DE901293C - Tastenantrieb fuer Schreib- und aehnliche Maschinen - Google Patents

Tastenantrieb fuer Schreib- und aehnliche Maschinen

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DE901293C
DE901293C DEK1329A DEK0001329A DE901293C DE 901293 C DE901293 C DE 901293C DE K1329 A DEK1329 A DE K1329A DE K0001329 A DEK0001329 A DE K0001329A DE 901293 C DE901293 C DE 901293C
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DE
Germany
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axis
levers
cam disks
lever
axes
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Expired
Application number
DEK1329A
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English (en)
Inventor
Hellmuth Kuentzel
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HELLMUTH KUENTZEL
Original Assignee
HELLMUTH KUENTZEL
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Description

  • Tastenantrieb für Schreib- und ähnliche Maschinen ,Die Erfindung ,bezieht sich auf einen Tastenantrieb für Schreib- oder ähnliche Maschinen, ib-ei denen Hebel,, Kurvenscheiben u. dgl. gruppenweise auf ,durchge!henden Achsen gelagert sind. Diese Art der Lagerung 'hat den großen Vorteil, daß an ;Stelle der sonst notwendigen zahlreichen Ein.zellegerungen der .beweglichen Teile nur eine einzige an ihren -beiden Enden gelagerte Achse benötigt wird. Man verzichtet !da'bei gern auf den Vorteil ,der .leichten ,Auswechselibärkeit der einzelnen Teile, wie sie -bei Einzellagerung besteht,.
  • Den Gegenstand der Erfindung bildet nun ein Tastenantrieb für.Schreiib- und ähnliche Maschinen, der die Vorteile ;beider ,Bauarten in sich vereinigt, oiznederen : Nachteile aufzuweisen. Gemäß der Erfindung findet wieder eine durchgehende Achse Verweri.durig, wolbei aber die Hebel bzw. Kurvenscheiiben auf die Welle aufgesebztoder von ihr ab- genommen werden können., dh,ne daß ein Loslösen .der Achse notwendig ist.
  • iDies wird dadurch erreicht, da@ß die Achsen an zwei einander ge;genüiberliegenden Seiten .aibgeflacht ,und die Hebel, Kurvenscheiben u. dgl. .an ihren Lagerstellen mit einem ,Schlitz von einer Breite entsprechend der Abflachung der Achse und einer sich daran anschließenden knei@siförmigen Auisnehmung vom Durchmesser ides vollen Achsquerschnittes vers-e@hen .sind. Um also einen Hebel auf der Achse zu ,montieren, wird der Hebel mit dem Schlitz soweit auf die Achse geschoben, .bis die Achse innerhalb der 'kreisförmigen Ausnehmung liegt und dann um 2o bis 3a° gedreht, was der ,Ruhestellung ,des Hebels entspricht. Nun (kann sich der Hebel im Betriebszustand um etwa g o' weiterbewegen, ohne daß die Gefahr eines Abgleitens vor der Achse besteht. Soll ein Hebel ausgebaut werden, so ist der Arbeitsvorgang umgekehrt.
  • Wenn die Achse über ihre ganze Länge abgeflacht ist, so müssen die Hebel durch Distanz-Buchsen oder Stellringe in gegenseitigem Abstand gehalten werden, wobei diese Teile gleichzeitig eine seitliche Führung für den Hebel bilden.
  • Man kann aber auch die runde Achse entsprechend .dem Abstand der aufzusetzenden Hebel bzw. Kurvenscheiben mit einzelnen Abflachungen versehen, deren Breite etwas größer ist als die Dicke der Hebel bzw. Kurvenscheiben. Schiebt man nun nachdem Aufsetzen der Hebel bizw. Kurvenscheiben geschlitzte Scheiben auf die Abflachungen, so werden dadurch -die Einkerbungen der Achse wieder ausgefüllt. Man erreicht auf diese Weise eine größere Versteifung der Achse als 'bei durchgehender Abflachung. Die Schlitzscheibe, dient dabei gleichzeitig als seitliche Führung des Hebels, auf dessen anderer Seite ein Stellring angeordnet sein kann.
  • Eine Versteifung der eingekerbten Achse kann auch noch in folgender Weise erreicht werden: Die Achse ist wiederum in bestimmten Abständen mit Einkerbungen versehen, deren aber nicht mehr parallel zueinander, sondern schräg liegen. Durch Distanobuchsen, .die nur ,mit geringem Spiel auf der Achse sitzen, werden die Hebel in gegenseitigem Albstand voneinander gehalten. Die Achse ist in ihrer Lagerung längs verschieb-,bar und in der @Betriebsstellung feststellbar. Zum Aufsetzen oder Abnehmen der Hebel wird die Achse so verschoben, daß die Einkerbungen zwischen den Enden der Distanzbuchsen liegen. In der Betriebsstellung dagegen liegen die Einkerbungen innerhalb der Buchsen, so @daß -die durch das Einkerben geschwächten Stellendurch die aufgeschobenen Buchsen wieder verstärkt werden.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus der Beschreibung der .Zeichnung zu ersehen, in der die Erfindung @beispielsweise veranschaulicht ist, und zwar zeigt Fig. i eine mit Kurvenscheiben 'besetzte Achse mit durchgehender Abflachung in Vorderansicht, Fig. 2 die Achse von der Seite in vergrößertem Maßstab, Fig. 3 eine Kurvenscheibe mit einer Achse nach Fig. i in Seitenansicht, Fig. q. eine mit Kurvenscheiben besetzte Achse mit Einkerbungen, Fig. 5 eine der Kurvenscheilben mit Achse nach Fig. q., Fig. b eine längs verschiebebare und mit Kurvenscheiben und Distanzbuchsen versehene Achse. Die nach Fig. i gelagerte Achse :2 zum Tragen der Kurvenscheiben 3 ist über ihre: ganze Länge mit zwei einander gegenüberliegenden Abflachungen q., 5 versehen, wie es insbesondere aus Fig. 2 erkennbar ist. Die Kürvenscheilbe 3 besitzt gemäß Fig. 3 einen Schlitz #6, dessen Breite @um ein geringes :größer ist als der Abstand zwischen den Flächen 4 und 5 (s. Fig. 2). An seinem Ende ist der Schlitz kreisförmig erweitert, und der Durchmesser dieser Kreisfläche 7 entspricht dem Querschnitt der nicht abgeflachten Achse, wie sie in Fig. 2 punktiert dargestellt ist.
  • Das Aufbringen der Kurvenscheiben 3 auf die Achse :2 geschieht in folgender Weise: :Die Achse :2 ist in ihren Lagern i so (befestigt, daß die .aus Fing. 3 ersichtliche Stellung eingenommen wird. Die Scheibe 3 wird mit den ,Schlitz 6 auf die ;Schmalseite der Achse 2 geschoben, bis diese mit ihrem ganzen Querschnitt innerhalb der kreisförmigen Ausnehmung 7 liegt, worauf dann -die ;Scheibe 3 in die gezeichnete Riuhestellung geschwenkt werden kann. Durch Anschlag der Taste 8 wird die Kurvenscheibe 3 auf einem Kreis um die Achse 2 in Richtung des Pfeiles X geschwenkt, wobei sie nicht von der Achse 2 .abgleiten kann. Das Abnehmen von Kurvenscheiben geschieht in umgekehrter Weise.
  • Um die Kurvenscheibe 3 in ihrer Stellung auf der Achse an einer seitlichen Verschiebung zu hindern, sind Stellringe io vorgesehen.
  • Bei der Ausführungsform der Achse i r nach Fig. q. und 5 ist der runde Querschnitt über den größten Teil der Länge erhalten geblieben. Es sind in vorgesehenem Abstand der- Kurvenscheiben 12 Einkerbungen i.3 in der Achse i i angebracht, so daß dort ein Achsquerschnitt übrigbleibt, wie ihn die Achse ,2 nach ,Feg. i über ihre ganze Länge besitzt. Dieser Querschnitt ist auch aus der Mitte der Fig. q. und aus Fig. 5, Nach dem Aufsetzen -der Kurvenscheiben 1.2, was ebenfalls in der oben beschriebenen Weise vor sich geht, wird ,die Kurvenschei!Be von der EinkeAung weg auf .den. runden Teil der Achse ii geschoben, so daß sie nun um 316o° gedreht werden kann, ohne von der Achse i i abzugleiten. In dieser ,Stellung werden die Kurvenscheiben einerseits durch Stellringe 1q. und andererseits durch ,Schlitzscheiben 15 gesichert, ,die, wie,aus Fig. 5 erkennbar ist, mit ihrem Schlitz 16 straff auf den albgeflaehten Querschnitt der Achse i i geschoben werden. Ihre Dicke entspricht i .der Breite der Einkerbung 13, so daß die Schwächung .des Querschnitts der Achse i i durch die Scheibe 15 im wesentlichen wieder aufgehoben wird.
  • Eine dritte Ausführungsform. der Achse gemäß der Erfindung zeigt die Fig. 6. Die Achse i8 ist mit ihren beiden Lagern iig,. 2o längs verschiebbar und kann in der bezeichneten Betriebsstellung durch eine Mutter 21 gesichert werden, die auf dem Gewindeteil 22 beweglich ist. An beiden Enden der Achse 18 sind Stellringe 23, 24 angeordnet. Die Achse 18 ist .mit einander gegenüberliegenden Einker'bungen 25 versehen, deren Seitenwände nun aber nicht wie bei der Achse nach Fig. q. parallel zueinander liegen, sondern abgeschrägt sind. Auf die Achse 18 sind eine Anzahl Distanzlbuchsen 26 geschoben, 'durch welche die Kurvenscheiben 27 in vorgesehenem Abstand gehalten werden.
  • Um -die Kurvenscheiben 27 .auf die Achse 18 aufschieben zu können, wird die Mutter 21 nach links gis an den Stellring 23 herangedreht. Dann, kann die Achse 1$ in Richtung des Pfeiles Y verschoben werden" Abis die Mutter 2i wieder an das Lager 19 anschlägt. Der Abstand Z zwischen der Mutter 21 und dem Stellring 23 ist so bemessen, daß bei der vorerwähnten Verschiebung der Achse die Einkerbungen 25 genau mit den Lücken zwischen den Distanzbuchsen zusammenfallen, so daß dann die Kurvenscheiben 27 in der bekannten Weise aufgesetzt oder abgenommen werden können. Die Abschrägung der Seitenflächen der Einkerbungen hat den Zweck, ,das Aufgleiten der Kurvenscheiben auf die runden Teile der Achse i8 zu erleichtern, wenn diese entgegengesetzt der Richtung -des Pfeiles Y in die gezeichnete Stellung ;gezogen wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tastenantrieb für Schreib- und ähnliche Maschinen, :bei denen die Hebel, Kurvenscheiben u. dgl.gruppenweise auf durchgehenden Achsen gelagert sind, dadurch ,gekennzeichnet, .daß die Achse (2) an zwei einander gegenüberliegenden Seiten (q., 5) abgeflacht und die Hebel, Kurvenscheiben u. dgl. (3) an ihren Lagerstellen mit einem Schlitz (6) von einer Breite entisprechend der Abflachung (4, 5) der Achse (2) und einer sich daran anschließenden kreisförmigen Ausnehimung (7) vom Durchmesser des vollen Achsquerschnitts versehen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen (2) über ihre ganze Länge abgeflacht sind und die Hebel bzw. Kurvenscheiben (3) durch Distanzbuchsen oder Stellringe (io) in ihrer Stellung gehalten werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Achsen i i entsprechend dem Abstand der aufzusebzenden Helbel bzw. Kurvenscheiben (12) mit einzelnen Einkerbungen (13) versehen sind, deren Breite etwas größer isst als die Dicke der Hebel bzw. Kurvenscheiben (12). q.. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Aufsetzen der Hebel bzw. Kurvenscheiben (12) die Einkerbungen (13) der Achsen (ii) durch aufgeschobene Schlitzscheiben (1.5) ausgefüllt werden. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und q., dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel b:zw. Kurvenscheiben (27) durch Distanzbuchsen (26) in gegenseitigem Abstand gehalten werden und die Achse (i8) derart längs verschiebbar und in der Betriebsstellung verstellbar ist, daß die Kerbstellen (2.5) nach dem Aufsetzen der Hebel bz.w. Kurvenscheiben (27) innerhalb der Distanzbuchsen (26) liegen.
DEK1329A 1950-01-12 1950-01-12 Tastenantrieb fuer Schreib- und aehnliche Maschinen Expired DE901293C (de)

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