DE467191C - Vorrichtung zur Abfederung von Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen, mit Drehgestellen - Google Patents
Vorrichtung zur Abfederung von Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen, mit DrehgestellenInfo
- Publication number
- DE467191C DE467191C DEW76354D DEW0076354D DE467191C DE 467191 C DE467191 C DE 467191C DE W76354 D DEW76354 D DE W76354D DE W0076354 D DEW0076354 D DE W0076354D DE 467191 C DE467191 C DE 467191C
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- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 31
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims 1
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
- 238000005303 weighing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F5/00—Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
- B61F5/02—Arrangements permitting limited transverse relative movements between vehicle underframe or bolster and bogie; Connections between underframes and bogies
- B61F5/04—Bolster supports or mountings
- B61F5/06—Bolster supports or mountings incorporating metal springs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)
Description
Das Hauptpatent 465 825 bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Abfederung von Fahrzeugen,
insbesondere Schienenfahrzeugen, mit Drehgestellen und mit am Wagenuntergestell S bzw. an der Wiege des Fahrzeuges quer zueinander
angeordneten Haupt- und Nebenfedern sowie mit selbsttätiger Anpassung der Federwirkung
an die jeweilige Belastung mit Hilfe von Wälzhebeln. Die Haupt- und Nebenfedern
ίο sind hierbei durch die Wälzhebel miteinander
verbunden, und die Wäkhebd ruhen zwischen ihren Angriffspunkten auf einem in jedem Untergestell
angeordneten, seine Krümmung nicht verändernden Lager.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung und weitere Ausgestaltung der Einrichtung
gemäß dem Hauptpatent nach der Richtung, eine einfache Sicherung der Wälzhebel gegen Gleiten auf der Abwälzbahn zu
ermöglichen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gdöst, daß die Radien der Abwälzhebel
im Verhäl nis 1:2 gewählt werden. Hierdurch ergibt sich für einen Umfangspunkt des
oberen Wälzhebels als Abwicklungskurve eine Zykloide, die infolge der gewählten Radienverhältnisse
auf dem in Betracht kommenden, verhältnismäßig kurzen Abwälzwege als eine gerade Linie anzusehen ist. Die Übereinstimmung
zwischen dem in Frage kommenden Stück der Abwicklungskurve und einer geraden Linie
läßt sich gemäß der weiteren Erfindung in noch stärkerem Maße dadurch ermöglichen, daß auch
die Abwälzbahn um dt η Krümmungsmittelpunkt des Abwälzhebels gekrümmt ist, so daß ein
Umfangspunkt des Abwälzhebels bei seiner Bewegung eine Hypozykloide beschreibt.
Durch die angegebene Ausgestaltung und Wahl der Abmessungen der Wälzteile ist es
möglich, zur Sicherung gegen Gleiten des Abwälzhebels auf der ^älzbahn eine feste Führung
anzuordnen, die in Richtung des Krümmungsradius des Abwälzhebels verläuft.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Abb. ι zeigt eine Vorderansicht und
Abb. 2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer Federung gemäß der Erfindung.
Der Wagenkasten α ist auf dem Oberteil der Wiege b mittels des Drehschemels c und 50"
der seitlichen Gleitstücke d gelagert. Das Wagengewicht wird durch in der Längsrichtung
df s Wagens angeordnete Federn β aufgenommen, wobei die Federn e als Doppelfedern ausgebildet
sein können. Der Feder bund f der Längsfedern e soll unten einen Lagerbock g tragen,
an welch' m der Wälzhebel h mit seinem einen Ende angelenkt ist.
Auf der Zeichnung ist die Anordnung abweichend derart getroffen, daß der Federbund f
auf einem Querträger f1 aufruht. An diesem Querträger f1 ist der als Kugelzapfen ausgebildete
Lagerbock g befestigt, welcher in eine entsprechend ausgestaltete Pfanne g1 des Wälzhebels A eingreift.
Die Anordnung könnte naturgemäß auch so sein, daß das linke Ende des Wälzhebels A
ίο mittels einer Lasche an dem Querträger fl angelenkt
ist.
Der Wälzhebel stützt sich auf eine am Unterteil der Wiege b befestigte Abwälzbahn i auf.
Das andere Ende des Hebels A ist mittels eines Gehänges k an dem Ende einer quer zur Wagenlängsachse
angeordneten Zusatzfeder I befestigt, deren Federbund mittels Bolzens m an dem
Unterteil der Wiege beweglich gelagert ist.
Die Feder I ist zweckmäßig schwächer als die Längsfeder bzw. Längsfedern e.
Die Wälzflächen der Teile h und i sind um,
den gleichen Krümmungsmittelpunkt gekrümmt, wobei sich ihre Radien verhalten wie 1:2.
Der Wälzhebel A trägt auf einer oder auf »5 beiden Seiten Lappen oder Ansätze n, die nach
unten hervorstehen und seitlich an der Abwälzbahn i anliegen. An diesen Lappen sind seitliche
Zapfen 0 vorgesehen, welche etwa im tiefsten Punkt der Krümmung des Wälzhebels h
liegen und in Steine φ drehbar eingreifen, die wiederum in auf dem Wiegenunterteil angeordneten
festen Kulissen q in der Höhenrichtung verschieblich gelagert sind. Die Kulissen q
oder die sonstigen zur Führung des Wälzhebels h dienenden Teile verlaufen in Richtung des
Krümmungsradius des Abwälzhebels.
Die Kulissensteine f sind, wie dargestellt, als Lagerschalen ausgebildet.
Infolge der besonderen Wahl des Verhältnisses der Krümmungsradien und der Krümmung
der beiden Abwälzbahnen um den gleichen Mittelpunkt beschreibt der Zapfen 0 bei der
Bewegung des Hebels A gegenüber der Abwälzbahn i eine Hypozykloide, die aber auf dem
in Frage kommenden Teil eine gerade Linie ist. Infolge dieser Tatsache kann die Kulisse q
als einfache Geradführung ausgebildet sein. Durch die beschriebene Führung wird in überaus
einfacher Weise verhindert, daß sirh der Wälzhebel A sowohl in der Querrichtung als
in der Längsrichtung gegenüber der Platte i verschiebt.
Die Wiege selbst kann, wie beim Hauptpatent, zweiteilig ausgebildet sein, wobei der
untere Teil, welcher die Abwälzbahn i und das Lager m der Querfeder I trägt, an dem
Drehgestellrahmen mit Hilfe von Pendeln r aufgehängt ist.
s und t sind Führungen für die Wiegenteile gegeneinander.
Claims (5)
1. Vorrichtung zur Abfederung von Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen,
mit Drehgestellen nach Patent 465825, dadurch gekennzeichnet, daß die Krümmungsradien
der Abwälzkurven des Wälzhebels (A) und seiner Wälzbahn (i) sich wie 1:2 verhalten.
2. Abfedervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Abwälzbahn
(i) um den Krümmungsmittelpunkt des Abwälzhebels (A) gekrümmt ist, indem einUmfangspunktdesAbwä]zhebels(A)
bei seiner Beweguug eine Hypozykloide beschreibt.
3. Abfedervorrichtung nach Anspruch 1
und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung gegen Gleiten des Abwälzhebels(Ä)
auf der Abwälzbahn [i) eine feststehende Führung (q) vorges< hen ist, die in Richtung
des Krümmungsradius des Abwälzhebels (A) verläuft.
4. Abfedervorrichtung nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Abwälzhebel (A) im tiefsten Punkt seiner Krümmung seitliche Zapfen (0) aufweist,
welche drehbar in verschieblich in der feststehenden Führung (q) angeordneten
Lagerkörpern (p) eingesetzt sind.
5. Abfedervorrichtung nach den Ansprüchen ι bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Wälzhebel (A) gegenüber der Wälzbahn (i) gegen Querverschiebung durch Anordnung seitlicher, die Abwälzbahn (i)
umgreifender Lappen (n) gesichert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW76354D DE467191C (de) | 1927-06-24 | 1927-06-24 | Vorrichtung zur Abfederung von Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen, mit Drehgestellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW76354D DE467191C (de) | 1927-06-24 | 1927-06-24 | Vorrichtung zur Abfederung von Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen, mit Drehgestellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE467191C true DE467191C (de) | 1928-10-20 |
Family
ID=7610117
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW76354D Expired DE467191C (de) | 1927-06-24 | 1927-06-24 | Vorrichtung zur Abfederung von Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen, mit Drehgestellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE467191C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1104548B (de) * | 1956-04-14 | 1961-04-13 | Wegmann & Co | Wiegenfederung fuer zwei- oder mehrachsige Drehgestelle von Schienenfahrzeugen |
-
1927
- 1927-06-24 DE DEW76354D patent/DE467191C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1104548B (de) * | 1956-04-14 | 1961-04-13 | Wegmann & Co | Wiegenfederung fuer zwei- oder mehrachsige Drehgestelle von Schienenfahrzeugen |
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