DE463273C - Registrierkasse - Google Patents

Registrierkasse

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DE463273C
DE463273C DER50668D DER0050668D DE463273C DE 463273 C DE463273 C DE 463273C DE R50668 D DER50668 D DE R50668D DE R0050668 D DER0050668 D DE R0050668D DE 463273 C DE463273 C DE 463273C
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Description

  • Registrierkasse Die Erfindung (betrifft eine Registrierkasse mit Tastenantrieb und mehreren Tastensätzen und besteht darin, daß eine Sperrvorrichtung vorgesehen ist, welche nach einem teilweisen Tastenhub die weitere Bewegung einer Taste der einen Reihe hemmt und die gewöhnlich gesperrten Tasten der anderen Reihe auslöst und durch eine Vorrichtung ausgeschaltet wird, die durch die Anfangsbewegung einer der Tasten der zweiten Reihe in Tätigkeit gesetzt wird. Man kann bei einer derartigen Registrierkasse in an sich bekannter Weise durch rückwärtige Hängeglieder den Gebrauch von mehr als einer Taste einer Tastenreihe zur gleichen Zeit verhindern. Gemäß der Erfindung vermag bei Anwendung derartiger Hängeglieder eine Sperrvorrichtung die Hängeglieder einer Tastenreihe mit Bezug auf sämtliche Tasten dieser Reihe in der Sperrstellung zu halten. Durch Anschlag einer Taste einer anderen Reihe wird dann diese Sperrvorrichtung ausgelöst oder wirkungslos gemacht.
  • In den Zeichnungen, in welchen die Hauptteile der neuen Registrierkasse in einem Ausführungsbeispiel dargestellt sind, bedeutet: Abb. i eine Vorderansicht der Registrierkasse, Abb. ia einen senkrechten Schnitt durch die Maschine, der links von der Markreihe gelegt und nach rechts gesehen ist, Abb. 2 einen Schnitt entsprechend Abb. ia, wobei die Siebenmarktaste niedergedrückt ist, A.bb. 3 eine Draufsicht auf den Tastenverbinder und die Tasten, wobei letztere an den Enden abgebrochen sind, Abb. q. eine Draufsicht der Maschine, Abb. 5 einen teilweisen Schnitt rechts vom der Pfennigreihe gelegt und von rechts nach links gesehen.
  • Abb. 6 den gleichen Schnitt für die Neunpfennigtaste und ihre Führungsteile, Abb. 7 eine rückwärtige Ansicht der Maschine, wobei das Gehäuse entfernt ist, Abb. 8 eine teilweise rückwärtige Ansicht, wobei eine Verkäufertaste teilweise niedergedrückt ist, Albb. g die gleiche rückwärtige Ansicht, wobei eine Verkäufertaste, eine Vorgangstaste und eine Betragstaste vollständig niedergedrückt sind, Abb. io die teilweise Rückansicht einer Maschine von geänderter Ausführungsform, Abb. 1i, 12 und 13 Einzelheiten hierzu. Das Maschinengehäuse ioo (Abb. i und 2) besteht aus Metall, Holz o. dgl. und sitzt auf einem eine Schublade enthaltenden Kastenrot. Das Gehäuse besitzt eine Bodenplatte rot aus Metall und an beiden Enden derselben Seitenplatten 103, welche durch eine vordere Schiene 103r und eine hintere Schiene 1031' verbunden sind. In diesen Seitenplatten 1o3 sind eine Tastenwelle 104, eine Segmentwelle 1o5 und eine Welle 1o6 gelagert, welche in der Querrichtung der Maschine verlaufen. Die Welle 1o6 wird mittels weiter unten beschriebener Mittel bei jedem Gebrauch der Maschine einmal umgedreht.
  • Bei der in den Zeichnungen veranschaulichten Ausführungsform der Maschine sind drei Sätze von Betragstasten, vier Geschäftstasten und zwei Verkäufertasten vorgesehen. Rechts außen sitzen neun Pfennigtasten, welche den' Werten i Pfennig bis g Pfennig entsprechen. Der nächste Satz von neun Tasten entspricht den Zehnerbeträgen von io bis go Pfennig. Der Marksatz besitzt im voT-liegenden Falle sieben Tasten entsprechend den Werten von i bis 7 Mark. Die vier Geschäftssondertasten bedeuten »Kein Verkauf«, »ä-conto-Empfang«, »Belastung« und »Auszahlung«. Selbstverständlich kann die Zahl der zu einem Satz gehörigen Tasten oder die Zahl der in der Maschine vorgesehenen Tastensätze nach Bedarf vergrößert oder verkleinert werden.
  • In Abb.4 sind die Pfennigtasten mit iloi bis iio' bezeichnet, wobei der Index einer jeden Bezugszahl den entsprechenden 1#fennigtastenwert der zugehörigen Taste angibt. In entsprechender Weise sind die Zehnertasten mit 12o1 bis 12o3 und die Marktasten mit 1301 bis 13o3 bezeichnet. Die die Geschäftsvorgänge bezeichnenden, nachstehend als »Vorgangstasten« bezeichneten Tasten sind im Sinne der vorstehend angegebenen Reihenfolge ihrer Bedeutung mit 140N, I408, 1d.00, und 140p, die Verkäufertasten mit 140A und i4oB bezeichnet.
  • In Abb. ia ist von den Marktasten die mit 13o' bezeichnete 7-Marktaste dargestellt. Sie ist, ebenso wie alle übrigen Tasten, auf der Welle 104 gelagert und besitzt einen nach oben ragenden Ansatz 131 mit Rolle 131i; durch welche auf eine weiter unten beschriebene Weise das Registriersegment des zugehörigen Satzes entsprechend dem Wert der angeschlagenen Taste gedreht wird.
  • Die Tasten erstrecken sich bis zur Maschinenrückseite und sind mit einem Hakenteil 132 versehen. Dieser besitzt eine über einer Nut 134 angeordnete Zylinderfläche 133 (Abb. ia und 2). Jede Taste besitzt ferner die Fläche 135, welche das Anheben der Anzeigeschilder bewirkt, und einen Ansatz 136 (Abb. ia), der mit den weiter unten beschriebenen rückwärtigen Hängegliedern zusammenarbeitet, durch welche das -gleichzeitige Arbeiten von mehr als einer Taste verhindert wird. Die Tasten können ferner mit einem vorstehenden Anschlag 1361 versehen sein, welcher gegen Ende des Tastenniederganges gegen die hintere Rahmenquerscheibe 103B trifft. Gewöhnlich ruhen die Tasten auf der rückwertigen Kante des unteren Maschinenrahmens auf (Abb. 2).
  • Die Tasten 11o1 bis 1i03 sind mit nach oben ragenden Armen versehen, deren Rollen 1111 mit entsprechend abgestuften Führungsschlitzen von Führungsplatten 1511 bis 15i3 zusammenarbeiten (Abb.5 und 6). Die i-Pfennig-Führungsplatte 151' besitzt einen L-förmigen Führungsschlitz, welcher von dem horizontalen Teil 151a und dem vertikalen Teil 15,b gebildet wird (Abb, 5). Der Führungsschlitz besitzt Teile i5ic und 151d, welche mit Bezug auf die Tastenwelle 104 so gestaltet sind, daß sich die Rolle i5ii zu Beginn und gegen Ende ihrer Bahn ein kurzes Stück bewegen kann, ohne die zugehörige Führungsplatte i'51 auszuschwingen. Die Teilei 5 ir und i 5 id bilden deshalb Rasten in dem Führungsschlitz. Die Ausbildung dieser Rasten in den übrigen Führungsplatten liegt abgestuft zwischen der Ausbildung gemäß. Abb,,5 und derjenigen nach Abb. 6, welche die entsprechende -Konstruktion der Führungsplatte für die 9-Pfennigtaste wiedergibt. Der senkrechte Teil der Führungsschlitze schafft den Spielraum, welche die von den Rollen i i i- der nicht angeschlagenen übrigen Tasten unbehinderte Aufwärtsbewegung der Führungsplatten 151 ermöglicht. Gemäß Abb.2 und 5 stehen diemehr oder weniger horizontal -verlaufenden Teile der Führungsschlitze unter einem stufenweise abnehmenden Winkel gegen den Rollentragarm der Tasten, so daß die Platten 151 entsprechend dein Wert der angeschlagenen Taste um die Welle 105 nach oben geschwungen werden.
  • Die Führungsplatten 151' bis 15i3 sitzen an den Registrierrahmen 15o (Abb. 5 und 6), welcher auf der durch die Arme 152 hindurchgehenden Welle 105 drehbar gelagert ist. Die Arme 152 besitzen Ansätze 153 und 15q., in welchen die Stange 155 befestigt .ist. Diese Stange verläuft nach der Maschinenmitte zu und steht mit dein rückwärtigen Ansatz 156 des Registriersegmnentes 157 in Eingriff. Die Führungsplatten 151 können -an dem Registrierrahmen 15o auf irgendeine Weise angebracht werden. Als zweckmäßig hat sich herausgestellt, den Rahmen im Abstand mit Schlitzen zur Aufnahme der Platten zu versehen uxid diese durch Stifte festzuhalten.
  • Für den Zehnertastensatz ist in gleicher Weise eine Reihe von Führungsplatten 161i bis r61° vorgesehen (Abb. 4.). Diese Platten sitzen an dem Zehnerregistrierrahmen 160, welcher mittels der Arme 162 auf der Welle 1o5 drehbar gelagert ist. An diesem Rahmen ist das Zehnersegment 167 durch ein Glied 165 befestigt, welches durch einen Ansatz des Segmentes hindurchgeht.
  • Zu dem Marktastensatz gehören sieben Führungsplatten 1711 bis 171', welche an dem mittels der Arme 172 auf der Welle 1o5 drehbar gelagerten Registrierrahmen 170 sitzen. Die nach hinten ragenden Teile 173 sind mit Öffnungen versehen, in welchen die Stange 175 sitzt. Etwa in der Mitte der Maschine greift diese Stange in eine Öffnung des rückwärtigen Fortsatzes des Markregistriersegmentes 177, welches auf der Welle io5 drehbar gelagert ist.
  • Der Sondertastensatz besitzt dreiFührungsplatten 181 R,18 IC und 181 P, welche mit den Rollen der »ä-conto-Empfangs«-, »Belastungs«-urid »Auszahlungs«-Tasten zusammenarbeiten. Diese Platten sitzen an dem Rahmen i8o, durch dessen Arme i82 die Welle io5 hindurchgeht. An dieser Welle ist ferner in der Nähe der Maschinenmitte das Anfangsdrucksegment 187 befestigt. Infolgedessen wird die Welle io5 und das an ihr befestigte Segment 187 durch die drei Sondergeschäftstasten verschieden weit gedreht.
  • Zur Feststellung der Registrierrahmen in der Normalstellung ist eine Sperrvorrichtung vorgesehen. Es sind ferner Vorrichtungen zum Entsperrcn der Registrierrahmen und Vorrichtungen zur zwangsweisen Zurückführung der Registrierrahmen in die Ausgangsstellung vorgesehen.
  • Diesem Zweck dienen die Bügel i 15, 125, 135 und 145 für die Pfennig-, Zehner-, Mark-und Sondertastensätze. Gemäß Abb.5 ist der Bügel 115 mit einem aufwärts ragenden Haken 116 versehen, welcher mit dem Arm 117 der Einpfennigführungsplatte 1511 zusammenarbeitet. Der Bügel i i 5 besitzt rechtwinklig abgebogene Arme, durch welche die Tastenwelle iod. hindurchgeht und mittels welcher er auf dieser Welle drehbar gelagert ist. Der Bügel besitzt ferner einen nach unten ragenden Arm 118. An diesem greift die Feder i i9 an, welche den Bügel gewöhnlich in derjenigen Stellung hält, in welcher er den Rahmen i5o gegen Drehung sperrt. Der Segmentrahmen i 5o besitzt einen nach hinten ragenden Arm 158, welcher mit der Knagge 159 der Welle io6 zusammenarbeitet.
  • Diese Sperrvorrichtung arbeitet folgendermaßen Während der ersten 41i2° der Bewegung der Taste i iol bewegt sich der Stift i i 11 in der Rast des Führungsschlitzes nach vorn. Der Registrierrahmen hat sich noch nicht bewegt, es hat aber die angeschlagene Taste den Bügel 115 ausgeschwungen und hierdurch den Haken 116 von dein Arm 117 gelöst. In der Zwischenzeit hat die Welle i o6 sich so weit gedreht, daß die Knagge 159 den Arm 158 freigibt. Wird nun die Taste vollständig niedergedrückt, so werden der Registrierrahmen 15o und die daran sitzenden Teile um die Welle 1o5 geschwungen. Beim Tastenhochgang gelangen die Teile infolge der Führung der Rolle i i il im zugehörigen Führungsschlitz und der Einwirkung der Knagge 159 auf den Arm 158 in die Normalstellung zurück.
  • Es ist vorstehend die Konstruktion im einzelnen nur hinsichtlich des Pfe(nnigtastensatzes beschrieben worden. Die übrigen Tastensätze besitzen eine ähnliche Beschaffenheit, deren nähere Beschreibung deshalb unterbleiben kann.
  • Gemäß Abb. 7 gehen die Betragstasten i io, i2o und 130 hinten durch die Maschine hindurch und arbeiten mit einer Reihe rückwärtiger Hängeglieder toi, 2o2, 203,:2o4 und 2o5 zusammen, welche bei 2o6 an der Maschinenrückseite drehbar gelagert sind und in üblicher Weise den gleichzeitigen Gebrauch mehr als einer Taste einer Gruppe verhindern. Mit 207,:2o8, 2o9 und 2io sind Sonderhängeglieder bezeichnet, welche zwischen den Hängegliedern jeder Gruppe angeordnet und mit einem Gleitstück 2i i drehbar verbunden sind. Mit diesem Gleitstück 211 ist eine Klinke 212 drehbar verbunden, an deren Arm 213 eine Feder 214 angreift. Diese ist an dem Maschinenrahmen befestigt und sucht die Klinke gewöhnlich in der in Abb. 7 veranschaulichten Stellung zu halten. Die Klinke besitzt einen nach oben ragenden Finger 215 (Abb. 7, 8, 9), welcher mit nach vorn abgebogenen Haken 216, 237 versehen ist, die durch eine Nut 218 voneinander getrennt sind und einem weiter unten erläuterten Zweck dienen. An den rückwärtigen Enden dieser Haken sind die Finger 2i61 und 2171 befestigt. Endlich besitzt die Klinke 2i2 einen Kopf 2i9 mit Nase 22o, welche sich gemäß Abb. 7 gewöhnlich gegen die Seitenplatte 103 anlegt.
  • Man ersieht aus der vorstehenden Beschreibung, daß es gewöhnlich nicht möglich ist, eine der Vorgangs- oder Betragstasten niederzudrücken, weil ihre rückvVärtigen Hängeglieder durch Anlage der Nase 22o an der Seitenplatte 103 am Ausschwingen verhindert werden. Das rückwärtige Hängeglied 205 ist indessen nicht gesperrt und ermöglicht den Anschlag einer der Verkäufertasten 1d.oA und 1q.oB. Gemäß Abb.8 wird durch das Anschlagen einer der Verkäufertasten, zum Beispiel der Taste 14oA, die Klinke 2 i 2 angehoben, weil die Taste mit dem Haken 216 in Eingriff gelangt. Wenn die Grenze dieser Bewegung erreicht ist weil die Klinke 2r2 gegen den Schieber2ii anschlägt, wird die Verkäufertaste gegen Weiterbewegung gesperrt, und es befindet sich die Nase 22o gegenüber der Öffnung 221 der Seitenplatte 103 (Abb.8). Hierdurch `werden die rückwärtigen Hängeglieder entsperrt, so daß irgendeine andere Taste benutzt werden kann. Infolge der Anfangsbewegung irgendeiner anderen Taste wird der Schieber 211 nach der linken Maschinenseite hin bewegt, so daß die Nase 22o in die Öffnung 103 der Seitenplatte eintreten kann. Da die Klinke 212 an dem Schieber2ii sitzt, wird sie gleichfalls nach links (Abb. 7, 8, 9 nach rechts) bewegt, so daß die Verkäufertaste gemäß Abb. 9 von dem Haken 2i6 freigegeben wird und sich zwischen den Fingern 2r61 und 2171 nach oben weiterbewegen kann. Diese Finger verhindern, daß die Tasten bei ihrem Abwärtshub auf die Oberseite der Haken 216 oder 217 gelangen, da die Nase 22o aus der Öffnung 221 heraustritt, wenn die Verkäufertaste niedergedrückt wird.
  • In Abb. io bis 13 ist eine weitere Ausführungsform einer derartigen Verriegelungsvorrichtung beschrieben. Hierbei sind -die Hängeglieder 2o7, 2o8, 2o9 und oio, der Schieber 211 und die Klinke 212 weggelassen. An ihrer Stelle ist eine Sperrplatte 230 vorgesehen, welche quer über die Maschinenrückseite verläuft und mittels abgebogener Lappen 231 und 232 drehbar an den Seitenplatten befestigt ist. Die Platte wird gewöhnlich durch eine Feder 2321 in der Vorderstellung gehalten. Die mit 233 bezeichnete untere Plattenkante liegt über den Vörgangs-und Betragstasten und verhindert gemäß Abb. i i deren Gebrauch. Gegenüber. den Verkäufertasten i4oA, 140B besitzt die Platte einen Tei1234, welcher sich weiter als der Hauptteil der Platte nach hinten und unten erstreckt und sich gegen das Ende der Verkäufertasten legt. Unmittelbar über den Verkäufertasten ist die Platte mit einer nach vorn ragenden Zunge 235 versehen, welche von den Verkäufertasten erfaßt werden kann, so daß die Platte bei der Tastenaufwärtsbewegung nach hinten ausgeschwungen wird. Unmittelbar über der Zunge 235 liegt ein Anschlag 236, welcher gemäß Abb. 12 die Anfangsbewegung der Verkäufertasten begrenzt.
  • Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist die folgende: Die Vorgangs- und Betragstasten werden durch Eingriff der Tastenenden mit der Unterkante 233 der Sperrplatte 23o.gegen Gebrauch gesperrt, nicht aber die Verkäufertasten. Das Niederdrücken einer Verkäufertaste bewirkt im Gegenteil, daß das rückwärtige Hängeglied 2o5 ausgeschwungen wird und in bekannter Weise den -Gebrauch der anderen Verkäufertesten verhindert.. Die Aufwärtsbewegung der Verkäufertaste schwingt infolge des Eingriffs mit der Zunge 235 die Sperrplatte 2.3o nach. hinten, bis die Bewegung der Verkäufertaste infolge Anschlages gegen-den Anschlag 236 aufhört. Dieses in Abb. 12 angedeutete Ausschwingen der Sperrplatte 23o gibt die Betrags- und Vorgangstasten zum Gebrauch frei. Das Niederdrücken irgendeiner dieser Tasten schwingt die Platte infolge des Eingriffs der Taste mit der vorderen -Winkelfläche der Platte weiter aus, entsperrt infolgedessen die- Verkäufertaste und ermöglicht, d.aß sie ihren Hub beendigt.
  • Entsprechend der bei Maschinen der vorliegenden Art üblichen Anordnung verläuft oberhalb des rückwärtigen Teiles der Taste in der Maschinenquerrichtung- ein Tastenverbinder 222. Derselbe ist in den Seitenwänden gelagert und kann durch die Tasten in Schwingung versetzt werden. In der Nähe der hinteren Kante 223 ist auf dem Tastenverbinder ein Klotz 224 befestigt, welcher in Höhe der beiden Verkäufertasten i4oA und 14o$ liegt (Abb. 3). Der Tastenverbinder trägt biegsame Platten 225, und zwar je eine für jeden Tastensatz. Diese Platten sitzen drehbar auf den Ständern 226 und werden gewöhnlich durch die Federn 227 nach hinten gedrückt (Abb.'2 und 3). An jeder dieser biegsärnen Platten sitzt ein Sperrfinger 228.
  • Die Wirkung dieser Teile ist die folgende: Wenn eine Verkäufertaste um 4112 niedergedrückt wird, hebt sie den Tastenverbinder an, so daß die Kante 223 und der Klotz 224 in die Nut der Verkäufertaste eintreten. Der Niedergang einer Taste irgendeines anderen Tastensatzes hat zur Folge, daß die zugehörige nachgiebige Platte 225 so lange vorgedrückt wird, bis die Taste um 411,° niedergegangen ist, worauf die Platte 225 in die Nut 'der angeschlagenen "Taste nach hinten gleitet, so daß die Taste an den Tastenverbinder angehakt ist. Wenn die erforderliche Zahl von Tasten angehakt worden, ist, bewirkt ein vollständiger Niedergang einer der Tasten de'n vollständigen Niedergang aller übrigen teilweise niedergedrückten Tasten. Wenn Tasten um 411,° niedergedrückt sind, steht die Nase des Fingers 228 gegenüber derFläche 2F29 des rückwärtigen Rahmens. Versucht man nunmehr irgendeine Taste, die an den Tastenverbinder nicht angehakt worden ist, um weniger als 41/,° niederzudrücken, so stößt die Nase 228 gegen die Fläche 229 und verhindert eine weitere Bewegung des Tastenverbinders. Dieser kann deshalb nicht weiter angehoben werden, sofern - nicht sämtliche Tasten in der Normalstellung oder an den Tastenverbinddr -angehakt sind: Versucht man, eine Taste an dem Tastenverbinder zu befestigen, nachdem die bereits angehängten Tasten um etwas mehr als 41/,' niedergedrückt worden sind, so wird der Finger 228 in die Nut 229 gedrückt.

Claims (6)

  1. .PATENTANSPRÜCHE: i. Registrierkasse mit Tastenantrieb, gekennzeichnet durch eine Sperrvorrichtung (212 und 216), welche nach einem teilweisen Tastenhub die weitere Bewegung einer Taste der einen Reihe (14.0A und 1408) hemmt und die gewöhnlich gesperrten Tasten der anderen Reihe (iio, 120, 130) auslöst und durch eine Vorrichtung (211) ausgeschaltet wird, die durch die Anfangsbewegung einer der Tasten (11o, 120, 13o) der zweiten Tastenreihe in Tätigkeit gesetzt wird.
  2. 2. Registrierkasse nach Anspruch i, bei welcher rückwärtige Hängeglieder den Gebrauch von mehr als einer Taste einer Tastenreihe zur gleichen Zeit verhindern, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sperrvorrichtung (211) die Hängeglieder einer Tastenreihe mit Bezug auf sämtliche Tasten dieser Reihe in der Sperrstellung hält und durch Anschlag einer Taste einer anderen Reihe (Angestelltentasten 140A und 1408) ausgelöst oder wirkungslos gemacht wird.
  3. 3. Registrierkasse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (211) durch eine Klinke (212) ausgeschaltet wird, welche gewöhnlich mit einem Anschlag (1o3) in Eingriff steht und mit einem in der Bahn der Angestelltentasten (140A und 14o8) liegenden Ansatz (z16) versehen ist, so daß eine dieser Tasten die Klinke (212) verschieben und vom Anschlag (1o3) freimachen und die Betragstasten (11o, 12o, 13o) entsperren kann.
  4. 4. Registrierkasse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein allen Tasten gemeinsamer Tastenverbinder (222) bekannter Art mit mehreren drehbar gelagerten Platten (225) versehen ist, deren Arme (228) derart mit einem festen Anschlag (2291) zusammenarbeiten, daß sie gegen den Anschlag stoßen, wenn die Platten (225) aus der Normalstellung herausgebracht werden, und der Tastenverbinder dadurch gegen weitere Bewegung gesperrt wird.
  5. 5. Registrierkasse nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (228) jeder Platte (225) gegen den Anschlag (229i) gedrückt wird, wenn man eine nicht an den Tastenverbinder angehakte Taste um etwas weniger als um einen bestimmten Winkel (z. B. 41/2°) niederzudrücken sucht.
  6. 6. Registrierkasse nach Anspruch i, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (2291) mit einer Nut (229) versehen ist, in welche der Arm (228) gedrückt wird, wenn man an den Tastenverbinder eine Taste anzuhängen versucht, nachdem die angehakten Tasten etwas über einen bestimmten c Winkel (41J) hinaus niedergedrückt worden sind.
DER50668D 1918-11-19 1920-07-11 Registrierkasse Expired DE463273C (de)

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