DE456534C - Registrierkasse mit durch Niederdruecken von Sondertasten auswaehlbaren, reihenweise angeordneten Addierwerken - Google Patents

Registrierkasse mit durch Niederdruecken von Sondertasten auswaehlbaren, reihenweise angeordneten Addierwerken

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DE456534C
DE456534C DEN26099D DEN0026099D DE456534C DE 456534 C DE456534 C DE 456534C DE N26099 D DEN26099 D DE N26099D DE N0026099 D DEN0026099 D DE N0026099D DE 456534 C DE456534 C DE 456534C
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Description

  • Registrierkasse mit durch Niederdrücken von Sondertasten aaswählbaren, reihenweise angeordneten Addierwerken. . Die Erfindung betrifft eine Registrierkasse mit durch Niederdrücken von Sondertasten aaswählbaren, reihenweise angeordneten Addierwerken, von denen im vorliegenden Falle beispielsweise dreißig vorgesehen sind, die zii je zehn auf einer gemeinsamen Achse nach Einer-, Zehner- usw. Gruppen aufgereiht sind.
  • Bei den bisher bekannten Registrierkassen dieser Art ist es nicht möglich, ohne weiteres festzustellen, welche der Addierwerke innerhalb einer gewissen Frist in Anspruch genommen wurden. Wollte man also nach Ablauf dieser Frist übersichtshalber die Summen aus den verschiedenen Addierwerken ziehen, so war es bisher erforderlich, nacheinander sämtliche, auch die unbenutzt gebliebenen Addierwerke auf Null zu stellen und ihre jeweilige Einstellung als Zwischen- oder Endsumme zum Abdruck zu bringen, wozu bei einer größeren Zahl von Addierwerken ein immerhin nicht unbeträchtlicher Aufwand von Zeit und Arbeit erforderlich ist.
  • Die Erfindung besteht in einer Einrichtung, die anzeigt; welche Addierwerke seit ihrer letzten Nullstellung benutzt wurden, also nicht mehr auf Null stehen und deshalb beim Summenziehen allein in Frage kommen. Diese Addierwerke brauchen also beim Ziehen von End- oder Zwischensamtnen allein auf Null gestellt zu werden, was gegenüber dem bisherigen Zustand eine wesentliche Zeit- und Arbeitsersparnis bedeutet.
  • In den Zeichnungen zeigt Abb. i das Schaubild einer Registrierkasse gemäß der Erfindung, Abb.2 einen rechts an der mittleren Sondertastenbank entlangführenden Querschnitt, Abb.3 die zum Auswählen der Addierwerke dienende Vorrichtung und die mit ihr verbundene besondere Addierw erkanzeigevorrichtung in Seitenansicht, Abb. 4 eine Einzelheit, Abb. 5 die zum Kuppeln der ausgewählten Addierwerke dienende Vorrichtung und die besondere Addierwerkanzeigevorrichtung in Seitenansicht, Abb. 6 bis 8 verschiedene weitere Einzelheiten, Abb. 9 einen Schnitt nach Linie 9-9 der Abb. i o, Abb. io die teilweise geschnittene Seitenansicht und Abb. i i die Vorderansicht der besonderen Addierwerkanzeigev orrichtung, Abb. 12 die teilweise unterbrochene Rückansicht der hinteren Addierwerkreihe, Abb. 13 das Schaubild einer Ausführungsform der Registrierkasse ohne die übliche Betragsanzeigevorrichtung, Abb. 14 bis 2o verschiedene Einzelheiten dieser Ausführungsform.
  • Die Registrierkasse besitzt eine Anzahl von Betragstastenreihen 30 (Abb. i), mittels deren der jeweils zu registrierende Betrag in dem Anzeigewerk 32 zur Schau und durch das Druckwerk zum Abdruck gebracht wird. Außer den Detragstastenreihen 30 sind noch drei Sondertastenreihen 33, 34 35 vorgesehen, die zur Auswahl des oder der jeweils benötigten Addierwerke sowie zum Anzeigen und zum Abdruck des betreffenden Addierwerkzeichens dienen.
  • Das Schalt-,verk jeder der drei Sondertastenreihen 33, 34, 35 besteht in bekannter Weise aus einem Antriebsglied 40 (Abb. 2), das durch ein Hubscheibenpaar 44 der Hauptwelle 45, einen ungefähr Y-förmigen Hebel 43 und einen Lenker 42 um einen Zapfen 41 des zugehörigen Stützrahmens bei jedem Kassengang zunächst in Uhrzeigerrichtung und dann in entgegengesetzter Richtung ausgeschwungen wird. Wurde in der betreffenden Tastenreihe eine Taste niedergedrückt, so nimmt das Antriebsglied 4o bei seiner Uhrzeigerschwingung mittels des Kupplungsriegels 46 einen Schaltarm 47 mit, bis der freie Arm des winkelförmigen Lenkers 48, der zusammen mit einem einfachen Lenker den Kupplungsriegel 46 mit dem Schaltarm 47 verIbindet, gegen die niedergedrückte Taste anschlägt und hierdurch den Schaltarm 47 von dem sich weiterbewegenden Antriebsglied 4o entkuppelt. Die hierdurch bewirkte Einstellung des Schaltarmes 47 wird sodann im weiteren Verlaufe des Kassenganges durch eine Schwinge 49, die am Schaltarm 47 angelenkt ist und durch eine Gleitrolle 52 des Y-förmigen Hebels 43 gehoben wird, auf eine Schubstange 51 übertragen, die mit der Schwinge 49 durch eine Gleitrolle 5o zusammenwirkt und am oberen Ende mit einem auf der Welle 6o drehbaren Zahnsegment 58, 59, 61, am unteren Ende mit einem Schneckengetriebe 53 bis 57 verbunden ist. Die Zahnsegmente 58, 59, 61 der drei Sondertastenbänke 33 bis 35 bewirken in bekannter Weise die Einstellung der zum Anzeigen des jeweils benutzten Addierwerkes dienenden Anzeigevorrichtung 62 bis 64, während die entsprechenden Schneckengetriebe 53 bis 57 zur Einstellung der die Addierwerkzeichen tragenden Druckräder dienen.
  • Die Registrierkasse ist beispielsweise mit drei Addierwerkreihen 7o (Abb.12) ausgestattet, deren Addierräder nach Zahlenstellen (Einer, Zehner, Hunderter usw.) in Gruppen zu je zehn angeordnet und auf Achsen 71 drehbar sind. Jede Achse 71 wird an ihren Enden von Armen 72 getragen, die mit ihren Naben auf je einer Welle 73 (Abb. 3, 12) seitlich verschiebbar sind. Diese Verschiebung wird dadurch bewirkt, daß beispielsweise die linken Arme der Armpaare 72 mit je einem Zapfen 75 versehen sind, der mittels einer Gleitrolle 76 in die Kurvennut 77 eines Kurvennutseginents 78 eingreift. Die drei Kurvennutsegmente 78 sind auf einem Zapfen 79 des benachbarten Maschinenseitenrahmens drehbar und durch Lenker 8o mit Segmenten 8i verbunden, von denen das eine auf dem Wellenstück 6o und die beiden anderen auf den Hohlwellen 59 der Zahnsegmente 58, 61 (Abb.2, 12) befestigt sind. Wird in einer der drei Sondertastenreihen 33 bis 35 eine Taste niedergedrückt und hierdurch in der geschilderten Weise das entsprechende Zahnsegment 58, 61 eingestellt, so überträgt sich diese Einstellung durch die eben beschriebene Verbindung 8o, 81 auch auf das entsprechende Kurvennutsegment 78 (Abb. 3, 12), das hierdurch die zugehörige Addierwerkreihe 70 seitlich so weit verschiebt, daß die Addierräder des jeweils ausgewählten Addierwerkes den Schaltgliedern 74 gegenüber zu stehen kommen. Im weiteren Verlauf des Kassenganges wird das ausgewählte Addierwerk dann durch die nachstehend beschriebene, bereits bekannte Einrichtung mit den Schaltgliedern 74 gekuppelt.
  • Auf den Enden jeder der drei Wellen 73 (Abb. 5, 12) ist ein Arm 9o befestigt, der mit einer Gleitrolle 9i in den winkelförmigen Schlitz 92 einer an der benachbarten Seitenwand befestigten Platte 93 eingreift. Die rechten (gemäß Abb. 1.2 linken) Arme der drei Armpaare 9o tragen je einen Lenker 94, der mit einem Zapfen 95 in den zugehörigen Haken 96 einer um einen Zapfen 98 schwingenden Scheibe 97 eingreifen kann. Diese wird durch eine auf der Hauptwelle 45 befestigte Hubscheibe 99, einen Winkelhebel ioo und ein Schubglied toi, das auf einem Zapfen io2 des Maschinenrahmens gleitet und mit einem Schlitz 103 über einen Zapfen 104 der Scheibe 97 greift, zunächst in Uhrzeigerrichtung und sodann in entgegengesetzter Richtung gedreht. Da der zu der jeweils ausgewählten Addierwerkreihe gehörige Lenker 94 mit seinem Zapfen 95 in den zugehörigen Haken 96 eingreift, so wird bei der Uhrzeigerdrehung der Scheibe 97 durch das Zusammenwirken des Zapfens 9i mit dem Winkelschlitz 92 die Welle 73 in dem radial gerichteten Schlitz der Platte 93 nach innen gezogen, wobei sie mittels der Arme 72 (Abb. 3) die zugehörige Addierwerkreihe mitnimmt und das jeweils ausgewählte Addierwerk mit den Schaltgliedern 74 (Abb. i2) kuppelt. Diese übertragen nunmehr ihre Einstellung auf die Addier räder 7o des gekuppelten Addierwerkes, worauf dieses während der nun einsetzenden Gegenzeigerdrehung cler Scheibe 97 (Abb. 5) wieder entkuppelt wird.
  • Die besondere Addierwerkanzeigevorrichtung, die dein Kassenbenutzer anzeigt, welche Addierwerke seit der letzten Nullstellung überhaupt benutzt wurden, ist in den Abb..1 his 12 dargestellt und in folgender Weise ausgebildet.
  • Auf Zapfen i io, i 1 i (Abb. 4., 12) des linken Maschinenrahmens sind Rahmen 113 befestigt, die zur Lagerung der in drei senkrechten Reihen zu je zehn angeordneten Anzeigeglieder 114 (Abb. 5, 6, 9, 11) dienen. Jedes dieser Anzeigeglieder 114 besteht aus einem Sektor, der auf seiner Mantelfläche die Kummer oder das Zeichen des betreffenden Addierwerkes trägt und auf einem kurzen Wellenstück 115 befestigt ist. Dieses ist in zwei benachbarten Rahmen 113 gelagert und trägt am linken Ende einen zweiten Sektor 116, der dazu dient, das betreffende Anzeigeglied 114 nach erfolgter Einstellung in die Schaulage «.-feder derart zurückzustellen, daß die Nummer oder das Zeichen des entsprechenden Addierwerkes unsichtbar bleibt. Wie Abb. i i zeigt, sind die Anzeigeglieder i i.1 in jeder der drei Reihen zwecks Raumersparnis in Gruppen zu je drei gegeneinander versetzt angeordnet. Die Anzeigeglieder der linken Reihe sind mit den Ziffern o bis 9, die der mittleren Reihe mit den Ziffern io bis i9 und die der rechten Reihe mit den Ziffern 2o bis 29 bezeichnet, die bei Benutzung der entsprechenden Addierwerke in fensterartigen Ausschnitten des Kassengehäuses erscheinen (Abb. i i ) .
  • Die gleichfalls gegeneinander versetzten Sektoren 116 ragen durch Schlitze 117 des Kassengehäuses hindurch und sind mit je einem rückwärts gerichteten verbreiterten Ansatz 118 (Abb.6, 9) versehen, der mit je einem federnden Bolzen irg zusammenwirkt. Die zu je einer Reihe der Rückstellsektoren 116 gehörigen Bolzen r i9 sind in entsprechenden Bohrungen einer zwei benachbarte Rahmen 113 verbfindenden senkrechten Schiene 120 (Abb. 9, ro) gelagert und dienen dazu, die Anzeigeglieder 114 sowohl in ihrer Ruhestellung (Abb. 4.) wie auch in ihrer Schaustellung nachgiebig zu sichern, wobei die Bolzen iig sich unter bzw. über die Ansätze 118 der Rückstellsektoren 116 legen. Bei Einstellung eines Anzeigegliedes 114 in die Schaulage legt es sich mit einem rückwärtigen Ansatz 132 (Abb. 9, io) gegen das Wellenstück 115 des nächst niedrigeren Anzeigegliedes, um die Ziffer des entsprechenden Addierwerkes auch genau in dein zugehörigen Fenster zur Schau zu bringen. Die Rückstellung der jeweils in die Schaustellung bewegten Anzeigeglieder 114 erfolgt dann einfach dadurch, daß man mit der Fingerspitze von oben nach unten über die drei Reihen der Riickstellsektoren 116 gleitet und die in gehobener Lage befindlichen Rückstell- und Anzeigesektoren 116 und 114 durch eine Gegenzeigerdrehung wieder in die Ruhelage zurückführt.
  • Die Einstellung der Anzeigeglieder 114 in die Schaulage wird auf folgende Weise bewirkt.
  • An dem mittelsten der zu jeder Reihe von Anzeigegliedern gehörigen drei Rahmen 113 (Abb. 9, io) sind zwei senkrechte Führungsschienen 1?1 befestigt, zwischen denen ein Stein 122 gleiten kann, der gewöhnlich seine untere Grenzlage einnimmt, im- Laufe eines Kassenganges jedoch nach Maßgabe der in der entsprechenden Sondertastenreihe niedergedrückten Sondertasten in der Führung 121 nach oben bewegt wird. Hierzu sind die auf den linken (nach Abb. 12 rechten) Enden der Hohlwellen 59 (Abb. 5, 12) befestigten Segmente 81 der vorderen und der hinteren Addierw erkreihe durch j e einen Lenker 125 mit einem doppelarmigen Hebel 126 verbunden, der auf einem Zapfen 127 des nächst benachbarten Rahmens 113 drehbar ist und mit seinem gabelförmigen freien Ende einen Zapfen 134 des Steines 122 umfaßt. Dieser wird also, wenn das Segment 81 nach Maßgabe der in der zugehörigen Sondertastenreihe niedergedrückten Taste ausgeschwungen wird, in der von den Schienen 121 gebildeten Führung entsprechend weit nach oben verschoben werden.
  • Die Einstellvorrichtung für die zur oberen Addierwerkreihe gehörige Reihe der Anzeigeglieder (Abb. 7) ist im wesentlichen genau so ausgeführt wie die der beiden anderen Reihen (Abb. 5, 8), nur finit dein Unterschied, da6 bei jener das Segment 81 durch einen einfachen, auf der Welle 6o befestigten Arm 133 (Abb. 7) ersetzt ist, an dem sowohl die Schubstange 8o wie auch der Lenker 125 artgelenkt sind.
  • Nach erfolgter Einstellung des Steines r22 der jeweils in Frage kommenden Reihe der Anzeigeglieder 114. wird das dem ausgewählten Addierwerk entsprechende Anzeigeglied beim Kuppeln dieses Addierwerkes mit den Schaltgliedern 74 (Abb. 12) auf folgende Weise in die Schaustellung bewegt: Jeder der drei Steine 122 (Abb.5, 7, 8, 9, io) trägt einen Schieber 129, der auf zwei Zapfen 130 des Steines 122 «lagerecht verschiebbar ist und mittels einer rechtwinklig abgebogenen Nase i 3 i hinter den Ansatz 132 (Abb. 6) jeweils eines der Anzeigeglieder 114 greift. Durch Federn 140 (Abb. 5, io), die an je einem Ansatz der Steine 122, aufgehängt sind, werden die Schieber 129 gewöhnlich in ihrer rechten Grenzlage gehalten. Wird der Stein 122 der jeweils in Frage kommenden Reihe von Anzeigegliedern 114 in der geschilderten Weise nach oben verschoben, so nimmt er den zugehörigen Schieber 129 mit und bewegt hierdurch dessen Nase 131 hinter den Ansatz 132 desjenigen Anzeigegliedes 114, das die Nummer des jeweils benutzten Addierwerkes trägt. Wird jetzt in noch zu erläuternder Weise der Schieber 129 nach links bewegt, so schwenkt er das betreffende Anzeigeglied 111 in Uhrzeigerrichtung aus und führt dadurch dessen Ziffer hinter das zugehörige Fenster 117 des Kassengehäuses (t'#,bb. i i), worauf der zugehörige Bolzen i i9 das betreffende Anzeigeglied 114 in der Schaustellung sichert. Die seitliche Gleitbewegung der Schieber 129 wird hierbei durch die nachstehend beschriebenen Einrichtungen bewirkt.
  • An der rechten Schiene jedes der drei Schienenpaare 121 (Abb. 5, io) ist ein Führungszapfen 141 vorgesehen. Auf diesem und dem Zapfen 127 ist in der zur vorderen Addierwerkreihe gehörigen Sonderanzeigevorrichtung (Abb. 5) mittels kurzer Schlitze ein wagerecht gleitendes Schubglied 142 gelagert, das an seinem linken Ende eine nach oben und unten ausladende Verbreiterung besitzt, deren Kante gleichlaufend zu den Führungsschienen 121 verläuft und in jeder beliebigen Lage des Steines 122 mit dem Schieber 129 zusammenwirkt. An seinem rechten Ende trägt das Schubglied 142 einen Zapfen 143, der in das gabelförmige Ende eines auf der Welle 112 drehbaren Winkelhebels 144 eingreift. Dieser ist an seinem anderen Ende durch eine Schubstange 145 mit einem zweiten Winkelhebel 146 verbunden, der auf einer in dem Maschinenseitenrahmen gelagerten Welle 147 drehbar ist. Das untere, etwas verbreiterte Ende des Winkelhebels 146 weist einen Kurvenschlitz 148 auf, in den der Zapfen 149 eines dritten Winkelhebels i 5o eingreift, der auf einer Achse 151 drehbar und durch eine Schubstange 152 mit einem auf einer Welle 154 drehbaren Arm 153 verbunden ist. Dieser ist durch einen Steg 155 starr mit einem zweiten Arm 156 verbunden, der sich mit seinem Ende federnd gegen die Achse 73 der vorderen Addierwerkreihe legt (Abb.5). Wird diese zwecks Kupplung des ausgewählten Addierwerkes in den Führungsschlitzen der Platten 93 nach innen gezogen, so wird das Armpaar 153, 156 in Uhrzeigerrichtung ausschwingen und durch die Schubstange 152 eine entgegengesetzte Drehung des Winkelhebels i5o bewirken, der wiederum infolge des Zusammenwirkens zwischen seinem Zapfen 149 und dem Schlitz 148 des Winkelhebels 146 diesen in gleicher Richtung ausschwingt. Durch die Schubstange 145 wird diese Gegenzeigerdrehung des Winkelhebels 146 auch auf den Winkelhebel 144 übertragen, der hierbei das Schubglied 142- nach links bewegt und durch Vermittlung des Schiebers 129 das dem ausgewählten Addierwerk entsprechende Anzeigeglied 114 in die Schaustellung bewegt. In dieser wird es sodann infolge seiner Sperrung durch den zugehörigen Bolzen 119 so lange verbleiben, bis es mittels seines Rückstellsegments 116 wieder in die Ruhelage zurückbewegt worden ist. Solange dies nicht der Fall ist, wird sich das Zusammenspiel des Hebelsatzes 14q.-156 mit dem Schubglied 142 und dem Schieber 129 zwar bei jedesmaliger Kupplung des betreffenden Addierwerkes wiederholen, auf die Stellung des Anzeigegliedes 114 jedoch ohne Einfluß bleiben.
  • In der zur oberen Addierwerkreihe gehörigen Reihe der Anzeigeglieder (Abb. 7) erfolgt die seitliche Gleitbewegung des mit dem Schieber 129 zusammenwirkenden Schubgliedes 164 dadurch, daß sich hinter einen Zapfen 165 eines Schubgliedes das obere Ende eines doppelarmigen Hebels 166 legt, dessen unteres hakenförmiges Ende 167 unmittelbar mit der Tragachse 73 der oberen Addierwerkreihe zusammenwirkt. Wird zwecks Kupplung eines der Addierwerke dieser Addierwerkreihe die Achse 73 nach unten bewegt, so schwingt sie den Hebel 167, 166 in Gegenzeigerrichtung aus und bewegt hierdurch das Schubglied 164 und den Schieber 129 so weit nach links, daß das jeweils in Frage kommende Anzeigeglied 114_ in die Schaustellung geführt wird.
  • In der zur hinteren Addierwerkreihe gehörigen Reihe der Anzeigeglieder (Abb.8) endlich wird die seitliche Gleitbewegung des mit dem zugehörigen Schieber 129 zusammenwirkenden Schubgliedes 168 dadurch bewirkt, daß dieses in ähnlicher Weise wie das Schubglied 142 (Abb. 5) mittels eines Zapfens 169 (Abb.8) mit einem Winkelhebel 170 und weiterhin unter Vermittlung einer Schubstange 171 mit einem Winkelhebel 172, 174 formschlüssig verbunden ist. Der um einen Zapfen 173 drehbare Winkelhebel 172, 174. wirkt durch einen Kurvenschlitz 175 mit dem Zapfen 176 eines Armes 177 zusammen, der auf der Achse 151 drehbar ist und durch einen Steg 178 starr mit einem zweiten Arm 179 verbunden ist. Dieser legt sich unter dem Zuge einer Feder i8o dauernd gegen die Tragachse 73 der hinteren Addierwerkreihe, so daß, wenn ein Addierwerk dieser Addierwerkreihe gekuppelt wird, durch die geschilderte Hebelverbindung 169-r79, das Schubglied 168 und den Schieber 129 das entsprechende Anzeigeglied 114 in die Schaustellung bewegt wird.
  • Bei der in den Abb. 13 bis 2o dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist die Sonderanzeigevorrichtung nicht senkrecht, sondern wagerecht angeordnet. Die Vorrichtung zum Auswählen und zum Kuppeln der Addierwerke ist bei dieser Ausführungsform ebenso ausgebildet wie bei der zuerst beschriebenen Maschine, mit der Sonderanzeigevorrichtung 114, 116 jedoch in etwas abweichender Weise verbunden.
  • Die Anzeigeglieder 114 sind in wagerechten Zwischenrahmen 19o (Abb. 14, 16, 2o) gelagert, die von zwei Bolzen 1g1, 192 (Abb. 15) eines an der Rückwand 194 des Maschinenrahmens befestigten Rahmens 193 getragen werden. Der vordere Bolzen 192 ruht in Stützen 195, die auf zwei die Seitenrahmen der Maschine verbindenden Stangen 196, 197 angeordnet sind. Die an den Rückstellgliedern 116 vorgesehenen rückwärtigen Ansätze wirken mit federnden Bolzen 198 (Abb. 14) zusammen, die reihenweise in drei Schienen igg gelagert sind. Mit den rückwärtigen Ansätzen der Anzeigeglieder 114 jeder Reihe wirkt ein Arm Zoo zusammen, der, wie aus Abb. 17 ersichtlich, mit einer rechtwinklig abgebogenen Nase Zoo' versehen und an einem Arm toi (Abb. 15, 16) angelenkt ist. Dieser ist auf einer Achse 2o2 des Maschinenrahmens drehbar und durch einen Steg 203 starr mit einem Arm 204 verbunden, der mittels eines Lenkers 2o5 durch den Arm 2o6 eines Segmentes 207 gesteuert wird. In den zur vorderen und zur hinteren Addierwerkreihe gehörigen Reihen der Sonderanzeigevorrichtung (Abb. 15, 1g) sind die den Segmenten 81 (Abb. 3, 5, 8) der zuerst beschriebenen Ausführungsform entsprechenden Segmente 207 (Abb. 15, 1g) auf der Hohlwelle 59 bzw. 6o befestigt, während in der dritten, zur oberen Addierwerkreihe gehörigen Reihe (Abb. 18) an Stelle der Segmente ein einfacher, auf der Welle 6o befestigter Arm 126' vorgesehen ist. Bei der Einstellung der Segmente 207 (Abb. 15, 1g) bzw. des Armes 126' wird der Arm toi durch den Lenker 2o5 in Uhrzeigerrichtung ausgeschwungen, wobei die Nase des Armes Zoo (Abb. 16) unter den Ansatz 132 desjenigen Anzeigegliedes 114 geführt wird, das der niedergedrückten Sondertaste und damit dem jeweils ausgewählten Addierwerk entspricht. Die Nase des Armes 200 gleitet hierbei unter dem Zuge einer Feder 2071 auf der oberen Kante einer Schiene 2o8, die mittels zweier schräger Schlitze 211 auf zwei Zapfen Zog, 21o des benachbarten Zwischenrahmens 19o parallel verschiebbar ist. Um das jeweils in Frage kommende Anzeigeglied 114 durch die Nase Zoo' des zuvor eingestellten Armes Zoo in die Schaustellung zu bewegen, muß die Schiene 2o8 und damit auch die auf ihr ruhende Nase gehoben werden. Dies geschieht, indem die Schiene 2o8 nach links verschoben wird, was in den drei Reihen der Sonderanzeigevorrichtung auf verschiedene Weise bewirkt wird.
  • In der zur vorderen Addierwerkreihe gehörigen Reihe der Sonderanzeigevorrichtung (Abb. 15, 16) wirkt ein Zapfen 213 der Schiene 2o8 mit dem oberen Arm eines auf einer Achse 215 drehbaren Armpaares 214, 216.zusamrnen, dessen unterer Arm 216 mittels eines Kurvenschlitzes 217 den Zapfen 218 eines Armes 21g umfaßt. Dieser ist auf einer Welle 22o drehbar und durch einen Steg mit einem zweiten Arm 221 verbunden, der durch eine Zugstange 222 an einem Arm 223 angelenkt ist. Durch einen Steg 225 ist der auf einer Welle 224 drehbare Arm 223 starr mit einem Arm 226 verbunden, der ebenso wie der Arm 156 (Abb. 3) der zuerst beschriebenen Ausführungsform mit der Tragachse 73 der vorderen Addierwerkreihe zusammenwirkt. Wird diese durch die Achse 73 in die Kupplungslage bewegt, so schwingen die Arme :226,223 (Abb. 15), die Zugstange 222 und das Armpaar 221, 21g die starr miteinander verbundenen Arme 216, 2214 in Gegenzeigerrichtung aus, so daß die Schiene 2o8 nach links, gleichzeitig aber auch nach oben verschoben wird und hierbei mittels der Nase 200' des Armes Zoo das betreffende Anzeigeglied 114 in die Schaustellung bewegt.
  • In der zur hinteren Addierwerkreihe gehörigen Reihe der Sonderanzeigevorrichtung (Abb. ig) wirkt der Zapfen 2r3 der Schiene 2o8 mit einem Armpaar 230, 232 zusammen, das durch einen Steg 231 starr verbunden und auf der Achse 215 drehbar ist. Das Armpaar 230, 232 wird durch einen auf der Welle 22o drehbaren Winkelhebel 235 gesteuert, der mittels eines Zapfens 234 in einen Kurvenschlitz 233 des Armes 232 eingreift und durch eine Zugfeder Z36 mit der Tragachse 7 3 der zugehörigen Addierwerkreilie dauernd in Fühlung gehalten wird. Wird diese in die Kupplungslage bewegt, so bewirkt die geschilderte Hebelverbindung gleichfalls eine Linksverschiebung der Schiene 2o8 und damit die Einstellung des entsprechenden Anzeigegliedes 114 in die Schaulage.
  • Bei der zur oberen Addierwerkreihe gehörigen Reihe der Sonderanzeigevorrichtung (Abb. 18) wirkt zu dem gleichen Zweck die Tragachse 73 mit dem hakenförmigen Ende 243 eines Winkelhebels 241, 2d.2 zusammen, der sich mit seinem oberen Arm 241 dauernd gegen einen Zapfen 24o der Schiene 2o8 legt. Auch hier wird das dem ausgewählten Addierwerk entsprechende Anzeigeglied 114 in die Schaustellung bewegt, sobald die Achse 73 die zugehörige Addierwerkreihe in die Kupplungslage führt.
  • Am Schlusse eines Geschäftstages oder nach Ablauf einer beliebigen anderen Frist werden die Summen aus den jeweils benutzten Addierwerken gezogen und die diesen entsprechenden Anzeigeglieder 114 mittels der Rückstellseginente i 16 wieder in die Ruhelage bewegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Registrierkasse mit durch Niederdrücken von Sondertasten auswählbaren, reihenweise angeordneten Addierwerken, gekennzeichnet durch eine besondere Anzeigevorrichtung (114), die anzeigt, welche Addierwerke im Laufe einer beliebigen Frist in Benutzung genommen wurden. z. Registrierkasse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die besondere Anzeigevorrichtung aus Anzeigegliedern (114) besteht, von denen je eines einem der Addierwerke (7o) zugehört und bei dessen erstmaliger Benutzung aus der Ruhestellung in die Schaustellung geführt wird, um in dieser beliebig lange Zeit gesperrt zu bleiben. 3. Registrierkasse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeglieder (114) in den verschiedenen Addierwerkreihen (70) entsprechenden Reihen angeordnet sind und reihenweise mit einer besonderen Einstellvorrichtung (129 bzw. Zoo) zusammenwirken. 4. Registrierkasse nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung (1a9 bzw. Zoo) jeder Reihe der besonderen Anzeigevorrichtung durch die zum Auswählen der Addierwerkreihen (7o) dienende Vorrichtung (78) voreingestellt und durch die zum Kuppeln des jeweils ausgewählten Addierwerkes dienende Vorrichtung (94, 73) in die Arbeitslage bewegt wird. 5. Registrierkasse nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeglieder aus Sektoren (i14) bestehen, deren jeder die Nummer oder das Zeichen des zugehörigen Addierwerkes (70) trägt und dieses hinter ein Fenster. des Kassengehäuses führt, sobald das Addierwerk in Benutzung genommen wird. 6. Registrierkasse nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeglieder (114) innerhalb der einzelnen Reihen gegeneinander versetzt angeordnet und je mit einem Ansatz (132) versehen sind, mit dem die Einstellvorrichtung (r29 bzw. Zoo) derart zusammenwirkt, daß das betreffende -Anzeigeglied in die Schaustellung bewegt wird. 7. Registrierkasse nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeglieder (114) jeder Reihe in Zwischenrahmen (1I3) drehbar gelagert und je mit einem Rückstellsektor (116) starr verbunden sind, der durch einen Schlitz des Kassengehäuses zugängig ist und dazu dient, das in die Schaustellung bewegte zugehörige Anzeigeglied (114) von Hand wieder in die Ruhelage zurückzuführen. B. Registrierkasse nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellsektoren (116) mittels eines Ansatzes (118) je mit einem federnden Bolzen (ii9) zusammenwirken, der das zugehörige Anzeigeglied (114) sowohl in der Ruhe- wie auch in der Schaustellung federnd sperrt. 9. Registrierkasse nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Schaustellung bewegten Anzeigeglieder (114) sich unter dem Druck der zugehörigen federnden Bolzen (i 19) mit ihrem Ansatz (132) gegen den Lagerzapfen (115) des nächstniedrigeren Anzeigegliedes legen, um die Addierwerknummer genau in dem zugehörigen Fenster zur Schau zu bringen. io. Registrierkasse nach Anspruch i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung für die Anzeigeglieder (i 14) einer Reihe aus einem gleichlaufend zu deren Fluchtlinie verschiebbaren Glied (Stein 122 bzw. Arm Zoo) besteht, das mittels eines senkrecht zu jener Fluchtlinie beweglichen Zwischengliedes (129 bzw. 2o8) mit dem Ansatz (132) des jeweils in Frage kommenden Anzeigegliedes zusammenwirkt. i i. Registrierkasse nach Anspruch i bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß in senkrechten Führungsschienen (121) eines der Zwischenrahmen (113) jeder Reihe ein Stein (122) verschiebbar ist, der durch die Addierwerkauswählvorrichtung (78) gesteuert wird und einen wagerecht gleitenden Schieber (129) trägt, der bei Kupplung der entsprechenden Addierwerkreihe in die Arbeitslage bewegt wird: 12. Registrierkasse nach Anspruch i bis ii, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schieber (129) mit einem Schubglied (1.:12) zusammenwirkt, das von der Kupplungsvorrichtung (73) der entsprechenden Addierwerkreihe aus mittels eines Hebels (166, 167) oder eines Hebelsatzes (144-156 bzw. 170-17j) kraftschlüssig gesteuert wird. 13. Registrierkasse nach Anspruch bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Schubglied (I42) an seiner mit dem Schieber ( reg) zusammenwirkenden Kante derart verbreitert ist, daß es bei jeder Lage des Steines (r22) auf den Schieber einwirkt. 14. Ausführungsform der Registrierkasse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeglieder (114) mittels geeigneter Zwischenrahmen (igo) in wagerechten Reihen angeordnet sind und reihenweise mit der Nase (200') eines seitlich verschiebbaren Armes (200) zusammenwirken, der von einer heb- und senkbaren Schiene (2o8) gestützt wird. 15. Registrierkasse nach Anspruch i und 14, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Arm (2oo) jeder Reihe von Anzeigegliedern (1i4) durch einen Winkelhebel (toi) gesteuert wird, der durch eine geeignete Hebeiverbindung (80, 207 bzw. i26', 2o5) formschlüssig mit der Aus-Wählvorrichtung (78) für die Addierwerke (7o) verbunden ist. 16. Registrierkasse nach Anspruch i und 14, dadurch gekennzeichnet, daß die die verschiebbaren Arme (2oo) stützenden Schienen (2o8) mittels schräger Schlitze auf Zapfen der benachbarten Zwischenrahmen (igo) derart parallel verschiebbar sind, daß sie durch eine Längsverschiebung gleichzeitig angehoben werden und hierbei den Arm (200) mitnehmen. 17. Registrierkasse nach Anspruch i und 14, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stützschiene (2o8) mittels eines Zapfens (2i3 bZW. 240) mit einem Hebelsatz (2i4-226 bzw. 23o-235) oder einem Winkelhebel (241, 242) zusammenwirkt, der von der Kupplungsvorrichtung (73) der entsprechenden Addier Werksreihe aus kraftschlüssig angetrieben wird und nach erfolgter Einstellung des verschiebbaren Armes (200) die seitliche Verschiebung der Stützschiene (2o8) bewirkt.
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