DE46449C - Taktgeber - Google Patents

Taktgeber

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DE46449C
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Germany
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pins
clock
disk
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pendulum
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46449D
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English (en)
Original Assignee
H. LABIN in Berlin C. Grenadierstr. 6 I. bei JACOB
Publication of DE46449C publication Critical patent/DE46449C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F5/00Apparatus for producing preselected time intervals for use as timing standards
    • G04F5/02Metronomes
    • G04F5/022Mechanic metronomes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
HIRSCH LABIN in BERLIN. Taktgeber.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Taktgeber, welcher gegenüber den bekannten Metronomen den Vortheil besitzt, dafs er bei einfacher Bauart mehr als vier Taktarten angeben kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist dieser Taktgeber zur Darstellung gebracht. Fig. ι zeigt denselben in Vorderansicht, Fig. 2 in Seitenansicht und Fig. 3 in Hinteransicht. Fig. 4 zeigt die die Takttheile und Taktarten angebende Scheibe.
An einem Gestell A ist um eine Achse a drehbar eine verzahnte Scheibe B angebracht, deren Nabe auf der hinteren Seite ein Kettenoder Stiftrad und ein Sperrrad c bildet. In das letztere greift eine Sperrklinke d ein, welche am Ständer A um einen Stift drehbar befestigt ist. Ueber das Stiftrad läuft eine Kette /, an deren einem Ende ein Gewicht/1 hängt, welches das Rad b und die Scheibe B in Umdrehung versetzt, wenn die Sperrklinke d ausgerückt ist.
Vor der Scheibe B befindet sich ein Pendel g, welches um einen im Ständer A, befestigten Stift h schwingt, unten mit einem festen Gewicht gl und oben mit einem verschiebbaren Stellgewicht g1 ausgerüstet ist. Auf der Nabe des Pendels ist ein Anker g3 befestigt, der in die Zähne der Scheibe B eingreift und die Bewegung derselben auf das Pendel g überträgt. Die Einrichtung dieses Pendels und seine Wirkungsweise ist im übrigen dieselbe wie beim Metronom.
*' Die Scheibe B, Fig! 4, giebt, da in ihre Zähne der .Anker .gs eingreift, die Takttheile durch das vom Anker herrührende Ticken hörbar an. Um nun den Anfang eines Taktes durch einen von dem Ticken des Ankers unterscheidbaren Ton zu bezeichnen, ist die Scheibe B auf ihrer Vorderseite mit Stiften χ besetzt, welche in sieben concentrischen Kreisen, entsprechend den sieben gebräuchlichen Taktarten, angeordnet sind.
Wenn die Scheibe 216 Zähne besitzt, so enthält der äufserste Stiftkreis I 108 Stifte, der nächste Kreis II enthält 72, der Kreis III enthält 54 Stifte u. s. f., bis zum Stiftkreis VII, welcher 18 Stifte enthält.
Die Stifte χ schlagen bei der Drehung der Scheibe B gegen eine Feder i, welche auf einem Schieber k befestigt ist, der auf einer am Ständer A angebrachten Schiene m verschoben werden kann. Letztere trägt, entsprechend den Stiftkreisen, sieben Theilstriche, nach welchen der Schieber einzustellen ist.
Steht nun der Schieber so, dafs seine Feder i in den ersten Stiftkreis eingreift, so werden zwischen zwei durch die Stifte χ und Feder i erzeugten Tönen zwei durch die Zähne von B und den Anker gs erzeugte Töne hörbar werden; greift die Feder i in die Stiftreihe II ein, so werden zwischen je zwei durch die Stifte χ erzeugten Tönen drei durch die Zähne von B und den Anker g3 erzeugte Töne hörbar etc.
Die Stifte χ markiren auf diese Weise den Taktänfang und die Zähne von B die Takttheile.
Der Apparat kann dahin abgeändert werden, dafs man das Pendel g auf der Achse der
Scheibe JB anordnet und dafs der Antrieb anstatt durch ein Gewicht durch eine Feder bewirkt wird.
Es ist selbstverständlich, dafs die Scheibe B mit beliebig vielen Zähnen versehen sein kann und dafs sich dementsprechend auch die Anzahl der Stifte χ in den einzelnen Kreisen ändern wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Taktgeber, bei welchem die das Pendel in Schwingungen versetzende und durch ihre Verzahnung die Takttheile markirende Scheibe B auf ihrer einen Seite mit in concentrischen Kreisen angeordneten Stiften χ versehen ist, welche durch Anschlag gegen eine verschiebbare Feder i die Taktanfänge markiren.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46449D Taktgeber Expired - Lifetime DE46449C (de)

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