DE45864C - Maschine zum Anstauchen der Köpfe an Nägeln - Google Patents
Maschine zum Anstauchen der Köpfe an NägelnInfo
- Publication number
- DE45864C DE45864C DENDAT45864D DE45864DA DE45864C DE 45864 C DE45864 C DE 45864C DE NDAT45864 D DENDAT45864 D DE NDAT45864D DE 45864D A DE45864D A DE 45864DA DE 45864 C DE45864 C DE 45864C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- upsetting
- arm
- nail
- machine
- nails
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21G—MAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
- B21G3/00—Making pins, nails, or the like
- B21G3/18—Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16
- B21G3/28—Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16 by forging or pressing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
In der dargestellten Stauchmaschine ist der auf der Grundplatte gelagerte zweiarmige
Stauchhebel α b in bekannter Weise um Zapfen c drehbar angeordnet und wird durch
eine Feder f1 an einer Verlängerung gegen den
Daumen a2 der Triebwelle w gezogen, auf
welcher der Arm α sich mittelst Laufrollen a1
führt. Der Arm b trägt den Stauchstempel d, welcher in einen um den Zapfen g1 schwingenden
Werkzeughalter g eingesetzt und mittelst einer Deckplatte g3 durch eine Klemmbacke g~
gehalten wird, Fig. 8 und 9.
Die ausgestanzten Nagelwerkstücke werden von dem Tisch h1 aus in das Zuführungsrohr h nach einander eingesetzt, welches in
einem Arm i, Fig. 10, um Zapfen i° drehbar
gehalten ist und durch den Staucharm b hindurchgeht, Fig. 3. Dieser Arm i wird durch
eine Feder f2 gegen den Daumen z2 der
Welle n> gezogen, auf welcher er sich mittelst der Laufrolle i1 führt. Aus diesem Zuführungsrohr
h gelangt das Nagelwerkstück zwischen die Klemmbacken k kl und die in dem
Schlitten m festgehaltenen Klemmbacken /r2 k3.
Letzterer wird an einem Arm m3 unterhalb des Maschinengestelles durch eine Feder f3,
wie die anderen Organe, gegen die Welle iv
gezogen, und führt sich mittelst Laufrollen m1
gegen den Daumen m2.
In der Anfangsstellung Fig. 5 ruht die Spitze des Nagelwerkstücks auf den Backen K* k3;
während der Schlitten m mit letzteren durch den Daumen m2 gegen die feststehenden
Backen k k1 vorgeschoben wird, wird das Zuführungsrohr h von dem Winkelarm i durch
den Daumen z2 so bewegt, dafs bei einer ganz
bestimmten Entfernung der Klemmbacken von einander das ■ Nagelwerkstück herunterfallen
kann und von letzteren aufgefangen wird. Das Zuführungsrohr schwingt dann durch die Wir-.
kung der Feder f2 wieder in die Anfangslage zurück, die Klemmbacken schliefsen sich fest
und der Staucharm b bewegt sich unter dem Einflufs des Daumens α2 abwärts, so dafs die
erwähnten Organe die gegenseitige Stellung Fig. 6 einnehmen.
Beim Schwingen des Hebels α b um den Zapfen c hat sich der Stauchstempel d nach
einem Kreisbogen gegen das Nagelwerkstück bewegt und würde dementsprechend bei weiterer
Abwärtsbewegung schief gegen dasselbe drücken. Um dieses zu verhindern, ist an dem beweglichen, durch eine Feder f gegen
den Arm b angedrückten Werkzeughalter g ein Finger r angebracht, welcher, sobald der
Stauchstempel sich senkrecht über dem Nagelwerkstück befindet, gegen die Nase ρ1 eines
verstellbaren Schlittens ρ geführt wird. Hierdurch wird erreicht, dafs bei dem weiteren
Abwärtsschwingen des Staucharmes b der Stempel d nach Mafsgabe der einander berührenden
Nasen p1 und r sich nunmehr senkrecht gegen das Werkstück bewegt, Fig. 7,
wobei der Werkzeughalter g von dem Staucharm b wegschwihgt und die Feder f im gleichen
Verhältnifs nachgiebt.
Während des Stauchens wird die Spitze des Nagelwerkstücks unterhalb der Klemmbacken
in dem auf der schwingenden Welle u befestigten Arm η aufgenommen.
Sobald aber der Stauchstempel sich wieder zu heben beginnt, schwingt der in bekannter
Weise von der unrunden Scheibe nB der Triebwelle w bethätigte Arm η seitwärts, die
Klemmbacken öffnen sich wieder, und während der fertige Nagel unter die Maschine fällt,
haben die Klemmbacken ein neues Werkstück aus dem Rohr h aufgenommen, wonach sich
der beschriebene Arbeitsvorgang wiederholt.
Durch die Anordnung des Zuführungskanals in dem schwingenden Staucharm wird die Anwendung
eines geraden, nahezu verticalen Rohres h ermöglicht, aus welchem die Nagelwerkstücke
durch ihr Eigengewicht nach und nach zwischen die Klemmbacken gelangen, wodurch dann auch die bei anderen Maschinen
dieser Art erforderlichen Vorschubmechanismen entbehrlich werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Bei einer Maschine zum Anstauchen der Köpfe an Nägeln die Einrichtung, durch welche der am schwingenden Arm a b angebrachte Stauchstempel während des Stauchens dadurch eine geradlinige Bewe-, gung in der Achsenrichtung des eingespannten Nagelwerkstücks erhält, dafs der senkrecht am Maschinengestell befestigte Finger p1 beim Niedergang des Stauchstempels unter den Vorsprung r des in g1 drehbaren Stempelhalters greift und von da an den letzteren senkrecht weiter führt.
- 2. Bei der unter i. gekennzeichneten Einrichtung die Verbindung des geraden Zuführungsrohres h mit dem schwingenden Staucharme b zur Vermeidung besonderer Vorschubmechanismen für die Nagelwerkstücke.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE45864C true DE45864C (de) |
Family
ID=321007
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT45864D Expired - Lifetime DE45864C (de) | Maschine zum Anstauchen der Köpfe an Nägeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE45864C (de) |
-
0
- DE DENDAT45864D patent/DE45864C/de not_active Expired - Lifetime
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