DE312166C - - Google Patents

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DE312166C
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00—Making machine elements
    • B21K1/14—Making machine elements fittings
    • B21K1/16—Making machine elements fittings parts of pipe or hose couplings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mounting, Exchange, And Manufacturing Of Dies (AREA)

Description

. Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Verbesserung und weitere Ausbildung, der Erfindung des Hauptpatents 308899. Während bei diesem nach dem Pressen das Preßstück im Untergesenk verbleibt und aus diesem nach Lösen der unter die Unterschneidungen tretenden Platten herausgenommen werden muß, sind diese Platten gemäß der vorliegenden Erfindung mit dem Oberstempel verbunden.· Das hat den Vorteil, daß beim Hochgehen des Oberstempels das fertig gepreßte Werkstück mit nach oben genommen wird, so daß es durch einfaches Lösen der unter die Unterschneidungen greifenden Platten von selbst herabfällt. Dadurch wird ein schnelleres Arbeiten mit der Presse ermöglicht. Gleichzeitig lassen sich aber auch Oberstempel und Untergesenk einfacher und billiger herstellen. ■
Das die unter die Unterschneidungen tretenden Platten haltende Mittelstück, des Hauptpatents wird gemäß vorliegender Erfindung durch einen drehbaren Bolzen-ersetzt, der mit Nasen in die lediglich durch Dreharbeit hergestellten Platten eingreift und diese nach Drehung des Bolzens freigibt.
Die beiliegende Zeichnung, zeigt eine beispielsweise Ausführungsform einer derartigen· Vorrichtung, und zwar ist Fig. 1 ein Längsschnitt durch das ganze Preßwerkzeug, Fig. 2 die Ansieht des Untergesenkes von oben, Fig. 3 die Ansicht des Oberstempels von unten, Fig. 4 .der Längsschnitt des Oberstempels, Fig. 5 die Aufsicht a'uf die zur Unterschneidung dienenden Ringsegmente, Fig. 6 die seitliche Ansicht derselben, Fig. 7 ein Querschnitt, Fig. 8 die Ansicht des Feststellbolzens,· Fig. 9 die Ansicht des Feststellbolzens von unten, Fig. 10 der Schnitt des Ausgangswerkstückes, Fig. 11 die obere Ansicht desselben, Fig. 12 der Querschnitt des fertigen Produktes, Fig. 13 der Querschnitt durch die Unterschneidung, Fig. 14 die obere Ansicht von Fig. 12.
Das Preßwerkzeug besteht aus einem Oberstempel a, einem .Untergesenk b, zwei Ringsegmenten c und C1 Und dem Feststellbolzen f mit daran befindlichen Nasen d und iv Die Aussparung des Uiitergesenkes entspricht der Form des zu pressenden Kupplungsringes und wird durch die Aussparung <? im Oberteil <X ergänzt. Die Begrenzung der Unterschnei dung im Preßstück wird durch die zwei Segmentstücke c und .C1 gebildet, die an ihrem inneren Kreisausschnitt mit Nuten h und A1 zur Aufnahme der am Feststellbolzen f befindlichen Nasen d und dx dienen.
• Die Arbeitsweise der Presse ist folgende:
Das ringförmig vorgepreßte Stück i (Fig. 10) wird in den Hohlräumen ■' des Untergesenkes b nach Erhitzung auf Rotglut eingesetzt. Daraufhin läßt der Presser den Oberstempel α mit den
eingesetzten Segmentstücken c und C1 am Bolzen f heruntergehen. Das vorstehende Ende des Bolzens f führt sieh in dem Mittelloch g ■ des ■ Untergesenkes b. Durch das Niedergehen des Oberstempels α wird das seitlich hoch-' stehende Material des Ausgangswerkstückes i / (Fig. io) gestaucht oder gequetscht, so daß sich das überschüssige Material in die sämtlichen sich in der Presse befindlichen Hohlräume hineindrückt, da dem Material zum Entweichen keinerlei andere Gelegenheit geboten ist. Nachdem der Oberstempel «oseinen tiefsten Punkt (Fig. i) erreicht hat, .läßt man den Oberstempel α wieder hochgehen und nimmt das fertiggepreßte Stück aus dem Unter gesenk b mit nach oben.
Hierauf wird mittels eines Stiftes', der in das Loch des Bolzenkopfes f eingeführt wird,, der Bolzen um eine Vierteldrehung nach links oder .rechts gedreht, wodurch die Nasen d und d1 die beiden Segmentstücke c und C1 freigeben, so daß jetzt das fertig gepreßte Kupplungsstück samt den Segmentstücken nach unten vom "Oberstempel herunterfallen kann.
Man hat dann einfach die Segmentstücke herauszunehmen und wieder in den Oberstemdel einzusetzen, worauf sie durch Rückdrehung des Bolzens f wieder mittels der Nasen d und d im Oberstempel festgehalten werden.
Bei dieser Ausführungsform sind die Segmentstücke ebenso wie alle übrigen Teile der beiden Gesenke sehr einfach auf der Drehbank herzustellen, und es "fällt das mühselige Ausarbeiten und Einpassen der rechtwinkligen Untergesenkstücke, wie es beim Hauptpatent der Fall ist, fort. ■'-..·■■.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum Pressen von Schlauchkupplungsringen mit unterschnitten en Ring-Segmenten nach Patent 308899, dadurch gekennzeichnet, daß die unter die Unterschneidung tretenden Platten (c, C1) 'mit dem-Oberstempel («) abnehmbar verbunden sind, zum Zweck, das fertig gepreßte Werkstück beim Hochziehen des Oberstempels aus dem Untergesenk (■&) mit herauszunehmen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ■ gekennzeichnet, daß die Platten (c, C1) in ihrer Lage am Oberstempel («) durch einen mit Nasen (d, U1) versehenen Bolzen (f) ge- ■ halten werden, nach dessen Drehung die Platten lind damit das fertig gepreßte Werkstück freigegeben werden.
Hierzu »1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0179000A1 (de) * 1984-10-19 1986-04-23 St Mihiel S.A. Verfahren zur Herstellung einer Kupplung durch Gesenkschmieden und mit dem Verfahren hergestellte symmetrische Kupplung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0179000A1 (de) * 1984-10-19 1986-04-23 St Mihiel S.A. Verfahren zur Herstellung einer Kupplung durch Gesenkschmieden und mit dem Verfahren hergestellte symmetrische Kupplung
FR2571991A1 (fr) * 1984-10-19 1986-04-25 St Mihiel Sa Procede de fabrication par matricage d'un raccord et raccord symetrique obtenu selon ce procede

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