DE461606C - Vorrichtung zum Aussetzen von Booten mittels Klappdavits - Google Patents

Vorrichtung zum Aussetzen von Booten mittels Klappdavits

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DE461606C
DE461606C DED52625D DED0052625D DE461606C DE 461606 C DE461606 C DE 461606C DE D52625 D DED52625 D DE D52625D DE D0052625 D DED0052625 D DE D0052625D DE 461606 C DE461606 C DE 461606C
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DE
Germany
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davits
boat
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davit
tree
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Expired
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DED52625D
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WELIN DEUTSCHE GmbH
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WELIN DEUTSCHE GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B23/00Equipment for handling lifeboats or the like
    • B63B23/02Davits, i.e. devices having arms for lowering boats by cables or the like
    • B63B23/04Davits, i.e. devices having arms for lowering boats by cables or the like with arms pivoting on substantially horizontal axes, e.g. gravity type
    • B63B23/06Davits, i.e. devices having arms for lowering boats by cables or the like with arms pivoting on substantially horizontal axes, e.g. gravity type with actual pivots

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aussetzen von Booten mittels Klappdavits. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Aussetzen von Booten mittels Klappdavits, die es gestattet, auch bei schlingerndem Schiff Boote mittels sehr weit ausladender Davits auszusetzen.
  • Weit ausladende Davits sind erforderlich, wenn das Schiff Schlagseite hat und die Boote von den hochgelegenen Bootsdecks frei von der Bordwand zu Wasser gefiert werden sollen. Solche Bootsmanöver sind bei Seegang mit großen Gefahren verbunden, weil die Pendellänge des Boots, d. h. der Abstand von seinem Aufhängepunkt am oberen Ende des langen Davits, erheblich ist.
  • Gemäß der Erfindung wird deshalb etwa in halber Höhe des Davits eine Führung angebracht, an der die Bootstalje ein Widerlager findet, so daß die Pendellänge, mit der das Boot schwingt, erheblich verkürzt ist. Diese Führung besteht beispielsweise aus einem Baum, der den vorderen und hinteren Bootsdavit in halber Höhe verbindet.
  • Die Anordnung des Baums bringt den weiteren Vorteil mit sich, daß die Beanspruchung der Davits- in der Längsschiffsrichtung bei nach vorn oder achtern sich überlegendem Schiff auf beide Davits verteilt wird. Neigt sich beispielsweise das Schiff nach vorn, so tritt durch den Zug .der Bootstaljen eine erhöhte Beanspruchung des hinteren Davits ein, während gleichzeitig die Beanspruchung des vorderen Davits nachläßt. Der Baum, der beide Davits starr miteinander verbindet, verteilt die Beanspruchung auf beide Davits. Statt des Baums kann auch jede beliebige andere Trägerkonstruktion genommen werden.
  • Wenn man auf die Übertragung dieser Beanspruchungen verzichtet, so kann statt des Baums auch beispielsweise zwischen den Bootsdavits ein Seil gespannt werden, gegen das sich die Bootstaljen legen.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Ansicht des Davits von vorn und Abb. z von der Seite. a ist der Klappdavit von besonders großer Länge. Er kann um das Lager b nach außen geklappt werden. c ist ein Baum gemäß der Erfindung, der den vorderen und achteren Bootsdavit miteinander verbindet und sich etwa in halber Höhe der Davits befindet. Die Bootstalje d führt vom Boot e außen um den zweckmäßig zylindrischen Baum c aufwärts nach Rollen f am oberen Ende des Davits. Das Boot kann also nur um die Strecke von c bis zum Angriffspunkt der Talje am Boot schwingen, wenn es von den Klampen frei ist, während es bei Fehlen des Baums c um den Punkt f am oberen Ende des Davits hin und her schwingen würde. Beim Ausklappen der Davits kommen allmählich die Taljen frei vom Baum c, und in der ausgeschwungenen Stellung des Boots können sich die Bootstaljen beliebig und ungestört bewegen. An dem Baum können Stroppen o. dgl. angebracht sein, die von der Mannschaft des Boots beim Ausschwingen des Davits eingeholt werden und in einfachster Weise ein zu weites Pendeln des Boots nach außen verhindern. Das Ausschwenken der Davits erfolgt in bekannter Weise mittels Schraubentriebs g.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Aussetzen von Booten mittels Klappdavits, dadurch gekennzeichnet, daß etwa in halber Höhe der Davits eine Führung für die Bootstaljen angeordnet ist. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung für die Bootstaljen aus einem den hinteren und vorderen Bootsdavit etwa in halber Höhe verbindenden Baum (c) oder anderen Träger besteht. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung der Bootstaljen ein zwischen den Bootsdavits gespanntes Seil dient.
DED52625D Vorrichtung zum Aussetzen von Booten mittels Klappdavits Expired DE461606C (de)

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