DE456435C - Nullstellvorrichtung fuer Rechenmaschinen - Google Patents

Nullstellvorrichtung fuer Rechenmaschinen

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DE456435C
DE456435C DEB131261D DEB0131261D DE456435C DE 456435 C DE456435 C DE 456435C DE B131261 D DEB131261 D DE B131261D DE B0131261 D DEB0131261 D DE B0131261D DE 456435 C DE456435 C DE 456435C
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shaft
setting device
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zero
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Description

  • Nullstellvorrichtung für Rechenmaschinen. Bei Nullstellvorrichtungen von Zählwerken der Rechenmaschinen besteht, wie bekannt, vielfach das Bedürfnis, eine Zähhverkshälfte auf Null zu stellen oder z. B. bei mehreren Zählwerken, die achsial nebeneinander angeordnet sind, entweder nur eines oder mehrere gleichzeitig zu löschen.
  • Die vorliegende Erfindung wendet für alle Aufgaben der teilweisen Löschung nur eine durchgehende Nullstellwelle an, die mit einer Längsnut oder Aussparung beliebiger Form versehen ist, in der zwei oder mehrere Leisten gleiten bzw. sich drehen. Die Leisten sind mit Zähnen versehen oder bringen, z. B. bei Verdrehung. solche in Arbeitsstellung. Die Zähne greifen nach Lageränderung der Leiste hinter entsprechend ausgebildete Zähnchen der Ziffernräder und bewirken die Nullstellung. Die neue, sicher arbeitende Einrichtung hat den Vorzug, daß allein durch Einbau von Leisten verschiedener Länge Maschinen mit jeder gewünschten Zählwerksunterteilung geliefert werden können, und daß die zwangläufig wirkenden Kuppelteile in jeder Kuppelstellung in gleicher Form verwendet werden.
  • Eine beispielsweise Ausführung für die teilweise Löschung eines einzigen Werkes ist in der Abbildung dargestellt. Wird in der Mitte eine Trennungswand eingezeichnet, so gilt die Zeichnung auch für zwei Zählwerke, von denen nach Belieben beide oder eines von beiden zu löschen sind.
  • In der Nullstellwelle i, die mit einer Handkurbel 2 oder mit je einer Handkurbel an jedem Ende versehen ist, befindet sich eine Längsnut, in der zwei Zahnleisten 3 und 3' verschiebbar angeordnet sind. Die Welle läuft in zwei Steuerbuchsen ¢ und ¢', die mit Hubflächen 5 und 5' versehen sind. Die Hubflächen 5 sind beispielsweise angesetzt (Nase) und die Hubflächen 5' eingearbeitet (Keilnut). Durch die mit Führungsstück versehenen Schienen 6 und 6', auf die Federn 7 und 7' wirken, werden die Steuerbuchsen 4 und 4' mit dem Zählwerksgehäuse 8 gekuppelt und so an der Drehung gehindert. Dies geschieht dadurch, da.B die Schienen 6 und 6' im Schlitze 9 und 9' der am Zählwerksgehäuse befestigten Ringe io und io' eingreifen, wie in der linken Hälfte des Gehäuses gezeichnet. Die Steuerbuchsen 4 und 4' bewirken mit der Hubfläche 5 und 5', da.ß bei Drehung der Handkurbel z beide Zahnleisten 3 und 3', die unter Handkurbel der Federn i i und i i' stehen, verschoben werden. Die Zähne der Zahnleisten 3 und 3' greifen hinter die Zähnchen der Ziffernräder und stellen diese sämtlich auf Null.
  • Zur teilweisen Nullstellung dienen die Tasten. 12 und 12. Wird z. B. die Taste 12 gedrückt, wie in der rechten Hälfte des Gehäuses gezeichnet, so wird die Schiene 6 in radialer Richtung entgegen der Feder 7 in den Schlitz 13 der Scheibe 14 hineingeschoben, wodurch die Steuerbuchse 4 von dem Ringe io und dem Gehäuse 8 gelöst und. mit der Welle i gekuppelt wird, da die Scheibe 14 auf der Welle i festsitzt. Bei Drehung der Handkurbel z wird die Steuerbuchse ¢ und die Hubfläche 5 mitgedreht und die Zahnleiste 3 infolgedessen nicht verschoben. Dagegen wird die Zahnleiste 3' verschoben und nur die über ihr sitzenden Ziffernräder auf Null gestellt.
  • Die Tasten 1z und 1z' brauchen nur zu Beginn der Kurbeldrehung gedrückt zu werden. Nach dem Andrehen werden die Schienen 6 und 6' in den gedrückten Lagen durch die Ringe io und io' .gehalten. Nach Beendigung der Drehung federn die Schienen 6 und 6' zurück und drücken die Tasten i a und 12' wieder heraus. Die Einrichtung kann auch- so getroffen werden, daß die Tasten in der gedrückten Lage, z. B. durch Verdrehen, festgehalten werden, so daß mehrere Rechnungsergebnisse @ hintereinander in gleicher Weise gelöscht werden können.

Claims (1)

  1. - .PATENTANSPRÜCHE: i. Nullstellvorrichtung für Rechenmaschinen, bei denen ein oder mehrere Zählwerke auf einer Welle angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Wellenaussparung zwei oder mehr Leisten angeordnet sind, von denen bei der Drehung der Welle nach Wahl entweder alle oder eine bzw. mehrere Leisten ihre Lage ändern, um - entweder alle Ziffernräder oder z. B. nur die Ziffernräder einer Zählwerkshälfte oder eines einzelnen Zählwerkes auf Null zu stellen. z. Nullstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerbuchsen, an denen sich die Hubflächen zur Verschiebung der Leisten befinden, mit der Nullstellwelle zwangläufig gekuppelt werden. 3. Nullstellvorrichtung nach Anspruch i und a, -dadurch- gekennzeichnet, daß das Kupplungsstück (Schiene) durch Federkraft die Kupplung der Steuerbuchse mit dem Gehäuse herstellt und daß durch eine Handhabe die Kupplung der Steuerbuchse mit der Nullstellwelle herbeigeführt wird.
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