DE379926C - Durch Pendel selbsttaetig in Wirkung gesetzte Vorrichtung fuer Kraftfahrzeuge zur Erhaltung des Wagenrahmens in der wagerechten Lage - Google Patents

Durch Pendel selbsttaetig in Wirkung gesetzte Vorrichtung fuer Kraftfahrzeuge zur Erhaltung des Wagenrahmens in der wagerechten Lage

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DE379926C
DE379926C DEG49987D DEG0049987D DE379926C DE 379926 C DE379926 C DE 379926C DE G49987 D DEG49987 D DE G49987D DE G0049987 D DEG0049987 D DE G0049987D DE 379926 C DE379926 C DE 379926C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D49/00Tractors
    • B62D49/08Tractors having means for preventing overturning or tipping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Of Transmissions (AREA)

Description

  • Durch Pendel selbsttätig in Wirkung gesetzte Vorrichtung für Kraftfahrzeuge zur Erhaltung des Wagenrahmens in der wagerechten Lage. Gegenstand der Erfindung ist eine in all sich bekannter Weise durch Pendel selbsttätig in Wirkung gesetzte Vorrichtung für Kraftfahrzeuge, um beim Befahre» voll unebenen Wegen den Wagenrahmen durch den Motor unter Vermittlung eines entsprechenden Getriebes in der wagerechten Lage zli erhalten.
  • Auf den beiliegenden Zeichnungen sind drei Ausführungsformen der Vorrichtung gemäß der Erfindung veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt in Stirnansicht ein mit der ersten Ausführungsform der erfinrlungsgemäßen Vorrichtung ausgerüstetes Kraftfahrzeug.
  • Abb. 2 veranschaulicht gleichfalls in Stirnansicht die zweite Ausführungsform der Vorrichtung.
  • Abb.3 zeigt an einer Seitenansicht eines Kraftfahrzeuges die dritte Ausführungsforin_ der Vorrichtung.
  • Abb. 4 ist eine Unteransicht zti Abb. 3 und Abb. 5 eine Stirnansicht hierzu.
  • Abb. 6 ist eine Rückansicht des Fahrzeuges nach Abb. 3.
  • Abb.7 und 8 veranschaulichen in einem Längs- und Querschnitt den Schaltmechanismus der Antriebsvorrichtung für die Vorder-3.
  • räder des Fahrzeuges nach Abb.
  • Abb.9 zeigt einen Teil der rückwärtigen Brücke dieses Fahrzeuges.
  • Abb. io und i i zeigen in Stirn- und Seitenansicht die automatische ',icherheitsvorrichtung des Schaltmechanismus zur iZleichzeitigen und gleichmäßigen Verschiebung der Vorderräder des genannten Fahrzeuges nach oben bzw. unten.
  • In Abl. i sind die vorderen Laufräder des Kraftwagens mit toi bezeichnet. Dieselben sind auf den Achsenstumnieln 202 gelagert, die eins sind mit den all den äußeren l#--n(ieii der senkrechten Lenkzapfen 204 verbolzten Bügeln 203. Die beiden Lenkzapfen 2o4 sind ihrerseits rechtwinklig vereinigt mit den beiden Querstangen 205 und 206, die in ihren Mittelpunkten 207 und 2o8 finit dein Rahmen schwingbar verbunden sind. Diese vier Stanteeli 204, 204, 205, 2o6 bilden ein Paralleloteramin. Auf der Querstange 2o6 ist ein Zahnbogen 21o angebracht, der mit einer auf der (hlerNvelle 212 angebrachten Schnecke 211 in Eingriff steht. Auf der Querwelle 212 sind beiderseits der Schnecke 211 zwei Kuppeltelieder 213 Und 214 angebracht, die auf der Achse längsverschiebbar, aber undrehbar sind und zwei lose auf der Welle gelagerten Kettenrädern 213' und 21.a.' gegenüberstehen. Diese können mittels irgendwelcher Transinission voni Motor aus in entgegengesetzter Richtung in Umdrehung versetzt werden. Es ist klar, daß, sobald die beiden Teile 21d., 214' in Bewegung gesetzt werden, sich die Schnecke 211 zu drehen anfängt und den Zahnbogen 210 zwingt, sich ebenfalls uni den Stützpunkt 2o8: zu drehen, was die gleichzeitige Verstellung in senkrechtem Sinne der beiden Laufräder 201, und zwar des einen nach aufwärts und des anderen nach abwärts, zur Folge hat. Werden die beiden Teile 213, 213' in Bewegung gesetzt, so dreht sich die Schnecke entgegengesetzt zur vorgenannten Richtung, und demzufolge verstellen sich auch die beiden Laufräder 2o1 senkrecht in entgegengesetztem Sinne, wie in der Zeichnung durch die strichpunktierte Linie veranschaulicht ist. 5o11 die Bewegung des Zahnbogens 21o angehalten werden, nachdem der Rahmen der Maschine in die wagerechte Lage gelangt ist, so genügt es, den Antrieb der Welle 212 und damit der Schnecke 211 auszuschalten. Zur größeren Sicherheit sind an den beiden äußeren Enden des Zahnbogens 210 zwei Vorsprünge 218 angebracht, die, sobald sie mit den an den beiden Kuppelteliedern 213, 214 angebrachten Spurkränzen zusammenstoßen, die Ausschaltung der Kupplungen verursachen. Der Zahnbogen hat alsdann seine größtmöglicliste Drehuiil; vollführt. Die Schaltunte der beiden Kuppelglieder kann ohne Schwierigkeiten von Hand ausgeführt werden. Doch kann diese gegebenenfalls, wie die Zeichnung in schematischer Weise veranschaulicht, auch dadurch automatisch erfolgen, daß man am Rahmen gelagerte Pendel 216, 217 anwendet. Im Falle der veranschaulichten automatischen Schaltung werden selbstverständlich die Vor-Sprünge 218 unnütz. Will man sie aber beibehalten, so ist dafür zu sorgen, daß sich der Drehpunkt der Pendel unterhalb der Gleitschuhe 22o befindet.
  • In der in Abb. 2 veranschaulichten Darstellungsform ist .das Parallelogramm durch starre Lenkzapfen ersetzt, in denen sich die Achsstummelträger bewegen, die mittels Schrauben auf und ab geschoben werden können.
  • 114' und 113' sind wieder zwei lose, mit Zahnkupplung versehene Scheiben; 113 ist eine längsverschiebbare; aber undrehbare, auf der Querwelle 112 angebrachte Zahnkupplung, mit der die eine oder die andere der beiden Scheiben ii4' und 113' verbunden werden kann. Auf der Welle 112 sind ferner zwei Schnecken angebracht, die in die beiden Schneckenräder i io, i iö eingreifen. Die Schneckenräder i i o, i i o' sitzen fest auf den beiden senkrechten Schrauben i i i, i i i', von denen die eine rechtsgewindig und die andere linksgewindig ist und dazu dienen, die Achsstummel 103, 103' in den Führungen 104, 1o4' auf und ab zu bewegen.
  • Wenn z. B. die Scheibe 114' mit der ihr gegenüberstehenden Kupplung vereint wird, so bewegt sich die ganze Vorrichtung in der einen Richtung, und die Schrauben i i i, i i i', da die eine rechtsgewindig und die andere linksgewindig ist, verursachen das Heben des einen Rades und das Senken des anderen.
  • Das gleiche Resultat, jedoch in entgegengesetzter Richtung, wird erreicht durch dieKupplung der Scheibe 113', die mit gekreuztem Riemen angetrieben wird und sich daher in entgegengesetzter Richtung dreht. Mit Bezug auf die Abb. 3 bis i i ist i der Rahmen des Kraftfahrzeuges, auf den der Motor 30 und der Sitz 31 des Führers angebracht sind. Iii dem Rahmen sind befestigt: Am unterem Teil zwei Träger 2, die Brücke- 3, mit der zwei Halbachsen vereint sind, deren äußerste Enden mit den Schwinghebeln 4 verbunden sind, welche in den Bügeln 5 -endigen, in denen die mit passender Lenkvorrichtung versehenen Achsstummel der vorderen Räder 6 lagern. Am hinteren Teile des Rahmens sind befestigt: Die Brücke 7, in der in passenden Stützen zwei hohle Halbachsen 8' montiert sind, die an ihren äußeren Enden mit den bhiden Schwinghebeln 8 vereinigt sind, an deren Enden wiederum die Achsstummel der beiden hinteren Treibräder io befestigt sind. Im Innern :der beiden hohlen Halbachsen 8' befinden sich. weitere zwei Halbachsen 12, - die -mittels Differentialgetrie-L es von der Motorachse aus in Bewegung gesetzt werden.
  • An den beiden äußersten Enden der Halbachsen 12 sind zwei Kettenantriebsräder i i angebracht, die mittels Kette die Kettenräder 11', die mit den hinteren Rädern eins sind, in Bewegung setzen. Die äußersten Enden der Kraftarme 8 sind mittels mit Kugelzapfen versehener Federlaschen 13' mit einer Halbellipsenfeder 14 vereinigt, die schwingbar auf dem Bolzen 15 lagert, der von der Stütze 16' getragen ist.
  • Werden nun mit besonderer, von gleichen und entgegengesetzten Drehwinkeln gebildeter Vorrichtung die beiden Kraftarme 4 zum Schwingen gebracht, so werden sich die beiden vorderen Räder verschieben, das eine nach oben und das andere nach unten, und auf diese Weise das Gefälle des Bodens ausgleichen und die in den beiden Lagern 2 ruhende Achse der vorderen Brücke ihre wagerechte Lage - Lehalten. Da diese Brücke mit dem Rahmen eins ist, so wird auch der Rahmen wagerecht bleiben.
  • Die hinteren beiden Kraftarme 8 sind, da dieselben unter sich nur durch die Halbellipsenfeder 14 vereinigt sind, gezwungen, sich auf gleicher Höhe zu verschieben, die sich je nach dem Boden ändert, und sie werden mehr oder weniger .der Verstellung der vorderen Räder folgen, indem sie die Möglichkeit haben, die auf den Rahmen und die vorderen Räder sich beziehenden Verschiebungen, die die Unregelmäßigkeiten des Bodens erfordern, genau auszuführen. In der Praxis ist somit der Rahmen als auf drei Punkten ruhend, die in dem Bolzen 15 und den beiden Lagern 2 bestehen, zu erachten.
  • Die winkelförmige Verschiebung der beiden Kraftarme 4 wird erreicht dütch die in den Abb. 7 und 8 veranschaulichte Vorrichtung.
  • Die beiden Kraftarme 4 sind auf den beiden äußeren Enden der Halbachsen 3o angebracht, die an ihren beiden inneren Enden mit Kegelrädern 31 versehen sind. Diese Kegelräder 31 greifen in das Kegelrad 32 ein, das mit einem in die Schnecke 34 eingreifenden Schneckenrad 33 Zierbunden ist. Die Achse der Schnecke ist kardanisch und ausdehnbar mit dem Antrieb verbunden (im vorliegenden Falle mit dem Handsteuerrad 17). Infolge der Selbstsperrung des. Schneckenradgetriebes wird sich das Kegelrad 32 nicht drehen, und es macht auch die Drehung der Kegelräder 31 unmöglieh; demzufolge können auch mit den Kraftarmen.4 keine diesbezüglichen winkelförmigen Verschiebungen gemacht werden; sie können jedoch in ihrer Stellung schwanken, soweit es die Elastizität der vorderen Feder erlaubt: Das kardanische Gelenk, das die Schnecke 34 mit dem Handsteuerrad 17 verbindet, rriüß natürlich genügend dehnbar sein, um die der Halbellipsenfeder gestatteten Schwankungen nicht zu -verhindern. Mit der Drehung der Schnecke 34 wird eine gleiche und entgegengesetzte Drehung der Räder 31 und damit das Heben des einen und das Senken des anderen Laufrades verursacht. Diese Verstellung hält an, bis die gegenteilige Bewegung ausgeführt wird.
  • Der Hinterwagen besitzt zwei Kraftarme 8, die mit den beiden Halbachsen 8' vereinigt sind, die sich in den auf der hinteren Brücke 7 angebrachten Lagern frei bewegen.
  • Im Innern dieser beiden hohlen Halbachsen 8' sind die beideli Halbachsen 12 111011-tiert, die durch ein Differeiltialgetriel:e von der Motorachse aus in Bewegung gesetzt werden. Die von der Motorachse zum Gehäuse des Differentialgetriebes führende Bewegungsübertragung erfolgt durch ein mit der Motorachse verbundenes Kegelrad 36, das in zwei lose gelagerten Kegelrädern 37 eingreift. Mittels der Kupplungen 38, die auf einer Verlängerung des Gehäuses des Differentialgetriebes verschiebbar sind, ist es möglich, die beiden Räder 37 zu kuppeln und dadurch eine Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung zu erlangen. In der zum Kegelrad 36 entgegengesetzten Verlängerung der Motorachse greifen die Kegelrä(ler 37 in ein Kegelrad 39 ein, das mit einer Achse verbunden ist, welche die Bewegung einer Scheibe mitteilt, die hinten am Zugmotor angebracht ist, und die den Gebrauch der Maschine als Lokomobil erinöglicht.
  • Die automatische Sicherheitsvorrichtung, die auf die Schaltung, welche das gleichmäßige und gleichzeitige Heben und Senken der beiden vorderen Laufräder verursacht, einwirkt, besteht, «-ie All). to und ii zeigen, in eineng auf einem Zapfen .I1 ruhenden Pendel q.0, das über seinem Anlenkungspunkt einen Hammer .I2 trägt, der zwischen zwei sich um einen Stützpunkt, der vorteilhaft zugleich der Anlenkungspunkt des Pendels sein kann, drehenden Sperrklinken .I3 eingeschlossen ist. Diese beiden Sperrklinken werden mittels einer Feder 34 auf ein Sperrad 45 gepreßt, das auf der die Verschiebung der vorderen Räder bewirkenden Lenkstange 1; angebracht ist.
  • Sobald sich der Rahmen des Fahrzeuges infolge Veränderung des Bodengefälles seitwärts neigt, verschiebt (las Pendel 4o, das senkrecht verbleibt, den auf die Sperrklinken einwirkenden Hammer :I2 nach der einen oder anderen Richtung, je nach der Zu- oder Abnähme des Gefälles, und ermöglicht so dein Führer die Verstellung der Schaltung nach der erforderlichen Richtung. Diese Vorrichtung wird sofort automatisch aufgehalten, sobald , der Rahmen in. wagerechter Lage angelangt ist, indem die Sperrklinken werden sie nicht mehr vom Hammer entfernt gehalten, in das Sperrrail eingreifen.

Claims (3)

  1. PATEN,r-ANSPRÜCHE: i. Durch Pendel selbsttätig in Wirkung gesetzte Vorrichtung für Kraftfahrzeuge, um l:eiln Befahren von unebenen Wegen den Wagenrahmen durch den Motor unter Vermittlung eines entsprechenden Getriebes in der wagerechten Lage zu erhalten. gekennzeichnet durch -zwei durch Pendel (216, 217) einstellbare, auf einer am Wagenrahmen drehbar gelagerten Querwelle (212) längsverschiebbar, aber undrehbar angeordnete Kuppelglieder (213, 21:I), durch die j e nach dem Ausschlag der Pendel eines der beiden auf dieser Welle sich in entgegengesetztem Sinne lose drehenden, vom Motor angetriebenen Kettenräder (213', 21d') mit der Welle gekuppelt wird, und daß auf der Querwelle eine Schnecke (211) sitzt, die mit einem an der oberen Querstange --(2o6) eines in bekannter Weise die drehbaren Achsschenkel tragenden Gelenkparallelogramms angeordneten Zahnbogen (2io) in Dingriff steht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein auf einer am Wagenrahmen drell-,ar gelagerten Querwelle (112) längsverschiebbares und unter Pendelwirkung stehendes Kuppelglied (113), (las mit zwei auf dieser Welle sich in entgegengesetztem Sinne lose drehenden vom Motor angetriebenen Riemenscheiben (113' 11:I') gekuppelt wer(hen kann, un<t daß an den Enden der Querwelle Schnekken befestigt sind, welche mit Schneckenrädern (i i o, i i o') auf den oberen Enden von Schraubenspindeln (iii, 111') in Eingriff stehen, die mit Gewinde entgegengesetzter Steigung versehen sind und auf die Achsschenkelträger (103, i o3' ) einwirken.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i mit von Hand bewirkter Vertikaleinstellung der Räder, dadurch gekennzeichnet, daß auf der von Hand bewegten Welle (17) ein Sperrad (:IS) befestigt ist, welches in der wagerechten Lage des Rahmens durch zwei unter Federwirkung stehende Sperrklinken (.I3) festgestellt wird, während in der geneigten Lage des Rahmens durch Einwirkung eines Pendels (.Io) die eine Sperrklinke vom Sperrad abgehoben und die Drehung der `Felle (17) nach der er. forderlichen Richtung ermöglicht wird.
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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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