DE577849C - Laufendes Pferd bzw. laufende Tierfigur - Google Patents
Laufendes Pferd bzw. laufende TierfigurInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63G—MERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
- A63G19/00—Toy animals for riding
- A63G19/02—Toy animals for riding made to travel by riding movements other than by ratchet wheels
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Description
Die Erfindung betrifft eine Weiterausbildung bzw. Vereinfachung des laufenden Pferdes
bzw. der laufenden Tierfigur nach Patent 463 in.
Das Hebelwerk, welches im Rumpfe des Pferdes bzw. der Tierfigur untergebracht ist,
ist so vereinfacht worden, daß man mit bedeutend weniger Teilen auskommt als bei dem
Hauptpatent. Außerdem ist die Vorrichtung auf der Hinterradachse, welche die Rückwärtsbewegung
verhindert, nach bekanntem Muster so gestaltet, daß sie ein Differentialgetriebe
ersetzt, wodurch beim Kurvenfahren beide Hinterräder verschiedene Geschwindigkeiten
entwickeln können.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Abb. ι ist ein Längsschnitt durch den Rumpf des Pferdes.
Abb. 2 ist ein waagerechter Schnitt nach A-A bzw. ein Grundriß.
Abb. 3 ist ein Querschnitt nach B-B.
Abb. 4 ist ein Querschnitt nach C-C.
Abb. S ist ein Längsschnitt mit veränderter Stellung der Hinterbeine.
Abb. 6 und 7 stellen Einzelheiten dar.
Abb. 8 zeigt im Schnitt ein zweites Ausführungsbeispiel.
Abb. 9, 10 und 11 zeigen im Schnitt ein
drittes Ausführungsbeispiel.
Das Pferd besteht aus dem Rumpf 1 mit dem Kopf 2 und den Vorderbeinen 3, während
die Hinterbeine 4 in Büchsen 5 um die Achse 6 drehbar im Rumpf 1 gelagert sind. Die
Achse 6 geht durch beide Hinterbeine 4 und den Rumpf 1 hindurch und hat an ihren Enden
Schrauben 7, welche Beine und Rumpf zusammenhalten. Die Achse 6- trägt eine
Büchse 8 (Abb. 2), auf welcher drehbar der Rumpf ruht, sowie ein Zahnsegment 9, das
mit zwei Armen 10 und 11 versehen ist. Das
Zahnsegment 9 steht im Eingriff mit einem Zahnsegment 12, das auf der Achse 13 im
Rumpfe drehbar gelagert ist. An dem äußeren Ende des Armes 14 des Zahnsegmentes 12 ist
ein Flacheisen 15 auf einer Schraube 16 drehbar aufgehängt, das an seinem nach unten gerichteten
Ende einen Quer stab 17 trägt, der zum Aufsetzen der Füße dient. An dem Arm
10 des Zahnsegmentes 9 ist eine Zugfeder 18 aufgehängt, die mit ihrem anderen Ende in
eine Öse 19 eingehakt ist, die auf einem Halteeisen 20 sitzt, welches am Rumpfe befestigt
ist und auf einer Umbiegung 21 einen Gummipuffer 22 trägt. Der schräg nach unten gerichtete
Arm 11 des Zahnsegmentes 9 ist am
Ende als Gabel 24 ausgebildet und greift mit dieser um einen Bolzen 25, der beide Hinterbeine
miteinander verbindet. Die Gabel 24 kann natürlich auch durch eine Hülse ersetzwerden,
welche die Stangen 25 umgibt.
Die Füße der Hinterbeine sind auf einer Achse 26 befestigt und auf dieser drehbar die
beiden Lauf räder 27 (Abb. 6 und 7). Auf den Lagerbüchsen 28 der Laufräder sind Zahnräder
29 mit schrägen Zähnen befestigt, auf welchen eine Sperrklinke 30 schleift, die in
einem Arm 31 ruht, der auf der Achse 26 sitzt.
2,2 ist ein Gummipuffer, der im Rumpfe befestigt
ist.
Vorn am Rumpf zwischen den beiden Vorderbeinen ist eine Lenkvorrichtung 33 eingebaut,
welche unten in einer Gabel 34 das Vorderrad 35 trägt.
Die Abb. 8 zeigt eine Ausführung, bei welcher zwei Zugfedern 18 und 36 im Rumpf angeordnet sind. Der Arm 11 des Zahnsegmentes 9 ist mit einem winkligen Arm 37 ausgerüstet, an dem die Zugfeder 36 aufgehängt ist, während die Feder mit ihrem anderen Ende in einer öse 38 am Rumpf befestigt ist. In den Abb. 9, 10 und 11 ist eine Ausführungsform dargestellt, wie sie bei ganz großen Modellen angewandt wird. Das ganze Hebelwerk ist in einem Rahmen 40 befestigt, der in den Rumpf eingesetzt und an den Stellen 41 durch Schrauben und mit der Hinterbeinachse 6 im Rumpf gelagert bzw. befestigt wird. Die Nabe ga des Zahnsegmentes 9 ist zu beiden Seiten mit zwei Armen 42 versehen, auf welchen je ein Halter 43 sitzt, an dem zwei Zugfedern 44 aufgehängt sind, die mit ihrem anderen Ende im Rahmen 40 befestigt sind. Die Arme 42 haben je einen Zapfen 45, über welche mit einer Gabel die Flacheisen 46 fassen, die an den Hinterbeinen 4 befestigt sind. Der Rahmen 40 trägt zwei Gummipuffer 47 und einen 48, wobei die ersteren als Anschlag für die Arme 42 dienen und letzterer für den Arm 14. Dieser trägt an seinem Ende zwei Riemen 49 für Steigbügel.
Die Abb. 8 zeigt eine Ausführung, bei welcher zwei Zugfedern 18 und 36 im Rumpf angeordnet sind. Der Arm 11 des Zahnsegmentes 9 ist mit einem winkligen Arm 37 ausgerüstet, an dem die Zugfeder 36 aufgehängt ist, während die Feder mit ihrem anderen Ende in einer öse 38 am Rumpf befestigt ist. In den Abb. 9, 10 und 11 ist eine Ausführungsform dargestellt, wie sie bei ganz großen Modellen angewandt wird. Das ganze Hebelwerk ist in einem Rahmen 40 befestigt, der in den Rumpf eingesetzt und an den Stellen 41 durch Schrauben und mit der Hinterbeinachse 6 im Rumpf gelagert bzw. befestigt wird. Die Nabe ga des Zahnsegmentes 9 ist zu beiden Seiten mit zwei Armen 42 versehen, auf welchen je ein Halter 43 sitzt, an dem zwei Zugfedern 44 aufgehängt sind, die mit ihrem anderen Ende im Rahmen 40 befestigt sind. Die Arme 42 haben je einen Zapfen 45, über welche mit einer Gabel die Flacheisen 46 fassen, die an den Hinterbeinen 4 befestigt sind. Der Rahmen 40 trägt zwei Gummipuffer 47 und einen 48, wobei die ersteren als Anschlag für die Arme 42 dienen und letzterer für den Arm 14. Dieser trägt an seinem Ende zwei Riemen 49 für Steigbügel.
Die Wirkungsweise ist folgende: Das auf dem Pferde sitzende Kind hat
>eine Füße auf dem Ouerstab 17 und tritt
diesen herunter, wodurch das Flacheisen 15 den Arm 14 herunterzieht und diesen sowie
das Zahnsegment 12 um die Achse 13 dreht. Das Zahnsegment 12 dreht wiederum das
Zahnsegment 9 und seine Arme 10 und 11
um die Achse 6, wodurch die Zugfeder 1S gespannt wird und die Hinterbeine 4 nach
vorn bewegt werden (Abb. 5). Die beiden Gummipuffer 22 und },z begrenzen den Ausschlag,
den der Arm 14 macht. Beim Vorwärtsrollen der Hinterräder 2~j schleifen die
Sperrklinken 30 über die Zahnräder 29. Zieht das Kind nun die Beine ein, so zieht die
Feder 18 die Zahnsegmente und ihre Arme in die Ursprungsstellung zurück, wobei der
Puffer 32 den Schlag des zurückspringenden Armes 14 aufnimmt. Die Hinterbeine 4 nehmen
ebenfalls ihre Ursprungsstellung ein, und da diese nicht zurückrollen können, schnellt
der Rumpf nach vorn. Das Zurückrollen der Hinterbeine wird durch die Sperrklinke 30
verhindert, welche beim Vorwärtsrollen des Laufrades über die schräge Seite der Zähne
schleift, während sie sich bei der entgegengesetzten Bewegung gegen die radiale Seite
der Zähne, stemmt.
Die Anordnung der Sperrklinke hat noch die Wirkung, daß beim Kurvenfahren die verschiedenen Geschwindigkeiten der beiden
Lauf räder 2γ durch die Sperrklinken nicht
beeinträchtigt werden, so daß durch diese Anordnung die Wirkung eines Differentialgetriebes
erreicht wird.
Bei einem erneuten Heruntertreten des Ouerstabes 17 wiederholt sich der geschilderte
Vorgang.
Mittels der Lenkvorrichtung 33 und 34 ist es möglich, das Vorderrad 35 zu steuern.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 8 erfolgt das Zurückziehen der Zahnsegmente
und ihrer Arme durch die beiden Zugfedern 18 und 36 und bei den Abb. 9, 10 und 11
"durch die vier Zugfedern 44.
Diese Ausführungen sind also für größere und stärkere Kinder bestimmt, weiche den
Widerstand der zwei bzw. vier Federn überwinden können, während die Einrichtung
nach Abb. 1 ,mit nur einer Feder für die kleinste Größe bestimmt ist.
Claims (6)
1. Laufendes Pferd bzw. laufende Tierfigur nach Patent 463 111« dadurch gekennzeichnet,
daß von den beiden ineinandergreifenden Zahnradsegmenten (12, 9)
das hintere (9) mit einem Arm (11) unmittelbar mittels einer Gabel (24) o. dgl.
an einem die Hinterbeine (4) verbindenden Ouerarm (25) angreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, da- no
durch gekennzeichnet, daß das Zahnradsegment (9) mit seiner Nabe, dem Arm (11), der Gabel (25) und dem finden
Angriff der Zugfedern dienenden Arm (10) aus einem Stück besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Arm
(14) des vorderen Zahnradsegmentes (12)
unmittelbar gelenkig ein Flacheisen (15)
o. dgl. angreift, das an seinem unteren Ende einen Ouerstab (17) trägt, der zum
Aufsetzen der Füße dient.
4· Vorrichtung nach Anspruch ι und 3,
dadurch gekennzeichnet, daß für die Bewegungsbegrenzung des Armes (14) ein
oberer und ein unterer Gummipuffer (22 und 32) dient.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (11)
mit einem Arm (37) versehen ist, der zum Anschluß einer zweiten Zugfeder (36), außer der an dem Arm 10 angreifenden,
dient.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur gedrängten
Unterbringung von vier Zugfedern (44) diese paarweise mit ihren oberen Enden
je an einen Halter bzw. Arm (42, 43) angeschlossen sind, die an der Nabe (ga) des
hinteren Zahnradsegmentes (9) ausgebildet sind, während ihre unteren Enden an einem Rahmen (40) befestigt sind, der zur
Lagerung der Achse (6) der Nabe (ο.α)
und des Armes (14) des vorderen Zahnradsegrnentes (12) dient und außerdem
Gummipuffer (47) für die Arme (42) und einen Puffer (48) für den Arm (14)
trägt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
BtRLtN. GEDRUCKT IN DER HEICHSDRÜCKEREI
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE577849T | 1930-05-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE577849C true DE577849C (de) | 1933-06-06 |
Family
ID=6570295
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930577849D Expired DE577849C (de) | 1930-05-01 | 1930-05-01 | Laufendes Pferd bzw. laufende Tierfigur |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE577849C (de) |
-
1930
- 1930-05-01 DE DE1930577849D patent/DE577849C/de not_active Expired
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