DE645575C - OElgefeuerter Gliederkessel - Google Patents

OElgefeuerter Gliederkessel

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DE645575C
DE645575C DET45342D DET0045342D DE645575C DE 645575 C DE645575 C DE 645575C DE T45342 D DET45342 D DE T45342D DE T0045342 D DET0045342 D DE T0045342D DE 645575 C DE645575 C DE 645575C
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trains
boiler
fox
oil
chamber
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DET45342D
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THERMOTECHNIK GES fur ZENTRAL
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THERMOTECHNIK GES fur ZENTRAL
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M9/00Baffles or deflectors for air or combustion products; Flame shields
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/01Combustion apparatus for solid fuel adapted for boilers built up from sections

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

  • Ölgefeuerter Gliederkessel Die Erfindung betrifft Gliederkessel mit einem Aschenfallraum unterhalb. eines Planrostes, bei dem die Heizgase durch seitliche Sturzzüge über zwei untenliegende seitliche Sammelzüge nach dem Fuchs geführt werden.
  • Wenn Kessel dieser Art auf Ölfeuerung umgestellt werden sollen, so hat @es sich gezeigt, daß sie seine gewisse Vergrößerung erfahren müssen, um die gleiche Wärmeleistung zu geben. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Belastung der Kesselheizfläche ungleichmäßig wird, indem die rückwärtigen Kesselglieder überlastet, die vorderen Glieder dagegen nur ungenügend ausgenutzt werden. Ferner tritt durch die Abdeckung der Rostfläche ein Verlust an Heizfläche auf, zu welchem noch ein Wärmeverlust infolge der verhältnismäßig hohen Abgastemperaturen hinzukommt, die eine Folge der kurzen Abgaswege sind.
  • Gemäß der Erfindung werden nun die Rauchgase nicht ,unmittelbar rückwärts aus den seitlichen Sammelzügen in den Fuchs geleitet, sondern sie werden aus den seitlichen Sammelzügen vorn abgesaugt und .dadurch auch schon im Verbrennungsraum und in den Sturzzügen gezwungen, auch -die vorderen Kresselglieder zu bestreichen. Der Kesselzug wirkt nunmehr der Blasrichtung des Ölbrenners entgegen und wirkt daher sowohl auf die Form der Flamme als auch auf die Streichrichtung der Abgase im günstigen Sinne ein. Aus den seitlichen Sammelzügen gelangen die Abgase, vorzugsweise vermittels einer 'besonderen Umkehrkammer, in den bei Ölfeuerung sonst toten Aschenfallraum, in welchem sie noch die wassergekühlten Röststäbe und die unter dem Rost liegende wassergekühlte Heizfläche des Kessels bestreichen, um sodann in den an den Aschenfallraum rückwärts angeschlossenen Fuchs zu gelangen.
  • Trotz der wesentlichen Verlängerung des Rauchgasweges ist zur Erlangung des erforderlichen Kaminzuges eine Erhöhung des Kamins im allgemeinen nicht notwendig, da erfahrungsgemäß die auf Koksbrand berechneten Kamine an sich für Ölbrand zu reichlich bemessen sind und andererseits der Ventilator des Ölbrenners auch lohne große Mehrkosten an Stnom das allenfalls ierforderliche Mehr an Zug liefern kann. Es hat sich gezeigt, daß überraschenderweise trotz der Verlängerung der Rauchgaswege keine merkliche Verminderung des Kaminzuges °ititritt. was darauf zurückzuführen sein dürfte, daß bc,i Kesseln ohne Rauchgasumkehr durch die Zusammenführung der gesamten Abgasmenge fast ausschließlich in den rückwärtigen Sturzügen bei deren Einführung in den Fucl Stauungen und Wirbelbildungen auftreten, die bei der erfindungsgemäßen Rauchgasführung wegfallen, wodurch ein allenfalls durch die größere Weglänge verursachter Verlust wieder wettgemacht wird.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
  • Die Fig. i und 2 sind Vertikalschnitte; Fig.3 ist ein Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2; Fig. 4 zeigt die bisher übliche Rauchgasführung im Schema, Fig.5 die Rauchgasführung in gleicher Weise gemäß der Erfindung und Fig.6 die Anbringung der Rauchgasumkehrkammer an der Stirnwand des Kessels in schaubildlicher Darstellung. , Der in den Fig. i bis 3 dargestellte Gliederheizkessel mit seitlichen Sturzzügen ist von bekannter Bauart und wird durch einen ülbrenner i befeuert. Die von der Ölflamme erzeugten Heizgase steigen im Verbrennungsraum 2 nach oben und gelangen sodann durch die Sturzzüge 3, 3' in die beiden seitlichen Sammelzüge 4 und 4. Die beiden Sammelzuge 4. und 4' wurden bisher an der Rückseite des Kessels bei 5 (Fig. i und 3) mit dem Fuchs 6 verbunden, so daß die Rauchgase, wie in Fig. .1 dargestellt, vornehmlich an der Rückseite des Feuerraumes hochstiegen, in den rückwärtigen Sturzzügen nach abwärts und sodann unmittelbar in den Fuchs 6 gesaugt wurden.
  • Gemäß der Ertindung wird nun die rück-«-ärtige Verbindung der Sammelzüge 4, 4.' mit dem Fuchs aufgehoben und dafür an der Vorderseite des Kessels eine Verbindung dieser Züge mit dem Aschenfaliraum 7 hergestellt und dieser rückwärts an den Fuchs angeschlossen. Die Rauchgase müssen nun, nach Abdeckung des Rostes, zwangsläufig folgenden Weg nehmen: Vom Verbrennungsraum 2 durchziehen sie fallend die Rauchzüge 3 bzw. 3' und streichen nun nach vorn, treten in die Kammer 8, ändern ihre Richtung um iSo° und gehen durch den Aschenfallraurn 7 in den Rauchfuchs 6 (Fig. 5).
  • Die Verbindung der seitlichen Sammelzüge mit dem Aschenfallraum erfolgt vorzugsweise durch eine kastenartige Kammer an der Stirnwand des Kessels, die ein- oder mehrteilig ausgeführt und aus Metall, Schamotte, Tonkörpern u. dgl. hergestellt sein kann. Die Verbindung der Sammelzüge mit dem Aschenfallraum kann aber unter Umständen auch im Kesselinnern hergestellt werden, z. B. indem in der Zwischenwand 9 zwischen den beiden Räumen an der Vorderseite entsprechende Öffnungen angebracht werden. Die Abdeckung auf dem Rost ist mit i o bezeichnet.
  • ursprüngliche Verbindung der Sammel-.iiige 4 mit dem Fuchs 6 wird entweder abgemauert oder durch einen Deckel i i o. dgl. verschlossen, es hat sich auch als vorteilhaft erwiesen, zum Abschluß bewegliche Klappen vorzusehen, da es dann möglich ist, z. B. zum Anheizen vorübergehend die unmittelbare Verbindung mit dem Fuchs herzustellen und so einen noch besseren Kesselzug zu erhalten.
  • Schließlich sind in der Rauchgasumkehrkammer 8 nahe am Anschluß an die seitlichen Rauchkanäle 4, 4' Drosselklappen 12 eingebaut, welche ebenfalls der Regelung des Zuges dienen. Die Anordnung an dieser Stelle hat gegenüber der üblichen den Vorteil, daß die Bedienung derselben .ohne Verwendung von Rollen an der Vorderseite des Kessels möglich wird. Ein Rauchschieber 13 ist im Verbindungsstück zum Rauchfuchs auf bekannte Art vorgesehen. Zwecks Reinigung der Rauchzüge sind an der Vorderseite der Rauchgasumkehrkamine r verschließbare Putzöffnungen 14 angebracht, ebenso ein Stutzen 18 zur Einführung eines Pyrometers.
  • Gemäß der Erfindung kann die Umkehrkammer auch zur Vorwärmung der Verbrennungs- und Zusatzluft sowie des Brennstoffes herangezogen werden. Zu diesem Zwecke werden Luftkanäle 15, 16 und die Brennstoffleitung i; in Form einer Rohrschlange oder aber als mit Rippen verseherne Heizglieder durch den oberen Teil des Kastens 8 hindurchgeführt (Fig.6). Der Mantel der Umkehrkammer kann auch so ausgebildet werden, daß eine Kühlung der Kammer durch Wasser ermöglicht wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gliederkessel mit einem Aschenfallraum unterhalb des Planrostes, bei dem die Heizgase durch seitliche Sturzzüge über zwei seitlich unten liegende Satnmelzüge nach dem Fuchs geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß bei Umstellung auf ülfeuerung und Anordnung eines waagerecht liegenden Brenners in der Stirnwand bei völliger Abdeckung des Rostes und Verschluß der Verbindung der Sammelzüge (4, 4') mit dem Fuchs (6) diese Züge eine Verbindung mit dein vorderen Teil des AschenfaIlraumes (7) erhalten, der seinerseits mit dem Fuchs verbunden wird.
  2. 2. Kessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung der Sammelzüge (q., q.') mit dem Aschenfallraum (7) an der Stirnseite des Kessels eine Umkehrkammer (8) vorgesehen ist.
  3. 3. Kessel nach .den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB im Innern der Umkehrkammer (8) AbschluBglieder (i2) zum Abschließen der Mündungen der Sammelzüge (q., ¢') in die Kammer (8) vorgesehen sind. q.. Kessel nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB die Umkehrkammer (8) mit Einrichtungen zur Vorwärmung des Heizöles und der Verbrennungsluft versehen ist.
DET45342D 1934-05-23 1935-05-23 OElgefeuerter Gliederkessel Expired DE645575C (de)

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DET45342D Expired DE645575C (de) 1934-05-23 1935-05-23 OElgefeuerter Gliederkessel

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