DE464606C - Waermeaustauschvorrichtung - Google Patents

Waermeaustauschvorrichtung

Info

Publication number
DE464606C
DE464606C DEM103523D DEM0103523D DE464606C DE 464606 C DE464606 C DE 464606C DE M103523 D DEM103523 D DE M103523D DE M0103523 D DEM0103523 D DE M0103523D DE 464606 C DE464606 C DE 464606C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
intermediate floor
pipes
passages
floor
heat exchange
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM103523D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Bloedner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEM103523D priority Critical patent/DE464606C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE464606C publication Critical patent/DE464606C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F9/00Casings; Header boxes; Auxiliary supports for elements; Auxiliary members within casings
    • F28F9/007Auxiliary supports for elements
    • F28F9/013Auxiliary supports for elements for tubes or tube-assemblies
    • F28F9/0131Auxiliary supports for elements for tubes or tube-assemblies formed by plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 22. AUGUST 1928
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 464 KLASSE 17d GRUPPE
Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg A. G. in Nürnberg*)
Wärmeaustauschvorrichtung Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Februar 1928 ab
Bei Wäiroeausiauschvorrichtungen ist es bekannt, freie Rohrstrecken großer Länge zu vermeiden und durch einen oder mehrere Zwischen- oder Stützböden zu unterteilen, um starke Durchbiegungen und starke Flatterungsbewegungen der Rohre, wie sie z. B. bei Oberflächenkondensatoren durch den mit großer Geschwindigkeit auf die- Rohre auftreffenden Abdampf hervorgerufen werden, zu verhindem. Um aber die Rohre z. B. zwecks Auswechslung leicht herausziehen zu können, sind die Durchgangsöfrnungen für die Rohre in den Zwischenboden weiter gehalten, als es durch den Rohrdurchmesser bedingt sein würde. Dies hat den Nachteil, daß immer noch geringe Flatterungsbewegungen der Rohre eintreten und diese an den Lochwandungen der Zwischenböden dauernd anschlagen und sich stark abnutzen.
ao Man kann das Anschlagen der Rohre zwar dadurch mildern, daß man den Zwischenboden verschiebbar anordnet, denselben erst so einstellt, daß die Rohre geradlinig durchgehend an die Rohrboden angeschlossen werden können, und dann durch Verschiebung des Zwischenbodens zwangsweise eine Durchbiegung der Rohre herbeiführt. Dieselben werden dadurch unter Spannung einseitig in den Bohrungen der Zwischenböden zum Anliegen gebracht und können später im Betrieb durch weiteres Verschieben des Bodens nachgespannt werden, wenn sich infolge Wärmedehnung die Spannung gelockert hat.
Diese Maßnahme ist aber nicht einwandfrei. Zunächst leidet unter der starken Biegungsspannung der. Rohre die Dichtigkeit der Anschlüsse an den Endrohrböden. Ferner muß, da die Spannung der Rohre, zumal unter dem Einfluß der Wärme, nach und nach ermüdet, von Zeit zu Zeit immer wieder nachgespannt werden, und endlich ist eine vollständige Festlegung der Rohre in den Zwischenboden und eine vollkommene Ausschaltung des Flatterns und des Anschlages an den Durchgangsstellen doch nicht möglieh.
Die Erfindung hat den Zweck, die Rohre in den Durchlässen der Zwischenboden unbeweglich festzulegen, ohne daß besondere Biegungsbeanspruchungen in den Rohren selbst und an den Anschlußstellen derselben an den Endrohrböden auftreten "können. "Dieser Zweck wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß an den Unterstützungsstellen außer einem festen ein quer zu den Rohrachsen beweglicher Zwischenboden vorgesehen ist, dessen Durchlässe beim Einbau der Rohre konzentrisch zu den Durchlässen des
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Georg Blödner in Nürnberg
festen Zwischenbodens einstellbar sind, während bei Verschiebung desselben die Rohre in den Durchlässen festgespannt werden.
Es wird dadurch der Vorteil erreicht, daß nach dem Abdichten der Rohre, welche dabei geradlinig durch die zunächst konzentrisch eingestellten Durchlässe beider Zwischenböden durchgehen, diese durch Verschieben des beweglichen Zwischenbodens jeder Bewegungsmöglichkeit beraubt werden, ohne da bei besondere Biegungsbeanspruchungen zu erleiden. Ein Nachstellen des verschiebbaren Zwischenbodens während des Betriebes ist außerdem nicht mehr >erforderlLch. Da der die nachteiligen Flatterungserscheinungen bei den bisher üblichen Anordnungen hervorrufende Anprall des Abdampfes o. dgl. im wesentlichen nur von den oberen Reihen des Rohrbündels aufgefangen wird, die unteren Reihen also nicht festgelegt zu werden brauchen, braucht der bewegliche Zwischenboden auch nicht die ganze Flächenausdehnung des festen Zwischenbodens zu haben, sondern es genügt ein nur die oberen Rohrreihen erfassender Teilzwischenboden. Da dieser ohne Schwierigkeiten an dem festen Zwischenboden z. B. durch Haitebolzen geführt werden kann, sind besondere Führungen im "Wärmeaustauschbehälter selbst nicht erforderlich. Endlich brauchen, nachdem, wie gesagt, ein Nachstellen der Einspannvorrichtung während des Betriebes nicht in Frage kommt, auch keine durch die Behälterwandung hindurchgehenden, von außen zu bedienenden Spannorgane verwendet zu werden, sondern es genügt ein inneres, z. B. mit einem Widerlager des festen Zwischenbodens zusammenwirkendes Spannorgan. Dieses kann als Zug- oder Schuborgan ausgebildet sein, und da die Richtung, in welcher der bewegliche Zwischenboden verschoben wird, für die Wirkungswieise keine Rolle spielt, kann die Spannvorrichtung an beliebiger geeigneter Stelle im Innern des Austauschbehälters angeordnet sein. Vorteilhaft wird die Anspannung durch Verschiebung des beweglichen Teilzwischenbodens in senkrechter Richtung erfolgen, weil dabei das Spannorgan ohne weiteres vom Ablaufstutzen des Wärmeaustauschbehälters aus erreichbar ist.
An Hand der Zeichnung ist 'ein Ausführungsbeispiel eines !erfindungsgemäß ausgebildeten Oberflächenkondensators näher erläutert. Abb. ι zeigt einen axialen Teiischnittt durch den Kondensator, Abb. 2 den Schnitt nach Linie A~B der Abb. 1 und Abb. 3 in größerem Maßstäbe einen Teilschnitt nach Linie C-D der Abb. 2!
Im Behälter # ist der bekannte, zur Ab-Stützung der nur teilweise gezeichneten Kühlrohre b dienende Zwischenboden c z. B. mittels der Winkellaschen d fest angeordnet. Durch die Bohrungen # (Abb. 3) dieses Zwischenbodens gehen die Kühlrohre b mit geringem Spiel hindurch. Unmittelbar neben dem Zwischenboden c ist ein nur feinen Teil seiner Fläche abdeckender und den oberen Teil des Kühlrohrbündels umfassender Teilzwischenboden / angeordnet, der am festen Zwischenboden c mittels der Haltebolzen g geführt ist. Letztere sind mit dem Zwischenboden c fest vernietet, während sie durch Bohrungen h des Teilzwischenbodens mit Spiel hindurchgehen. Die Rohrdurchlässe i des Teilzwischenbodens / haben gleichen Durchmesser wie die Durchlässen des festen Zwischenbodens c und können konzentrisch zu denselben eingestellt werden, so daß beim Einbau der Rohre & diese geradlinig durch die Durchlässe" durchgieführt und in. dieser Lage in die nicht besonders dargestellten Endrohrböden eingewalzt bzw. auf irgendeine Weise abgedichtet werden können. Vom unteren Knie des winkelförmig gestalteten Teilzwischenbodens / geht ein Spannbolzen k aus, dessen unteres Ende mit Gewinde versehen ist und durch eine Bohrung eines als Widerlager für die Mutter I dienenden, winklig ab-" gebogenen Anschlages m des festen Zwischenbodens c hindurchgeht.
Nach dem Einbau der Rohre b in die Rohrböden wird durch Anziehen der Mutter / der Teilzwischenboden/ nach unten verschoben, so daß die von demselben erfaßten Rohre & unten fest gegen, die Lochwandungen der Durchlässen, oben dagegen fest gegen die Lochwandungen der Durchlässe/ angepreßt und die Rohre also zwischen den Zwischenboden fest eingespannt werden.
Durch Einbau von Büchsen aus elastischem Material (Gummi, Vulkanfiber usw.) in die Bohrungen der- Zwischenböden kann auch eine elastische Einspannung !ermöglicht werden, bei welcher die Rohre an den Einspannstellen geschont werden.
Einen besonderen Vorteil bietet die Konstruktion gemäß der Erfindung auch bei Wärmeaustauschapparaten, bei weichen die Heiz- oder Kühlrohre in einem der Endrohrböden durch Stopfbüchsen abgedichtet sind, also zwischen den Rohren und den Durchlässen der Endböden auf der Strecke zwischen den inneren Lochkanten und den Packungen ein gewisses Spiel vorhanden ist. Hier können die schädlichen Einflüsse der Flattererscheinungien mit Hilfe .eines neben dem festen Endboden angeordneten verschiebbaren Endbodens an den Dichtungsstellen durch FesiMemmen der Rohre ebenfalls ausgeschaltet werden.
Die Anordnung der Spannvorrichtung sowie die Formgebung des beweglichen Zwi-
schenbodens kann natürlich auch anders erfolgen, als dargestellt ist, und insbesondere braucht natürlich der als Widerlager der Spannvorrichtung dienende Anschlag kernen Teil des festen Zwischenbodens zu bilden, sondern er kann an beliebiger anderer Stelle, beispielsweise an der Behälterwand, angeordnet sein. Auch ist es für das Wesen der Erfindung belanglos, wenn zwischen dem ίο festen und dem beweglichen Zwischenboden ein geringer Abstand verbleibt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Wärmeaustauschvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar neben den festen Röhrend- oder Zwischenboden ein quer zu den Rohren verschiebbarer Zwischenboden (/) angeordnet ist, dessen Durchlässe (z) beim Einbau der Rohre konzentrisch zu den Rohrdurchlässen (ß) ao des festen Bodens (c) einstellbar sind, während bei Verschiebung desselben die Rohre in den Durchlässen (ß,i) eingespannt werden.
  2. 2. Wärmeaustauschvorrichtung nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenüber dem festen Boden (c) verschiebbare Zwischenboden (/) als nur die oberen Rohrreihen erfassender Teilzwischenboden ausgebildet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEM103523D 1928-02-19 1928-02-19 Waermeaustauschvorrichtung Expired DE464606C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM103523D DE464606C (de) 1928-02-19 1928-02-19 Waermeaustauschvorrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM103523D DE464606C (de) 1928-02-19 1928-02-19 Waermeaustauschvorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE464606C true DE464606C (de) 1928-08-22

Family

ID=7325161

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM103523D Expired DE464606C (de) 1928-02-19 1928-02-19 Waermeaustauschvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE464606C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2844490C2 (de) Montagerahmen zur Handhabung von Unterwasser-Rohrleitungen
DE1234686B (de) Vorrichtung zum Begasen von Fluessigkeiten
DE2644096C2 (de) Stütz- und Führungsbogen für Gußstränge, insbesondere für Brammengußstränge
DE681584C (de) Vorrichtung zur Verlegung von elektrischen Kabeln in unterirdischen Schutzrohren
DE464606C (de) Waermeaustauschvorrichtung
DE3226984C2 (de)
DE102013007271A1 (de) Reinigungsvorrichtung
DE2923109A1 (de) Fuehrungsgeruest fuer stranggiessanlagen
DE614141C (de) Mehrwegehahn
DE3521355C2 (de)
DE2849296C2 (de) Einrichtung zum Heben von Rohrleitungen
DE510894C (de) Dreiwalzen-Blechbiegemaschine zur Herstellung von Rohren oder Rohrschuessen
DE866932C (de) Streckenausbau
DE874126C (de) Staehlerner Rammpfahl mit Spreizgliedern
DE1609002B1 (de) Belueftungseinrichtung fuer Fluessigkeiten,insbesondere fuer Abwasser in Belebtschlammanlagen
DE1058961B (de) Arbeitsverfahren zum Recken von ebenen Werkstuecken auf einer Reckmaschine und Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE484431C (de) Selbstdichtende Koksofentuer
DE3240344C2 (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Kuppeln und Entkuppeln von Ölrücklaufleitungen an Walzenlagern
DE9416737U1 (de) Manuell betätigte Grubenabdeckung zur Unterflurinspektion
AT210812B (de) Schalung zum Einbetonieren der unter Zugspannung stehenden Teile zweier steifer metallischer Bewehrungen
DE102015110875A1 (de) Verschlussvorrichtung, insbesondere für einen Feuerraum oder Abgaskanal
AT206631B (de) Schalungsträger
CH681816A5 (de)
DE2209310A1 (de) Vorrichtung zum abfangen des bandes einer foerderbandanlage
DE1123988B (de) Verbaugeraet fuer Graeben, Gruben od. dgl.