist mit Gleitbahnen G1 zur Auflage für die mittlere Daumenscheibe L versehen. Letztere giebt bei ihrer Drehung dem Querhaupt E1 und der Kolbenstange £)' eine von der Bewegung der hohlen Kolbenstange T unabhängige auf- und abgehende Verticalbewegung.
Der Kolben A1 der hohlen Kolbenstange T ist, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, von entsprechender Gestalt, um das Kappenleder, Fig. 13, so aufzunehmen, dafs der Rand dieses Leders sich in einer später noch ausführlich beschriebenen Weise über die obere Fläche dieses Kolbens erstreckt. Am oberen Ende der Kolbenstange D1 ist ein aus den Theilen H1 und I1 bestehender Kolben gebildet; der Theil H1 ist aus einem Stück mit der Kolbenstange, während der Theil 71 des Kolbens K1 drehbar am Theil H1 befestigt ist.
Die Theile H1 und 71 des Kolbens haben oben Flantschen L1 und M1, welche, wenn sie sich in der in Fig. 1, 4 und 12 gezeichneten Stellung befinden, in einer Fläche liegen, so dafs die eine als die Fortsetzung der anderen gelten kann, und umgekehrt.
Aus dem Flantsch L1 ragt ein Daumen 2V1 hervor, dessen Zweck später erläutert wird.
In dem Kolben Ax ist eine Aushöhlung O1, welche wie in Fig. 4 gestaltet ist, so dafs die Theile H1 und J1 des Kolbens, sowie auch ein Theil der Flantschen L1 und M1 hineinpassen. Auf der vorderen Seite des Kolbens A1 ist eine schmale, verticale Nuth P1, in welche sich das Ende der Extractorstange oder des Abwerfers Q1 einlegt, die das fertige Kappenleder von A1 abwirft. Dieselbe ist wie in Fig. 2 und 5 gestaltet und bei R1 an dem Querhaupt R drehbar befestigt. An dem Abwerfer Q.1 ist ein gebogener Arm S1 drehbar befestigt, an dessen freies Ende die Feder A'1 angehängt ist, welche mit ihrem anderen Ende an dem Extractor Q.1 befestigt ist. Hierdurch wird der gebogene Arm S1 in seiner Normalstellung, Fig. 1 und 5, auf den Kopf des Drehzapfens R1 der Extractorstange gedrückt.
Auf den gebogenen Arm S1 und den Abwerfer Q.1 wirkt ein am Gestell A angebrachter Sperrhaken F'2.
An Q.1 ist das eine Ende einer Feder B2 befestigt, deren anderes Ende an einem an einem entsprechenden Platz des Gestelles A eingeschraubten Stift C2 eingehängt ist.
£>2, Fig. i, ist eine geschlitzte Führungsstange, in welcher sich die Stange Q. 1 bewegt, so dafs der obere Theil dieser Stange in die Nuth P1 geleitet wird.
An dem oberen Ende des Gestelles ist eine senkrechte Hülse zur Aufnahme des Stieles G2,
Fig. 4, gebildet. Diese Hülse kann aus einem Stück mit dem Gestell gemacht sein oder vermittelst eines abnehmbaren Deckels E2 befestigt sein. Der Stiel G2 ist mit Gewinde versehen und durch die beiden Muttern Q.2 in der eben beschriebenen Verticalhülse festgehalten. An seinem unteren Ende verbreitert sich der Stiel und bildet daselbst einen Fufs H2, Fig. 4 und 11, der eine hufeisenförmige Gestalt hat und den inneren Hohlraum I2 umschliefst. Nach aufsen ist der Fufs H2 abgeschrägt, nach unten verjüngt, und sein unterer Rand entspricht dem Umfange der Kappe. In dem Hohlraum I2 des Fufses ist eine Platte vermittelst eines länglichen Loches L2 und der Schraube M2 verstellbar befestigt.
Die Platte hat einen im Winkel vorspringenden Daumen K2, dessen äufsere Fläche entsprechend der Fläche des Daumens N1 gewölbt ist.
O2 ist eine vermittelst der Schraube P2 auf der Platte des Daumens K'2 befestigte, schleifenförmig gebogene und sich gegen die innere Vorderwand des hohlen Fufses H2 anlegende Feder aus Draht.
As, Fig. 3, sind am Gestell A angebrachte Lappen, vermittelst' deren die Maschine auf einer beliebigen festen Unterlage aufgestellt und befestigt werden kann.
Die hiermit in ihren Theilen, beschriebene Biegmaschine wird vermittelst der Riemscheiben D in Bewegung gesetzt.
Angenommen, die Theile der Maschine befinden sich in der Stellung wie in Fig. 1, 2 und 4, und es wird nun ein wie in Fig. 13 gestaltetes Kappenleder auf den Kopf A1 gebracht. Die punktirt eingezeichnete Linie .B3, Fig. i, zeigt den Umrifs der Kappe. Sobald ' die Welle G in der Richtung des Pfeiles, Fig. 2, umläuft, kommen die Daumenscheiben K in Berührung mit den oberen Gleitbahnen S und heben bei fortgesetzter Drehung der Welle das Querhaupt R, die Kolbenstange T und den Kolben A1 aus der Stellung Fig. 1, 2 und 4 in die Stellung Fig. 6.
Da der Umfang der Daumenscheiben K von dem Punkt 1 nach 2 hin concentrisch mit der Drehachse ist, wie Fig. 7 zeigt, so bleibt während des genannten Zeitraumes der Umdrehung der Welle G der Kolben ^1 gehoben und unbeweglich, so lange die Daumenscheiben in Berührung mit den oberen Gleitbahnen S sind.
Wie der Kolben A1 bleibt auch die ,hohle Kolbenstange T unbeweglich stehen, wenn sich der concentrische Theil von 1 bis 2 des Umfanges der Daumenscheiben K in Berührung mit den unteren Gleitbahnen S des Querhauptes befindet.
Während der hohle Kolben A1 vermittelst der Daumenscheiben K gehoben wird, wird gleichzeitig durch den mittleren Daumen L, indem er auf die Gleitbahn G1 des Querhauptes E1 drückt, die Kolbenstange D1 mit dem Kolben H1 J1 gehoben. Es geschieht dies dadurch, dafs der Daumen L, dessen Stellung auf der Hülse J der Stellung der Daumenscheiben K entspricht, an dem Punkt 3 über den Umfang der letzteren hinausragt, wie in Fig. 7 und 8. Mithin wird der Kolben H1 I1, nachdem er zuerst mit der hohlen Kolbenstange T durch Vermittelung der beiden äufseren Kammscheiben gehoben worden, durch den Daumen L noch über den Kolben A1 hinausgehoben, wie Fig. 6 zeigt.
In dieser Stellung des Kolbens A1 wird nun die in Fig. 1 in punktirten Linien und in Fig. 6 im Schnitt dargestellte Kappe B3 zwischen dem Rand des Fufses H2 und des Kolbens A1 fest gepackt, wie Fig. 6 zeigt.
Nun steigt die Kolbenstange D1 mit dem Kolben H1 11 zu der Stellung Fig. 6, und der Daumen N kommt in Berührung mit dem Daumen K2.
Beim Aufsteigen des Kolbens heben die Flantschen L1 und M1 desselben den Kappenrand in die Höhe, und weil sich bei dieser Hebung des Kolbens der Theil J1 desselben durch die Berührung mit dem Daumen K2 in horizontaler Richtung um den Zapfen K1 nach aufsen dreht, so wird der obere Theil des aufgebogenen Randes gleichzeitig nach aufsen gedrückt, so dafs er in der in Fig. 14 gezeichneten Lage verbleibt.
Der das obere Ende der Kolbenstange D1 bildende Kolben kann auch aus einem einzigen Stück gemacht sein, welches die Gestalt der Theile H1 und J1 hat und hinreichend grofs ist, um beim Eindringen in den hohlen Raum J2 den Rand der Kappe aufzubiegen, in welchem Falle die beiden Daumen N1 und K2 ganz weggelassen werden können; die Maschine arbeitet indessen viel besser und genauer, wenn der Kolben aus zwei Theilen H1 und J' besteht, von welchen der eine drehbar mit dem anderen verbunden ist, wie schon beschrieben.
Bei der fortgesetzten Umdrehung der Welle G kommen die Nebendaumen M in Berührung mit den Gleitbahnen A5 und ziehen die Kolbenstange D1 und die zugehörigen Theile herab, so dafs sie die in Fig. 1 und 4 abgebildete Stellung im Verhälmifs zum Kolben A^ einnehmen. Hierauf wird durch die Daumenscheiben K und L das Ganze der mit der Kolbenstange D1 verbundenen Theile zusammen mit der hohlen Kolbenstange T abwärts gezogen und in die in Fig. 1 und 4 gezeichnete Stellung gebracht.
Bei der aufsteigenden Bewegung der hohlen Kolbenstange T kommt der gebogene Arm S1 in Berührung mit dem Sperrhaken F2 und wird durch letzteren herabgedrückt, bis er an
demselben vorbeipassirt ist, worauf die Feder A2 den gebogenen Arm Sl wieder in diejenige Stellung zurückwirft, in welcher er auf den Kopf des Zapfens R1 drückt.
Bei dem Niedergange der Theile der hohlen Kolbenstange stöfst der Arm S1 wieder an den Sperrhaken F2 und wird dadurch aufwärts gedreht, wodurch die Extractorstange Q.1 aus der in Fig. ι und 4 in vollen und in Fig. 5 in punktirten Linien gezeichneten Stellung in die in Fig. 5 in vollen Linien eingezeichnete Lage herausgedreht wird.
Bei dieser Drehung bewegt sich die Stange des Abwerfers in der Führung D2 und das obere Ende der genannten Stange zieht das fertige Kappenleder von dem Kolben^1 hinweg.
Sobald das Ende des gebogenen Armes S1 und die Spitze des Hakens F2 nicht mehr in Berührung sind, dreht sich der Abwerfer ζ)1 durch die Wirkung der Feder B2 wieder in seine Anfangsstellung, so dafs die Maschine jetzt wieder bereit ist, eine andere Kappe aufzunehmen.
Die Feder O2, Fig. 4, 6 und 11, welche aus einem Draht in Gestalt einer Schleife bestellt, verhindert das Steckenbleiben des Kappenleders in dem hohlen Raum J2, so dafs das Herausziehen des Kappenleders · aus diesem Raum nicht von Hand bewirkt zu werden braucht, sondern dieselbe von selbst der abwärts gehenden Bewegung des Kolbens^.1 folgt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Maschine zum Aufbiegen des Randes von Kappenleder für Stiefel und Schuhe, welche charakterisirt wird durch einen feststehenden hohlen Fufs H2 und zwei in einander angeordnete, sich vertical auf- und abbewesende Kolben, welche in der Weise zusammenwirken, dafs das auf den äufseren hohlen Kolben aufgelegte Kappenleder von demselben gegen den Rand des Fufses gedrückt und festgehalten wird (Fig. 6), während der innere Kolben durch seine weitere Bewegung nach oben den Rand des Kappenleders in der oberen Matrize aufwärts biegt.
    Ferner an einer derartigen Maschine:
    Der im vorstehenden Anspruch angeführte innere Kolben, welcher aus dem festen Theil H1 und dem beweglichen Theil I1 besteht, durch deren Flantschen L1 und Af1 bei der Aufwärtsbewegung der Rand der Kappe aufwärts gebogen und gleichzeitig durch das Zusammenwirken der Daumen N1 und K2 der drehbare Theil auswärts gedrückt und der Rand der Kappe dauernd zurückgebogen wird (Fig. 6).
    Die drehbare, mit dem hohlen Kolben A1 sich auf- und abbewegende, in eine Nuth P1 desselben sich einlegende Extractorstange (Abwerfer) Q.1, deren gebogener, drehbarer Arm 51 bei der Abwärtsbewegung durch Berührung mit dem Sperrhaken F2 das fertige Kappenleder von dem hohlen Kolben A1 entfernt (Fig. 1 und 5).
    Die in dem inneren Raum P des Fufses H2 angebrachte, schleifenförmig gebogene Feder O2 aus Draht (Fig. 4 und 11), welche ein Steckenbleiben des umgebogenen Randes der Kappe im Fufs verhindert.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT37147D Kappenbiegmaschine Expired - Lifetime DE37147C (de)

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