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Laufende Tierfigur bzw. Pferd.
Gegenstand der Erfindung ist eine laufende Tierfigur bzw. Pferd, bei welcher durch das Herunterdrücken der Steigbügel od. dgl. mittels eines Hebelwerkes eine Schwenkung der Hinterbeine um ihre Achse nach vorn bewirkt wird, an welche sich ein Vorschnellen des Rumpfes mit den Vorderbeinen infolge Freigabe einer die Relativrüekdrehung der Hinterbeine bewirkenden Antriebsvorriehtung anschliesst.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig. 1 ist ein Längsschnitt nach A-B durch den Rumpf des Pferdes, Fig. 2 ist ein Schnitt nach C-D. Fig. 3 ist ein Schnitt
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gelagert ist, welcher wiederum in dem Flacheisengerüst 17 ruht. Zu beiden Seiten des Zahnsegmentes 18 sind, ebenfalls um den Bolzen 19 drehbar gelagert, zwei Streben 20 angebracht, die je einen winkeligen Arm 21 haben, an dem die Zugfedern ? aufgehängt sind. Das andere Ende der Zugfedern 22 ist an dem Flacheisengerüste 17 befestigt. Die Streben 20 sind miteinander durch Stege 20a verbunden und bilden zusammen einen starren Körper.
Das Zahnsegment 18 fasst mit seiner Verlängerung 2. 3 in eine Kerbe 24a
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Streben 20 befestigt ist. Der über der Kerbe liegende Kopf 24b der Klinke ist rund ausgebildet, während das andere Ende der Klinke in eine Schräge 24c ausläuft. Zwischen den Streben 20 ist noch eine Hülse 26 befestigt, die zur Aufnahme der Druckfeder 27 und des Bolzens : : 8 dient. An den Streben ist noch ein
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ein Rohr 85 eingeschweisst, in welches ein anderes Rohr 36 geschoben ist, das oben den Handgriff. 37 hat und unten in einer Gabel 88 endet, in welcher das Vorderrad. 39 ruht. Die Fiisse der beiden Hinterbeine 4 ruhen auf den Hülsen 40 und 41, welche auf der Welle 42 sitzen, auf der die Hinterräder 42a aufgekeilt sind.
Die Hülse 41 hat auf ihrer Stirnseite einen Kranz von schrägen Zähnen 4. 3, welche mit
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sitzt, fasst mit ihrer Spitze in einen Schlitz 47 der Hülse 48, welche durch den Stift 49 mit der Welle vernietet ist. Der Ring 45 sitzt verschiebbar auf der Hülse 48, welche noch eine Druckfeder 50 trägt.
Die Wirkungsweise ist folgende : Das Kind, welches auf dem Pferde sitzt, tritt die an dem Riemen 32 hängenden Steigbügel 88 herunter. Hiedurch werden die Streben 20, an welchen die Riemen aufgehängt sind, heruntergezogen und gleichzeitig die zwischen den Streben 20 liegende Klinke 24. welche wiederum das Zahnsegment 18 mitnimmt. Streben 20 und Zahnsegment 18 drehen sich um den Bolzen 19. Zahnsegment 18 bewegt dadurch das Zahnsegment 12 um die Achse 5, und der in dem Zahnsegment 12 sitzende Bolzen 11 bewegt sich in den Schlitzen li nach oben und nimmt die Hinterbeine 4 dadurch, dass er in die Rohrhülsen 10 hineingesteckt ist, mit. Die Hinterbeine 4 drehen sich mit ihren Erhöhungen 8 in den Vertiefungen 7 des Rumpfes 1 um die Achse 5.
Die Strebe 20 und das Zahnsegment 18 bewegen sich bis der als Anschlag dienende Arm 30 den Rumpf 1 des Pferdes berührt (Fig. 4). Die Zugfedern 16 und 22 werden dadurch gespannt. Beim Heruntergehen der Strebe 20 gleitet die Klinke 24 mit ihrer Schräge 24c über den Bolzen 58 und bewirkt, dass die Klinke 24 sich um den Bolzen 25 dreht.
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stärker die Zugfeder 16 ist, desto grösser ist die Strecke, welche das Pferd vorschnellt. Das Zahnsegment 12 bewegt sich dabei so weit, bis es gegen den Gummipfropfen 52 stösst, welcher als Anschlag dient.
Die Streben 20 werden durch die Zugfedern 22 hochgezogen, aber erst dann, wenn das Kind die Füsse anzieht. Der Kopf 24b der Klinke 24 stösst beim Hochgehen der Streben 20 unter die Schräge 2. 3" der Verlängerung 28, rutscht auf derselben ab gegen den Kopf des Bolzens 28 so weit, bis die Klinke von der Verlängerung abrutscht und die Spitze der Verlängerung 23 in die Kerbe 24a eingreift. Die beiden Zugfedern 22 arbeiten hiebei gegen die Druckfeder 27, welche die Klinke gegen die Verlängerung 2.) drückt.
Jetzt ist die Ursprungsstellung wieder erreicht, und das Kind hätte erneut wieder die Steigbügel herunterzutreten.
In Fig. 5 und 6 ist die Vorrichtung dargestellt, welche es ermöglicht, dass die Hinterbeine nur vorwärts-, aber nicht zurücklaufen können. Die Welle 42, auf der die Hinterräder 42" aufgekeilt sind. dreht sich beim Anziehen der Hinterbeine nach vorn und nimmt die Hülse 48 und den Ring 45 mit. Hiebei gleiten die Zähne 44 über die Zähne 48 der Hülse 41, auf welcher die Beine befestigt sind und die deshalb feststeht. Die Zähne sind so ausgebildet, dass sie nur ein Vorwärtslaufen und niemals ein Zurücklaufen gestatten.
Mittels einer Lenkvorrichtung 85-38 ist es möglich, das Vorderrad 39 zu steuern.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Laufende Tierfigur bzw. Pferd, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Herunterdrücken der Steigbügel od. dgl. mittels eines Hebelwerke eine Schwenkung der Hinterbeine um ihre Achse nach vorn bewirkt wird, an welche sich ein Vorschnellen des Rumpfes mitsamt den Vorderbeinen infolge Freigabe einer die Relativrüekdrehung der Hinterbeine bewirkenden Antriebsvorrichtung anschliesst.