DE391607C - Pneumatische Anlegevorrichtung fuer Tiegeldruckpressen - Google Patents
Pneumatische Anlegevorrichtung fuer TiegeldruckpressenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F1/00—Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
- B41F1/26—Details
- B41F1/28—Sheet-conveying, -aligning or -clamping devices
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine pneumatische Anlegevorrichtung für Tiegeldruckpressen
mit einer an Schwingarmen angeordneten Düsenleiste, die auf ihrem Wege vom Bogenstapel zum Tiegel durch Kurven geführt
wird. Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art sind die Kurvenführungen fest mit dem Tiegel verbunden, so daß die Anlegevorrichtung
mit der Presse ein untrennbares
ίο Ganzes bildet. Beim Erfindungsgegenstand
bewegt sich der Träger der Düse auf einer Gleitbahn, die an einem von der Presse trennbaren
und gleichzeitig den Bogenstapel enthaltenden Gestell befindet. An dem Gestell sind auch die Schubkurven angebracht, die
den Weg der Düse vom Bogenstapel zum Tiegel bestimmen. Eine derartige Anlegevorrichtung
kann an einer vorhandenen Tiegeldruckpresse angebracht werden, und eine mit. der
Anlegevorrichtung versehene Presse läßt sich nach Fortnahme des Gestells zum Anlegen von
Hand benutzen.
Die Anlegevorrichtung ist nachstehend in Verbindung mit einer Tiegeldruckpresse beschrieben,
bei der der Tiegel parallel geführt wird und die Zurichteplatte an ihm schwingt,
jedoch kann sie mit geringen Abänderungen auch bei Tiegeldruckpressen verwendet werden,
hei denen der Tiegel selbst schwingbar angeordnet ist.
Die Zeichnungen stellen eine Ausführungsform der Erfindung dar, und zwar ist: Abb. 1
eine Seitenansicht der an einer Tiegeldruckpresse angebrachten Vorrichtung in der Einlegestellung,
Abb. 2 dieselbe beim Zurückgehen aus der Druckstellung.
Die im Maschinenrahmen 1 gelagerte Hauptwelle 2 wird von dem Schwungrad 3 durch
eine punktiert dargestellte Übersetzung in Umdrehung versetzt. Auf ihr sitzen beiderseitig
Scheiben 4, die mittels Kurbelstangen 5 den Tiegel 6 auf Gleitschienen 7 gegen die
am Fundament feststehende Form 8 hin und zurück bewegen. Am Tiegel ist die Zurichteplatte
9 schwingbar und verschiebbar gelagert, indem sie mit Armen 10 auf ihrer
Rückseite um Bolzen 11, die im Innern des Tiegels angeordnet sind, herumgreift. Am
unteren Ende der Zurichteplatte greifen an Bolzen 12 beiderseitig Arme 13 an, die um
Zapfen 14 des Tiegels schwingen, sowie Stangen 15, die mit Schlitzen 16 auf Zapfen 17
des Rahmens 1 geführt werden. In der Einlegestellung
(Abb. 1) ist die Zurichteplatte durch die Hebel 13 und 15 gehoben und befindet
sich in einer wenig geneigten Stellung. Bewegt sich der Tiegel gegen die Form, so
schwingt die Zurichteplatte in senkrechte Stellung und gleitet dabei am Tiegel herunter.
Kurz bevor der Tiegel die Form erreicht, gelangt die Zurichteplatte in ihre tiefste, senkrechte
Lage (Abb. 2). Diese Anordnung ist bereits 'bekannt und bildet keinen Teil der Erfindung.
An der Vorderseite der Presse ist ein Gestell 20 befestigt, in dem die Stapel der ein-
zulegenden Bogen Platz finden. Sie liegen auf einem beweglichen Boden 21, der an einer
Zahnstange 22 sitzt. Diese greift in ein Zahnrad 23 ein, auf dessen Welle ein Schaltrad
24 sitzt, das durch eine Schaltklinke 25 fortgeschaltet wird. Diese befindet sich an
einem durch eine bei 27 verstellbare Pleuelstange 28 in hin und her gehende Bewegung
versetzten Hebel 26. Durch diese Yorrichto tung wird der Bogenstapel in dem gleichen
Maße gehoben, in dem von oben Bogen entnommen werden, so daß die obersten Bogen stets auf der gleichen Höhe liegen.
Zu beiden Seiten des Gestells 20 sind in der Höhe, die die Zurichteplatte 9 in der
Einlegestellung einnimmt, und etwa in gleicher Richtung mit ihr Stangen 30 angeordnet. Auf
jeder dieser Stangen ist ein Schlitten 31 bewegbar, an dem ein Arm 32 schwingbar ist.
Die beiden Arme 32 tragen die Saugleiste 33. Diese besteht aus einem an der Unterseite mit
einer Anzahl von Löchern versehenen und an einem Ende geschlossenen Rohr, das am anderen
Ende durch einen Schlauch mit der noch zu beschreibenden Luftsaugvorrichtung verbunden
ist.
Die Schlitten 31 werden von HeMn 34,
die auf einer im Gestell 20 drehbar gelagerten Welle 35 sitzen und mit Schlitzführungen 36
an Zapfen der Schlitten angreifen, auf den Stangen 30 hin und her bewegt. Hierzu
ist auf der Welie 35 ein Arm 37 gelagert, der durch einen Lenker 38 mit einem bei 39 am
Maschinenrahmen schwingbar gelagerten Winkelhebel 40 verbunden ist. Eine auf dem
anderen Schenkel des Winkelhebels sitzende Rolle 41 greift in eine Kurvenführung 42
einer Scheibe 43 ein, der von der Welle des Schwungrads aus durch eine Zahnräderübersetzung
die gleiche Anzahl von Umdrehungen erteilt wird wie der Scheibe 4. Hierdurch wird der Hebel 40 in Schwingungen versetzt
und dadurch die Schlitten 31 so bewegt, daß sie bei der Druckstellung des Tiegels nach der
rechten und bei der Einlegestellung nach der linken Seite der Zeichnung ausgefahren sind.
Die Düsenleiste 33 wird hierdurch .so geführt, daß sie während der Druckstellung auf dem
Bogenstapel und während der Einlegestellung auf der Zurichteplatte aufliegt. Sie bewegt
sich aus der einen Endstellung in die andere in einem nach oben gerichteten Bogen. Hierzu
sind die Arme 32 über ihre Drehpunkte hinaus durch gekrümmte Arme 45, an deren Ende
sich eine Rolle 46 befindet, verlängert. Die Rolle 46 läuft in einem von zwei gekrümmten
Schienen 47 und 48 gebildeten S-förmigen Kurvenschlitz 49. Die Schiene 47 ist an dem
in der Zeichnung rechts liegenden Ende über die .Schiene 48 hinaus verlängert und aufwärts
gebogen, so daß auf dem entsprechenden Teil der Bewegungsbahn die Düsenleiste frei beweglich ist und sich auf den Bogenstapel
fest auflegen kann, auch wenn dessen Höhe nicht stets dieselbe ist. Bewegen sich
dann die Schlitten 31 mit der Düsenleiste nach der linken Seite der Zeichnung, so wird
die Rolle 46 zunächst an dem aufgebogenen Ende der Schiene 47 nach unten geführt, die
Düsenleiste also in einem steil nach links ansteigenden Winkel vom Papierstapel abgehoben.
Darauf gelangt die Rolle 46 in den Kurvenschlitz 49, wodurch ihre Bewegung
eine zwangläufige wird.
Um das Abheben der Bogen zu erleichtern und ein gleichzeitiges Abheben mehrerer Bogen
zu verhüten, ist vor dem Bogenstapel parallel zur Düsenleiste eine feste Gebläseieiste
55 angeordnet.
Zur Erzeugung der erforderlichen Druck- und Saugluft ist unten im Maschinenrahmen
eine um Zapfen 56 schwingbare Luftpumpe 57 angeordnet, deren Kolben 58 von einer Kurbel
59 angetrieben wird, die mit der Scheibe 43 auf der gleichen Welle sitzt. Vom Boden
57 führt eine Schlauchleitung 60 zur Düsenleiste 33, von der anderen Seite des Zylinders
eine Schlauchleitung 61 zur Gebläseleiste. Die Kurbel 59 eilt der Kurvenführung 42 um
einen kleinen Winkel voraus, so daß also die Saugleiste 33 in dem Augenblick, in dem sie
sich auf den Bogenstapel senkt, bereits ansaugt, während die Gebläseleiste 55 die Bogen
auseinanderzublasen beginnt, und die Saugleiste unmittelbar, bevor sie auf die Zurichteplatte
trifft, die Luft auszublasen beginnt und den an ihr haftenden Bogen abstößt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Pneumatische Anlegevorrichtung für Tiegeldruckpressen, bei der die an einem Schwingarm angeordnete Düsenleiste durch Kurven geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingarm (34) einen Schlitten (36) auf einer fest angeordneten i°5 Stange (30) verschiebt und ein an dem Schlitten schwingbar angebrachter, die Düsenleiste tragender Arm (32) von einer feststehenden Kurvenführung (49) gehoben und gesenkt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES60187D DE391607C (de) | 1922-06-24 | 1922-06-24 | Pneumatische Anlegevorrichtung fuer Tiegeldruckpressen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES60187D DE391607C (de) | 1922-06-24 | 1922-06-24 | Pneumatische Anlegevorrichtung fuer Tiegeldruckpressen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE391607C true DE391607C (de) | 1924-03-08 |
Family
ID=7493914
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES60187D Expired DE391607C (de) | 1922-06-24 | 1922-06-24 | Pneumatische Anlegevorrichtung fuer Tiegeldruckpressen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE391607C (de) |
-
1922
- 1922-06-24 DE DES60187D patent/DE391607C/de not_active Expired
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