AT114060B - Laufende Tierfigur bzw. Pferd. - Google Patents

Laufende Tierfigur bzw. Pferd.

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AT114060B
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Heinrich Rothschild
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Heinrich Rothschild
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Laufende   Tierfigur bzw. Pferd. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine laufende Tierfigur bzw. Pferd, bei welcher durch das Herunterdrücken der Steigbügel od. dgl. mittels eines Hebelwerkes eine Schwenkung der Hinterbeine um ihre Achse nach vorn bewirkt wird, an welche sich ein Vorschnellen des Rumpfes mit den Vorderbeinen infolge Freigabe einer die Relativrüekdrehung der Hinterbeine bewirkenden   Antriebsvorriehtung   anschliesst. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der   Erfindung   dargestellt. Fig. 1 ist ein Längsschnitt nach   A-B     durch   den Rumpf des Pferdes, Fig. 2 ist ein Schnitt   nach C-D. Fig. 3   ist ein Schnitt 
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 gelagert ist, welcher wiederum in dem Flacheisengerüst 17 ruht. Zu beiden Seiten des   Zahnsegmentes     18   sind, ebenfalls um den Bolzen 19 drehbar gelagert, zwei Streben 20 angebracht, die je einen winkeligen Arm 21 haben, an dem die   Zugfedern ? aufgehängt   sind. Das andere Ende der Zugfedern 22 ist an dem   Flacheisengerüste   17 befestigt. Die Streben 20 sind miteinander durch Stege 20a verbunden und bilden zusammen einen starren Körper.

   Das Zahnsegment 18 fasst mit seiner Verlängerung 2. 3 in eine Kerbe 24a 
 EMI1.2 
 Streben 20 befestigt ist. Der über der Kerbe liegende Kopf 24b der Klinke ist rund ausgebildet, während das andere Ende der Klinke in eine   Schräge   24c ausläuft. Zwischen den Streben 20 ist noch eine Hülse 26 befestigt, die zur Aufnahme der Druckfeder 27 und des Bolzens   : : 8   dient. An den Streben ist noch ein 
 EMI1.3 
 ein   Rohr 85 eingeschweisst,   in welches ein anderes Rohr 36 geschoben ist, das oben den Handgriff. 37 hat und unten in einer Gabel 88 endet, in welcher das Vorderrad.   39   ruht. Die Fiisse der beiden Hinterbeine 4 ruhen auf den Hülsen 40 und 41, welche auf der Welle 42 sitzen, auf der die Hinterräder 42a aufgekeilt sind.

   Die Hülse 41 hat auf ihrer Stirnseite einen Kranz von   schrägen   Zähnen 4. 3, welche mit 
 EMI1.4 
 

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 sitzt, fasst mit ihrer Spitze in einen Schlitz 47 der Hülse   48,   welche durch den Stift 49 mit der Welle vernietet ist. Der Ring 45 sitzt verschiebbar auf der Hülse   48,   welche noch eine Druckfeder 50 trägt. 



   Die Wirkungsweise ist folgende : Das Kind, welches auf dem Pferde sitzt, tritt die an dem Riemen 32 hängenden Steigbügel   88   herunter. Hiedurch werden die Streben 20, an welchen die Riemen aufgehängt sind, heruntergezogen und gleichzeitig die zwischen den Streben 20 liegende Klinke   24.   welche wiederum das Zahnsegment 18 mitnimmt. Streben 20 und Zahnsegment 18 drehen sich um den Bolzen 19. Zahnsegment 18 bewegt dadurch das Zahnsegment 12 um die Achse 5, und der in dem Zahnsegment 12 sitzende Bolzen 11 bewegt sich in den Schlitzen   li   nach oben und nimmt die Hinterbeine 4 dadurch, dass er in die Rohrhülsen 10 hineingesteckt ist, mit. Die Hinterbeine 4 drehen sich mit ihren   Erhöhungen 8 in den Vertiefungen 7 des Rumpfes 1 um die Achse 5.

   Die Strebe 20 und das Zahnsegment 18   bewegen sich bis der als Anschlag dienende Arm 30 den Rumpf 1 des Pferdes berührt (Fig. 4). Die Zugfedern 16 und 22 werden dadurch gespannt. Beim Heruntergehen der Strebe 20 gleitet die Klinke 24 mit ihrer Schräge   24c über   den Bolzen   58 und   bewirkt, dass die Klinke 24 sich um den Bolzen 25 dreht. 
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 stärker die Zugfeder 16 ist, desto grösser ist die Strecke, welche das Pferd vorschnellt. Das Zahnsegment 12 bewegt sich dabei so weit, bis es gegen den Gummipfropfen 52 stösst, welcher als Anschlag dient. 



   Die Streben 20 werden durch die Zugfedern 22 hochgezogen, aber erst dann, wenn das Kind die Füsse anzieht. Der Kopf 24b der Klinke 24 stösst beim Hochgehen der Streben 20 unter die Schräge 2. 3" der Verlängerung 28, rutscht auf derselben ab gegen den Kopf des Bolzens 28 so weit, bis die Klinke von der Verlängerung abrutscht und die Spitze der Verlängerung   23   in die Kerbe 24a eingreift. Die beiden Zugfedern 22 arbeiten hiebei gegen die Druckfeder 27, welche die Klinke gegen die Verlängerung   2.)   drückt. 



  Jetzt ist die Ursprungsstellung wieder erreicht, und das Kind hätte erneut wieder die Steigbügel herunterzutreten. 



   In Fig. 5 und 6 ist die Vorrichtung dargestellt, welche es ermöglicht, dass die Hinterbeine nur vorwärts-, aber nicht   zurücklaufen   können. Die Welle 42, auf der die Hinterräder   42" aufgekeilt   sind. dreht sich beim Anziehen der Hinterbeine nach vorn und nimmt die Hülse 48 und den Ring 45 mit. Hiebei gleiten die Zähne 44 über die Zähne   48 der Hülse 41,   auf welcher die Beine befestigt sind und die deshalb feststeht. Die Zähne sind so ausgebildet, dass sie nur ein   Vorwärtslaufen   und niemals ein   Zurücklaufen   gestatten. 



   Mittels einer Lenkvorrichtung   85-38   ist es möglich, das Vorderrad 39 zu steuern. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Laufende Tierfigur bzw. Pferd, dadurch gekennzeichnet, dass durch das   Herunterdrücken   der Steigbügel od. dgl. mittels eines Hebelwerke eine Schwenkung der Hinterbeine um ihre Achse nach vorn bewirkt wird, an welche sich ein Vorschnellen des Rumpfes mitsamt den Vorderbeinen infolge Freigabe einer die Relativrüekdrehung der Hinterbeine bewirkenden Antriebsvorrichtung anschliesst.

Claims (1)

  1. 2. Tierfigur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Hebewerk aus um eine feste Achse (19) drehbaren Streben (20) besteht, an denen die Zugvorrichtung (Steigbügel od. dgl. 32, 33J angreift, und welche eine Klinke (24) tragen, welche beim Herunterziehen die genannte Antriebsvorrichtung im Sinne der Vorwärtsbewegung der Hinterbeine (4) mitnimmt und beim Auftreffen auf einen Anschlag (53) freigibt.
    3. Tierfigur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung aus zwei ineinandergreifenden Zahnradsegmenten (12, 18) besteht, von denen das eine (12) um die Achse (5) der mit Ansätzen (8) in Aussparungen (7) des Rumpfes (1) geführten Hinterbeine (4) drehbar und mit Ansätzen (10, 11) in Schlitzen (13) der Ansätze (8) geführt ist sowie unter der Wirkung einer der Vorwärtssehwenkung der Beine (4) entgegenwirkenden Zugfeder (16) steht, während das andere Segment (18) um eine feste Achse (19) schwingbar zwischen den Streben (20)
    liegt und unter Wirkung einer Zugfeder (22) steht sowie ein unten abgeschrägtes Ende (2, 3) aufweist, welches die Drehung und das Übergreifen der Klinke (24) nach Freigabe der Zugvorrichtung (32, 38) unter Wirkung einer Druckfeder (27) bei wieder hochgehenden Streben (20) bewirkt. EMI2.2 der Hinterräder ('42'"mit losen Büchsen (40, 41) gelagert sind, von denen eine oder beide durch eine Zahnkupplung (45-50) mit der Achse (42) verbunden werden kann, so dass die Drehung der Räder (42suc) nur in einem Sinne möglich ist, welche das Zurücklaufen ausschliesst.
AT114060D 1927-09-30 1928-09-13 Laufende Tierfigur bzw. Pferd. AT114060B (de)

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