DE319385C - Verriegelungsvorrichtung fuer den Pflugbaum an Brabanter Pfluegen mittels Riegel und Riegelrasten - Google Patents
Verriegelungsvorrichtung fuer den Pflugbaum an Brabanter Pfluegen mittels Riegel und RiegelrastenInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/04—Animal-drawn ploughs
- A01B3/16—Alternating ploughs, i.e. capable of making an adjacent furrow on return journey
- A01B3/18—Turn-wrest ploughs
Landscapes
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Description
Bei den Brabanter Pflügen, wo Federriegel für die Verriegelung des, Pflugbaums mit dem
Pflugsattel vewendet werden, greift gewöhnlich ein von dem Pflugbaum getragener Federriegel
wechselweise in zwei Rasten ein, die an dem Sattel angeordnet sind und gleichzeitig zum
Zweck der Einstellung verschoben werden können. Es ist zu bemerken, daß bei dem
Brabanter Pflug alle von dem Pflugbaum getragenen Verriegelungsteile bei der Drehung
des Pflugbaums unter diesem hindurchgehen müssen, und da ihr Abstand von dem Pflugbaum
nicht stark herabgesetzt werden kann, ergibt sich, daß diese Teile sehr häufig in
Berührung mit dem Ackerboden kommen, wenn der Pflugbaum am Ende jeder Furche gedreht wird. Es ist deshalb ein wesentlicher
Nachteil damit verknüpft, wenn sich unter den von dem Pflugbaum getragenen Teilen
auch der Federriegel befindet, denn die Feder, von deren guter Wirkung die gesamte Sicherheit
der Verriegelung abhängt, kann durch die Erde beschmutzt oder durch Stoßen von Steinen
beschädigt, oder durch die Einführung von Steinen zwischen die Teile unbrauchbar gemacht
werden.
Dieser Mißstand wird durch den Gegenstand der Erfindung insofern beseitigt, als der Federriegel
an dem Pflugsattel angeordnet ist. Zu diesem Zweck wird an dem Pflugbaum ein Arm befestigt, der eine einzige Aussparung
trägt, während der Sattel zwei Federriegel besitzt, deren Stellung zum Sattel gleichzeitig
durch eine an sich bekannte Vorrichtung verstellt werden kann.
Es ist zu bemerken, daß man bereits für die Verriegelung von Brabanter Pflügen die
Verwendung von. zwei Federriegeln mit einer einzigen Rast vorgeschlagen hat, aber bei
dieser Anordnung sind die beiden Federriegel an dem Pflugbaum befestigt zusammen mit
ihrer ganzen Regelvorrichtung, derart, daß die oben bezeichneten Mißstände noch verstärkt
werden; tatsächlich ist diese ganze Regelvorrichtung der Verschmutzung ausgesetzt und
die Masse und infolgedessen das Beharrungsvermögen der zur Verriegelung und Entriegelung
zu bewegenden Teile wird erheblich vergrößert. Man hat auch Pflüge verwendet, bei denen
der Pflugbaum einen einzigen Arm trägt, der in den beiden Endsteüungen des Pflugbaums
sich wechselweise gegen regelbar an dem Sattel angeordnete Anschläge stützt; aber derartige
Anordnungen können nicht als Verriegelungsvorrichtung angesehen werden, weil sie keinerlei
Mittel zur Feststellung des Pflugbaums gegenüber dem Sattel bieten.
Die mechanischen Ubertragungsarten zur praktischen Ausführung des Erfindungsgegenstandes
sind zahlreich und können erheblich abgeändert werden; eine davon ist beispielsweise
in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen Fig. ι die Gesamtanordnung von hinten gesehen,
Fig. 2 im Schnitt nach A-B in Fig. 1, Fig. 3 in der gleichen Darstellungsweise in
einer ein wenig abweichenden Anordnung, Fig. 4 und 5 die den gleichen Arbeitsbedingungen
entsprechenden Stellungen für Rechtsund Linkswendungen des Pflugkörpers.
Der Sattel 1 wird von der Radachse 2 des
Vorderkarrens getragen und bildet eine Lagermuffe 3, in der der vordere zylindrische Teil
des Pflugbaums 13 drehbar gelagert ist. Er trägt zwei kreisbogenförmige Nuten 4, deren
gedachter Mittelpunkt auf der Achse des Pflugbaums liegt; sie bilden Gleitbahnen für zwei
Schlitten 5. Von diesen trägt jeder eine Klinke 6, die bei 7 auf einem am Schlitten
befestigten Lagerbock angelenkt ist und durch eine daran befestigte Blattfeder 8 stets mit
dem Vorderende herabgedruckt wird. Die beiden Schlitten 5 sind durch Lenker 9 mit
einer Muffe 10 verbunden; diese ist an eine Laufmutter 11 angehängt, die auf einer an dem
Sattel befestigten Schraubenspindel 11 auf und
ab verstellt werden kann. Die Verbindung der Muffe 10 mit der Laufmutter 11 gestattet
dieser, die Muffe mitzunehmen, ohne sie jedoch zu drehen. Auf dem Pflugbaum 13 ist eine
Scheibe 14 aufgekeilt, in deren Rast 15 wechselweise
die Klinken 6 zum Zweck der Verriegelung des Pflugbaums mit dem Sattel eingreifen.
Um die Klinken vom Hinterende des Pflugbaums aus steuern zu können, kann man die
Vorrichtung nach Fig. 1 und 2 verwenden,, bei der die Sohle der Rast 15 beweglich ist
und durch einen Schieber 16 gebildet wird, der von vorn nach hinten in einer entsprechenden
Aussparung der Scheibe 14 gleiten kann, wenn man auf ihn einen Zug mittels
einer von hinten bedienten Zugstange 17 mit Handgriff ausübt. Der Schlitten 16 stößt dann
die Klinke aus der Rast heraus, so daß der Pfhigbaum in seiner Lagermuffe gedreht werden
kann.
Man kann zu diesem Zweck aher auch die
Vorrichtung gemäß Fig. 3 benutzen. Hier ist auf dem Pflugbaum 13 eine Gleitmuffe 18 angeordnet,
die ähnlich wie beim vorhergehenden Beispiel längs dem Pflugbaum verschoben werden kann, wenn man darauf mittels der
Stange 19 einen Zug ausübt. Diese Muffe ist stets in Berührung, welches auch die Lage
des Pfluges sein mag, mit "den Armen 20· der |
Klinken 6, derart, daß diese stets gleichzeitig nach hinten gezogen werden, wenn man die
Muffe 18 nach hinten verschiebt.
Die Fig. 1 zeigt die Stellung der Teile, wenn die beiden Räder auf gleicher Höhe sind.
Läuft jedoch beispielsweise das rechte Rad in einer bereits gezogenen Furche (Wendung nach
rechts), so neigt sich der Sattel, und da die Ebene des Pflugkörpers (d. h. also beim Ausiührungsbeispiel
eine der Seitenflächen des rechteckigen Teils des Pflugbaums 13) senkrecht
bleibt, so muß die rechte Klinke angehoben werden, indem ■ die Laufmutter 11 auf der
Spindel 12 (Fig. 4) in die Höhe geschraubt wird. Diese Handhabung hat die Wirkung,
daß die linke Klinke um ein gewisses Maß nach oben bewegt wird; es ergibt sich, daß,
wenn man den Pflugkörper nach links wendet, um die nächste Furche zu pflügen, die linke
Klinke genau in der erforderlichen Stellung ist, um den Pflugbaum in der der senkrechten
Lage des Pflugkörpers entsprechenden Stellung (Fig. 5) zu verriegeln.
Es versteht sich von selbst, daß man beliebig die zur Festlegung der Klinken auf dem
Sattel zur gleichzeitigen Einstellung und zur Steuerung von hinte» dienenden Vorrichtungen
beliebig abändern kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verriegelungsvorrichtung für den Pflugbaum an Brabanter Pflügen mittels Riegel undRJegelrasten bei gleichzeitiger Regelung zur Festlegung der beiden Pflugbaum-Stellungen auf dem Pflügsattel, gekennzeichnet durch eine Rast an einem am Pflugbaum befestigten Arm (14), in welche wechselweise zwei von dem Sattel getragene Federriegel (16) eindringen, welche durch die gleitende Sohle (15} der Rast oder durch eine auf dem Pflugbaume gleitende Scheibe (iS) zum Zweck der Entriegelung vom Führerstand aus zurückgedrückt werden können. goHierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE319385T | 1917-07-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE319385C true DE319385C (de) | 1920-03-04 |
Family
ID=6151881
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1917319385D Expired DE319385C (de) | 1917-07-22 | 1917-07-22 | Verriegelungsvorrichtung fuer den Pflugbaum an Brabanter Pfluegen mittels Riegel und Riegelrasten |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE319385C (de) |
| FR (1) | FR490702A (de) |
-
1917
- 1917-07-22 DE DE1917319385D patent/DE319385C/de not_active Expired
- 1917-08-28 FR FR490702A patent/FR490702A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR490702A (fr) | 1919-05-06 |
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