DE46083C - Combinationsschlofs - Google Patents

Combinationsschlofs

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Publication number
DE46083C
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DE
Germany
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tumblers
lugs
tumbler
pawls
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46083D
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English (en)
Original Assignee
TH. KROMER in Freiburg i. B
Publication of DE46083C publication Critical patent/DE46083C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks

Landscapes

  • Buckles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 68: Schlosserei.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf sogenannte Vexir- oder Combinationsschlösser, welche durch das Stellen von einer oder mehreren Drehscheiben nach bestimmten Ziffern in den geöffneten Zustand versetzt und durch Verdrehen dieser Scheiben wiederum in die geschlossene Lage zurückgebracht werden.
Der Verschlufshebel d hat an seinem Zapfen e im Schlofsblech Führung und kann durch die Drehgriffstange f bewegt werden.
Er kann mit einem Riegelwerk 0 in Verbindung gebracht werden oder . auch selbst den Verschlufsriegel bilden.
Im ersteren Falle werden die am Riegel ο befestigten Zapfen r dadurch hin- und herbewegt, dafs sie an der sich mit/ und d drehenden Scheibe q Einschnitte finden, die sie mitnehmen.
Die am Schlofsgehäuse befestigten Zapfen'λ und b dienen zur Führung der Zuhaltungen c, indem sie in einen Schlitz der letzteren eingreifen.
Die Zuhaltungen haben Einschnitte h, welche dazu bestimmt sind, einem Vorsprung g des Verschlufshebels d bei richtiger Stellung der Zuhaltungen den Eintritt zu gestatten.
Da mehrere Zuhaltungen c vorhanden sind, welche die Einschnitte h in verschiedener Höhe haben, so müssen dieselben in verschiedene Höhe gehoben werden, damit der Vorsprung g eindringen und das Schlofs geöffnet werden kann.
Dieses Heben geschieht durch den Verschlufshebel d in folgender Weise:
In der Ebene jeder Zuhaltung c ist eine mit Schneide I1 versehene Sperrklinke / angeordnet, die durch eine Feder gegen die betreffende Zuhaltung gedrückt wird, an dem Zapfen g aber einen Anhalt findet.
In der Ruhelage, Fig. 1, werden die Zuhaltungen durch die Sperrklinken /, welche sich mit den Vorsprüngen /2 gegen die Ansätze C1 legen, nach links gedrückt, so dafs der Ansatz i des Verschlufshebels d die Nasen k der Zuhaltungen fassen kann.
Die Nasen k der Zuhaltungen sind in verschiedener Höhe derart angeordnet, dafs beim Rechtsdrehen des Hebels d immer nur eine Zuhaltung an ihrer Nase k erfafst wird, wenn der Ansatz g des Hebels d bei m an die Zuhaltung anstöfst.
Darauf wird die Zuhaltung" durch Linksdrehen von d so weit gehoben, bis g in den Einschnitt,/: hineingehen kann (Fig. 2).
Um nun. eine richtige Einstellung der Zuhaltungen zu ermöglichen, sind dieselben mit einer Verzahnung versehen, über welche während des Hebens die Schneiden Z1 der Klinken Z fortbewegt werden, so dafs nach dem mit dem jedesmaligen Einfallen von Z2 verbundenen, deutlich hörbaren Anschlag von Z gegen den Zapfen g abgezählt werden kann, um wie viel Zähne eine Zuhaltung gehoben ist. Der Schlofsbesitzer mufs dabei wissen, um. wie viel Zähne jede einzelne Zuhaltung zu heben ist, damit schliefslich alle Zuhaltungen mit den Einschnitten h genau dem Vorsprung g des Verschlufshebels gegenüberstehen.
Bei der ersten Rechtsdrehung' stöfst g gegen den am weitesten hervorstehenden Ansatz m, welcher an derjenigen Zuhaltung angebracht ist, deren Nase Zc1 in der Ruhelage die relativ
höchste Stellung einnimmt, Fig. 5, so dafs in dem Augenblicke des Anstofsens von g nur diese eine Nase Jc1 über dem Ansatz i des Verschlufshebels einschnappt und bei der nun folgenden ersten Linksdrehung von d nur die zu A1 gehörige Zuhaltung gehoben wird, die anderen aber unberührt bleiben. Um die zweite Zuhaltung einzustellen, mufs eine zweite Rechtsdrehung des Hebels d vorgenommen werden, nach welcher i gerade unter die nächst tiefere Nase k.2 dieser Zuhaltung greift, wenn g auf einen entsprechend weniger hervorstehenden Ansatz m derselben trifft, worauf wieder durch eine Linksdrehung unter Abzählung der Anschläge der Klinke / die Hebung der Zuhaltung vorzunehmen ist.
Beim Beginn der zweiten Rechtsdrehung von d verläfst der Ansatz i die Nase kx der ersten Zuhaltung. Dieselbe wird dann durch die in die Zahnstange eingreifende Schneide I1 in der richtigen . Höhenstellung gehalten, hat jedoch noch ■ genügende seitliche Beweglichkeit, um sich unter der Einwirkung der eigenen Schwere mittelst einer geringen Linksdrehung gegen den abgeflachten Zapfen b zu legen, Fig. 2, was jetzt möglich ist, weil der Ansatz C1 in Folge der Hebung über I2 steht. Durch die Linksdrehung der gehobenen Zuhaltung wird ihre Nase k1 aufserhälb des Bereiches des Ansatzes i des Verschlufshebels d gebracht, so dafs sie bei der Hebung der nächsten Zuhaltung nicht mehr zur Wirkung kommt.
Natürlich sind die Ansätze i und g so breit, als alle Zuhaltungen zusammen.
Nachdem nun auf solche Weise alle Zuhaltungen in die richtige Höhe gebracht sind, kann der Ansatz g in die Einschnitte h eindringen und das Schlofs kann geöffnet werden.
Schliefst man das Schlofs dadurch, dafs man d so weit.wie möglich nach links dreht, so löst der Ansatz ρ des Verschlufshebels, gegen die mit den Klinken / fest verbundenen Hebel s drückend, die Klinken / aus und alle Schieber fallen in ihre ursprüngliche Stellung zurück (Fig. 2).
Einem Schlofs können noch verschiedene weitere Zuhaltungen beigegeben werden, so dafs der Besitzer selbst das System variiren kann.
Statt dessen lassen sich auch die Zuhaltungen selbst so construiren, dafs sie an sich verstellbar sind, wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich ist. Sie bestehen dann aus zwei Theilen χ und jr, von denen y, Fig. 3, mit einem alle Ausschnitte la umfassenden Ausschnitt H1 der Zahnung für die Sperrklinke und einem seitlich hervorstehenden dreieckigen Dorn η versehen ist.
Auf diesen Theil wird' der Theil x, welcher den eigentlichen Einschnitt h trägt, Fig. 6, so gelegt, dafs der Dorn η in eine Lücke einer an χ angebrachten Verzahnung eingreift. Je nachdem man nun η in eine höher oder tiefer gelegene Lücke eingreifen läfst, kann man sich beliebig variirte Zuhaltungen herstellen.
Die Schlitze in den Schiebern c müssen nicht absolut geradlinig sein, sondern können auch in eine leichte Curve auslaufen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Combinationsschlofs, gekennzeichnet durch die hängenden, mit Sperrzähnen für die Sperrklinken / versehenen Zuhaltungen c, welche derart mit verschieden grofsen Vorsprüngen m, in verschiedener Höhe angebrachten Nasen k (Fig. 5) und Ansätzen C1 versehen sind, dafs sie in der Ruhelage (Fig. 1) von den Ansätzen I2 der Sperrklinken mit den Nasen k in den Bereich des Hebedaumens i gedreht und durch mehrmaliges Hin- und Herdrehen der Nufs g i ρ um bestimmte abzuzählende Zähnezahlen gehoben werden und danach aus dem Bereich der Daumen i kommen, so dafs der Ansatz g nach rechts in die Schlitze h eintreten kann, wobei der Schlofsriegel zurückgezogen wird, während bei der zum Verschliefsen nöthigen Linksdrehung von g ip die Zuhaltungen durch den die Klinken / auslösenden Daumen ρ freigemacht werden und wieder in die Ruhelage zurückfallen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46083D Combinationsschlofs Expired - Lifetime DE46083C (de)

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