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Tastenantrieb für Schreib- und ähnliche Maschinen ,Die Erfindung ,bezieht
sich auf einen Tastenantrieb für Schreib- oder ähnliche Maschinen, ib-ei denen Hebel,,
Kurvenscheiben u. dgl. gruppenweise auf ,durchge!henden Achsen gelagert sind. Diese
Art der Lagerung 'hat den großen Vorteil, daß an ;Stelle der sonst notwendigen zahlreichen
Ein.zellegerungen der .beweglichen Teile nur eine einzige an ihren -beiden Enden
gelagerte Achse benötigt wird. Man verzichtet !da'bei gern auf den Vorteil ,der
.leichten ,Auswechselibärkeit der einzelnen Teile, wie sie -bei Einzellagerung besteht,.
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Den Gegenstand der Erfindung bildet nun ein Tastenantrieb für.Schreiib-
und ähnliche Maschinen, der die Vorteile ;beider ,Bauarten in sich vereinigt, oiznederen
: Nachteile aufzuweisen. Gemäß der Erfindung findet wieder eine durchgehende Achse
Verweri.durig, wolbei aber die Hebel bzw. Kurvenscheiiben auf die Welle aufgesebztoder
von ihr ab-
genommen werden können., dh,ne daß ein Loslösen .der Achse notwendig
ist.
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iDies wird dadurch erreicht, da@ß die Achsen an zwei einander ge;genüiberliegenden
Seiten .aibgeflacht ,und die Hebel, Kurvenscheiben u. dgl. .an ihren Lagerstellen
mit einem ,Schlitz von einer Breite entsprechend der Abflachung der Achse und einer
sich daran anschließenden knei@siförmigen Auisnehmung vom Durchmesser ides vollen
Achsquerschnittes vers-e@hen .sind. Um also einen Hebel auf der Achse zu ,montieren,
wird der Hebel mit dem Schlitz soweit auf die Achse geschoben, .bis die Achse innerhalb
der 'kreisförmigen Ausnehmung liegt und dann um 2o bis 3a° gedreht, was der ,Ruhestellung
,des Hebels entspricht. Nun (kann sich der Hebel im Betriebszustand um etwa g o'
weiterbewegen,
ohne daß die Gefahr eines Abgleitens vor der Achse
besteht. Soll ein Hebel ausgebaut werden, so ist der Arbeitsvorgang umgekehrt.
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Wenn die Achse über ihre ganze Länge abgeflacht ist, so müssen die
Hebel durch Distanz-Buchsen oder Stellringe in gegenseitigem Abstand gehalten werden,
wobei diese Teile gleichzeitig eine seitliche Führung für den Hebel bilden.
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Man kann aber auch die runde Achse entsprechend .dem Abstand der aufzusetzenden
Hebel bzw. Kurvenscheiben mit einzelnen Abflachungen versehen, deren Breite etwas
größer ist als die Dicke der Hebel bzw. Kurvenscheiben. Schiebt man nun nachdem
Aufsetzen der Hebel bizw. Kurvenscheiben geschlitzte Scheiben auf die Abflachungen,
so werden dadurch -die Einkerbungen der Achse wieder ausgefüllt. Man erreicht auf
diese Weise eine größere Versteifung der Achse als 'bei durchgehender Abflachung.
Die Schlitzscheibe, dient dabei gleichzeitig als seitliche Führung des Hebels, auf
dessen anderer Seite ein Stellring angeordnet sein kann.
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Eine Versteifung der eingekerbten Achse kann auch noch in folgender
Weise erreicht werden: Die Achse ist wiederum in bestimmten Abständen mit Einkerbungen
versehen, deren aber nicht mehr parallel zueinander, sondern schräg liegen. Durch
Distanobuchsen, .die nur ,mit geringem Spiel auf der Achse sitzen, werden die Hebel
in gegenseitigem Albstand voneinander gehalten. Die Achse ist in ihrer Lagerung
längs verschieb-,bar und in der @Betriebsstellung feststellbar. Zum Aufsetzen oder
Abnehmen der Hebel wird die Achse so verschoben, daß die Einkerbungen zwischen den
Enden der Distanzbuchsen liegen. In der Betriebsstellung dagegen liegen die Einkerbungen
innerhalb der Buchsen, so @daß -die durch das Einkerben geschwächten Stellendurch
die aufgeschobenen Buchsen wieder verstärkt werden.
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Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus der Beschreibung der .Zeichnung
zu ersehen, in der die Erfindung @beispielsweise veranschaulicht ist, und zwar zeigt
Fig. i eine mit Kurvenscheiben 'besetzte Achse mit durchgehender Abflachung in Vorderansicht,
Fig. 2 die Achse von der Seite in vergrößertem Maßstab, Fig. 3 eine Kurvenscheibe
mit einer Achse nach Fig. i in Seitenansicht, Fig. q. eine mit Kurvenscheiben besetzte
Achse mit Einkerbungen, Fig. 5 eine der Kurvenscheilben mit Achse nach Fig. q.,
Fig. b eine längs verschiebebare und mit Kurvenscheiben und Distanzbuchsen versehene
Achse. Die nach Fig. i gelagerte Achse :2 zum Tragen der Kurvenscheiben 3 ist über
ihre: ganze Länge mit zwei einander gegenüberliegenden Abflachungen q., 5 versehen,
wie es insbesondere aus Fig. 2 erkennbar ist. Die Kürvenscheilbe 3 besitzt gemäß
Fig. 3 einen Schlitz #6, dessen Breite @um ein geringes :größer ist als der Abstand
zwischen den Flächen 4 und 5 (s. Fig. 2). An seinem Ende ist der Schlitz kreisförmig
erweitert, und der Durchmesser dieser Kreisfläche 7 entspricht dem Querschnitt der
nicht abgeflachten Achse, wie sie in Fig. 2 punktiert dargestellt ist.
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Das Aufbringen der Kurvenscheiben 3 auf die Achse :2 geschieht in
folgender Weise: :Die Achse :2 ist in ihren Lagern i so (befestigt, daß die .aus
Fing. 3 ersichtliche Stellung eingenommen wird. Die Scheibe 3 wird mit den ,Schlitz
6 auf die ;Schmalseite der Achse 2 geschoben, bis diese mit ihrem ganzen Querschnitt
innerhalb der kreisförmigen Ausnehmung 7 liegt, worauf dann -die ;Scheibe 3 in die
gezeichnete Riuhestellung geschwenkt werden kann. Durch Anschlag der Taste 8 wird
die Kurvenscheibe 3 auf einem Kreis um die Achse 2 in Richtung des Pfeiles X geschwenkt,
wobei sie nicht von der Achse 2 .abgleiten kann. Das Abnehmen von Kurvenscheiben
geschieht in umgekehrter Weise.
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Um die Kurvenscheibe 3 in ihrer Stellung auf der Achse an einer seitlichen
Verschiebung zu hindern, sind Stellringe io vorgesehen.
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Bei der Ausführungsform der Achse i r nach Fig. q. und 5 ist der runde
Querschnitt über den größten Teil der Länge erhalten geblieben. Es sind in vorgesehenem
Abstand der- Kurvenscheiben 12 Einkerbungen i.3 in der Achse i i angebracht, so
daß dort ein Achsquerschnitt übrigbleibt, wie ihn die Achse ,2 nach ,Feg. i über
ihre ganze Länge besitzt. Dieser Querschnitt ist auch aus der Mitte der Fig. q.
und aus Fig. 5, Nach dem Aufsetzen -der Kurvenscheiben 1.2, was ebenfalls in der
oben beschriebenen Weise vor sich geht, wird ,die Kurvenschei!Be von der EinkeAung
weg auf .den. runden Teil der Achse ii geschoben, so daß sie nun um 316o° gedreht
werden kann, ohne von der Achse i i abzugleiten. In dieser ,Stellung werden die
Kurvenscheiben einerseits durch Stellringe 1q. und andererseits durch ,Schlitzscheiben
15 gesichert, ,die, wie,aus Fig. 5 erkennbar ist, mit ihrem Schlitz 16 straff auf
den albgeflaehten Querschnitt der Achse i i geschoben werden. Ihre Dicke entspricht
i .der Breite der Einkerbung 13, so daß die Schwächung .des Querschnitts der Achse
i i durch die Scheibe 15 im wesentlichen wieder aufgehoben wird.
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Eine dritte Ausführungsform. der Achse gemäß der Erfindung zeigt die
Fig. 6. Die Achse i8 ist mit ihren beiden Lagern iig,. 2o längs verschiebbar und
kann in der bezeichneten Betriebsstellung durch eine Mutter 21 gesichert werden,
die auf dem Gewindeteil 22 beweglich ist. An beiden Enden der Achse 18 sind Stellringe
23, 24 angeordnet. Die Achse 18 ist .mit einander gegenüberliegenden Einker'bungen
25 versehen, deren Seitenwände nun aber nicht wie bei der Achse nach Fig. q. parallel
zueinander liegen, sondern abgeschrägt sind. Auf die Achse 18 sind eine Anzahl Distanzlbuchsen
26 geschoben, 'durch welche die Kurvenscheiben 27 in vorgesehenem Abstand gehalten
werden.
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Um -die Kurvenscheiben 27 .auf die Achse 18 aufschieben zu
können, wird die Mutter 21 nach links gis an den Stellring 23 herangedreht. Dann,
kann
die Achse 1$ in Richtung des Pfeiles Y verschoben werden" Abis
die Mutter 2i wieder an das Lager 19 anschlägt. Der Abstand Z zwischen der Mutter
21 und dem Stellring 23 ist so bemessen, daß bei der vorerwähnten Verschiebung der
Achse die Einkerbungen 25 genau mit den Lücken zwischen den Distanzbuchsen zusammenfallen,
so daß dann die Kurvenscheiben 27 in der bekannten Weise aufgesetzt oder abgenommen
werden können. Die Abschrägung der Seitenflächen der Einkerbungen hat den Zweck,
,das Aufgleiten der Kurvenscheiben auf die runden Teile der Achse i8 zu erleichtern,
wenn diese entgegengesetzt der Richtung -des Pfeiles Y in die gezeichnete Stellung
;gezogen wird.