DE46403C - Seitenkuppeluag für Eisenbahnfahrzeuge. - Google Patents
Seitenkuppeluag für Eisenbahnfahrzeuge.Info
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- DE46403C DE46403C DENDAT46403D DE46403DA DE46403C DE 46403 C DE46403 C DE 46403C DE NDAT46403 D DENDAT46403 D DE NDAT46403D DE 46403D A DE46403D A DE 46403DA DE 46403 C DE46403 C DE 46403C
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- side coupling
- shaft
- railway vehicles
- rod
- hook
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/18—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating axially
- B61G1/20—Operating devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
PAUL RADLOFF in DÜSSELDORF und ROBERT ZINCKE in PLATHE (Pommern).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Juli 1888 ab.
Vorliegende Seitenkuppelung für Eisenbahnwagen ist gebildet aus dem drehbaren Haken a,
welcher mit seiner Welle b am Wagen befestigt ist. Die Welle ruht in dem Querstück
c und in dem Läger d. Gegen letzteres stützt sich die andererseits durch die Mutter g
gehaltene Feder f, durch welche beim Anziehen der Stofs gemildert wird. An der
Welle ist der Trieb h verschiebbar angebracht (s. besonders Fig. 5 und 8). In diesen greift
eine als Zahnstange wirkende, mit Zahnringen versehene Stange i ein. Durch die Verschiebung
der Stange wird der Trieb h und mit demselben der an der Welle befindliche Haken
α gedreht. Die Hakenwellen sind nicht in der Mitte, sondern etwas einseitig an dem
Wagen angebracht, so dafs, wenn zwei Wagen zusammengefahren werden, die Wellen neben
einander zu stehen kommen. Die Haken haben die in Fig. 7 besonders gezeichnete gebogene
Form und legen sich, wenn sie so gedreht werden, dafs die Kuppelung stattfinden
soll, über die Welle b des anderen Wagens. Werden nun an beiden Wagen die Haken
nach innen gedreht, so greifen dieselben hinter einander und die Wagen sind gekuppelt
(s. Fig. 2, 4 und 7). Damit die Haken in gekuppelter und entkuppelter Stellung sicher festgestellt
werden können, wurde der Griff k an der Stange i mit einem Gewicht w versehen,
welches die Stange stets in eine bestimmte Richtung dreht. So lange dieses Gewicht jedoch
nach unten hängt, kann eine Verschiebung der Stange i nicht stattfinden, da dann
die Stift£ s an der Stange i_ nicht die Richtung einnehmen, dafs sie in die Nuthen η der
Lager / treffen (s. Fig. 8 bis 10). Soll die Stange verschoben werden, so mufs der Griff
mit dem Gewicht in die horizontale Stellung gebracht werden. Es trifft dann der Stift, Ansatz
oder Keil s in die Nuth η und nun läfst sich die Stange erst verschieben. Wird der
Griff dann, wenn der Stift s hinter das Lager / geschoben ist, wieder losgelassen, so dreht das
angebrachte Gewicht die Stange selbstthätig, und es ist ohne Weiteres jede Verschiebung
gehemmt. Der Trieb h ist verschiebbar auf der Welle b angeordnet und wird durch die
Klammer e gehalten, damit er bei der Verschiebung der Welle, welche die Feder f gestattet,
immer an derselben Stelle und im Eingriff mit der Zahnstange bleibt. Damit' die Welle trotz der Verschiebung im Rade doch
durch dasselbe mitgenommen wird, wurde das Rad und die Welle wie gewöhnlich mit Feder
und Nuth versehen. Damit ein Wagen mit gewöhnlicher Kuppelung mit einem mit der Seitenkuppelung versehenen Wagen zusammengekuppelt
werden kann, wurde an der Welle b noch der Haken m angebracht, welcher aufwärts
steht, wenn die Seitenkuppelungshaken nach der Seite umgelegt sind. In diese Haken m wird dann die Kuppelungskette wie
gewöhnlich eingelegt (s. Fig. 3, 6 und 7). Es können auch zur gröfseren Sicherheit zwei
Wellen b mit Haken α neben einander angebracht werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Seitenkuppelung mit Sicherung, die gebildet ist aus den Wellen b mit Trieb h und Haken α und der drehbaren, mit Stift oder Ansatz s und mit Gewicht n> versehenen gezahnten Stange t, die sich in dem mit einer Nuth η versehenen Lager / befindet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE46403C true DE46403C (de) |
Family
ID=321514
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT46403D Expired - Lifetime DE46403C (de) | Seitenkuppeluag für Eisenbahnfahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE46403C (de) |
-
0
- DE DENDAT46403D patent/DE46403C/de not_active Expired - Lifetime
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