DE464276C - Herstellung von Rohrflanschen, Anschweissbunden u. dgl. - Google Patents

Herstellung von Rohrflanschen, Anschweissbunden u. dgl.

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DE464276C
DE464276C DEK104604D DEK0104604D DE464276C DE 464276 C DE464276 C DE 464276C DE K104604 D DEK104604 D DE K104604D DE K0104604 D DEK0104604 D DE K0104604D DE 464276 C DE464276 C DE 464276C
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Knippschild & Beckmann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K23/00Making other articles
    • B21K23/04Making other articles flanged articles

Description

  • Herstellung von Rohrflanschen, Anschweißbunden u. dgl. Die Erfindung betrifft ein Verfahren und ein Gesenk zur Herstellung von Rohrflanschen, Anschweißbunden, Profilringen und ähnlichen Werkstücken.
  • Derartige Werkstücke wurden bisher in der Regel aus einem knüppel- oder luppenartigen Werkstück, also einem dicken vollen Block, hergestellt. Eine derartige Herstellung ist aber naturgemäß umständlich und teuer, insbesondere da auch ein erheblicher Werkstoffverlust entsteht. Man hat zwar schon Unterlegscheiben u. dgl., also kleine Werkstücke, in der Weise hergestellt, daß ein Drahtstück über einem Dorn krummgebogen und dann der ringförmige Rohling auf einer Presse nach innen zu flachgepreßt wurde. Dieses Verfahren ist jedoch nicht ohne weiteres zur Herstellung von Rohrflanschen u. dgl. anwendbar. Auch hat man versucht, Flanschringe aus ausgestanzten, plattenförmigen Rohlingen durch Anpressen eines winkelförmigen Ansatzes zu erhalten. Dieses Herstellungsverfahren ist indessen kostspielig und wenig wirtschaftlich.
  • Nach der Erfindung wird ein ringförmiges Vorwerkstück benutzt, das in bekannter Weise von; vornherein die endgültige lichte Weite besitzt. Dieser Rohling wird durch Biegen einer Werkstange in Ringform erhalten; der Ring wird alsdann an der Stoßstelle zusammengeschweißt und erhält darauf durch Pressen im Gesenk die Endform. Das -winkelförmige oder sonstwie gestaltete Profil des Flanschringes o. dgl. ist dabei in dem Oberteil des zweiteiligen Gesenkes ausgearbeitet, das in Verbindung mit einem der lichten Weite des Flanschringes entsprechenden Dorn benutzt wird, welcher erfindungsgemäß lose in das Unterglesenk eingesetzt wird.
  • Auf der Zeichnung ist das Verfahren und <las dazu benutzte Gesenk schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt die verwendete Werkstange in Ansicht und in mehreren Ouerschnittsformen.
  • Abb. z veranschaulicht das zu einem Ring gebogene Vorwerkstück.
  • Abb. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch das zweiteilige Untergesenk nach dem Einlegen des Rohlings, und Abb. d. veranschaulicht das Gesenk mit dem fertiggepreßten Werkstück. Bei dein Herstellungsverfahren nach der Erfindung wird eine Werkstange a von rechteckigem, vierkantigem, rundem oder sonstigem Querschnitt und von entsprechender Länge verwendet, wobei der Querschnittsflächeninhalt der Stange demjenigen des herzustellenden Werkstückes entspricht. Die Werkstange a wird zu .einem Ring b gebogen und dieser an der Stoßstelle c elektrisch oder nach dem Gasschmelze erfahren zusammengeschweißt. Darauf wird der Ring b in einem Gesenk in die gewünschte Endform gepreßt.
  • Das verwendete Gesenk besteht aus einem Oberteil e, einem Unterteil d und einem lose in dem Unterteil eingesetzten Dorn f, dessen Durchmesser der lichten Weite des herzustellenden Flanschringes entspricht. Das winkelförmige oder sonstwie geformte Profil des herzustellenden Flanschringes ist in dem Oberges;enk.e ausgearbeitet, das eine entsprechend geformte Ausdrehung h aufweist, während das Untergesenk d eine Ausdr ehung g besitzt, die dem Außendurchmesser des fertigen Flanschringes entspricht. Der Dorn f wird lose in das Untergesenk eingesetzt und darauf das ringförmige Vorwerkstück b über den Dorn f gestreift. Durch einige Schläge des Obergesenkes erhält dann der Flanschrüig seine endgültige Form i, worauf das fertige Werkstück zusammen mit dem Dorn aus dem Untergesenk herausgenommen wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Rohrflanschen, Anschweißbunden u. dgl. durch Pressen eines ringförmigen Vorwerkstücks, das bereits die endgültige lichte Weite besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß eine vorher in Ringform (b) gebogene und an der Stoßstelle (c) zusammengeschweißte Werkstange (a) im Gesenk in die Endform (i) gepreßt wird.
  2. 2. Gesenk zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß das winkelförmige Profil des Flanschringes im Obergesenk (e) ausgearbeitet ist.
  3. 3. Gesenk nach Anspruch :2 mit einem der lichten Weite des herzustellenden Flanschringes entsprechenden Dorn, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (f) lose in das Untergesenk (d) eingesetzt ist.
DEK104604D Herstellung von Rohrflanschen, Anschweissbunden u. dgl. Expired DE464276C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE887596C (de) * 1950-04-15 1953-09-14 Christian Schondelmaier Verfahren und Gesenk zum Herstellen huelsenfoermiger, profilierter Werkstuecke
US2898788A (en) * 1955-07-15 1959-08-11 Wheeling Steel Corp Apparatus for forming a boiler head or the like
US3034383A (en) * 1957-03-25 1962-05-15 Otto Fuchs Kommandit Ges Synchromesh gear and method and apparatus for making the same
DE2540713A1 (de) * 1975-09-12 1977-03-17 Siempelkamp Gmbh & Co Verfahren zum herstellen von rohrflanschen

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