DE573073C - Anzeigevorrichtung fuer Tastenhebel-Registrierkassen - Google Patents

Anzeigevorrichtung fuer Tastenhebel-Registrierkassen

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DE573073C
DE573073C DEN32177D DEN0032177D DE573073C DE 573073 C DE573073 C DE 573073C DE N32177 D DEN32177 D DE N32177D DE N0032177 D DEN0032177 D DE N0032177D DE 573073 C DE573073 C DE 573073C
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C11/00Output mechanisms
    • G06C11/02Output mechanisms with visual indication, e.g. counter drum

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

  • Anzeigevorrichtung für Tastenhebel-Registrierkassen Es ist bekannt, bei Tastenhebelkassen die Beträge mittels Scheiben so sichtbar zu machen, daß sowohl der Käufer als auch der Verkäufer den zu zahlenden Betrag in der richtigen Reihenfolge der Stellenwerte lesen kann. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe in der Weise gelöst, daß mittels je eines Schrägschlitzes der vertikale Hub der von den Tastenhebeln tun . verschiedene Strecken bewegten Steuerschieber in eine horizontale Bewegung der die Anzeigescheiben einstellenden Glieder umgewandelt wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf den Zeichnungen dargestellt, wobei Fig. i eine schaubildliche Ansicht der Einstellvorrichtung für die Anzeigescheiben, Fig. a eine Draufsicht auf die Anzeigevorrichtung und Fig. 3 eine Vorderansicht der Anzeigescheiben bedeuten. Fig.4 zeigt eine Einzelheit aus Fig. i: Auf den hinteren Enden der in bekannter Weise zur Betragseinstellung dienenden Tastenhebel 37 (Fig. i) ruhen Hubstangen 30, die einerseits in Schlitzen 31 eines feststehenden Rahmens 32 und andererseits in Schlitzen 33 einer gleichfalls festen Schiene 34 derart geführt sind, daß sie beim Niederdrücken des zugehörigen Tastenhebels 37 eine senkrechte Bewegung entgegen der Wirkung von Federn 35 ausführen.-- Diese Federn 35 sind zwischen der Schiene 33 -und einer Nase 36 der Hubstangen 30 eingespannt und haben das Bestreben, die Stangen in einer solchen Stellung zu halten, daß ihre Nasen 36 auf dem Rahmen 3a und ihre unteren, abgerundeten Enden auf den in der Ruhelage befindlichen Tastenhebeln 37 aufliegen. Bei der Aufwärtsbewegung der Hubstangen 30 gelangen die Nasen 36 über die obere Kante q2 eines schwenkbaren und federbelasteten Bügels 44 durch den sie in der gehobenen Stellung festgehalten werden, auch wenn die Tastenhebel 37 nach beendigter Einstellbewegung in die Ruhelage zurückgehen.
  • Sämtliche Hubstangen 30 je einer Stellenwertgruppe (Einer, Zehner, Hunderter usw.) wirken beim Anheben mit einem Gleitstück 40 zusammen, das mittels seiner Schlitze 46; 47 auf ortsfesten Bolzen 44, 45 senkrecht verschiehbar und mit einer stufenweise abgesetzten unteren Kante 43 versehen ist. Das Verhältnis dieser Stufen zueinander ist derart, daß bei stets gleichbleibender Hubhöhe aller Stangen 3o das Gleitstück 40 verschieden hoch, und zwar entsprechend dem Wert des jeweils niedergedrückten Tastenhebels 37 seiner Stellenwertgruppe, gehoben wird. Ist z. B. der gemäß Fig. i äußerste rechte Tastenhebel 37 gedrückt worden, der für die betreffende Gruppe den niedrigsten Wert, also i, darstellt, so wird das Gleitstück 40 um einen Schritt aufwärts bewegt, während es beim Niederdrücken der zweiten, nicht dargestellten Taste von rechts um zwei Schritte und bei der Betätigung der neunten Taste dieser Gruppe um neun Schritte angehoben wird.
  • Jedes der Gleitstücke 40 ist mit einem geeigneten Schlitz 48 versehen, in den der Stift 5 1 eines Hebels 5o eingreift. Die Hebel 50 sind um Zapfen 52 von Zahnstangen 53 (Fig.2) drehbar und werden normalerweise durch an ihren Zapfen 56 sowie an Zapfen 57 dieser Zahnstangen angreifende Federn 55 in der in Fig. i dargestellten Lage gehalten, in welcher die abgebogenen Hebelansätze 54 sich gegen die untere Kante der Zahnstangen 53 legen.
  • Mit den Zähnen 64,65 der durch ihre Schlitze 62, 63 auf ortsfesten Bolzen 6o, 61 längsgeführten Zahnstangen 53 kämmen Ritzen 66, 67, die auf Wellen 70, 71 befestigt sind. Diese Wellen tragen an ihrem einen Ende Ziffernscheiben 72, 73, von denen die einen der Vorderseite der Maschine und die anderen ihrer Rückseite zugekehrt sind. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß der Antrieb der Ziffernscheibe 72 und 73 in der umgekehrten Reihenfolge stattfindet, d. h. daß die Zahnstange 53, die die Drehung der vorderen rechten _Scheibe 72 (Fig. 2) bewirkt, gleichzeitig die hintere, linke Scheibe 73 antreibt, und daß diejenige Zahnstange 53, die die zweite, vordere Scheibe 72 von rechts einstellt, auch die zweite, hintere Scheibe 73 von links dreht usw.
  • Wenn durch Niederdrücken eines Tastenhebels 37 die diesem zugeordnete Hubstange 3o angehoben wird, wobei letztere durch das Zurückschwenken des Bügels 41 gleichzeitig die Rückkehr der zuletzt in die Arbeitslage gebrachten Hubstangen 3o bewirkt, so, wird, wie schon erwähnt, das Gleitstück 4o dieser Stellenwertgruppe aufwärts bewegt. Hierbei erfolgt über die Schlitz- und Stiftverbindung 48 bis 51 des Gleitstückes 4o und des Hebels 5o eine Verschiebung der Zahnstange 53 nach links (Fig. r) und demgemäß eine Drehung der Ziffernscheiben 72, 73 in der Weise, daß die dem gedrückten Tastenhebel 37 entsprechende Ziffer an der Vorder- und Rückseife der Maschine in den Fenstern 77 des Kassengehäuses 78 (Fig. 3) sichtbar wird.
  • Bei der Aufwärtsbewegung des Schiebers 40 sucht der Schlitz 48 den Hebel 5o im Uhrzeigersinne zu drehen. Dies wird jedoch normalerweise durch die Feder 55 verhindert. Die Feder 55 hat die Aufgabe, Unregelmäßigkeiten in der Bewegung des Schiebers 4o auszugleichen. Wird z. B. der Schieber 40 ruckartig angehoben, so wird der Hebel 5o entgegen der Kraft der Feder 55 im Uhrzeigersinne gedreht, die Feder 55 gespannt und durch ihre Entspannung die Einstellung des Schiebers 4o auf die Zahnstange 53 übertragen.
  • Auf den Bolzen 45 sind drehbar Arme 75 angeordnet, die Federn 74 ständig im Uhrzeigersinne auszuschwingen und durch Zapfen 76 mit den Gleitstücken 40 in Berührung zu halten suchen. Diese Anordnung dient dazu, ein Überschleudern der Gleitstücke über die durch die Hubstangen 3o bestimmte Einstellage hinaus zu verhindern und andererseits ihre Rückführung in die Ruhelage bzw. aus einer Stellung höheren Ziffernwertes in diejenige niedrigeren Ziffernwertes zu gewährleisten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anzeigevorrichtung für Tastenhebel-Registrierkassen, bei der mittels Anzeigescheiben die Beträge sowohl dem Käufer als auch dem Verkäufer in der richtigen Reihenfolge der Stellenwerte sichtbar gemacht werden, dadurch gekennzeichnet, daß mittels je eines Schrägschlitzes (48) der vertikale Hub (Schlitze 46, 47) der von den Tastenhebeln (37) um verschiedene Strecken (Absätze 43) bewegten Steuerschieber (4o) in eine horizontale Bewegung der die Anzeigescheiben (72, 73) einstellenden Glieder (Zahnstangen 53) umgewandelt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schrägschlitz (48) ein kraftschlüssig(Feder 57) mit den Einstellgliedern (53) für die Anzeigescheiben (72, 73) verbundener Arm (5o) geführt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß federbelastete Arme (75) die von den Tastenhebeln (37) verstellten Steuerschieber (4o) in ihre Ruhelage zurückzuführen suchen.
DEN32177D 1930-12-17 1931-06-10 Anzeigevorrichtung fuer Tastenhebel-Registrierkassen Expired DE573073C (de)

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