AT112203B - Nullstellvorrichtung für Rechenmaschinen. - Google Patents

Nullstellvorrichtung für Rechenmaschinen.

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AT112203B
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Brunsviga Maschinenwerke Grimme Natalis & Co Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Bei Nullstellvorrichtungen von Zählwerken der Rechenmaschinen besteht, wie bekannt, vielfach das Bedürfnis, eine Zählwerkshälfte auf Null zu stellen oder z. B. bei mehreren Zählwerken, die axial nebeneinander angeordnet sind, entweder nur eines oder mehrere gleichzeitig zu löschen. 



   Die vorliegende Erfindung wendet für alle Aufgaben der teilweisen   Löschung   nur eine durchgehende Nullstellwelle an, die mit einer Längsnut oder Aussparung beliebiger Form versehen ist, in der zwei oder mehrere Leisten gleiten bzw. sich drehen. Die Leisten sind mit Zähnen versehen oder bringen z. B. bei Verdrehung solche in Arbeitsstellung. Die Zähne greifen nach Lagenänderung der Leiste hinter entsprechend ausgebildete   Zähnchen   der Ziffernräder und bewirken die Nullstellung. Die neue, sicher arbeitende Einrichtung hat den Vorzug, dass allein durch Einbau von Leisten verschiedener Länge Maschinen mit jeder gewünschten   Zählwerksul1terteilung   geliefert werden können und dass die zwangsläufig wirkenden Kuppelteile in jeder Kuppelstellung in gleicher Form verwendet werden. 



   Eine beispielsweise Ausführung für die teilweise Löschung eines einzigen Werkes ist in der Figur dargestellt. Wird in der Mitte eine Trennungswand eingezeichnet, so gilt die Zeichnung auch für zwei Zählwerke, von denen nach Belieben beide oder eines von beiden zu löschen sind. 



   In der Nullstellwelle   1,   die mit einer Handkurbel 2 oder mit je einer Handkurbel an jedem Ende versehen ist, befindet sich eine Längsnut, in der zwei Zahnleisten. 3 und 3'verschiebbar angeordnet sind. 



  Die Welle läuft in zwei Steuerbuehsen 4 und   4',   die mit Hubflächen   5   und 5'versehen sind. Die Hub-   flächen.   5 sind beispielsweise angesetzt (Nase) und die   Hubflächen   5'eingearbeitet (Keilnut). Durch die mit Führungsstück versehenen Schienen 6 und 6', auf die Federn 7 und   7'wirken,   werden die Steuerbuchsen 4 und   4'mit   dem Zählwerksgehäuse 8 gekuppelt und so an der Drehung gehindert. Dies geschieht dadurch, dass die Schienen 6 und 6'in Schlitze 9 und 9'der am Zählwerksgehäuse befestigten Ringe 10 und 10'eingreifen, wie in der linken Hälfte des Gehäuses gezeichnet.

   Die Steuerbuchsen 4 und 4'bewirken mit der   Hubfläche   5 und 5', dass bei Drehung der Handkurbel 2 beide Zahnleisten. 3 und 3', die unter Wirkung der Federn 11 und   11'stehen,   verschoben werden. Die Zähne der Zahnleisten 3 und 3'greifen hinter die Zähnchen der Ziffernräder und stellen diese   sämtlich   auf Null. 



   Zur teilweisen Nullstellung dienen die Tasten 12 und   12'.   Wird z. B. die Taste 12 gedrückt, wie in der rechten Hälfte des Gehäuses gezeichnet, so wird die Schiene 6 in radialer Richtung entgegen der 
 EMI1.2 
 und dem Gehäuse 8 gelöst und mit der Welle 1 gekuppelt wird, da die Scheibe 14 auf der Welle 1 fest sitzt. Bei Drehung der Handkurbel 2 wird die Steuerbuchse 4 und die   Hubfläche   5 mitgedreht und die Zahnleiste 3 infolgedessen nicht verschoben. Dagegen wird die Zahnleiste 3'verschoben und nur die über ihr sitzenden Ziffernräder auf Null gestellt. 



   Die Tasten 12 und 12'brauchen nur zu Beginn der Kurbeldrehung gedrückt zu werden. Nach dem Andrehen werden die Schienen 6 und 6'in den gedrückten Lagen durch die Ringe 10 und   10'gehalten.   



  Nach Beendigung der Drehung federn die Schienen 6 und 6'zurück und drücken die Tasten 12 und   12'   wieder heraus. Die Einrichtung kann auch so getroffen werden, dass die Tasten in der gedrückten Lage, z. B. durch Verdrehen, festgehalten werden, so dass mehrere Rechnungsergebnisse hintereinander in gleicher Weise gelöscht werden können.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Nullstellvorrichtung für Rechenmaschinen, bei denen ein oder mehrere Zählwerke auf einer Welle angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Wellenaussparung zwei oder mehr Leisten angeordnet sind, von denen bei der Drehung der Welle nach Wahl entweder alle oder eine bzw. mehrere Leisten ihre Lage ändern, um entweder alle Ziffernräder oder z. B. nur die Ziffernräder einer Zählwerkshälfte oder eines einzelnen Zählwerkes auf Null zu stellen.
    2. Nullstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerbuchsen, an denen sich die Hubflächen zur Verschiebung der Leisten befinden, mit der Nullstellwelle zwangläufig gekuppelt werden.
    3. Nullstellvorrichtung nach Anspruch l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das KupplungsstÜck (Schiene) durch Federkraft die Kupplung der Steuerbuchse mit dem Gehäuse herstellt, und dass durch eine Handhabe die Kupplung der Steuerbuchse mit der Nullstellwelle herbeigeführt wird. EMI2.1
AT112203D 1927-05-09 1928-02-17 Nullstellvorrichtung für Rechenmaschinen. AT112203B (de)

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DE112203X 1927-05-09

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ID=29276391

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AT112203D AT112203B (de) 1927-05-09 1928-02-17 Nullstellvorrichtung für Rechenmaschinen.

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AT (1) AT112203B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2677962A (en) * 1953-03-16 1954-05-11 Redmond Company Inc Dynamometer control

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2677962A (en) * 1953-03-16 1954-05-11 Redmond Company Inc Dynamometer control

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