DE464606C - Waermeaustauschvorrichtung - Google Patents
WaermeaustauschvorrichtungInfo
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- DE464606C DE464606C DEM103523D DEM0103523D DE464606C DE 464606 C DE464606 C DE 464606C DE M103523 D DEM103523 D DE M103523D DE M0103523 D DEM0103523 D DE M0103523D DE 464606 C DE464606 C DE 464606C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28F—DETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
- F28F9/00—Casings; Header boxes; Auxiliary supports for elements; Auxiliary members within casings
- F28F9/007—Auxiliary supports for elements
- F28F9/013—Auxiliary supports for elements for tubes or tube-assemblies
- F28F9/0131—Auxiliary supports for elements for tubes or tube-assemblies formed by plates
Landscapes
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
22. AUGUST 1928
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 464 KLASSE 17d GRUPPE
Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg A. G. in Nürnberg*)
Wärmeaustauschvorrichtung Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Februar 1928 ab
Bei Wäiroeausiauschvorrichtungen ist es
bekannt, freie Rohrstrecken großer Länge zu vermeiden und durch einen oder mehrere
Zwischen- oder Stützböden zu unterteilen, um starke Durchbiegungen und starke Flatterungsbewegungen
der Rohre, wie sie z. B. bei Oberflächenkondensatoren durch den mit großer Geschwindigkeit auf die- Rohre auftreffenden
Abdampf hervorgerufen werden, zu verhindem. Um aber die Rohre z. B. zwecks Auswechslung
leicht herausziehen zu können, sind die Durchgangsöfrnungen für die Rohre in
den Zwischenboden weiter gehalten, als es durch den Rohrdurchmesser bedingt sein
würde. Dies hat den Nachteil, daß immer noch geringe Flatterungsbewegungen der Rohre eintreten und diese an den Lochwandungen
der Zwischenböden dauernd anschlagen und sich stark abnutzen.
ao Man kann das Anschlagen der Rohre zwar dadurch mildern, daß man den Zwischenboden
verschiebbar anordnet, denselben erst so einstellt, daß die Rohre geradlinig durchgehend
an die Rohrboden angeschlossen werden können, und dann durch Verschiebung
des Zwischenbodens zwangsweise eine Durchbiegung der Rohre herbeiführt. Dieselben
werden dadurch unter Spannung einseitig in den Bohrungen der Zwischenböden zum Anliegen
gebracht und können später im Betrieb durch weiteres Verschieben des Bodens nachgespannt werden, wenn sich infolge
Wärmedehnung die Spannung gelockert hat.
Diese Maßnahme ist aber nicht einwandfrei. Zunächst leidet unter der starken Biegungsspannung
der. Rohre die Dichtigkeit der Anschlüsse an den Endrohrböden. Ferner
muß, da die Spannung der Rohre, zumal unter dem Einfluß der Wärme, nach und
nach ermüdet, von Zeit zu Zeit immer wieder nachgespannt werden, und endlich ist eine
vollständige Festlegung der Rohre in den Zwischenboden und eine vollkommene Ausschaltung
des Flatterns und des Anschlages an den Durchgangsstellen doch nicht möglieh.
Die Erfindung hat den Zweck, die Rohre in den Durchlässen der Zwischenboden unbeweglich
festzulegen, ohne daß besondere Biegungsbeanspruchungen in den Rohren
selbst und an den Anschlußstellen derselben an den Endrohrböden auftreten "können. "Dieser
Zweck wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß an den Unterstützungsstellen
außer einem festen ein quer zu den Rohrachsen beweglicher Zwischenboden vorgesehen
ist, dessen Durchlässe beim Einbau der Rohre konzentrisch zu den Durchlässen des
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Georg Blödner in Nürnberg
festen Zwischenbodens einstellbar sind, während bei Verschiebung desselben die Rohre
in den Durchlässen festgespannt werden.
Es wird dadurch der Vorteil erreicht, daß nach dem Abdichten der Rohre, welche dabei
geradlinig durch die zunächst konzentrisch eingestellten Durchlässe beider Zwischenböden
durchgehen, diese durch Verschieben des beweglichen Zwischenbodens jeder Bewegungsmöglichkeit
beraubt werden, ohne da bei besondere Biegungsbeanspruchungen zu
erleiden. Ein Nachstellen des verschiebbaren Zwischenbodens während des Betriebes ist
außerdem nicht mehr >erforderlLch. Da der die nachteiligen Flatterungserscheinungen
bei den bisher üblichen Anordnungen hervorrufende Anprall des Abdampfes o. dgl.
im wesentlichen nur von den oberen Reihen des Rohrbündels aufgefangen wird, die unteren
Reihen also nicht festgelegt zu werden brauchen, braucht der bewegliche Zwischenboden
auch nicht die ganze Flächenausdehnung des festen Zwischenbodens zu haben,
sondern es genügt ein nur die oberen Rohrreihen erfassender Teilzwischenboden. Da
dieser ohne Schwierigkeiten an dem festen Zwischenboden z. B. durch Haitebolzen geführt
werden kann, sind besondere Führungen im "Wärmeaustauschbehälter selbst nicht
erforderlich. Endlich brauchen, nachdem, wie gesagt, ein Nachstellen der Einspannvorrichtung
während des Betriebes nicht in Frage kommt, auch keine durch die Behälterwandung
hindurchgehenden, von außen zu bedienenden Spannorgane verwendet zu werden, sondern
es genügt ein inneres, z. B. mit einem Widerlager des festen Zwischenbodens zusammenwirkendes
Spannorgan. Dieses kann als Zug- oder Schuborgan ausgebildet sein, und da die Richtung, in welcher der bewegliche
Zwischenboden verschoben wird, für die Wirkungswieise keine Rolle spielt, kann
die Spannvorrichtung an beliebiger geeigneter Stelle im Innern des Austauschbehälters
angeordnet sein. Vorteilhaft wird die Anspannung durch Verschiebung des beweglichen
Teilzwischenbodens in senkrechter Richtung erfolgen, weil dabei das Spannorgan ohne
weiteres vom Ablaufstutzen des Wärmeaustauschbehälters
aus erreichbar ist.
An Hand der Zeichnung ist 'ein Ausführungsbeispiel
eines !erfindungsgemäß ausgebildeten Oberflächenkondensators näher erläutert. Abb. ι zeigt einen axialen Teiischnittt
durch den Kondensator, Abb. 2 den Schnitt nach Linie A~B der Abb. 1 und Abb. 3 in
größerem Maßstäbe einen Teilschnitt nach Linie C-D der Abb. 2!
Im Behälter # ist der bekannte, zur Ab-Stützung
der nur teilweise gezeichneten Kühlrohre b dienende Zwischenboden c z. B. mittels
der Winkellaschen d fest angeordnet. Durch die Bohrungen # (Abb. 3) dieses Zwischenbodens
gehen die Kühlrohre b mit geringem Spiel hindurch. Unmittelbar neben dem Zwischenboden c ist ein nur feinen Teil
seiner Fläche abdeckender und den oberen Teil des Kühlrohrbündels umfassender Teilzwischenboden
/ angeordnet, der am festen Zwischenboden c mittels der Haltebolzen g geführt
ist. Letztere sind mit dem Zwischenboden c fest vernietet, während sie durch Bohrungen
h des Teilzwischenbodens mit Spiel hindurchgehen. Die Rohrdurchlässe i des
Teilzwischenbodens / haben gleichen Durchmesser wie die Durchlässen des festen Zwischenbodens
c und können konzentrisch zu denselben eingestellt werden, so daß beim Einbau der Rohre & diese geradlinig durch
die Durchlässe" durchgieführt und in. dieser
Lage in die nicht besonders dargestellten Endrohrböden eingewalzt bzw. auf irgendeine
Weise abgedichtet werden können. Vom unteren Knie des winkelförmig gestalteten Teilzwischenbodens
/ geht ein Spannbolzen k aus, dessen unteres Ende mit Gewinde versehen
ist und durch eine Bohrung eines als Widerlager für die Mutter I dienenden, winklig ab-"
gebogenen Anschlages m des festen Zwischenbodens
c hindurchgeht.
Nach dem Einbau der Rohre b in die Rohrböden
wird durch Anziehen der Mutter / der Teilzwischenboden/ nach unten verschoben,
so daß die von demselben erfaßten Rohre & unten fest gegen, die Lochwandungen der
Durchlässen, oben dagegen fest gegen die Lochwandungen der Durchlässe/ angepreßt
und die Rohre also zwischen den Zwischenboden fest eingespannt werden.
Durch Einbau von Büchsen aus elastischem Material (Gummi, Vulkanfiber usw.) in die
Bohrungen der- Zwischenböden kann auch
eine elastische Einspannung !ermöglicht werden, bei welcher die Rohre an den Einspannstellen
geschont werden.
Einen besonderen Vorteil bietet die Konstruktion gemäß der Erfindung auch bei
Wärmeaustauschapparaten, bei weichen die Heiz- oder Kühlrohre in einem der Endrohrböden
durch Stopfbüchsen abgedichtet sind, also zwischen den Rohren und den
Durchlässen der Endböden auf der Strecke zwischen den inneren Lochkanten und den
Packungen ein gewisses Spiel vorhanden ist. Hier können die schädlichen Einflüsse der
Flattererscheinungien mit Hilfe .eines neben
dem festen Endboden angeordneten verschiebbaren
Endbodens an den Dichtungsstellen durch FesiMemmen der Rohre ebenfalls ausgeschaltet
werden.
Die Anordnung der Spannvorrichtung sowie die Formgebung des beweglichen Zwi-
schenbodens kann natürlich auch anders erfolgen, als dargestellt ist, und insbesondere
braucht natürlich der als Widerlager der Spannvorrichtung dienende Anschlag kernen
Teil des festen Zwischenbodens zu bilden, sondern er kann an beliebiger anderer Stelle,
beispielsweise an der Behälterwand, angeordnet sein. Auch ist es für das Wesen der
Erfindung belanglos, wenn zwischen dem ίο festen und dem beweglichen Zwischenboden
ein geringer Abstand verbleibt.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Wärmeaustauschvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar neben den festen Röhrend- oder Zwischenboden ein quer zu den Rohren verschiebbarer Zwischenboden (/) angeordnet ist, dessen Durchlässe (z) beim Einbau der Rohre konzentrisch zu den Rohrdurchlässen (ß) ao des festen Bodens (c) einstellbar sind, während bei Verschiebung desselben die Rohre in den Durchlässen (ß,i) eingespannt werden.
- 2. Wärmeaustauschvorrichtung nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenüber dem festen Boden (c) verschiebbare Zwischenboden (/) als nur die oberen Rohrreihen erfassender Teilzwischenboden ausgebildet ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM103523D DE464606C (de) | 1928-02-19 | 1928-02-19 | Waermeaustauschvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM103523D DE464606C (de) | 1928-02-19 | 1928-02-19 | Waermeaustauschvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE464606C true DE464606C (de) | 1928-08-22 |
Family
ID=7325161
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM103523D Expired DE464606C (de) | 1928-02-19 | 1928-02-19 | Waermeaustauschvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE464606C (de) |
-
1928
- 1928-02-19 DE DEM103523D patent/DE464606C/de not_active Expired
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