DE458146C - Selbstverkaeufer, bei dem das den Schalter fuer das Verbrauchsmittel steuernde Schaltorgan in der Einschaltstellung von dem Vorgabewerk festgehalten wird - Google Patents
Selbstverkaeufer, bei dem das den Schalter fuer das Verbrauchsmittel steuernde Schaltorgan in der Einschaltstellung von dem Vorgabewerk festgehalten wirdInfo
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Description
Bei fast allen bisher bekannten Selbstverkäufern mit Grundgebühreneinrichtung kann
nach Zahlung der ersten Grundgebühr jede zweite Grundgebühr dadurch umgangen werden,
daß man den Verbrauchsmünzenvorrat kurz vor dem Fälligkeitstermin der Grundgebühr
auf sein Höchstmaß ergänzt. Dieser Nachteil,· der besonders bei automatischer
Grundgebührkassierung hervortritt, kann erfindungsgemäß durch einen Selbstverkäufer
vermieden werden, der so angeordnet ist, daß das Verbrauchsmittel bei Fälligkeit der
Grundgebühr unabhängig von der Stellung des Vorgabewerkes gesperrt und diese Sper-
15. rung durch die Einzahlung der Gebühr entweder aufgehoben oder verhütet wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
in den Abb. 1 bis 4 der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι zeigt schematisch das Schaltwerk
so des Selbstverkäufers ohne Grundgebühreneinrichtung.
Der Kontakt 1 ist durch das auf der Schaltscheibe 2 befestigte Kontakt-,
stück 3 geschlossen. In dieser Stellung wird die Scheibe 2 an dem Vorsprung 4 durch den
a5 .um die Achse 5 drehbaren Hebel 6 mittels der
Sperrnase 11 entgegen dem Zug der Feder 7 festgehalten. Der Hebel 6 ist durch die
Sperrwelle 8 des Vorgabewerkes am Ausweichen gehindert. Die Feder 9 dient nach dem Ausschalten zum Zurückführen des
Hebels 6. Der Schaltgriff ist mit 10 bezeichnet.
Abb. 2 zeigt die Einrichtung zur Schalterauslösung bei fällig werdender Grundgebühr.
Die Sperrnase 11, die ,die Schaltscheibe 2
arretiert, ist als ein besonderes um den Zapfen 12 des Hebels 6 drehbares Glied ausgebildet,
das durch die Sperrvorrichtung 13 und das um die Achse 5 drehbare Zwischenstück
14 am Ausweichen gehindert wird. Die Feder 15 führt dieses Zwischenstück und
damit die Sperrnase n nach dem Ausschalten in die ursprüngliche Lage zurück. Die Ausschaltung
bei fällig werdender Grundgebühr wird durch eine Auslösung der Sperrung 13
bewirkt. Diese Auslösung kann auf irgendeine bekannte Weise erfolgen.
Abb. 3 zeigt die Rückführung des Auslösehebels bei Bezahlung der Grundgebühr. Die
Auslösung zum Fälligkeitstermin wird z. B. durch eine von einem Triebwerk mit konstanter
Geschwindigkeit bewegte Scheibe 16, die etwa pro Monat eine Umdrehung macht und
pro Umdrehung einmal auslöst, hervorgerufen. Der Hebel 17, der mit der Sperrvorrichtung
13 fest verbunden ist, und in dem das Zahnrad 18 gelagert ist, hat einen Vorsprung
19, der sich gegen die Scheibe 16 stützt. Kommt deren Vertiefung 20 an den
Vorsprung 19, so zieht die Feder 21 den Hebel zurück. Hierdurch wird der Schalter
ausgelöst und das Rad 18 entkuppelt, so daß es die Auslösebewegung nicht hindert. Gleichzeitig
wird noch das Vorgabewerk in an sich
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bekannter Weise von der Achse des Drehknopfes abgekuppelt. Wird nun nach Einwurf
einer Münze der Schaltgriff gedreht, so wird durch den mit demselben verbundenen Nocken
22 der mit der Scheibe i6 verbundene Hebel 23 so weit mitgenommen, daß der" Vorsprung
19 wieder aus der Vertiefung 20 gehöben und dadurch das Zahnrad 24 mittels des Zahnrades
18 mit der Schaltwelle 25 gekuppelt wird. Nun bewirkt die weitere Drehung des
Schaltgriffes 10 eine Rückführung der den Schalter sperrenden Nasen, da das Zahnrad
24 mit dem die Sperrnase n antreibenden Segment 14 durch eine straffe Reibungskupplung
verbunden ist. Die Zahl der nötigen Umdrehungen kann durch die Stellung des Anschlages 26 für die Sperrnase 11 festgelegt
werden, der in Abb. 2 und 3 in zwei Stellungen gezeichnet ist.
ao In Abb. 4 ist die Verstellung des Anschlages
26 durch dieHebel 27 und 28 dargestellt. Das Einstellende des Hebels 28 zeigt gleichzeitig
die Anzahl der zu zahlenden Gebührenmünzen an.
Um außer der. ersten fälligen Grundgebühr bei sehr geringem oder keinem Verbrauch
auch die Zahlung der weiteren fälligen Grund-' gebühren zu erzwingen, kann der Anschlag
26 und damit die Auslösestellung der Sperrnase 11 durch eine Uhr oder ein Relais oder
durch den Ablesebeamten z. B. durch Heranziehen der Geidlade so verstellt werden, daß
für die Zurückführung der Sperrvorrichtung die der gesamten fälligen Grundgebühr entsprechende
Zahl von Umdrehungen des Schaltgriffes und damit auch der Einwurf der geschuldeten Münzenzahl jiötig ist.
Um durch rechtzeitige Zahlung der Gebühr ein Sperren des Verbrauchsmittels zu vermeiden,
kann der Apparat so ausgebildet sein, daß die Scheibe 16 kurze Zeit vor dem Fälligkeitstermin,
der Grundgebühr das .Vorgabewerk von der Schaltachse abkuppelt und sich
selbst mit dieser kuppelt. Zweckmäßig gibt der Selbstverkäufer dabei ein Zeichen, das auf
die Grundgebühr aufmerksam macht. Durch Einwurf der entsprechenden Münzenzahl
kann dann die Scheibe 16 in die Anfangslage zurückgestellt werden. Wird die Scheibe 16
entsprechend ausgebildet,, so ist auch .eine Vorausbezahlung der Grundgebühren bei
einer derartigen Anordnung möglich, so daß mehrere Grundgebühren gleichzeitig im voraus
eingezahlt werden können.
Claims (4)
1. Selbstverkäufer, bei dem das den Schalter für das Verbrauchsmittel, .steuernde
Schaltorgan in der Eirisehaltstellung von dem Vorgabewerk festgehalten wird,
dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltorgan (11) außerdem von einer Sperrvorrichtung
(13) festgehalten wird, .die in gewissen vorbestimmten Zeitabschnitten.
selbsttätig oder von Hand lösbar ist und durch Einzahlung der fälligen Grundgebühr
die Festhaltung in der Einschältstellung wieder bewirkt.
2. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Verbrauchsmittel
steuernde Kontaktscheibe (2) entgegen der Wirkung eines ■ Kraftspeichers in der Einschaltstellung durch
eine Klinkvorrichtung (11, 12 und 14) 75:
(Abb. 2) festgehalten wird die beim FaJ-ligwerden
der Grundgebühr-- ohne Rücksicht auf die Stellung des Vorgabewerkes
durch eine mit konstanter Geschwindigkeit angetriebene Nockenscheibe (16) ausgelost
wird, und daß die Klinkvorrichtung die Kontaktscheibe erst dann wieder in der Einschaltstellung" festhalten kann,
wenn die Nockenscheibe nach Zahlung der fälligen Grundgebühr außer Eingriff mit der Sperrvorrichtung gebracht ist.
3. Selbstverkäufer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Weg, den die Nockenscheibe zurücklegen muß, um außer Eingriff' mit der Sperrvorrichtung
zu kommen, entsprechend der Summe der Grundgebühr einstellbar ist.
4. Selbstverkäufer, nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ;
Nockenscheibe kurz vor Fälligwerden der Grundgebühr das Vörgabewerk von der
Kontaktscheibe abkuppelt und sich selbst mit dieser kuppelt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA45602D DE458146C (de) | 1925-07-30 | 1925-07-30 | Selbstverkaeufer, bei dem das den Schalter fuer das Verbrauchsmittel steuernde Schaltorgan in der Einschaltstellung von dem Vorgabewerk festgehalten wird |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA45602D DE458146C (de) | 1925-07-30 | 1925-07-30 | Selbstverkaeufer, bei dem das den Schalter fuer das Verbrauchsmittel steuernde Schaltorgan in der Einschaltstellung von dem Vorgabewerk festgehalten wird |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE458146C true DE458146C (de) | 1928-03-30 |
Family
ID=6934805
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA45602D Expired DE458146C (de) | 1925-07-30 | 1925-07-30 | Selbstverkaeufer, bei dem das den Schalter fuer das Verbrauchsmittel steuernde Schaltorgan in der Einschaltstellung von dem Vorgabewerk festgehalten wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE458146C (de) |
-
1925
- 1925-07-30 DE DEA45602D patent/DE458146C/de not_active Expired
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