DE32046C - Sicherheitsschlofs - Google Patents
SicherheitsschlofsInfo
- Publication number
- DE32046C DE32046C DENDAT32046D DE32046DA DE32046C DE 32046 C DE32046 C DE 32046C DE NDAT32046 D DENDAT32046 D DE NDAT32046D DE 32046D A DE32046D A DE 32046DA DE 32046 C DE32046 C DE 32046C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lock
- spring
- security lock
- tumbler
- pin
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B59/00—Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B15/00—Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
- E05B15/10—Bolts of locks or night latches
- E05B15/108—Bolts with multiple head
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
H. FOERSTERLING in CHARLOTTENBURG. Sicherheitsschlofs.
Pateritirt im Deutschen Reiche vom 29. November 1884 ab.
Bei vorliegendem Sicherheitsschlofs erfolgen die Bewegung des Verschlufsriegels und die
Einstellung der Zuhaltungsvorrichtung getrennt von einander.
Die drei Verschlufsriegel A, Fig. 1, sind
durch den Doppelwinkel B mit einander verbunden, dessen geradlinige Bewegung durch
einen in seinem gemeinschaftlichen Schenkel angeordneten Schlitz, in welchen ein im Schlofsboden
befestigter quadratischer Stift eingreift, gesichert ist.
Im oberen Theile des Schlofskastens sind zwei Schneckenfedern C C1 angebracht, deren
gestreckte Enden zwischen zwei rechteckige Zapfen α greifen, welche in den gemeinschaftlichen
Schenkel des Doppelwinkels B eingenietet sind. Unterhalb dieser Federenden befindet
sich die Flachfeder D, auf deren Oberfläche zwei abgeschrägte und mit ihren rechtwinkligen
Flächen einander zugekehrte Knaggen bb1 vorgesehen sind, welche dem Zwecke
dienen, bald die eine, bald die andere Feder C , abzufangen.
Das Schliefsen und Oeffnen des Schlosses erfolgt mittelst der Nufs E, deren Arm an
seinem verbreiterten Ende zwei cylindrische Zapfen c c1 erhalten hat, von denen je nach
der Drehungsrichtung der Nufs der eine oder der andere die entsprechende Feder C beeinflufst.
Die Zeichnung zeigt das Schlofs in geschlossenem Zustande. Soll das Schlofs geöffnet
werden, so ist die Nufs nach rechts zu drehen; es stöfst dann der Zapfen c gegen
das Federende C und bewegt dieses nach rechts, wobei die Kante desselben, indem sie
über den Knaggen b der Flachfeder D fortschreitet, diese niederdrückt und damit die
zweite Schneckenfeder C1 aus ihrem Eingriff in den Knaggen b1 löst. Infolge dessen schiebt
die gegen den Zapfen al stofsende Feder C
den Doppelwinkel B und mit ihm die Riegel A nach rechts und das Schlofs ist geöffnet.
Am Schlufs dieser Bewegung hat die Feder C in den Knaggen b eingegriffen. Wie
leicht ersichtlich, wiederholt sich das nämliche Spiel in umgekehrter Weise, wenn das Schlofs
abgeschlossen wird.
Das Oeffnen des Schlosses kann jedoch erst dann erfolgen, nachdem' zuvor die nachbeschriebene
Sicherheitsvorrichtung mit Hülfe eines zweiten Schlüssels richtig eingestellt ist.
In einem im Schlofskasten gegenüber dem gemeinschaftlichen Schenkel des Doppelwinkels
angebrachten Kasten (s. Fig. 2) sind auf einen Zapfen eine gröfsere Anzahl Zuhaltungsplatten F
drehbar aufgesteckt. Die Gestalt derselben wird durch Fig. 3 ersichtlich gemacht. Jede
Zuhaltungsplatte zeigt an ihrem dem Doppelwinkel B zugekehrten Ende einen rechteckigen
Ausschnitt α und am anderen Ende einen einseitig angeordneten Lappen / und neben
diesem eine Flachfeder β. Die Abstände der Innenkanten der Lappen differiren bei den
einzelnen Zuhaltungsplatten, das Gleiche gilt von der Stellung der Ausschnitte a in Bezug
auf die Drehachse, doch sind die Ausschnitte selbst einander gleich. Die Zuhaltungsplatten
sind gegen einander versetzt auf den Zapfen im Zuhaltungskasten in der Weise gesteckt,
dafs die Lappen der auf einander folgenden Platten sich gegenüberstehen. Unter dem Ein-
flufs der Flachfeder, welche sich gegen die Wandung des Zuhaltungskästchens legt, wird
jede Zuhaltung in die Stellung geführt, bei welcher ihr Lappen an einem im Schlofsboden
befestigten Stift e anliegt. In dieser Stellung sind die rechteckigen Aussparungen
gegen einander verschoben, so dafs die Kanten der Zuhaltungen die Vorbewegung der Zunge d,
in welche der gemeinschaftliche Schenkel des Doppelwinkels B1 endigt, verhindern. Das
Schlofs ist auf diese Weise gegen das Oeffnen gesperrt. Um die Sperrung zu beseitigen, wird
in den Raum zwischen den Lappen der Zuhaltungen ein Schlüssel mit abgestuftem Doppelbart
eingeführt (s. Fig. 4) und um einen Viertelkreis gedreht. Am Schlufs dieser Bewegung
sind durch die Stufen des Schlüsselbartes die einzelnen Zuhaltungen so weit um ihre Achse gedreht, dafs sie, vertical über einander
liegend, einen rechteckigen Schlitz bilden, in welchen die Zunge beim Oeffnen des
Schlosses frei eintreten kann. Ein im Schlofsboden angebrachter flacher Stift dient zur Begrenzung
der Vierteldrehung des Schlüssels. Um das Abfangen der Zunge bei unrichtiger oder unvollständiger Einstellung der Zuhaltung
zu sichern, ist erstere mit einer Einkerbung und sind letztere mit Verzahnungen versehen.
Claims (2)
1. Zwecks Bewegung der Schlufsriegel A die
Anordnung der Schneckenfedern C C1 in Verbindung · mit der Flachfeder D b b^ und
der Nufs Ecc1.
2. Behufs Sperrung des Schlosses die Anordnung der auf einen gemeinschaftlichen
Zapfen gegen einander versetzt gesteckten Zuhaltungen .F mit den einseitigen Lappen/,
der Feder β und den congruenten Aussparungen a, welch letztere durch die
Drehung des Schlüssels in die gleiche Verticallage geführt werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE32046C true DE32046C (de) |
Family
ID=308088
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT32046D Expired - Lifetime DE32046C (de) | Sicherheitsschlofs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE32046C (de) |
-
0
- DE DENDAT32046D patent/DE32046C/de not_active Expired - Lifetime
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