DE461995C - Rauchkammer fuer Turbinenlokomotiven - Google Patents
Rauchkammer fuer TurbinenlokomotivenInfo
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Classifications
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- F23J11/04—Devices for conducting smoke or fumes, e.g. flues in locomotives; in road vehicles; in ships
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
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- F22—STEAM GENERATION
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Description
- Rauchkammer für Turbinenlokomotiven Die Erfindung bezieht sich auf Rauchkammern für Turbinenlokomotiven großer Leistung und bezweckt, derartige Rauchkammern so auszubilden, daß sie die Rauchgase einem Turbogebläse mit möglichst gleichmäßig zunehmender Geschwindigkeit zuführen, damit in der Rauchkammer keine die Wirkung des Speisewasservorwärmers beei.nträcbtigenden Luftsäcke und Wirhelungen auftreten können. Gemäß der Erfindung wird dies in erster Linie dadurch erreicht, daß die Rauchkammer aus drei sich näch vorn verjüngenden, den Rauchgasen einen im wesentlichen geradlinigen Durchfluß ermöglichenden Teilen besteht. Der vordere, den Schornstein tragende und ein Turbogebläse enthaltende Teil ist mit dem mittleren, einen Speisewasservorwärmer mit in der Strömungsrichtung der Rauchgase angeordneten Rohren bildenden Teil verbunden, während der hintere Teil einen die Verbindung mit dem Langkessel herstellenden Zwischenbehälter bildet. Es mag hierbei bemerkt werden,-daß es bereits bekannt ist, in einer Rauchkammer ein Turbogebläse und einen Vorwärmer für die Verbrennungsluft mit einem gegen das Gebläse hin abnehmenden Querschnitt für den Durchfluß der Raucbgase anzuordnen. Weiterhin ist es auch bekannt, in Rauchkammern mit eingebautem Cberhitzer und Voävärmern dem Luftvorwärmer einen gegen den Schornstein hin verjüngten Querschnitt zu geben. Schließlich ist es bekannt, einen Raum, der die Rauchgase einem Vorwärmer zuführt, gegen den Vorwärmer hin zu verjüngen. Diesen bekannten. Anordnungen fehlt aber eine ausgesprochene Dreiteilung der Rauchkamm-er, und sie besitzen außerdem auch nicht andere Merkmale, die den eingangs angegebener. Zweck erfüllen können.
- Gemäß einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist der vordere, den Schornstein und das Turbogebläse tragende Teil der Rauchkammer derart ausgebildet, daß die Röhren des Vonvärmers zwecks Reinigung bequem zugänglich gemacht werden können. Der vordere Teil ist zu diesem Zweck mit dem mittleren Teil gelenkig verbunden, so daß er mitsamt dem Turbogebläse wie eine Tür geschwenkt werden kann, wodurch die vorderen Mündungen der Vorwärmerröhren freigelegt werden. Diese Anordnung erfordert in den meisten Fällen Beine erhebliche Aufwärtsverlegung der Achsen der Heizröhrenbündel dies Langkessels und des Vorw.ärm.ers. Es wird hierdurch eine so hohe La-e des Turbogebläses erreicht, daß dieses ohne Behinderung durch andere Teile, wie Antriebsturbine, Kondensator oder Abdampfrohre, abgeschwenkt werden kann. Diese Achsenverlegung der Röhrenbündel des Langkessels und des Vorwärmers könnte zur Folge haben, daß ein Teil der Kes@s@elheizröhren sich außerhalb des Bereiches dies vom Gebläse erzeugten Unterdruckes befindet, was die Lebhaftigkeit der Verbrennung und die Dampferzeugung erheblich beeinträchtigen würde. Die Erfindung sieht Mittel. vor, um diesem Nachteil zu begegnen. Zu diesem Zwecke besitzt der hintere und mittlere Teil der Rauchkammer eine `von hinten nach vorn sich verjüngende Gestalt, auch kann das Röhrenbündel des Vorwärmers `von vorn nach hinten derart kegelartig erweitert stein, daß die nach hinten verlängerten Achsren der Vorwärmerröhren auf der Rohrwand des Langkessels praktisch die Fläche decken, welche die Heizrohrmündungen @einschließt. Man erreicht auf diese Weise, daß alle Röhren des Kessels im Bereich des Unterdruckes liegen und an der Dampfbildung teilnehmen, sowie gleichzeitig eine sehr -hohe Lagerung des vorn am Vorwärmer angebrachten Turblogebläs,els.
- Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Rauchkammer nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
- Abb. I zeigt den vorderen Teil einer mit der Rauchkammer nach der Erfindung ausgerüsteten Turbinenlokomotive teils in senkrechtem Längsschnitt, teils in Ansicht.
- Abb. 2 ist ein Schnitt nach 2-z der Abb. r, von links gesehen.
- Abb.3 ist ein Schnitt nach 3-3 der Abb. r, ebenfalls von links gesehen.
- Abb. 4 ist ein Schnitt nach 4-4 der Abb. r, von rechts gesehen.
- Abb. 5 ist eine zu Abb, i gehörende Draufsicht.
- Abb. 6 ist ein Schnitt nach 6-6- der Abb. i., von links gesehen.
- Die Rauchkammer besteht aus drei. Teilen A, B und C; letzterer trägt den Schornstein und enthält ein Turbogebläse Cl. Gemäß der Erfindung besitzt der an dem.Langkessel O befestigte hintere TeilA der Rauchkammer verjüngte Gestalt, wobei die obere Kante des den Teil A bildenden Kegelstumpfes vorteilhaft waagerecht verläuft. Dasselbe ist bei dem mittleren Teil B der Rauchkammer der Fall.
- Der - dem Teil B vorgelagerte Teil C ist um eine AdhseD (Abb. 5) mittels Scharniere E, F schwenkbar gelagert.
- Wie die Abb. 2 und 3 erkennen lassen;, lieben die Röhren des Varwärmers an seiner vorderen Rohrwand enger zusammen als an der hinteren. Wie ferner aus Abb. r und 5 hervorgeht, ergeben die nach hinten verlängert gedachten Achsren a-b, c-d, e-f, ä-h des Vorwärmerröhrenbündels auf der vorderen Rohrwand des Langkessels O bei ai, cl, er, g1 eine (in Abb. 4 schraffierte) durch die Geraden @L2-j22_@2_i2_@2 usw. begrenzte vieleckige Fläche, die praktisch alle Heizröhren des Langkessels deckt.
- Der den Vorwärrn.er bildende Teil B der Rauchkammer ruht bei. dem dargestelltenAusführungsbeäspiel auf die in der deutschen Patentschrift 40I074 beschriebene Wise mittels .eines Gleitschuhes I( auf einem am Fahrgestell befestigten Bock L. Der Gleitschuh K läßt eine Ausdehnung der Rauchkammer von einer festen Lagersteale M aus zu, an welcher der Langkesse10 mit dem Fahrgestell verbunden äst. Der hintere RauchkammerteilA ist ferner, ebenfalls in übereinstimmung mit der in der Patentschrift 401 074 beschriebenen Bauart, mit.dem Langkessel O durch eine lösbare Verbindung N vereinigt. Die ganze aus den Teilen A, B, C bestehende Rauchkammer kann auf diese Weise sehr leicht abgebaut werden, um die darunterliegenden Getriebeteile, d. i. die Turbine I, Zahnradgetriebe H, Kondensator J und Pumpen G, zu- gänglich .zu machen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCI3E: r. RauchkammeT für Turbinenlokomotiven, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus drei sich nach vorn verjüngenden, den Rauchgasen :einen im wesentlichen geradlinigen Durchflußermöglichenden Teilen besteht, von denen der vordere, den Schornstein -tragende und ein Turbogebläse (C1) enthaltende Teil (C;) mit dem mittleren, einen Speisewasservorwärmer mit in der Strömungsrichtung der Rauchgase angeordneten Rohren bildenden Teil (B) verbunden ist, während der hintere Teil (A) einen die Verbindung mit dem Langkessel herstellenden Zwischenbehälter bildet. -z. Rauchkammer nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere, den Schornstein und das Turbogebläse (Cl) tragende Teil. (C) an dem mittleren Teil (B) angelenkt ist. 3. Rauchkammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die nach vorn sich verjüngende Rauchkammer (A, B, C) eine waagerecht verlaufende Oberkante` besitzt, um unter Wahrung des stetigen StrömungsverIaufes der Verbrennungsgase unter der Rauchkammer genügend Raum zur Unterbringung der Antriebsturbinen und der verschiedenen dazugehörigen Triebwerkstefe frei zu halten. 4. Raucblz,mmer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Röhrenbündel des den mittleren Teil. der Rauchkammer bildenden Vorwärmers (B) kegelförmig nach der Kesselseite erweitert ist, so daß die Grundfläche dieses Kegels auf der vorderen Rohrwand des Langkessels annähernd die Mündungen der Heiz- und Rauchrohre deckt. 5. Rauchkammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ihr mittlerer, den Speisewasservonvärmer bildender Teil (B) auf einem Gleitschuh (I() ruht und der hintere Teil (A) der Rauchkammer an den Langkessel (O) durch ine leicht l;-,5:bare Verbindung (N) =angeschlossen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| DESCH81118D Expired DE461995C (de) | 1926-01-27 | 1926-12-19 | Rauchkammer fuer Turbinenlokomotiven |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE461995C (de) |
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1926
- 1926-12-19 DE DESCH81118D patent/DE461995C/de not_active Expired
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