DE404440C - Fahrkartendrucker - Google Patents

Fahrkartendrucker

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DE404440C
DE404440C DEM71605D DEM0071605D DE404440C DE 404440 C DE404440 C DE 404440C DE M71605 D DEM71605 D DE M71605D DE M0071605 D DEM0071605 D DE M0071605D DE 404440 C DE404440 C DE 404440C
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rollers
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Description

  • Fahrkartendrucker. Die Erfindung bezieht sich auf einen Fahrkartendrucker, bei welchem der von Hand zu betätigende Drucker radial gegen die zwischen Tragscheiben angeordneten Stempelwalzen bewegt wird. Diese Stempelwalzen, welche kantig und drehbar ausgebildet sind, so daß die verschiedenen Seiten, welche mit -verschiedenen Stempeln versehen sind, in die Drucklage gegenüber dem Druckapparat bzw. dem durchgezogenen Kartenstreifen gebracht werden können, hat man bisher gleichmäßig radial angeordnet, so daß also die beiden äußeren Kanten der einzelnen Walze gleichen Abstand von der Peripherie hatten, welche durch die Endtragscheiben gebildet wird.
  • Gemäß der Erfindung sollen die Stempelwalzen verkantet in die Tragscheiben eingesetzt werden, so daß also je zwei benachbarte äußere Kanten nebeneinanderliegender Walzen möglichst verschiedenen Abstand von der Peripherie haben, derart, daß die im Sinne der Drehrichtung der Tragscheiben liegende vordere Kante der einzelnen Walze größeren Abstand von der Peripherie hat als die hintere äußere Kante cler gleichen Walze. Dies hat den Zweck, die Eingriffstelle für den Daumen beim Fassen der Karte zu. vergrößern, so daß man durch die Walzen nicht am Fassen der Karte gehindert wird.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
  • Abb. i ist eine Seitenansicht des Apparates, Abb. 2 eine Aufsicht; Abb. 3 ist ein Querschnitt; Abb. 4 ist eine Darstellung einer einzelnen Stempelwalze; Abb. 5 zeigt einen Teil des Kartenstreifens. Zwischen den beiden Scheiben a, b, welche auf der Welle c befestigt sind, sind die Steriipelwalzen d (Abb. 4.) drehbar bzw. feststellbar gelagert. Diese Stempelwalzen sind im Ouerschnitt mehrkantig ausgebildet und z. B. bei vier Klassen auch entsprechend vierseitig ausgebildet, wie es die Zeichnung darstellt. Die einzelnen Flächen tragen Typen in Spiegelschrift, welche die verschiedenen Züge betreffen. Die Stempelwalzen sind mittels je eines Kreuzgriffes e o. dgl. drehbar und werden durch eine Feder f in der eingestellten Stellung festgehalten. Die Welle c ruht drehbar in Winkeln g und trägt das vertikale Kegelrad h, das in ein horizontales Kegelrad i einfaßt, das mit einem Griff k versehen ist und auf einem Bolzen l drehbar ist, der einen Zeiger in trägt, welcher vor der Scheibe i. liegt. Eine Feder n dient dazu, in verteilte Nuten an der Unterseite des Rades i einzufassen.
  • Ferner ist auf der Welle c ein Druckhebel bzw. Handhebel o drehbar gelagert, an dessen Ende bei p eine Stange q angeschlossen ist, die mit ihrem aufwärts gebogenen Teile q1 in einer Führung r verschiebbar ist, und zwar radial zur Scheibe ca bzw. b. Dieser Arm q1 endet in einer Druckplatte s.
  • >Aber die Druckplatte s läuft der Fahrkartenstreifen t, welcher unbedruckt, nur numeriert und perforiert ist und einen seitlichen Kontrollstreifen et trägt, der zusammenhängt und also nicht perforiert ist. Die beiden so zusammenhängenden Streifen t, zc sitzen auf derRolle v aufgewickelt. DieSpannschraube x verhindert eine Lockerung der aufgerollten Karten.
  • Ein Farbrad w dient dazu, die Stempelwalzen d einzufärben.
  • Wie aus Abb.3 ersichtlich ist, sind die Walzend, Ziffer i bis 15, verkantet in die Tragscheiben a, b eingesetzt, derart, daß die im Drehsinne vordere äußere Kante der einzelnen Walze weiter von dem Peripheriekreise absteht als die im Drehsinne hintere äußere Kante. Hierdurch ist die Eingriffsstelle für den Daumen, wie eingangs bemerkt, vergrößert. Würde z. B. bei der Stellung nach Abb. 3 die Walze 2 nicht verkantet stehen, so würde die rechte untere Kante näher .an der Auflage liegen, von welcher die bedruckte Karte abzunehmen ist, indem man sie zwischen Daumen und Zeigefinger faßt. Man könnte dann also nicht oder nur schwer mit dem Daumen zwischen die Auflage und die Stempelwalzen kommen, so daß man also die Walze 2 fortlassen müßte. Dies ist aber nicht nötig, wenn man die Walzen verkantet anbringt. Auf diese Weise ist es also erzielt, daß durch die verkantete Stellung mehr Stempelwalzen angebracht werden können als bei radialer Anordnung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fahrkartendrucker, bei welchem die von Hand zu bewegende Druckplatte radial gegen die zwischen drehbaren Tragscheiben angeordneten Stempelwalzen bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Stempelwalzen (d) derart verkantet in die Tragscheiben (a, b) eingesetzt sind, daß die im Drehsinne der Tragscheiben vordere äußere Kante jeder Walze (d) weiter von der Peripherie der Tragscheiben absteht als die im Drehsinne hintere Kante derselben Walze.
DEM71605D 1920-11-28 1920-11-28 Fahrkartendrucker Expired DE404440C (de)

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DEM71605D DE404440C (de) 1920-11-28 1920-11-28 Fahrkartendrucker

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DE404440C true DE404440C (de) 1924-10-16

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ID=7314050

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