DE352984C - Kesselanlage - Google Patents
KesselanlageInfo
- Publication number
- DE352984C DE352984C DEB97680D DEB0097680D DE352984C DE 352984 C DE352984 C DE 352984C DE B97680 D DEB97680 D DE B97680D DE B0097680 D DEB0097680 D DE B0097680D DE 352984 C DE352984 C DE 352984C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- boiler
- water
- boiler system
- flame tube
- boilers
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 22
- 239000000779 smoke Substances 0.000 claims description 8
- 206010022000 influenza Diseases 0.000 claims 2
- 239000003546 flue gas Substances 0.000 description 5
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 5
- 241000282485 Vulpes vulpes Species 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 238000007599 discharging Methods 0.000 description 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- MJIHNNLFOKEZEW-UHFFFAOYSA-N lansoprazole Chemical compound CC1=C(OCC(F)(F)F)C=CN=C1CS(=O)C1=NC2=CC=CC=C2N1 MJIHNNLFOKEZEW-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000002893 slag Substances 0.000 description 1
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B37/00—Component parts or details of steam boilers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Air Supply (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der in der Patentschrift 351797 beschriebenen
Kesselanlage. Der Zweck der Erfindung besteht darin, für diejenigen Kessel,
die als Speisewasservorwärmer benutzt werden sollen, Rauehkanal- und Speisewasseranschlüsse
zu schaffen', die sich in einfacher und billiger Weise herstellen lassen.
Gemäß der Erfindung dienen zwecks Siche-
Ό rung des Gegenstromes, zur Verbindung; von
Rauchizügen einzelner oder mehrerer Kessel mit den Rau'chkanällen oder miteinander, abnehmbare
Verbindungsstücke, die der jeweiligen Form der zu verbindenden Öffnungen an-
t5 gepaßt sind.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in zwei Ausfühlruingsbeispielen
dargestellt.
Abb. ι ist ein teiliweiser Längsschnitt durch einen Wasserrohrkessel, Abb. 2 ist ein teilweiser
Querschnitt, Abb. 3 ist ein senkrechter Längsschnitt durch einen' Flammrohrkessel,
Abb. 4 ist ein wagerechter Längsschnitt hierzu, und Abb. 5 ist ein Querschnitt.
Wie Abb. 1 erkennen läßt, wird zwecks Ableitung der Rauchgase aus dem als Vorwärmer
dienenden Kessel in den-zweiten Rauchkanal 8 ein tragbares Verbindungsglied 25 verwendet.
Dieses besteht bei dem in Abb. 1 dargestellten
Ausführungsbeispiel alls einem doppetwandigen
Knierohr aus Blech, zwischen dessen Doppelwandungen Wärmeschutzmasse angeordnet
ist. Das Knierohr wird mittels Schrauben oder in irgendeiner anderen Weise lösbar,
aber gasdicht bei ausgehängter Feuertür an der Stirnplatte des Kessels und an dem
Schaditraihmen befestigt.
Soll der Kessel nicht zum- Vorwärmen des Speisewassers, sondern zur Erzeugung von
Dampf benutzt werden, so wird der zum Rauchkanal 8 führende Schacht mit einem gasdicht
schließenden isolierten Deckel abgesperrt.
Das Knierohr 25 nimmt jeweilig eine Form an, die sich der Form des Kesselvorderteiles
anpaßt. Bei Kettenrostfeuerung hat es z. B.
die Form einer Haube, die den Aschenraum und den Trichter von der Außenluft abschließt,
und die our eine Verbindung nach dem· Rauchkanal 8 hin gestattet. Befindet sich dieser Ka-
nal auf der Vorderseite unten oder oben, so wird die Haube durch einen Stutzen mit ihm
verbunden. Zieht er dagegen unter den Abstreifern oder in der Nähe derselben durch! den
Schlackenkeller, so dient die Haube allein zum Absperren der Züge, und es muß ein besonderes
Verbindungsstück vorgesehen werden.
Bei Flammrohrkesseln genügt ein einfaches Hindurchströmen der Rauchgase in umgekehrter
Richtung1 nicht, da hierdurch das Gegen-Stromprinzip,
d. h. die Berührung des -wärmsten Wassers mit den wärmsten Gasen nicht
eingehalten wird. Falls das Speisewasser durch den Abschlaminstutzen eingeführt und
oben entnommen wird, die Rauchgase aber, ohne irgendwelche Änderung am Kessel vorzunehmen,
zuerst in den Zug III, dann in die Seitenzüge II und zuletzt in das Flammrohr I
geführt werden, so wird das Gegenstromprinzip nicht durchgeführt. Das warme Wasser
würde sich oben sammeln, die warmen ίο Gase dagegen in den tiefstliegenden Zug III
geführt werden; sie wurden hier mit dem warmen Wasser in Berührung kommen, wenn
sie bereits infolge Durchströmens des Flammrohres I abgekühlt sind. Bei der neuen Kesselanlage
wird am Hinterende für jedes Flammrohr ein Verbindungsglied vorgesehen, während vorn ein weiteres Verbindungsglied sich
befindet, durch das eine Verbindung· des vorderen Flammrohrendes mit den Seitenzügen
hergestellt wird. Dieses Verbindungsstück sperrt gleichzeitig die Verbindung der Seitenzüge
mit den unteren Zügen ab. Die Seitenzüge sind am Hinterende mit dem unteren Zuge durch öffnungen verbunden, die durch
Klappen absperrbar sind. Der untere Zug steht mit dem Rauchkanal8 unter Zwischenschaltung
eines Absperrschiebers in Verbindung.
Die Abb. 3 bis S zeigen einen Flammrohr-
3" kessel, der ate Speisewasservorwärmer benutzt wird. Die Pfeile lassen erkennen, daß die
Gase aus dem Fuchs 6 von hinten· in das Flammrohr eintreten, durch das Verbindungsstück
27 in die Seitenzüge strömen, in diesen Seitenzügen nach dem Hinterende des Kessels
gelangen und durch, die geöffnete Klappe 28 nach unten und' durch dien geöffneten Schieber
ΙΓ in den Rauchkanal 8 gelangen. Der Schieber II ist hierbei abgesperrt. Das Wasser
wird durch den Schfornmablaß 29 am Vorderende des Kessels eingeleitet und fließt am
Hinterende oben bei 30 ab. Die heißen Gase ziehen also zuerst durch das Flammrohr I,
d. h. den obersten Zug, und kommen hier mit dem sich sammelnden wärmsten Wasser in
Berührung. Alsdann strömen die Gase durch die Seitenzüge II und gelangen· schließlich in
den unteren Zug III, wo sie auf das kalte Wasser einwirken.
Ähnliche Verbindungsstücke können auch zwischen mehreren Kesseln angeordnet werden,
und es können' auch, wenn mehrere Kessel in einem Mauerblock zusammen eingebaut sind, die Zwischenmauern zwischen den
Zügen der Nachbarkessel durchbrochen und die öffnungen mit Klappen versehen werden.
In ähnlicher Weise muß in manchen Fällen dafür gesorgt werden, daß der Wasserumlauf
entsprechend dem Gegenstromprinzip durchgebildet wird. Alls Beispiel ist der Wasserraum
eines Wasserrohrkessels· (Abb. 1 und 2) abgebildet. Der Zufluß befindet sich wie gewöhnlich
vorn am Oberkessel und der Abfluß am Hinterende, wie durch die Pfeile angedeutet
wird. Die Rauchlgase strömen dem Kessel am- Hinterende zui und vorn durch das
Verbindungsstück 25 ab. Das Gegenstromprinzip wird jedoch' nur dann gewahrt, wenn
das Wasser sogleich nach seinem Einströmen in den Oberkessel durch die vordere Wasserkammer
in die Rohre fließt, wie durch einen Pfeil angedeutet ist. Es bestellt jedoch die
Möglichkeit, daß das Wasser ganz oder teilweise nicht durch die Rohre, sondern durch
den Oberkessel dem Abfluß unmittelbar zuströmt, so daß die Rohrheizfläche unausgenutzt
bleibt. Dies wird durch die Drehklappe 26 vermieden. Letztere wird aus Teilen, die durch das Mannloch in den Kessel
eingebracht werden können, innerhalb des Kessels zusammengebaut, so daß sie um eine
Welle drehbar ist und von außen eingestellt werden kann. Die Welle 31 der Klappe muß
hierbei durch eine Stopfbüchse 32 geführt
werden. '
Hat der Kessel eine einheitliche Wasserkammer (wie bei den Simonis-, Lanz- und
Steintnüllierkesseln), die durch einen einzigen Stutzen mit dem Oberkessel verbunden sind,
so wird man die Klappe zweckmäßig in dem Verbindiungsstutzen anbringen'. Der Speisewasseranschluß
muß in diesem Falle unterhalb der Klappe angeordnet sein.
In ähnlicher Weise wird für jede Kesselart und für jede Kesselhausanordnung die
Führung der Rauchgase und des Wassers im Gegenstrom, mit Hilfe der Verbindungsstücke
und mittels Absperrklappen gesichert.
Claims (2)
1. Kesselanlage nach Patent 351797, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Verbindung von Rauchzügen einzelner oder mehrerer Kessel mit dem Hauptrauchkanal oder miteinander
abnehmbare Verbindungsstücke (25, 27) vorgesehen sind.
2. Kesselianlage nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung des Gagenstromes Absperrorgane (26, 28) vorgesehen sind, die Wasserräume
teilen bzw. Rauchzüge voneinander absperren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB97680D DE352984C (de) | 1921-01-08 | 1921-01-08 | Kesselanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB97680D DE352984C (de) | 1921-01-08 | 1921-01-08 | Kesselanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE352984C true DE352984C (de) | 1922-09-19 |
Family
ID=6989249
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB97680D Expired DE352984C (de) | 1921-01-08 | 1921-01-08 | Kesselanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE352984C (de) |
-
1921
- 1921-01-08 DE DEB97680D patent/DE352984C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE352984C (de) | Kesselanlage | |
| DE742199C (de) | Wasserrohrkessel | |
| DE831398C (de) | Flammrohrkessel | |
| DE353449C (de) | Schmiedeeiserner Heizungskessel mit ausziehbarem Innenteil | |
| DE905664C (de) | Stehender, schmiedeeiserner Heizkessel mit doppelwandigem, wasserfuehrendem Mantel | |
| AT57473B (de) | Gliederkessel mit einer den Füllraum und den Rost tellenden lotrechten Wand. | |
| AT142165B (de) | Rauchgasführung, insbesondere für ölgefeuerte Gliederkessel. | |
| DE651182C (de) | Stehender Feuerbuechsdampfkessel | |
| DE371879C (de) | Dampfkesselanlage | |
| DE434111C (de) | Vorwaermer fuer Lokomotiven mit Einrichtung zur Ausnutzung des Abdampfes und der Rauchgase | |
| DE399678C (de) | Dampfkesselanlage mit einem Oberkessel und zwei seitlich unter ihm liegenden Unterkesseln | |
| DE413331C (de) | Einrichtung zur Einleitung von Oberluft in den Verbrennungsraum von Gliederheizkesseln mit oberem Abbrand | |
| AT145387B (de) | Vorrichtung zum langsamen Aufheizen von Backräumen. | |
| DE394300C (de) | Trockendarre | |
| DE633219C (de) | Vorrichtung zur Bodenbeheizung bei Fruehbeeten | |
| DE495865C (de) | Halbgasschraegrostfeuerung fuer Niederdruckdampfkessel und Kochkessel aller Art mit vorgebautem Fuellschacht | |
| DE645575C (de) | OElgefeuerter Gliederkessel | |
| DE490089C (de) | Vorfeuerung fuer Flammrohr- oder Flammrohr-Rauchrohrkessel mit Einfuehrung von in einem Lufterhitzer vorgewaermter Verbrennungsluft in die Feuerung | |
| AT67383B (de) | Einrichtung zum Kühlen von Ofenmauerwerk bei Siemens-Martin- und dgl. Öfen. | |
| DE408754C (de) | Einrichtung zur Ausnutzung der Rauchgase und des Abdampfes von Lokomotiven | |
| DE957947C (de) | Rauchgasspeisewasservorwarmer | |
| DE130561C (de) | ||
| AT204741B (de) | Zentralheizungskessel | |
| DE481705C (de) | Gliederheizkessel | |
| DE432474C (de) | Einrichtung zur Abdeckung von im Linienzug der Rohrbuendel liegenden Luecken im Durchtrittsquerschnitt der Feuergase innerhalb eines Kessels |