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Registrierkasse mit durch Niederdrücken von Sondertasten aaswählbaren,
reihenweise angeordneten Addierwerken. . Die Erfindung betrifft eine Registrierkasse
mit durch Niederdrücken von Sondertasten aaswählbaren, reihenweise angeordneten
Addierwerken, von denen im vorliegenden Falle beispielsweise dreißig vorgesehen
sind, die zii je zehn auf einer gemeinsamen Achse nach Einer-, Zehner- usw. Gruppen
aufgereiht sind.
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Bei den bisher bekannten Registrierkassen dieser Art ist es nicht
möglich, ohne weiteres festzustellen, welche der Addierwerke innerhalb einer gewissen
Frist in Anspruch genommen wurden. Wollte man also nach Ablauf dieser Frist übersichtshalber
die Summen aus den verschiedenen Addierwerken ziehen, so war es bisher erforderlich,
nacheinander sämtliche, auch die unbenutzt gebliebenen Addierwerke auf Null zu stellen
und ihre jeweilige Einstellung als Zwischen- oder Endsumme zum Abdruck zu bringen,
wozu bei einer größeren Zahl von Addierwerken ein immerhin nicht unbeträchtlicher
Aufwand von Zeit und Arbeit erforderlich ist.
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Die Erfindung besteht in einer Einrichtung, die anzeigt; welche Addierwerke
seit ihrer letzten Nullstellung benutzt wurden, also nicht mehr auf Null stehen
und deshalb beim Summenziehen allein in Frage kommen. Diese Addierwerke brauchen
also beim Ziehen von End- oder Zwischensamtnen allein auf Null gestellt zu werden,
was gegenüber dem bisherigen Zustand eine wesentliche Zeit- und Arbeitsersparnis
bedeutet.
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In den Zeichnungen zeigt Abb. i das Schaubild einer Registrierkasse
gemäß der Erfindung, Abb.2 einen rechts an der mittleren Sondertastenbank entlangführenden
Querschnitt, Abb.3 die zum Auswählen der Addierwerke dienende Vorrichtung und die
mit ihr verbundene besondere Addierw erkanzeigevorrichtung in Seitenansicht, Abb.
4 eine Einzelheit, Abb. 5 die zum Kuppeln der ausgewählten Addierwerke dienende
Vorrichtung und die besondere Addierwerkanzeigevorrichtung in Seitenansicht, Abb.
6 bis 8 verschiedene weitere Einzelheiten, Abb. 9 einen Schnitt nach Linie 9-9 der
Abb. i o, Abb. io die teilweise geschnittene Seitenansicht und Abb. i i die Vorderansicht
der besonderen Addierwerkanzeigev orrichtung, Abb. 12 die
teilweise
unterbrochene Rückansicht der hinteren Addierwerkreihe, Abb. 13 das Schaubild einer
Ausführungsform der Registrierkasse ohne die übliche Betragsanzeigevorrichtung,
Abb. 14 bis 2o verschiedene Einzelheiten dieser Ausführungsform.
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Die Registrierkasse besitzt eine Anzahl von Betragstastenreihen 30
(Abb. i), mittels deren der jeweils zu registrierende Betrag in dem Anzeigewerk
32 zur Schau und durch das Druckwerk zum Abdruck gebracht wird. Außer den Detragstastenreihen
30 sind noch drei Sondertastenreihen 33, 34 35 vorgesehen, die zur Auswahl
des oder der jeweils benötigten Addierwerke sowie zum Anzeigen und zum Abdruck des
betreffenden Addierwerkzeichens dienen.
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Das Schalt-,verk jeder der drei Sondertastenreihen 33, 34, 35 besteht
in bekannter Weise aus einem Antriebsglied 40 (Abb. 2), das durch ein Hubscheibenpaar
44 der Hauptwelle 45, einen ungefähr Y-förmigen Hebel 43 und einen Lenker 42 um
einen Zapfen 41 des zugehörigen Stützrahmens bei jedem Kassengang zunächst in Uhrzeigerrichtung
und dann in entgegengesetzter Richtung ausgeschwungen wird. Wurde in der betreffenden
Tastenreihe eine Taste niedergedrückt, so nimmt das Antriebsglied 4o bei seiner
Uhrzeigerschwingung mittels des Kupplungsriegels 46 einen Schaltarm 47 mit, bis
der freie Arm des winkelförmigen Lenkers 48, der zusammen mit einem einfachen Lenker
den Kupplungsriegel 46 mit dem Schaltarm 47 verIbindet, gegen die niedergedrückte
Taste anschlägt und hierdurch den Schaltarm 47 von dem sich weiterbewegenden Antriebsglied
4o entkuppelt. Die hierdurch bewirkte Einstellung des Schaltarmes 47 wird sodann
im weiteren Verlaufe des Kassenganges durch eine Schwinge 49, die am Schaltarm 47
angelenkt ist und durch eine Gleitrolle 52 des Y-förmigen Hebels 43 gehoben wird,
auf eine Schubstange 51 übertragen, die mit der Schwinge 49 durch eine Gleitrolle
5o zusammenwirkt und am oberen Ende mit einem auf der Welle 6o drehbaren Zahnsegment
58, 59, 61, am unteren Ende mit einem Schneckengetriebe 53 bis 57 verbunden ist.
Die Zahnsegmente 58, 59, 61 der drei Sondertastenbänke 33 bis 35 bewirken in bekannter
Weise die Einstellung der zum Anzeigen des jeweils benutzten Addierwerkes dienenden
Anzeigevorrichtung 62 bis 64, während die entsprechenden Schneckengetriebe 53 bis
57 zur Einstellung der die Addierwerkzeichen tragenden Druckräder dienen.
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Die Registrierkasse ist beispielsweise mit drei Addierwerkreihen 7o
(Abb.12) ausgestattet, deren Addierräder nach Zahlenstellen (Einer, Zehner, Hunderter
usw.) in Gruppen zu je zehn angeordnet und auf Achsen 71 drehbar sind. Jede Achse
71 wird an ihren Enden von Armen 72 getragen, die mit ihren Naben auf je einer Welle
73 (Abb. 3, 12) seitlich verschiebbar sind. Diese Verschiebung wird dadurch bewirkt,
daß beispielsweise die linken Arme der Armpaare 72 mit je einem Zapfen 75 versehen
sind, der mittels einer Gleitrolle 76 in die Kurvennut 77 eines Kurvennutseginents
78 eingreift. Die drei Kurvennutsegmente 78 sind auf einem Zapfen 79 des benachbarten
Maschinenseitenrahmens drehbar und durch Lenker 8o mit Segmenten 8i verbunden, von
denen das eine auf dem Wellenstück 6o und die beiden anderen auf den Hohlwellen
59 der Zahnsegmente 58, 61 (Abb.2, 12) befestigt sind. Wird in einer der drei Sondertastenreihen
33 bis 35 eine Taste niedergedrückt und hierdurch in der geschilderten Weise das
entsprechende Zahnsegment 58, 61 eingestellt, so überträgt sich diese Einstellung
durch die eben beschriebene Verbindung 8o, 81 auch auf das entsprechende Kurvennutsegment
78 (Abb. 3, 12), das hierdurch die zugehörige Addierwerkreihe 70 seitlich
so weit verschiebt, daß die Addierräder des jeweils ausgewählten Addierwerkes den
Schaltgliedern 74 gegenüber zu stehen kommen. Im weiteren Verlauf des Kassenganges
wird das ausgewählte Addierwerk dann durch die nachstehend beschriebene, bereits
bekannte Einrichtung mit den Schaltgliedern 74 gekuppelt.
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Auf den Enden jeder der drei Wellen 73 (Abb. 5, 12) ist ein Arm 9o
befestigt, der mit einer Gleitrolle 9i in den winkelförmigen Schlitz 92 einer an
der benachbarten Seitenwand befestigten Platte 93 eingreift. Die rechten (gemäß
Abb. 1.2 linken) Arme der drei Armpaare 9o tragen je einen Lenker 94, der mit einem
Zapfen 95 in den zugehörigen Haken 96 einer um einen Zapfen 98 schwingenden Scheibe
97 eingreifen kann. Diese wird durch eine auf der Hauptwelle 45 befestigte Hubscheibe
99, einen Winkelhebel ioo und ein Schubglied toi, das auf einem Zapfen io2 des Maschinenrahmens
gleitet und mit einem Schlitz 103 über einen Zapfen 104 der Scheibe 97 greift, zunächst
in Uhrzeigerrichtung und sodann in entgegengesetzter Richtung gedreht. Da der zu
der jeweils ausgewählten Addierwerkreihe gehörige Lenker 94 mit seinem Zapfen 95
in den zugehörigen Haken 96 eingreift, so wird bei der Uhrzeigerdrehung der Scheibe
97 durch das Zusammenwirken des Zapfens 9i mit dem Winkelschlitz 92 die Welle 73
in dem radial gerichteten Schlitz der Platte 93 nach innen gezogen, wobei sie mittels
der Arme 72 (Abb. 3) die zugehörige Addierwerkreihe mitnimmt und das jeweils ausgewählte
Addierwerk mit
den Schaltgliedern 74 (Abb. i2) kuppelt. Diese übertragen
nunmehr ihre Einstellung auf die Addier räder 7o des gekuppelten Addierwerkes, worauf
dieses während der nun einsetzenden Gegenzeigerdrehung cler Scheibe 97 (Abb. 5)
wieder entkuppelt wird.
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Die besondere Addierwerkanzeigevorrichtung, die dein Kassenbenutzer
anzeigt, welche Addierwerke seit der letzten Nullstellung überhaupt benutzt wurden,
ist in den Abb..1 his 12 dargestellt und in folgender Weise ausgebildet.
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Auf Zapfen i io, i 1 i (Abb. 4., 12) des linken Maschinenrahmens sind
Rahmen 113 befestigt, die zur Lagerung der in drei senkrechten Reihen zu je zehn
angeordneten Anzeigeglieder 114 (Abb. 5, 6, 9, 11) dienen. Jedes dieser Anzeigeglieder
114 besteht aus einem Sektor, der auf seiner Mantelfläche die Kummer oder das Zeichen
des betreffenden Addierwerkes trägt und auf einem kurzen Wellenstück 115 befestigt
ist. Dieses ist in zwei benachbarten Rahmen 113 gelagert und trägt am linken Ende
einen zweiten Sektor 116, der dazu dient, das betreffende Anzeigeglied 114 nach
erfolgter Einstellung in die Schaulage «.-feder derart zurückzustellen, daß die
Nummer oder das Zeichen des entsprechenden Addierwerkes unsichtbar bleibt. Wie Abb.
i i zeigt, sind die Anzeigeglieder i i.1 in jeder der drei Reihen zwecks Raumersparnis
in Gruppen zu je drei gegeneinander versetzt angeordnet. Die Anzeigeglieder der
linken Reihe sind mit den Ziffern o bis 9, die der mittleren Reihe mit den Ziffern
io bis i9 und die der rechten Reihe mit den Ziffern 2o bis 29 bezeichnet, die bei
Benutzung der entsprechenden Addierwerke in fensterartigen Ausschnitten des Kassengehäuses
erscheinen (Abb. i i ) .
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Die gleichfalls gegeneinander versetzten Sektoren 116 ragen durch
Schlitze 117 des Kassengehäuses hindurch und sind mit je einem rückwärts gerichteten
verbreiterten Ansatz 118 (Abb.6, 9) versehen, der mit je einem federnden Bolzen
irg zusammenwirkt. Die zu je einer Reihe der Rückstellsektoren 116 gehörigen Bolzen
r i9 sind in entsprechenden Bohrungen einer zwei benachbarte Rahmen 113 verbfindenden
senkrechten Schiene 120 (Abb. 9, ro) gelagert und dienen dazu, die Anzeigeglieder
114 sowohl in ihrer Ruhestellung (Abb. 4.) wie auch in ihrer Schaustellung nachgiebig
zu sichern, wobei die Bolzen iig sich unter bzw. über die Ansätze 118 der Rückstellsektoren
116 legen. Bei Einstellung eines Anzeigegliedes 114 in die Schaulage legt es sich
mit einem rückwärtigen Ansatz 132 (Abb. 9, io) gegen das Wellenstück 115 des nächst
niedrigeren Anzeigegliedes, um die Ziffer des entsprechenden Addierwerkes auch genau
in dein zugehörigen Fenster zur Schau zu bringen. Die Rückstellung der jeweils in
die Schaustellung bewegten Anzeigeglieder 114 erfolgt dann einfach dadurch, daß
man mit der Fingerspitze von oben nach unten über die drei Reihen der Riickstellsektoren
116 gleitet und die in gehobener Lage befindlichen Rückstell- und Anzeigesektoren
116 und 114 durch eine Gegenzeigerdrehung wieder in die Ruhelage zurückführt.
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Die Einstellung der Anzeigeglieder 114 in die Schaulage wird auf folgende
Weise bewirkt.
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An dem mittelsten der zu jeder Reihe von Anzeigegliedern gehörigen
drei Rahmen 113 (Abb. 9, io) sind zwei senkrechte Führungsschienen 1?1 befestigt,
zwischen denen ein Stein 122 gleiten kann, der gewöhnlich seine untere Grenzlage
einnimmt, im- Laufe eines Kassenganges jedoch nach Maßgabe der in der entsprechenden
Sondertastenreihe niedergedrückten Sondertasten in der Führung 121 nach oben bewegt
wird. Hierzu sind die auf den linken (nach Abb. 12 rechten) Enden der Hohlwellen
59 (Abb. 5, 12) befestigten Segmente 81 der vorderen und der hinteren Addierw erkreihe
durch j e einen Lenker 125 mit einem doppelarmigen Hebel 126 verbunden, der auf
einem Zapfen 127 des nächst benachbarten Rahmens 113 drehbar ist und mit seinem
gabelförmigen freien Ende einen Zapfen 134 des Steines 122 umfaßt. Dieser wird also,
wenn das Segment 81 nach Maßgabe der in der zugehörigen Sondertastenreihe niedergedrückten
Taste ausgeschwungen wird, in der von den Schienen 121 gebildeten Führung entsprechend
weit nach oben verschoben werden.
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Die Einstellvorrichtung für die zur oberen Addierwerkreihe gehörige
Reihe der Anzeigeglieder (Abb. 7) ist im wesentlichen genau so ausgeführt wie die
der beiden anderen Reihen (Abb. 5, 8), nur finit dein Unterschied, da6 bei jener
das Segment 81 durch einen einfachen, auf der Welle 6o befestigten Arm 133 (Abb.
7) ersetzt ist, an dem sowohl die Schubstange 8o wie auch der Lenker 125 artgelenkt
sind.
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Nach erfolgter Einstellung des Steines r22 der jeweils in Frage kommenden
Reihe der Anzeigeglieder 114. wird das dem ausgewählten Addierwerk entsprechende
Anzeigeglied beim Kuppeln dieses Addierwerkes mit den Schaltgliedern 74 (Abb. 12)
auf folgende Weise in die Schaustellung bewegt: Jeder der drei Steine 122 (Abb.5,
7, 8, 9, io) trägt einen Schieber 129, der auf zwei Zapfen 130
des Steines
122 «lagerecht verschiebbar ist und mittels einer rechtwinklig abgebogenen Nase
i 3 i hinter den Ansatz 132 (Abb. 6)
jeweils eines der Anzeigeglieder
114 greift. Durch Federn 140 (Abb. 5, io), die an je einem Ansatz der Steine 122,
aufgehängt sind, werden die Schieber 129 gewöhnlich in ihrer rechten Grenzlage gehalten.
Wird der Stein 122 der jeweils in Frage kommenden Reihe von Anzeigegliedern 114
in der geschilderten Weise nach oben verschoben, so nimmt er den zugehörigen Schieber
129 mit und bewegt hierdurch dessen Nase 131 hinter den Ansatz 132 desjenigen Anzeigegliedes
114, das die Nummer des jeweils benutzten Addierwerkes trägt. Wird jetzt in noch
zu erläuternder Weise der Schieber 129 nach links bewegt, so schwenkt er das betreffende
Anzeigeglied 111 in Uhrzeigerrichtung aus und führt dadurch dessen Ziffer hinter
das zugehörige Fenster 117 des Kassengehäuses (t'#,bb. i i), worauf der zugehörige
Bolzen i i9 das betreffende Anzeigeglied 114 in der Schaustellung sichert. Die seitliche
Gleitbewegung der Schieber 129 wird hierbei durch die nachstehend beschriebenen
Einrichtungen bewirkt.
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An der rechten Schiene jedes der drei Schienenpaare 121 (Abb. 5, io)
ist ein Führungszapfen 141 vorgesehen. Auf diesem und dem Zapfen 127 ist in der
zur vorderen Addierwerkreihe gehörigen Sonderanzeigevorrichtung (Abb. 5) mittels
kurzer Schlitze ein wagerecht gleitendes Schubglied 142 gelagert, das an seinem
linken Ende eine nach oben und unten ausladende Verbreiterung besitzt, deren Kante
gleichlaufend zu den Führungsschienen 121 verläuft und in jeder beliebigen Lage
des Steines 122 mit dem Schieber 129 zusammenwirkt. An seinem rechten Ende trägt
das Schubglied 142 einen Zapfen 143, der in das gabelförmige Ende eines auf der
Welle 112 drehbaren Winkelhebels 144 eingreift. Dieser ist an seinem anderen Ende
durch eine Schubstange 145 mit einem zweiten Winkelhebel 146 verbunden, der auf
einer in dem Maschinenseitenrahmen gelagerten Welle 147 drehbar ist. Das untere,
etwas verbreiterte Ende des Winkelhebels 146 weist einen Kurvenschlitz 148 auf,
in den der Zapfen 149 eines dritten Winkelhebels i 5o eingreift, der auf einer Achse
151 drehbar und durch eine Schubstange 152 mit einem auf einer Welle 154 drehbaren
Arm 153 verbunden ist. Dieser ist durch einen Steg 155 starr mit einem zweiten Arm
156 verbunden, der sich mit seinem Ende federnd gegen die Achse 73 der vorderen
Addierwerkreihe legt (Abb.5). Wird diese zwecks Kupplung des ausgewählten Addierwerkes
in den Führungsschlitzen der Platten 93 nach innen gezogen, so wird das Armpaar
153, 156 in Uhrzeigerrichtung ausschwingen und durch die Schubstange 152 eine entgegengesetzte
Drehung des Winkelhebels i5o bewirken, der wiederum infolge des Zusammenwirkens
zwischen seinem Zapfen 149 und dem Schlitz 148 des Winkelhebels 146 diesen in gleicher
Richtung ausschwingt. Durch die Schubstange 145 wird diese Gegenzeigerdrehung des
Winkelhebels 146 auch auf den Winkelhebel 144 übertragen, der hierbei das Schubglied
142- nach links bewegt und durch Vermittlung des Schiebers 129 das dem ausgewählten
Addierwerk entsprechende Anzeigeglied 114 in die Schaustellung bewegt. In dieser
wird es sodann infolge seiner Sperrung durch den zugehörigen Bolzen 119 so lange
verbleiben, bis es mittels seines Rückstellsegments 116 wieder in die Ruhelage zurückbewegt
worden ist. Solange dies nicht der Fall ist, wird sich das Zusammenspiel des Hebelsatzes
14q.-156 mit dem Schubglied 142 und dem Schieber 129 zwar bei jedesmaliger Kupplung
des betreffenden Addierwerkes wiederholen, auf die Stellung des Anzeigegliedes 114
jedoch ohne Einfluß bleiben.
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In der zur oberen Addierwerkreihe gehörigen Reihe der Anzeigeglieder
(Abb. 7) erfolgt die seitliche Gleitbewegung des mit dem Schieber 129 zusammenwirkenden
Schubgliedes 164 dadurch, daß sich hinter einen Zapfen 165 eines Schubgliedes das
obere Ende eines doppelarmigen Hebels 166 legt, dessen unteres hakenförmiges Ende
167 unmittelbar mit der Tragachse 73 der oberen Addierwerkreihe zusammenwirkt. Wird
zwecks Kupplung eines der Addierwerke dieser Addierwerkreihe die Achse 73 nach unten
bewegt, so schwingt sie den Hebel 167, 166 in Gegenzeigerrichtung aus und bewegt
hierdurch das Schubglied 164 und den Schieber 129 so weit nach links, daß das jeweils
in Frage kommende Anzeigeglied 114_ in die Schaustellung geführt wird.
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In der zur hinteren Addierwerkreihe gehörigen Reihe der Anzeigeglieder
(Abb.8) endlich wird die seitliche Gleitbewegung des mit dem zugehörigen Schieber
129 zusammenwirkenden Schubgliedes 168 dadurch bewirkt, daß dieses in ähnlicher
Weise wie das Schubglied 142 (Abb. 5) mittels eines Zapfens 169 (Abb.8) mit einem
Winkelhebel 170 und weiterhin unter Vermittlung einer Schubstange 171 mit einem
Winkelhebel 172, 174 formschlüssig verbunden ist. Der um einen Zapfen 173 drehbare
Winkelhebel 172, 174. wirkt durch einen Kurvenschlitz 175 mit dem Zapfen 176 eines
Armes 177 zusammen, der auf der Achse 151 drehbar ist und durch einen Steg 178 starr
mit einem zweiten Arm 179 verbunden ist. Dieser legt sich unter dem Zuge einer Feder
i8o dauernd gegen die Tragachse 73 der hinteren Addierwerkreihe, so daß, wenn ein
Addierwerk dieser Addierwerkreihe gekuppelt wird, durch die geschilderte
Hebelverbindung
169-r79, das Schubglied 168 und den Schieber 129 das entsprechende Anzeigeglied
114 in die Schaustellung bewegt wird.
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Bei der in den Abb. 13 bis 2o dargestellten Ausführungsform der Erfindung
ist die Sonderanzeigevorrichtung nicht senkrecht, sondern wagerecht angeordnet.
Die Vorrichtung zum Auswählen und zum Kuppeln der Addierwerke ist bei dieser Ausführungsform
ebenso ausgebildet wie bei der zuerst beschriebenen Maschine, mit der Sonderanzeigevorrichtung
114, 116 jedoch in etwas abweichender Weise verbunden.
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Die Anzeigeglieder 114 sind in wagerechten Zwischenrahmen 19o (Abb.
14, 16, 2o) gelagert, die von zwei Bolzen 1g1, 192 (Abb. 15) eines an der Rückwand
194 des Maschinenrahmens befestigten Rahmens 193 getragen werden. Der vordere Bolzen
192 ruht in Stützen 195, die auf zwei die Seitenrahmen der Maschine verbindenden
Stangen 196, 197 angeordnet sind. Die an den Rückstellgliedern 116 vorgesehenen
rückwärtigen Ansätze wirken mit federnden Bolzen 198 (Abb. 14) zusammen, die reihenweise
in drei Schienen igg gelagert sind. Mit den rückwärtigen Ansätzen der Anzeigeglieder
114 jeder Reihe wirkt ein Arm Zoo zusammen, der, wie aus Abb. 17 ersichtlich, mit
einer rechtwinklig abgebogenen Nase Zoo' versehen und an einem Arm toi (Abb. 15,
16) angelenkt ist. Dieser ist auf einer Achse 2o2 des Maschinenrahmens drehbar und
durch einen Steg 203 starr mit einem Arm 204 verbunden, der mittels eines
Lenkers 2o5 durch den Arm 2o6 eines Segmentes 207 gesteuert wird. In den
zur vorderen und zur hinteren Addierwerkreihe gehörigen Reihen der Sonderanzeigevorrichtung
(Abb. 15, 1g) sind die den Segmenten 81 (Abb. 3, 5, 8) der zuerst beschriebenen
Ausführungsform entsprechenden Segmente 207
(Abb. 15, 1g) auf der Hohlwelle
59 bzw. 6o befestigt, während in der dritten, zur oberen Addierwerkreihe gehörigen
Reihe (Abb. 18) an Stelle der Segmente ein einfacher, auf der Welle 6o befestigter
Arm 126' vorgesehen ist. Bei der Einstellung der Segmente 207
(Abb. 15, 1g)
bzw. des Armes 126' wird der Arm toi durch den Lenker 2o5 in Uhrzeigerrichtung ausgeschwungen,
wobei die Nase des Armes Zoo (Abb. 16) unter den Ansatz 132 desjenigen Anzeigegliedes
114 geführt wird, das der niedergedrückten Sondertaste und damit dem jeweils ausgewählten
Addierwerk entspricht. Die Nase des Armes 200 gleitet hierbei unter dem Zuge einer
Feder 2071 auf der oberen Kante einer Schiene 2o8, die mittels zweier schräger
Schlitze 211 auf zwei Zapfen Zog, 21o des benachbarten Zwischenrahmens 19o parallel
verschiebbar ist. Um das jeweils in Frage kommende Anzeigeglied 114 durch die Nase
Zoo' des zuvor eingestellten Armes Zoo in die Schaustellung zu bewegen, muß die
Schiene 2o8 und damit auch die auf ihr ruhende Nase gehoben werden. Dies geschieht,
indem die Schiene 2o8 nach links verschoben wird, was in den drei Reihen der Sonderanzeigevorrichtung
auf verschiedene Weise bewirkt wird.
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In der zur vorderen Addierwerkreihe gehörigen Reihe der Sonderanzeigevorrichtung
(Abb. 15, 16) wirkt ein Zapfen 213 der Schiene 2o8 mit dem oberen Arm eines auf
einer Achse 215 drehbaren Armpaares 214, 216.zusamrnen, dessen unterer Arm 216 mittels
eines Kurvenschlitzes 217 den Zapfen 218 eines Armes 21g umfaßt. Dieser ist auf
einer Welle 22o drehbar und durch einen Steg mit einem zweiten Arm 221 verbunden,
der durch eine Zugstange 222 an einem Arm 223 angelenkt ist. Durch einen Steg 225
ist der auf einer Welle 224 drehbare Arm 223 starr mit einem Arm 226 verbunden,
der ebenso wie der Arm 156 (Abb. 3) der zuerst beschriebenen Ausführungsform mit
der Tragachse 73 der vorderen Addierwerkreihe zusammenwirkt. Wird diese durch die
Achse 73 in die Kupplungslage bewegt, so schwingen die Arme :226,223 (Abb. 15),
die Zugstange 222 und das Armpaar 221, 21g die starr miteinander verbundenen Arme
216, 2214 in Gegenzeigerrichtung aus, so daß die Schiene 2o8 nach links, gleichzeitig
aber auch nach oben verschoben wird und hierbei mittels der Nase 200' des Armes
Zoo das betreffende Anzeigeglied 114 in die Schaustellung bewegt.
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In der zur hinteren Addierwerkreihe gehörigen Reihe der Sonderanzeigevorrichtung
(Abb. ig) wirkt der Zapfen 2r3 der Schiene 2o8 mit einem Armpaar 230, 232
zusammen, das durch einen Steg 231 starr verbunden und auf der Achse 215 drehbar
ist. Das Armpaar 230, 232 wird durch einen auf der Welle 22o drehbaren Winkelhebel
235 gesteuert, der mittels eines Zapfens 234 in einen Kurvenschlitz 233 des Armes
232 eingreift und durch eine Zugfeder Z36 mit der Tragachse 7 3 der zugehörigen
Addierwerkreilie dauernd in Fühlung gehalten wird. Wird diese in die Kupplungslage
bewegt, so bewirkt die geschilderte Hebelverbindung gleichfalls eine Linksverschiebung
der Schiene 2o8 und damit die Einstellung des entsprechenden Anzeigegliedes 114
in die Schaulage.
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Bei der zur oberen Addierwerkreihe gehörigen Reihe der Sonderanzeigevorrichtung
(Abb. 18) wirkt zu dem gleichen Zweck die Tragachse 73 mit dem hakenförmigen Ende
243 eines Winkelhebels 241, 2d.2 zusammen, der sich mit seinem oberen Arm 241 dauernd
gegen einen Zapfen 24o der Schiene 2o8
legt. Auch hier wird das
dem ausgewählten Addierwerk entsprechende Anzeigeglied 114 in die Schaustellung
bewegt, sobald die Achse 73 die zugehörige Addierwerkreihe in die Kupplungslage
führt.
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Am Schlusse eines Geschäftstages oder nach Ablauf einer beliebigen
anderen Frist werden die Summen aus den jeweils benutzten Addierwerken gezogen und
die diesen entsprechenden Anzeigeglieder 114 mittels der Rückstellseginente i 16
wieder in die Ruhelage bewegt.