DE461992C - Ausrueckvorrichtung an Tiegeldruckpressen - Google Patents

Ausrueckvorrichtung an Tiegeldruckpressen

Info

Publication number
DE461992C
DE461992C DEA46679D DEA0046679D DE461992C DE 461992 C DE461992 C DE 461992C DE A46679 D DEA46679 D DE A46679D DE A0046679 D DEA0046679 D DE A0046679D DE 461992 C DE461992 C DE 461992C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
release
pawl
lever
arm
hook
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA46679D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
American Type Founders Co Inc
Original Assignee
American Type Founders Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by American Type Founders Co Inc filed Critical American Type Founders Co Inc
Priority to DEA46679D priority Critical patent/DE461992C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE461992C publication Critical patent/DE461992C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details
    • B41F1/54Printing-pressure control devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

Ausrückvorrichtungen für Tiegeldruckpressen, die beim Ausbleiben eines Bogens den Druck abstellen und ihn nach Beseitigung der Störung selbsttätig wieder anstellen, sind bereits in mehrfachen Ausführungen bekannt. Es sind darunter Vorrichtungen, bei denen der den Druck abstellende Handhebel beim Ausbleiben des Bogens durch eine elektrische Vorrichtung mit einem mit dem Tiegel hin und her gehenden Teil gekuppelt und nach Vollendung· des Arbeitsganges wieder entkuppelt wird.
Gegenstand der Erfindung ist eine in ähnlicher Weise wirkende Vorrichtung, bei der X5 ein in eigenartiger Weise ausgestalteter Hebel mit dem Tiegel zusammen schwingt und eine am Ausrückhebel verschiebbare Klinke, die an einen mit mehreren Rasten versehenen "Schieber angelenkt ist, beim Ausbleiben des Bogens ausgerückt wird und zwischen zwei Zähne des ständig· schwingenden Hebels einfällt. Zwischen den beiden Zähnen ist an dem ständig schwingenden Hebel ein gegen die Schwingungsbahn ansteigendes Kurvenstück vorgesehen, das beim Zurückschwingen des Hebels die Klinke in ihre Ruhestellung anhebt, in der sie dann durch eine Rast gesichert wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Abb. ι eine Seitenansicht eines Teiles einer Tiegeldruckpresse, die mit einer selbsttätigen Ausrückvorrichtung nach der Erfindung ausgestattet ist,
Abb. 2 einen in Abb. 1 fortgelassenen Teil der Presse.,
Abb. 3 die Stirnansicht einer Einzelheit aus Abb. i,
Abb. 4 einen Teil der Ausrückvorrichtung in einer anderen Stellung als in Abb. 1 und
Abb. 5 eine Einzelheit der Abb. 1 in größerem Maßstabe.
In der Zeichnung und in der Beschreibung ist von dem Gegenstand der Erfindung nur so viel dargestellt, wie zum Verständnis der besonderen Anordnungen nach der Erfindung erforderlich ist. Die lediglich in ihren Umrissen dargestellte Tiegeldruckpresse, ist von bekannter Bauart. Diese enthält ein Maschinengestell 3, eine Welle 5, um die der Tiegel 6 schwingt, und ein Fundament 7, das mittels Zugstangen 9 in bekannter Weise bewegt wird. In der Zeichnung ist die Presse samt den übrigen Teilen nur in der Ansicht von einer Seite aus dargestellt,· es ist daher auch nur eine Zugstange 9 gezeichnet.
Die übliche Ausrückvorrichtung· 13 beeinflußt, wenn der Hebel 14 aus der in Abb. 1 gezeichneten Lage nach der linken Seite der Zeichnung· geschwenkt wird, einen Lenker 132 so, daß er. durch Drehen der exzentrischen Welle 130 (Abb. 2) die Form in bekannter Weise ausrückt. Der Ausrückhebel 14 ist bei 12 am Maschinengestell angelenkt.
Die Presse hat eine selbsttätige Anlegevorrichtung, die so mit der Ausrückvorrichtung in Verbindung steht, daß die Presse jedesmal ausgerückt wird, wenn kein Bogen auf den Tiegel 6 gelangt. Die zu bedrucken-
den Bogen 15 liegen auf einem schrägstehenden Anlegetisch 18, der mit geeigneten Stützen 20 an der Presse angel»rächt ist. Auf dem Anlegenscb. 18 ist eine schwingende pneumatische Vorrichtung zum Abnehmen der Bogen angebracht. Diese Vorrichtung trägt auf schwingenden Armen 76 'eine hohle Welle 77. An 'dieser ist ein Düsenträger 57 angebracht, an dem eine Saugdüse 53 sitzt. ίο Die Luft wird durch die Düse 53 hindurch von einer nicht mit dargestellten Pumpe mittels einer Schlauchverbindung 52 abgesaugt. Die Anlegevorrichtung arbeitet folgendermaßen:
Wenn die Teile in der Stellung na,ch Abb. 1 sind, wird durch die Düse 53 hindurch Luft abgesaugt, worauf sie den obersten Bogen vom Stapel 15 anhebt. Die Aufnahmevorrichtung wird alsdann nach der linfeen Seite der Abb. ι geschwenkt, wo sie den Bogen an den Tiegel 6 abgibt. Die Antriebsvorrichtung für den Anleger ist nicht mitgezeichnet. Die Ausrückvorrichtung nach der Erfindung besteht in .einem doppelarmigen Ausrückarm 20a (Abb. 1), der um den Drehzapfen 12 des Ausrückhebels 14 schwingbar ist. Das untere Ende des Armes 2oa ist zu seinem Antrieb bei 21 mit einem Lenker 22 verbunden, der bei 23 (Abb. 2) an einer Klemme 24 angelenkt ist, die auf der Zugstange 9 befestigt ist.
Am oberen Ende trägt der Ausrückarm 20" eine schrägstehende Kurvenfläche 26 und zwei Haken 27 und 28.
An dem Ausrückhebel 14 sitzt .eine Klinke 29. Die Anordnung ist so getroffen, daß der Ausrückarm 20« während des regelmäßigen Arbeitens der Presse um seinen Drehzapfen 12 hin und her schwingt, ohne mit der Klinke 29 in Eingriff zu kommen, 'da diese für gewöhnlich in einer oberen Stellung zurückgehalten wird. Sobald aber ein Bogen den Tiegel 6 nicht erreicht, geht die Klinke 29 so weit herunter, daß sie in der Bahn des Hakens 27 am Ausrückarm 20° liegt, die Klinke 29 kommt daher mit dem Haken 27 in Eingriff, so daß dieser beim Zurückschwingen des Armes 2oa den Ausrückhebel 14 nach der linken Seite der Zeichnung in die Ausrückstellung schwenkt, wodurch die Form 7 ausgerückt wird. Unmittelbar danach trifft der Haken 28 des wieder vorschwingenden Ausrückarmes 20a auf die andere Seite der Klinke 29 und bewegt dadurch den Ausrückhebel 14 in seine Ruhestellung zurück. Der Ausrückhebel 14 wird auf diese Weise dauernd um seinen Drehzapfen 12 aus der Ruhestellung in die Ausrückstellung und zurück durch den Ausrückarm 2oa mitgenommen, und zwar so lange, bis die Klinke 29 wieder zurückgezogen wird und aus der Bahn der Haken 27 und 28 des Ausrückarms 20° gelangt.
Zum Verschieben der Klinke 29 dient folgende Vorrichtung:
Ein Ausrückzylinder 166 ist durch einen Schlauch 183 mit der vorerwähnten hohlen Welle 77 verbunden. In dem Ausrückzylinder 166 arbeitet ein nicht mit dargestellter Kolben; dessen Kolbenstange 167 ist bei 168 mit einer bei 170 an dem Arm 76 schwingbar gelagerten Ausrückfalle 169 verbunden. Die Ausrüclcfalle 169 und die Kolbenstange 167 werden durch eine Feder 172, die gegen einen Stift 173 der Ausrückfalle 169 anliegt, gegen einen Anschlagstift 171 am Arm 76 gedruckt. Die Auisrüicfcfalle 169 ist mit einem Haken 174 versehen, der mit einem Haken 165 am oberen Ende 'eines um die Welle 67 schwingbaren, nach oben gerichteten Hebels 164 in Eingriff kommen kann.
Der Hebel 164 ist durch einen Lenker 163 mit dem nach unten zeigenden Arm eines Winkelhebels 30 verbunden, der auf einer in Lagern 32 auf dem Anlegetisch 18 liegenden Welle· 156 befestigt ist. Auf dieser sitzt noch ein zweiter nach unten zeigender Arm 33. An dem Lager 32 ist bei 267 ein Handhebel 268 schwingbar, der mit einem Haken 154 versehen ist. Eine Feder 161 sucht den oberen Arm 158 des Winkelhebels 30 nach oben gegen den Haken 154 zu drükken, während .eine zweite Feder 271 den Ha-• ken 154 gegen das Ende des Armes 158 des Winfcelhebels 30 drückt. Es .ergibt sich hieraus, daß der Arm 33 für gewöhnlich durch die Federn 161,271 unbeweglich in seiner Lage festgehalten wird.
Das untere Ende 34 des Armes 33 ist zu einem Finger umgebogen, der in der Regelstellung im Wege eines auf .einer Welle 36 am Ausrückhebel 14 sitzenden, nach oben zeigenden Armes 35 liegt. An der Vorderseite des Ausrückhebels 14 sitzt auf der Welle
36 eine Ausrückscheibe 37, die; mit einem Stift 38 und mit einem Anschlag 39 ver-· sehen ist, der durch eine an der Scheibe
37 angreifende Feder 41 gegen einen Ans'chlagsitift 40 des Hebels 14 gezogen wird. Die Welle 36 ist am Ende zu einem Stift 42 mit einem Kopf 43 abgedreht, die auf der . vorderen Seite des Hebels 14 liegen. Auf dem abgedrehten Teil 42 der Welle 36 sitzt zwischen dem Kopf 43 und der Ausrückscheibe 37 lose .ein Schieber 44, der zum 11g Verschieben der Klinke 29 dient und bei 45 an 'diese angelenkt ist. Die Klinke 29 verschiebt sich in einer Führung 46. Das obere Ende des Kürikenschiebers 44 ist zu einem Handgriff 47 (Abb. 3) umgebogen. In dem Künkenschieber 44 ist ein Ausschnitt, der mit drei Erweiterungen 48, 49 und 50 ver-
sehen ist (Abb. 5). Der Klinkenschieber 44 wird für gewöhnlich, durch eine Feder 51 nach unten gezogen.
Die Arbeitsweise ist folgende:
Für gewöhnlich nehmen die Teile die Stellung nach Abb. 1 ein, in der der Klinkenschieber 44 mit seinem Ausschnitt 48 auf dem Stift 42 hängt und in dieser Stellung durch die Feder 51 gehalten wird. Bei dieser Stellung nimmt die Klinke 29 ihre regelrechte zurückgezogene Lage 'ein. Der Ausrückann 2oa schwingt dauernd um seinen Zapfen 12 und ist so angeordnet, daß der Haken 27, der sich auf dem in Abb. 4 mit 100 bezeichneten Kreisbogen bewegt, dicht unter der Klinke 29 vorbeigeht, ohne mit dieser in Eingriff zu kommen. Die Abb. 4 zeigt den Ausrückarm 20« in seiner äußersten nach rechts ausgeschwenkten Lage, in
ao der der Haken 28 bis an die Klinke 29 herangeht. Beim Zurückschwingen des Ausrückarmes 20° nach links geht der Haken 27 wieder unter der Klinke 29 hindurch, ohne sie zu berühren.
Bei der auf dem Anlegetisch 18 angebrach,-ten Anlegevorrichtung greift der Haken 174 der Ausrückfalle 169 jedesmal dann, wenn die Papierabhebevorrichtung, ohne einen Bogen zu fassen, von dem Papierstapel aus gegen den Tiegel 6 schwingt, in den Haken 165 des Armes 164, schwenkt diesen nach links und nimmt dabei mittels des Lenkers 163 den Winkelhebel 30 mit, so daß dessen Welle 156 sich dreht und der Arm 33 mit dem Finger 34 nach links schwingt. Hierdurch wird der Arm 35 am Ausrückhebel 14 ebenfalls geschwenkt.
Dies erfolgt jedoch so lange nicht, als ein Unterdruck in den Düsen vorhanden ist, da ein solcher sich durch den an die hohle Welle jy angeschlossenen Schlauch 183 dem Ausrückzylinder 166 mitteilt und dadurch dessen Kolbenstange 167 nach oben gezogen und der Haken 174 dadurch nach oben aus der Bahn des Hakens 165 herausbewegt wird. In diesem Falle wird somit der Arm 164 nicht geschwenkt, und der Arm 33 bleibt in Ruhe.
Wenn dagegen die Saugdüse 53 keinen
Bogen vom Stapel 15 erfaßt, entsteht kein Unterdruck in dem Ausrückzylinder 166; die Kolbenstange 167 wird alsdann nicht angehoben. Dies hat zur Folge, daß beim Schwingen des Armes 76 nach der linken Seite der Abb. ι der Haken 173 den Haken 165 mitnimmt, der alsdann mittels der früher beschriebenen Verbindungen ein Schwingen des Armes 33 und des Fingers 34 nach, links verursacht. Da sich hierbei die Welle 156 in der Richtung des Uhrzeigers dreht, schwingt der Arm 158 des Winkelhebels 30 nach unten von dem Haken 154 hinweg. Infolgedessen wird der Handhebel 268 von der Feder 271 so lange in der Richtung des Uhrzeigers geschwenkt, bis sein unterer Fortsatz gegen den Stift 177 stößt. Der Winfcelhebel 30 kann dann nicht eher wieder in seine Regelstellung nach oben geschwenkt werden, bis der Handgriff 268 in die in Abb. 1 gezeichnete Stellung zurückgebracht ist.
Wenn sich der Arm 33 mit dem Finger 34 in der angegebenen Weise nach links bewegt, stößt der Finger 34 gegen den nach oben gerichteten Arm 35 und dreht die Ausrückscheibe 37 entgegen der Richtung des Uhrzeigers. Hierbei schiebt der an der Scheibe 3 J sitzende Stift 38 den Idinkensichieber 44 von dem Stift 42 herunter; der Klinkenschieber 44 wird dann mitsamt der Klinke 29 durch die Feder 51 abwärts gezogen, bis er durch Einfallen seines Aufschnittes 49 über den Stift 42 zur Ruhe kommt. Dies erfolgt am Ende des Öffnungshubes der Presse, wenn der Ausrückarm 20° am Ende seiner Bewegung nach rechts angekommen ist. Geht hierbei das obere Ende des Ausrückarmes 20« in der Richtung nach rechts unter der Klinke 29 vorbei, so hebt er diese mittels des Hakens 27 so lange an, bis der Arm 2oa am Ende seiner Rechtsbewegung angekommen ist (Abb. 4). Wenn sich jetzt die Presse schließt, erfaßt der Haken 27 die Klinke 29 und führt den Ausrückhebel 14 in die Ausrückstellung, worauf die Presse in der üblichen Weise ausgerückt wird. Bei dem darauffolgenden Öffnen der Presse erfaßt der Haken 28 die Klinke 29 und schwenkt den Ausrückhebel 14 wieder in seine Ruhestellung, wodurch die Presse wieder eingerückt wird.
Wird nach Abstellen der Störung in der Saugvorrichtung der Handgriff 268 in seine Ruhestellung zurückgeschwenkt, so zieht die Feder 161 den Winkelhebel 30 wieder in seine Ausgangsstellung zurück und entfernt dadurch den Fingier 34 des Armes 2>3 aus der Stellung, in der er auf den Arm 35 der Ausrückscheibe 37 einwirkt. Wenn sich dann bei dem folgenden Schließen der Presse der Ausrückarm 20° nach rechts bewegt, so hebt die schräge Fläche 26 des Ausrückarmes 20° die Klinke 29 mitsamt ihrem Schieber 44 nach oben auf den Stift 42 (Abb. 4). Der Haken 27 geht alsdann beim Schwingen des Ausrückarmes 20° nach links wieder unter der Klinke 29 vorbei, ohne den Ausschalthebel 14 zu beeinflussen. Wird der Klinfcenschieber 44 in dieser Weise gehoben, so dreht sich die Ausrückscheibe SJ unter Wirkung der Feder 41 in der Richtung des Uhrzeigers in ihre Ausgangsstellung zurück. Die Feder 51 zieht dabei den Klinkenschieber etwas nach rechts und nach unten. Hierbei gelangt der Klinkenschieber 44 wieder mit seinem Ausschnitt
48 auf den Stift 42, und alle Teile stehen dann wieder in ihrer Regelstellung.
Wenn die Störung der Saugvorrichtung
nicht bemerkt worden ist, werden die Klinke 29 und ihr Schieber 44 bei ihrem Anheben nicht in dieser Weise festgestellt; die Klinke 29 wird daher durch, ihre Feder 51 mit der schrägen Fläche 26 des Ausrückarmes 20fl in Berührung gehalten. Sie wird daher wiederum von dem Haken 27 gefaßt, und der Ausrückhebel 14 wird wieder in die Ausrückstellung geschwenkt.
Der Vorgang läßt sich wie folgt zusammenfassen :.
Wenn die Saugvorrichtung unwirksam bleibt, senkt sich die Klinke 29 selbsttätig in die Bahn des Hakens 27. Wenn der Haken 27 unter der Klinke 29 vorbeigeht, hebt er sie für einen Augenblick an und kommt kurz ao danach mit ihr in Eingriff, wodurch die Presse ausgerückt wird. Danach erfaßt der Haken 28 die Klinke 29 von der anderen Seite und führt, den Ausrückhebel 14 in die Ruhestellung zurück.
Wird die Störung bemerkt und abgestellt, so wird die Klinke 29, sobald sie von der schrägen Fläche 26 des Ausrückarmes 20° aus der Bahn des Hakens .27 herausgehoben wird, selbsttätig in dieser Stellung festgestellt, in der sie den Haken 27 nicht mehr berührt, wodurch die Presse wieder eingerückt ist. Wird dagegen die Störung nicht abgestellt, so wird die Klinke 29 beim Anheben nicht festgestellt und geht daher wieder in die gesenkte Stellung, in der sie in der Bahn des Hakens 27 liegt, so- daß die Presse wiederum ausgerückt wird. Das selbsttätige Ausrücken und Einrücken der Presse setzt sich so lange fort, bis der Arbeiter den Handgriff 268 wieder zurückgestellt hat, wodurch der nach unten zeigende Arm 33 durch die Feder 161 wieder in seine Ruhestellung zurückgeführt werden kann.
Soll das Einlegen von Hand bewirkt werden, so- zieht der Arbeiter mittels des Handgriffs 47 den Klinkenachieber 44 nach, oben und gibt ihm dabei eine kleine Drehung, so daß der Ausschnitt. 50 auf den Stift 42 gelangt. Die Klinke 29 ist alsdann dauernd aus der Bahn des Ausrückarmes 2O<* herausgehoben.
Der Vollständigkeit halber wird noch bemerkt, daß nach dem Einhaken des Hakens 174 in den Haken 165 und dem dadurch erfolgenden Ausrücken der Presse 'eine Trennung der Haken 165, 174 erfolgt, wenn der D'üsenträger 57 nach, der linken Seite der Zeichnung weiterschwingt und sich hierbei der Stift 173 auf eine feststehende Sehiubkurve 175 schiebt. Die beiden Haken 165, 174 werden dadurch außer Eingriff gebracht und der Winkelhebel 30 freigegeben, so daß er durch die Feder 161 wieder in seine Ruhestellung gebracht werden kann, sobald der Arbeiter den Handgriff 268 in die Ruhestellung zurückgestellt hat.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß für das selbsttätige Ausrücken der Presse nur wenige neue Teile an dem Ausrückhebel, anzubringen sind.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Ausrückvorrichtung an Tiegeldruckpressen, die beim Versagen der selbsttätigen Einlegevorrichtung den den Druck abstellenden Hebel mit einem mit dem Tiegel hin und her schwingenden Teil kuppelt "und ihn nach vollendetem Arbeitsgang wieder entkuppelt, gekennzeichnet durch meinen am Ausrückhebel (14) verschiebbaren, mit Rasten (48, 49, 50) - versehenen Schieber (44) und eine damit verbundene Klinke (29), die beim Auslösen in die Bahn eines mit dem Tiegel schwingenden Hebels (20s) tritt, mit dem sie den Ausräckhebel (14) kuppelt und von dem sie nach jedem Hub in ihre durch eine Rast (48) gesicherte Ruhestellung zurückgedrückt wird.
  2. 2. Ausrückvorrichtung nach Anspruch 1, ■dadurch gekennzeichnet, daß der schwingende Ausrückhebel (20") zwischen zwei Vorsprüngen (27,28) -ein gegen .-die SehwingUTigsbahn ansteigendes Kurvenstück (26) trägt, das die Klinke (29) beim Zurückschwingen des Ausrückhebels (20s) anhebt.
  3. 3. Ausrückvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Klinke (29) tragende Schieber (44) 10a mittels eines mit zwei seitlichen, der Ruhestellung der Klinke (29) entsprechenden Ausbuchtungen (48, 50) versehenen Schlitzes (49) an einem Stift (42) aufgehängt ist und durch einen Schwingarm (33) und durch eine Feder (41) derart beeinflußt wird, daß die eine Ausbuchtung (48) durch den Schwingarm (33) von dem Stift (42) abgeworfen wird und nach dem Anheben der Klinke (29) unter Einfluß der Feder (41) auf den Stift (42) zurückkehrt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DEA46679D 1925-12-24 1925-12-24 Ausrueckvorrichtung an Tiegeldruckpressen Expired DE461992C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA46679D DE461992C (de) 1925-12-24 1925-12-24 Ausrueckvorrichtung an Tiegeldruckpressen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA46679D DE461992C (de) 1925-12-24 1925-12-24 Ausrueckvorrichtung an Tiegeldruckpressen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE461992C true DE461992C (de) 1928-07-02

Family

ID=6935382

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA46679D Expired DE461992C (de) 1925-12-24 1925-12-24 Ausrueckvorrichtung an Tiegeldruckpressen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE461992C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE461992C (de) Ausrueckvorrichtung an Tiegeldruckpressen
DE2441459A1 (de) Bogenausleger an druckmaschinen mit bogenfesthaltevorrichtung
DE866649C (de) Bogenzufuehrvorrichtung fuer Druckmaschinen u. dgl.
DE376801C (de) Tiegeldruckpresse mit parallel zur Form gefuehrtem Tiegel
DE248135C (de)
DE391607C (de) Pneumatische Anlegevorrichtung fuer Tiegeldruckpressen
DE454704C (de) Selbsttaetige Bogenabhebe- und Zufuehrvorrichtung fuer Druckmaschinen
DE337930C (de) Einrichtung zum Entfernen der zwischen die aufgestapelten Einwickelblaetter eingefuegten Zwischenblaetter bei Bonboneinwickelmaschinen
DE70480C (de) Maschine zur Prägung von Briefumschlägen u. dergl
DE543118C (de) Vorrichtung zum Verhindern des Zufuehrens von fehlerhaft angelegten Bogen zu Druckmaschinen
DE486119C (de) Seitenziehmarke an Druckmaschinen
AT36146B (de) Selbsttätiger Bogenanleger für Druckpressen.
DE432257C (de) Druckpresse mit stehendem Bett und unterhalb des Bettes innerhalb des Gehaeuses angeordnetem Getriebe
DE96908C (de)
DE556073C (de) Vorrichtung zum Verhindern des Anhebens einer Andrueckwalze bei fehlerhafter Bogenzufuehrung an Rotationsschablonendruckern
DE501612C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Abziehen des obersten Papierbogens von einem Stapel
DE571881C (de) Tiegeldruckpresse mit als Sauger ausgebildeten, die Bogen von der Tiegelflaeche abhebenden Tiegelgreifern
DE524272C (de) Bogenloesevorrichtung
DE593442C (de) Vorrichtung zum Entnehmen der Druckplatten bei einer Maschine zum Giessen von Stereotypplatten oder Hintergiessen von Galvanos
AT90717B (de) Einrichtung an Bonbons-Einwickelmaschinen, um beim Abheben der aufgestapelten Einwickelblätter die zwischen ihnen eingefügten Zwischenblätter zu entfernen.
DE64058C (de)
DE554882C (de) Bogenabhebevorrichtung
AT118651B (de) Einschießvorrichtung für Abschmutzbogen, insbesondere für Vervielfältigungsmaschinen.
DE467733C (de) Seitenziehmarke an Druckmaschinen
CH295273A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Einzelentnahme eines Zuschnittes aus einem Stapel und zur Weiterleitung desselben an eine Verarbeitungsstelle einer Verarbeitungsmaschine.