DE45640C - Neuerung an Lenkvorrichtungen für Wagen, landwirtschaftliche Geräthe 11. dergl - Google Patents

Neuerung an Lenkvorrichtungen für Wagen, landwirtschaftliche Geräthe 11. dergl

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DE45640C
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DE
Germany
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handlebar
wheel
agricultural implements
innovation
cars
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45640D
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English (en)
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F. W. UNTERILP in Düsseldorf
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B69/00Steering of agricultural machines or implements; Guiding agricultural machines or implements on a desired track
    • A01B69/003Steering or guiding of machines or implements pushed or pulled by or mounted on agricultural vehicles such as tractors, e.g. by lateral shifting of the towing connection

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Einrichtung dient dazu, landwirthschaftliche Geräthe, Wagen etc. durch zwei Räder ganz kurz zu lenken, ohne dafs das Fahrzeug kippt, wenn dasselbe auch nur noch mit einem dritten Rade versehen ist.
Die Radstiele der' beiden Vorderräder sind zu diesem Zweck drehbar angeordnet und mit Kurbeln bezw. Verkröpfungen versehen, welche durch die Stange b verbunden sind. Wird nun diese Stange durch die bei c drehbare Lenkstange oder sonstwie verschoben, so werden die Räder gleichmäfsig gedreht und somit die Maschine u. dergl. gelenkt. Es könnte auch eine der Kurbeln bezw. Verkröpfungen der Radstiele zur Lenkstange ausgebildet werden, auch könnte, um das Fahrzeug von der Seite zu lenken, ein Griff an der Stange b angebracht werden.
Damit Maschinen und Geräthe, bei welchen es darauf ankommt, einen geraden Gang zu erzielen, nicht bei der kleinsten Drehung der Lenkstange schon eine sichtbare Wendung nach der Seite machen, ist die in Fig. 7 und 8 gezeichnete Einrichtung getroffen worden. Es kann hier der Drehpunkt der Lenkstange weiter zurückgelegt werden, als die Drehpunkte der Räder liegen.
Bei der gezeichneten Anbringung des Drehpunktes der Lenkstange werden sich, wenn die Lenkstange ungefähr um 200 gedreht wird, die Räder um io° drehen. Um den Drehpunkt in der Weise je nach Bedürfnifs verändern zu können, wurde die Schiene d angebracht, auf welcher die Lenkstange vermittelst eines Bolzens, der in eine der in der Schiene d befindlichen Oeffhungen eingesteckt wird, ohne Weiteres befestigt werden kann. Damit die Drehung der Lenkstange bei dieser Einrichtung nicht durch die Befestigung an der Stange b verhindert wird, ist dieselbe in die auf der Stange b drehbar angeordnete Gabel h eingelegt, welche stets der Drehung folgt. Um nun trotz der beschriebenen Lenkvorrichtung eines der Räder in bequemer Weise höher oder niedriger als das andere stellen zu können, sind an der Verbindungsschiene e nicht eine, sondern zwei über einander liegende Büchsen f angebracht, zwischen welchen sich ein Stellring g befindet. Es genügt nun das Feststellen dieses einen Stellringes, um die Bewegung des Radstieles nach oben und unten zu hemmen, während bisher, um eine ähnliche Feststellung bewirken zu können, stets ein Stellring über und einer unter einer einfachen Büchse vorhanden sein mufste; es war also, um den Radstiel nach oben oder unten zu verstellen, stets das Verstellen beider Stellringe nothwendig.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . An Vorrichtungen zum Lenken von Wagen, landwirtschaftlichen Geräthen u. dergl., bei welchen die zu lenkenden Räder um die mit einer Kurbel oder Kröpfung versehenen Radstiele durch eine Verbindungsschiene gedreht werden, die Einrichtung,
    den Drehpunkt der Lenkstange (c) und den Angriffspunkt der Lenkstange an der Verbindungsstange^) näher zusammenzurücken, als die Länge der Kröpfung der Radstiele beträgt, damit bei einer gröfseren Drehung der Lenkstange eine kleinere Drehung der Radstiele erfolgt.
    Um die Radstiele bei der unter i. angegebenen Einrichtung durch nur einen Stellring so zu halten, dafs sie sich weder nach oben und unten verschieben können, die Anordnung von Doppelbüchsen f (Fig. 4), zwischen welchen der Stellring (g) angebracht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT45640D Neuerung an Lenkvorrichtungen für Wagen, landwirtschaftliche Geräthe 11. dergl Expired - Lifetime DE45640C (de)

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