DE352984C - Kesselanlage - Google Patents

Kesselanlage

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DE352984C
DE352984C DEB97680D DEB0097680D DE352984C DE 352984 C DE352984 C DE 352984C DE B97680 D DEB97680 D DE B97680D DE B0097680 D DEB0097680 D DE B0097680D DE 352984 C DE352984 C DE 352984C
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boiler
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DEB97680D
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ANDREAS BATO
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Supply (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der in der Patentschrift 351797 beschriebenen Kesselanlage. Der Zweck der Erfindung besteht darin, für diejenigen Kessel, die als Speisewasservorwärmer benutzt werden sollen, Rauehkanal- und Speisewasseranschlüsse zu schaffen', die sich in einfacher und billiger Weise herstellen lassen.
Gemäß der Erfindung dienen zwecks Siche-
Ό rung des Gegenstromes, zur Verbindung; von Rauchizügen einzelner oder mehrerer Kessel mit den Rau'chkanällen oder miteinander, abnehmbare Verbindungsstücke, die der jeweiligen Form der zu verbindenden Öffnungen an-
t5 gepaßt sind.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in zwei Ausfühlruingsbeispielen dargestellt.
Abb. ι ist ein teiliweiser Längsschnitt durch einen Wasserrohrkessel, Abb. 2 ist ein teilweiser Querschnitt, Abb. 3 ist ein senkrechter Längsschnitt durch einen' Flammrohrkessel, Abb. 4 ist ein wagerechter Längsschnitt hierzu, und Abb. 5 ist ein Querschnitt.
Wie Abb. 1 erkennen läßt, wird zwecks Ableitung der Rauchgase aus dem als Vorwärmer dienenden Kessel in den-zweiten Rauchkanal 8 ein tragbares Verbindungsglied 25 verwendet. Dieses besteht bei dem in Abb. 1 dargestellten
Ausführungsbeispiel alls einem doppetwandigen Knierohr aus Blech, zwischen dessen Doppelwandungen Wärmeschutzmasse angeordnet ist. Das Knierohr wird mittels Schrauben oder in irgendeiner anderen Weise lösbar, aber gasdicht bei ausgehängter Feuertür an der Stirnplatte des Kessels und an dem Schaditraihmen befestigt.
Soll der Kessel nicht zum- Vorwärmen des Speisewassers, sondern zur Erzeugung von Dampf benutzt werden, so wird der zum Rauchkanal 8 führende Schacht mit einem gasdicht schließenden isolierten Deckel abgesperrt.
Das Knierohr 25 nimmt jeweilig eine Form an, die sich der Form des Kesselvorderteiles anpaßt. Bei Kettenrostfeuerung hat es z. B. die Form einer Haube, die den Aschenraum und den Trichter von der Außenluft abschließt, und die our eine Verbindung nach dem· Rauchkanal 8 hin gestattet. Befindet sich dieser Ka- nal auf der Vorderseite unten oder oben, so wird die Haube durch einen Stutzen mit ihm verbunden. Zieht er dagegen unter den Abstreifern oder in der Nähe derselben durch! den Schlackenkeller, so dient die Haube allein zum Absperren der Züge, und es muß ein besonderes Verbindungsstück vorgesehen werden.
Bei Flammrohrkesseln genügt ein einfaches Hindurchströmen der Rauchgase in umgekehrter Richtung1 nicht, da hierdurch das Gegen-Stromprinzip, d. h. die Berührung des -wärmsten Wassers mit den wärmsten Gasen nicht
eingehalten wird. Falls das Speisewasser durch den Abschlaminstutzen eingeführt und oben entnommen wird, die Rauchgase aber, ohne irgendwelche Änderung am Kessel vorzunehmen, zuerst in den Zug III, dann in die Seitenzüge II und zuletzt in das Flammrohr I geführt werden, so wird das Gegenstromprinzip nicht durchgeführt. Das warme Wasser würde sich oben sammeln, die warmen ίο Gase dagegen in den tiefstliegenden Zug III geführt werden; sie wurden hier mit dem warmen Wasser in Berührung kommen, wenn sie bereits infolge Durchströmens des Flammrohres I abgekühlt sind. Bei der neuen Kesselanlage wird am Hinterende für jedes Flammrohr ein Verbindungsglied vorgesehen, während vorn ein weiteres Verbindungsglied sich befindet, durch das eine Verbindung· des vorderen Flammrohrendes mit den Seitenzügen hergestellt wird. Dieses Verbindungsstück sperrt gleichzeitig die Verbindung der Seitenzüge mit den unteren Zügen ab. Die Seitenzüge sind am Hinterende mit dem unteren Zuge durch öffnungen verbunden, die durch Klappen absperrbar sind. Der untere Zug steht mit dem Rauchkanal8 unter Zwischenschaltung eines Absperrschiebers in Verbindung.
Die Abb. 3 bis S zeigen einen Flammrohr-
3" kessel, der ate Speisewasservorwärmer benutzt wird. Die Pfeile lassen erkennen, daß die Gase aus dem Fuchs 6 von hinten· in das Flammrohr eintreten, durch das Verbindungsstück 27 in die Seitenzüge strömen, in diesen Seitenzügen nach dem Hinterende des Kessels gelangen und durch, die geöffnete Klappe 28 nach unten und' durch dien geöffneten Schieber ΙΓ in den Rauchkanal 8 gelangen. Der Schieber II ist hierbei abgesperrt. Das Wasser wird durch den Schfornmablaß 29 am Vorderende des Kessels eingeleitet und fließt am Hinterende oben bei 30 ab. Die heißen Gase ziehen also zuerst durch das Flammrohr I, d. h. den obersten Zug, und kommen hier mit dem sich sammelnden wärmsten Wasser in Berührung. Alsdann strömen die Gase durch die Seitenzüge II und gelangen· schließlich in den unteren Zug III, wo sie auf das kalte Wasser einwirken.
Ähnliche Verbindungsstücke können auch zwischen mehreren Kesseln angeordnet werden, und es können' auch, wenn mehrere Kessel in einem Mauerblock zusammen eingebaut sind, die Zwischenmauern zwischen den Zügen der Nachbarkessel durchbrochen und die öffnungen mit Klappen versehen werden.
In ähnlicher Weise muß in manchen Fällen dafür gesorgt werden, daß der Wasserumlauf entsprechend dem Gegenstromprinzip durchgebildet wird. Alls Beispiel ist der Wasserraum eines Wasserrohrkessels· (Abb. 1 und 2) abgebildet. Der Zufluß befindet sich wie gewöhnlich vorn am Oberkessel und der Abfluß am Hinterende, wie durch die Pfeile angedeutet wird. Die Rauchlgase strömen dem Kessel am- Hinterende zui und vorn durch das Verbindungsstück 25 ab. Das Gegenstromprinzip wird jedoch' nur dann gewahrt, wenn das Wasser sogleich nach seinem Einströmen in den Oberkessel durch die vordere Wasserkammer in die Rohre fließt, wie durch einen Pfeil angedeutet ist. Es bestellt jedoch die Möglichkeit, daß das Wasser ganz oder teilweise nicht durch die Rohre, sondern durch den Oberkessel dem Abfluß unmittelbar zuströmt, so daß die Rohrheizfläche unausgenutzt bleibt. Dies wird durch die Drehklappe 26 vermieden. Letztere wird aus Teilen, die durch das Mannloch in den Kessel eingebracht werden können, innerhalb des Kessels zusammengebaut, so daß sie um eine Welle drehbar ist und von außen eingestellt werden kann. Die Welle 31 der Klappe muß hierbei durch eine Stopfbüchse 32 geführt werden. '
Hat der Kessel eine einheitliche Wasserkammer (wie bei den Simonis-, Lanz- und Steintnüllierkesseln), die durch einen einzigen Stutzen mit dem Oberkessel verbunden sind, so wird man die Klappe zweckmäßig in dem Verbindiungsstutzen anbringen'. Der Speisewasseranschluß muß in diesem Falle unterhalb der Klappe angeordnet sein.
In ähnlicher Weise wird für jede Kesselart und für jede Kesselhausanordnung die Führung der Rauchgase und des Wassers im Gegenstrom, mit Hilfe der Verbindungsstücke und mittels Absperrklappen gesichert.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Kesselanlage nach Patent 351797, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung von Rauchzügen einzelner oder mehrerer Kessel mit dem Hauptrauchkanal oder miteinander abnehmbare Verbindungsstücke (25, 27) vorgesehen sind.
2. Kesselianlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung des Gagenstromes Absperrorgane (26, 28) vorgesehen sind, die Wasserräume teilen bzw. Rauchzüge voneinander absperren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB97680D 1921-01-08 1921-01-08 Kesselanlage Expired DE352984C (de)

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DEB97680D DE352984C (de) 1921-01-08 1921-01-08 Kesselanlage

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DE352984C true DE352984C (de) 1922-09-19

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