DE463111C - Laufendes Pferd - Google Patents

Laufendes Pferd

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DE463111C
DE463111C DER72441D DER0072441D DE463111C DE 463111 C DE463111 C DE 463111C DE R72441 D DER72441 D DE R72441D DE R0072441 D DER0072441 D DE R0072441D DE 463111 C DE463111 C DE 463111C
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Germany
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struts
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G19/00Toy animals for riding
    • A63G19/02Toy animals for riding made to travel by riding movements other than by ratchet wheels

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  • Toys (AREA)

Description

  • Laufendes Pferd Gegenstand der Erfindung ist ein laufendes Pferd, bei welchem durch das Herunterdrükken der Steigbügel o. dgl. mittels eines Hebelwerkes eine Schwenkung der Hinterbeine um ihre Achse nach vorn bewirkt wird, an welche sich ein Vorschnellen des Rumpfes mit den Vorderbeinen infolge Freigabe einer die Relativrückdrehung der Hinterbeine bewirkenden Antriebsvorrichtung anschließt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i ist ein Längsschnitt nach A-B durch den Rumpf des Pferdes.
  • Abb. 2 ist ein Schnitt nach C-D. Abb. 3 ist ein Schnitt nach E-F.
  • Abb. 4 ist ein Längsschnitt nach Ä-B. Abb. 5 und 6 stellen Einzelheiten dar.
  • Das Pferd besteht aus dem Rumpf i mit dem Kopfe 2 und den Vorderbeinen 3, welche aus dünnwandigem Bleche hergestellt sind. Die Hinterbeine 4., welche ebenfalls aus Blech sind, sind, um die Achse 5 drehbar, auf Kugellagern 6 gelagert. Zur Aufnahme der Hinterbeine sind im Rumpfe zwei runde Vertiefungen 7, in welche die Hinterbeine 4, die entsprechende runde Erhöhungen 8 haben, hineingesteckt sind. Die Achse 5 geht durch beide Hinterbeine 4. und den Rumpf i hindurch und hat an ihren Enden Muttern g, «-elche Beine und Rumpf zusammenhalten.
  • In den Hinterbeinen 4. sind noch die Rohrhülsen io eingeschweißt, in die ein Bolzen i i durch die Schlitze 13 in den Vertiefungen 7 hineingesteckt ist, welcher auf einem Zahnsegmente 12 sitzt, das auf der Achse 5 gelagert und mit derselben fest verbunden ist. Das Zahnsegment 12 hat einen winklig abgebogenen Arm 14., auf dem eine Öse 15 befestigt ist, in welche eine Zugfeder 16 eingehängt ist. Das andere Ende der Zugfeder 16 ist an einem Flacheisengerüst 17 befestigt, welches mit dem Rumpf i vernietet ist. Mit dem Zahnsegmente 12 im Eingriff ist ein zweites Zahnsegment 18, das auf dem Bolzen ig drehbar gelagert ist, welcher wiederum in dem Flacheisengerüste 17 ruht. Zu beiden Seiten des Zahnsegmentes 18 sind, ebenfalls um den Bolzen ig drehbar gelagert, zwei Streben 2o angebracht, die je einen winkligen Arm :2-i haben, an dem die Zugfedern 22 aufgehängt sind. Das andere Ende der Zugfedern 22 ist an dem Flacheisengerüste 17 befestigt. Die Streben 2o sind miteinander durch Stege 2o11 verbunden und bilden zusammen einen starren Körper. Das Zahnsegment 18 faßt mit seiner Verlängerung 23 in eine Kerbe 24.a der Klinke 24., welche zwischen den Streben 2o liegt und um den Bolzen 25 drehbar ist, der an den Streben 2o befestigt ist. Der über der Kerbe liegende Kopf 2¢b der Klinke ist rund ausgebildet, während das andere Ende der Klinke in eine Schräge 24.c ausläuft. Zwischen den Streben 20 ist noch eine Hülse 26 befestigt, die zur Aufnahme der Druckfeder 27 und des Bolzens 28 dient. An den Streben ist noch ein Anschlag 29 für die Klinke 24. und ein Arm 3o als Anschlag für die Streben 2o angebracht. An den Haken 31, welche an den Streben zo sitzen, hängen die Riemen 32 mit den Steigbügeln 33. Die Riemen gehen durch die Löcher 34 im Rumpf i hindurch. Am Flacheisengerüste 17 ist noch eine Hülse 51 befestigt, in der ein Gummipfropfen 52 sitzt, welcher als Anschlag für das Zahnsegment z2 dient. Ferner trägt das Flacheisengerüst 17 noch einen Bolzen 53. Vorn im Rumpfe zwischen Vorderbeinen 3 und Halsauslauf ist ein Rohr 35 eingeschweißt, in welches ein anderes Rohr 36 geschoben ist, das oben den Handgriff 37 hat und unten in einer Gabel 38 endet, in welcher das Vorderrad 39 ruht. Die Füße der beiden Hinterbeine 4 ruhen auf den Hülsen 40 und 41, welche auf der Welle 42 sitzen, auf der die Hinterräder 4211 aufgekeilt- sind. Die Hülse 41 hat auf ihrer Stirnseite einen Kranz von schrägen Zähnen 43, welche mit den Zähnen 44 des Ringes 45 in Eingriff stehen (Abb.5 und 6). Die Schraube 46, die in dem Ringe 45 sitzt, faßt mit ihrer Spitze in einen Schlitz 47 der Hülse 48, -welche durch den Stift 49 mit der Welle vernietet ist. Der Ring 45 sitzt verschiebbar auf der Hülse 48, welche noch eine Druckfeder 5o trägt.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Das Kind, -welches auf dem Pferde sitzt, tritt die an dem Riemen 32 hängenden Steigbügel 33 herunter. Hierdurch -werden die Streben 2o, an welchen die Riemen aufgehängt sind, heruntergezogen und gleichzeitig die zwischen den Streben 2o liegende Klinke 24, -welche wiederum das Zahnsegment 18 mitnimmt. Streben 2o und Zahnsegment 18 drehen sich um den Bolzen i9. Zahnsegment 18 bewegt dadurch das Zahnsegment 12 um die Achse 5, und der in dem Zahnsegment 12 sitzende Bolzen i i bewegt sich in den Schlitzen 13 nach oben und nimmt die Hinterbeine 4 dadurch, daß er in die Rohrhülsen io hineingesteckt ist, mit. Die Hinterbeine 4 drehen sich mit ihren Erhöhungen 8 in den Vertiefungen 7 des Rumpfes i um die Achse 5. Die Strebe 2o und das Zahnsegment 18 bewegen sich, bis der als Anschlag dienende Arm 30 den Rumpf i des Pferdes berührt (Abb. 4). Die Zugfedern 16 und 22 werden dadurch gespannt. Beim Heruntergehen der Strebe 2o gleitet die Klinke 24 mit ihrer Schräge 24c über den Bolzen 53 und bewirkt, daß die Klinke 24 sich um den Bolzen 25 dreht, dieVerlängerung 23 des Zahnsegmentes 18 freigibt und den Bolzen 28 gegen die Druckfeder 27 in die Hülse 26 drückt. Ist die Verlängerung 23 frei, so -werden die Zahnsegmente 18 und 12 von der Zugfeder 16 in ihre ursprüngliche Lage zurückgezogen. Der Bolzen i i bewegt sich dadurch in den Schlitzen 13 nach unten und wirft, da die Hinterbeine nicht zurückrollen können, den Rumpf des Pferdes nach vorn. Je stärker die Zugfeder 16 ist, desto größer ist die Strecke, welche das Pferd vorschnellt. Das Zahnsegment I2 bewegt sich dabei so weit, bis es gegen den Gummipfropfen 52 stößt, welcher als Anschlag dient.
  • Die Streben 2o werden durch die Zugfedern 22 hochgezogen, aber erst dann, wenn das Kind die Füße anzieht. Der Kopf 24b der Klinke 24 stößt beim Hochgehen der Streben 2o unter die Schräge 23a der Verlängerung 23, rutscht auf derselben ab gegen den Kopf des Bolzens 28 so weit, bis die Klinke von der Verlängerung abrutscht und die Spitze der Verlängerung 23 in die Kerbe 24a eingreift. Die beiden Zugfedern 22 arbeiten hierbei gegen die Druckfeder 27, welche die Klinke gegen die Verlängerung 23 drückt. Jetzt ist die Ursprungsstellung wiedererreicht, und das Kind hätte erneut wieder die Steigbügel herunter zutreten.
  • In Abb. 5 und 6 ist die Vorrichtung dargestellt, welche es ermöglicht, daß die Hinterbeine nur vorwärts-, aber nicht zurücklaufen können. Die Welle 42, auf der die Hinterräder 42a aufgekeilt sind, dreht sich beim Anziehen der Hinterbeine nach vorn und nimmt die Hülse 48 und den Ring 45 mit. Hierbei gleiten die Zähne 44 über die Zähne 43 der Hülse 41, auf welcher die Beine befestigt sind und die deshalb feststeht. Die Zähne sind so ausgebildet, daß sie nur ein Vorwärtslaufen und niemals ein Zurücklaufen gestatten.
  • Mittels einer Lenkvorrichtung 35 bis 38 ist es möglich, das Vorderrad 39 zu steuern.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Laufendes Pferd, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Herunterdrücken der Steigbügel o. dgl. mittels eines Hebelwerkes eine Schwenkung der Hinterbeine um ihre Achse nach vorn bewirkt -wird, an welche sich ein Vorschnellen des Rumpfes mitsamt den Vorderbeinen infolge Freigabe einer die Relativrückdrehung der Hinterbeine bewirkenden Antriebsvorrichtung anschließt.
  2. 2. Pferd nach Anspruch --, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Hebelwerk aus um eine feste Achse (i9) drehbaren Streben-(2o) besteht, an denen die Zugvorrichtung (Steigbügel o. dgl. 32, 33) angreift, und .welche eine Klinke (24) tragen, welche beim Herunterziehen die genannte Antriebsvorrichtung im Sinne der Vorwärtsbewegung der Hinterbeine (4) mitnimmt und beim Auftreffen auf einen Anschlag (53) freigibt.
  3. 3. Pferd nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung aus zwei ineinandergreifenden Zahnradsegmenten (i2, 18) besteht, von denen das eine (i2) um die Achse (5) der mit Ansätzen (8) in Aussparungen (7) des Rumpfes (i) geführten Hinterbeine drehbar und mit Ansätzen (io, i i) in Schlitzen (i3) der Ansätze (8) geführt ist sowie unter der Wirkung einer der Vorwärtsschwenkung der Beine (4) entgegenwirkenden Zugfeder (i6) steht, während das andere Segment (i8) um eine feste Achse (i9) schwingbar zwischen den Streben (20) liegt und unter Wirkung einer Zugfeder (22) steht sowie ein unten atgeschrägtes Ende (23) aufweist, welches die Drehung und das Übergreifen der Klinke (24) nach Freigabe der Zugvorrichtung (32, 33) unter Wirkung einer Druckfeder (27) bei wieder hochgehenden Streben (2o) bewirkt. q.. Pferd nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterbeine (4.) auf der Achse (42) der Hinterräder (42a) mit losen Büchsen (4o, 41) gelagert sind, von denen eine oder beide durch eine Zahnkupplung (45 bis 5o) mit der Achse (42) verbunden werden kann, so daß die Drehung der Räder (42a) nur in einem Sinne möglich ist, welche das Zurücklaufen ausschließt.
DER72441D 1927-10-01 1927-10-01 Laufendes Pferd Expired DE463111C (de)

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DER81084D DE604622C (de) 1927-10-01 Laufendes Pferd bzw. laufende Tierfiguren
DER72441D DE463111C (de) 1927-10-01 1927-10-01 Laufendes Pferd

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DER72441D DE463111C (de) 1927-10-01 1927-10-01 Laufendes Pferd

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DE463111C true DE463111C (de) 1928-07-24

Family

ID=7414376

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DER72441D Expired DE463111C (de) 1927-10-01 1927-10-01 Laufendes Pferd

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DE (1) DE463111C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3999771A (en) * 1975-11-28 1976-12-28 Lohr Raymond J Galloping riding horse

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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