DE455086C - Walzensprechmaschine - Google Patents
WalzensprechmaschineInfo
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- DE455086C DE455086C DED50838D DED0050838D DE455086C DE 455086 C DE455086 C DE 455086C DE D50838 D DED50838 D DE D50838D DE D0050838 D DED0050838 D DE D0050838D DE 455086 C DE455086 C DE 455086C
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- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B25/00—Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus
- G11B25/02—Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using cylindrical record carriers
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- Transmission Devices (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine vornehmlich als Diktiermaschine verwendbare Walzensprechmaschine
mit einer von Hand oder durch Fernsteuerung, pneumatischer Schaltvorrichtung o. dgl. einschaltbaren Kupplung zum
selbsttätigen Zurückführen des Schalldosenschlittens mittels des Sprechmaschinentriebwerkes.
Die Neuerung besteht gemäß der Erfindung darin, daß die in bekannter Weise
ίο dauernd umlaufende Antriebsscheibe mit Ansätzen
versehen ist, die mittels aus- und einschaltbarer Zwischenglieder auf die auch von
Hand in bekannter Weise zu betätigende Rückschaltvorrichtung einwirken, so daß auch bei dem selbsttätigen Zurückführen des
Schalidosenschlittens die Bewegung schrittweise erfolgt.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, den Schlitten durch die für den Antrieb der Walze
benutzte Kraftquelle (Elektromotor oder Federwerk) zurückschalten zu lassen. Zu dem
Zwecke wird gewöhnlich die den Schlitten vortreibende Schaltspindel bezüglich ihrer
Drehrichtung umgekehrt, so daß der Schlitten dann durch die sich in umgekehrter Richtung
drehende Gewindespindel rückwärts laufend angetrieben wird. Es ist auch schon empfohlen
worden, die Drehung der Schaltspindel nicht umzukehren, sondern dafür die führende
Mutter der Spindel außer Eingriff mit letzterer zu bringen und für die Rückschaltung eine
zweite Spindel zu benutzen, die mit einer zweiten Mutter in Eingriff gebracht wird und
umgekehrtes Gewinde besitzt, so daß der Schlitten durch diese Schaltspindel rückwärts
bewegt wird. Bei einer Maschine dieser letzteren Art hat man auch schon eine elektrische
Schaltung zwischen der zur Diktiermaschine gehörenden Schreibmaschine und der Sprechmaschine
eine Fernsteuerung vorgeschlagen, so daß man beim Niederdrücken der Rückschalttaste
am Schreibmaschinengestell einen Elektromagneten in der Sprechmaschine erregt und damit die Rückschaltmutter mit
ihrer Gewindespindel in Eingriff bringt.
Entgegen diesen Vorschlägen haben die im Verkehr befindlichen Diktiermaschinen durchweg
nur eine Rückschaltvorrichtung, die den Schlitten schrittweise, aber nicht ununterbrochen
zurückschaltet. Diese Vorrichtung für schrittweise Rückschaltung besteht aus einer
Taste, die der Maschinenschreiber niederdrückt, wodurch die Schaltmutter von der
Schaltspindel gelöst und eine Klinke mit einer Zahnstange in Eingriff gebracht wird. Damit
wird der Schlitten um eine bestimmte Strecke zurückgeschaltet, und zwar unabhängig von
der Schaltspindel, die während des Rückschaltvorganges nicht gedreht zu werden braucht.
Gemäß der Erfindung ist die mit einer solchen schrittweise arbeitenden Rückschaltvorrichtung
ausgestattete Maschine mit einer von Hand bedienbaren Kupplungsvorrichtung versehen,
die die Rückschaltvorrichtung mit einem Teil der durch den. Motor angetriebenen
Maschine verbindet. Auf diese Weise kann man den Schlitten kraftschlüssig anstatt
von Hand zurückschalten und gleichwohl nicht ίο nur alle Vorteile der an sich bekannten,
schrittweise arbeitenden Rückschaltvorrichtung, sondern auch noch weitere Vorteile damit
erhalten. Da hier die Rückschaltvorrichtung von einem ununterbrochen durch den Motor angetriebenen Teil in Tätigkeit gesetzt
wird, so sind auch die der Vorrichtung übermittelten Impulse stets die gleichen nach
Kraft und Geschwindigkeit, so daß eine gleichförmige Rückschaltung und eine gleichmäßige
Abnutzung des Getriebes erreicht wird.
Gemäß der Erfindung können an der Antriebsscheibe vorgesehene Ansätze mit einem
mit dem Steuerhebel zur Betätigung der Rückschaltvorrichtung durch Zapfen und Langloch
verbundenen Zwischenhebel in Eingriff treten. Diese beiden Hebel sitzen auf einer gemeinsamen
Drehachse. Der Zwischenhebel kann, ohne den Steuerhebel mitzunehmen, in die Daumenbahn geschoben werden. Dies erfolgt
in einer Ebene, die quer zu der Ebene liegt, in welcher die beiden Hebel gemeinsam bei
der Rückschaltung des Schlittens schwingen. Die Anordnung läßt sich so treffen, daß der
Zwischenhebel durch Federdruck nur dann in die Bahn der Ansätze geschoben werden
kann, wenn ein Sperrhebel durch die Einrückvorrichtung aus der Sperrlage fortbewegt
wird.
Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und
zwar:
Abb. ι eine schaubildliche Darstellung des oberen Teiles der Sprechmaschine mit der
Neuerung,
Abb. 2 eine Seitenansicht der Sprechmaschine mit dem Antrieb der Rückschaltvorrichtung,
Abb. 3 eine Draufsicht eines Teiles der Abb. 2 mit der Triebscheibe im Schnitt,
Abb. 4 eine Vorderansicht der in Abb. 2 und 3 dargestellten Teile,
Abb. 5 eine Seitenansicht der Rückschaltvorrichtung.
Die Sprechmaschine besteht aus einem Grundgehäuse 10 (Abb. 1), in dem sich das
nicht dargestellte Triebwerk, z. B. ein Elektromotor, befindet. Die Deckplatte 12 dieses Gehäuses
10 trägt den Halter 13 für die Tronv mel 14, auf welche die Schallwalze 15 (Abb. 5)
aufgeschoben wird. Auf der Platte 12 sind ferner Ständer 16, 17 für eine Führungsstange
19 des Schalldosenhalters 20 angebracht. Die Bewegung des Schalldosenhalters 20 erfolgt
durch eine Schraubenspindel 21 mittels eines mit ihm verbundenen MuttersegmentS2i'
(Abb. 5). Die Trommel 14 ist auf einer Welle aufgekeilt, auf deren äußerem
Ende eine längsverschiebbare Zahnscheibe 22 (Abb. 3) sitzt, die, wenn sie eingerückt ist,
in eine Zahnmuffe 23 der bei laufendem Motor ständig kreisenden Riemenscheibe 24 greift.
Vom Motor empfängt die Scheibe 24 in bekannter Weise ihre Bewegung durch einen.
Riemen 25. Das Ein- und Ausrücken der Kupplung 22,23 kann z. B. durch eine an
sich bekannte und nicht weiter dargestellte Fernsteuerung, beispielsweise einen pneumatischen
Fernschalter, einen Bowdendraht o. dgl., erfolgen.
Um beim Abhören des Phonogramms den letzten Phonogrammteil wiederholen lassen zu
können, ist eine an sich, bekannte Rückschaltvorrichtung vorgesehen, die aus einem Tastenhebel
26 (Abb. 1) mit einer Nabe 27 besteht, welche vom Schalldosenschlitten 20 getragen
wird und eine Klinke 28 zum Eingriff in eine in den Ständern 16, 17 dicht über der Stange
18 (Abb. 4) gelagerte Zahnstange 29 bereithält." Wird die Taste 26 niedergedrückt, so
klinkt die Klinke 28 in die Zahnstange 29 ein und treibt den Schlitten zurück, d.h. in Abb. 1
nach links. Gleichzeitig hiermit wird die Segmentmutter 21' von der Spindel 21 abgehoben
und der Schlitten 20 für die Rückschaltung frei.
In den Ständern 16, 17 ist gemäß der Erfindung
eine bügeiförmige Stange 52 (Abb. 4) drehbar gelagert, auf der ein am Tastenhebel
26 befestigter Arm 53 (Abb. 5) anliegt. Wird die Stange 52 gedreht, so geht die Taste 26
nieder, und der Schlitten 20 wird durch die in die Zahnstange 29 eingreifende Klinke 28
um einen Schritt zurückgeschaltet. Die Stange 52 geht durch den Ständer 17 durch und
trägt am herausstehenden Ende einen Arm 54 (Abb. 2).
Die Kraft zum Drehen der Stange 52 wird
erfindungsgemäß unmittelbar vom Triebwerk oder auch von der Riemenscheibe 24 abgenommen.
Im letzteren Falle wird die Scheibe mit Ansätzen 55 versehen, die an einen auf
einem Zapfen 57' des Ständers 17 gelagerten Zwischenhebel 56 (Abb. 2, 3, 4) angreifen.
Der Zwischenhebel 56 ist mit einem Steuerhebel 57 durch Zapfen und Langloch 58 (Abb. 2) gekuppelt. Der Hebel 57 ist mit
einer Rolle 59 versehen, die gegen eine ebene Fläche 60 des Armes 54 anliegt. Befindet sich
das Ende 61 des Zwischenhebels 56 in der Bahn der Ansätze 55, so wird der Hebel 56
durch einen dieser Ansätze 55 angehoben,
nimmt seinerseits den Hebel 57 mit, und" dieser betätigt die Bügelstange 52 mittels des Armes
54. Dieser Vorgang wiederholt sich unbegrenzt oft, solange das Ende 61 des Zwischenhebels
56 in der Bahn der Ansätze 55 belassen wird. Aber das Hebelende 61 liegt
nicht immer in der Bahn der Ansätze 55, sondern gewöhnlich außerhalb derselben, wie die
Abb. 3 zeigt. In dieser Lage wird der Hebel to 56 durch einen Winkelhebel 62 (Abb. 4) gehalten,
dessen abgebogene Fläche 63 gegen eine Nase 64 (Abb. 2) des Zwischehhebels 56
anliegt. Der Winkelhebel 62 ist auf einem Zapfen 65 gelagert und läßt, wenn er durch
die weiter beschriebene Vorrichtung von der Nase 64 freikommt, das Ende 61 des Hebels
56 in die Bahn der Ansätze 55 gelangen. Dies wird durch eine Feder 66 (Abb. 3) vermittelt,
die auf einem Zapfen 67 des Steuerhebels 57 sitzt. Diese Dreh- oder Schwenkbewegung des
Zwischenhebels 56 wird durch seine freie Lagerung auf dem Zapfen 57' ermöglicht. Er
wird dabei durch die Zapfen und Langlochverbindung 58 sowie durch den Zapfen 67 mit
dem Steuerhebel 57 gekuppelt gehalten.
Nach jeder Rückschaltbetätigung wird der Zwischenhebel 56 durch seitliches Ausweichen
aus der Bahn der Ansätze 5 5 selbsttätig abgestellt. Der Winkelhebel 62 kehrt in seine
Ausgangsstellung (Abb. 4) zurück, sobald sich die Nase 64 abwärts bewegt hat. Die abgebogene
Fläche 63 des Hebels 62 befindet sich dann in solcher Stellung, daß sie an die Nase 64 angreift, sobald sich diese aufwärts
bewegt. Hierdurch wird der Zwischenhebel 56 seitlich gedreht und sein Ende 61 aus der
Bahn der Ansätze 5 5 herausbewegt.
Wird der Winkelhebel 62 irgendwie außer Wirkung gesetzt oder gehalten, so bleibt der
Zwischenhebel 56 in Wirkung, und der Rückschaltvorgang wiederholt sich schrittweise, bis
der Schlitten 20 das Ende seines Rücklaufes erreicht, d. h. soweit die Zähne auf der Stange
29 (Abb. 4) reichen, in die die Klinke 28 (Abb. 1) eingreift.
Solange die Ansätze 55 mittels des Zwischenhebels
56 und der Bügelstange 52 den Schlitten 20 zurückschalten, werden die
Stange 52, der Hebel 56 sowie der Steuerhebel 57 durch eine einzige, mit dem Arm 54
der Stange 42 verbundene Feder 68° (Abb. 2) in ihre Ausgangsstellungen zurückgebracht.
Diese Bewegung wird durch einen einstellbaren Anschlag 68& begrenzt, der an einem
den Ständer 17 umfassenden Lager 68 angebracht ist. Am Steuerhebel 57 bringt man
zweckmäßig einen Lederstoß 70 zur Minderung des Geräusches an.
Die Rückschaltvorrichtung wird also durch den Motor unter schrittweiser Rückschaltung
des Schlittens so lange betätigt, als der Winkelhebel 62. ausgeschaltet ist. Um den Hebel
aus der Entfernung bedienen zu können, kann z. B. auf einem Ansatz 69 des Lagers 68
ein Zylinder 71 (Abb. 1) mit einem nicht dargestellten
Kolben angeordnet sein, der mit einem in Abb. 2 punktiert angedeuteten Stift an einen Arm 74 des Hebels 62 angreift.
Bewegt sich der Kolben unter Luftdruck nach außen, so fährt der Stift am Arm 7 4 entlang,
bis er in dessen Rast 7 5 (Abb. 2 und 4) einfällt und seine wirkende Lage einnimmt, bei
der das obere Ende des Winkelhebels 62 an die Nase 64 des Zwischenhebels 56 nicht angreift.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Walzensprechmaschine mit einer von Hand oder durch Fernsteuerung, pneumatischer Schaltvorrichtung o. dgl. einschaltbaren Kupplung zum selbsttätigen Zurückführen des Schalldosenschlittens mittels des Sprechmaschinenwerkes, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise dauernd umlaufende Antriebsscheibe (24) mit Ansätzen (55, Abb. 2) versehen ist, die mittels aus- und einschaltbarer Zwischenglieder (56, 57) auf die auch von Hand in bekannter Weise zu betätigende Rückschaltvorrichtung (26, 27, 28, Abb. 1) einwirken, so daß auch bei dem selbsttätigen Zurückführen des Schalldosenschlittens (20) die Bewegung schrittweise erfolgt.
- 2. Sprechmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Steuerhebel (57) und Zwischenhebel (56) ausgebildeten Zwischenglieder auf einer gemeinsamen Drehachse sitzen und mittels Zapfen und Langloeh (58) derart verbunden sind, daß der Zwischenhebel (56), ohne den Steuerhebel (57) mitzunehmen, in die Bahn der Ansätze (55) der Antriebsscheibe geschoben werden kann, und daß diese Bewegung in einer Ebene erfolgt, die quer zur Ebene liegt, in welcher die beiden Hebel (56, 57) gemeinsam zur Rückschaltung des Schlittens (20) schwingen.
- 3. Sprechmaschine nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Winkelhebel (62), der in seiner Sperrstellung den Zwischenhebel (56) verhindert, durch Federdruck (66) in die Bahn der Ansätze (55) zu gelangen, und der durch die Schaltvorrichtung (74, 75) aus der Sperrstellung entfernbar ist.
- 4. Sprechmaschine nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Bügelstange (52), die drehbar gelagert ist und gegen einen Rückschalthebel (Taste 26) oder einen Fortsatz (53, Abb. 5) diesesHebels (26) schwingen kann, und die einen Arm (54, Abb. 2) trägt, gegen den der mit dem Zwischenhebel (56) .zusammenwirkende Steuerhebel (57) anliegt.
- 5. Sprechmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel der Bügelstange (52) neben dem Schalldosenschlitten (20) so angeordnet und so lang ist, daß diese (52) in jeder Stellung des Schalldosenschlittens wirken kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US455086XA | 1926-04-24 | 1926-04-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE455086C true DE455086C (de) | 1928-01-25 |
Family
ID=21938291
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED50838D Expired DE455086C (de) | 1926-04-24 | 1926-07-07 | Walzensprechmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE455086C (de) |
-
1926
- 1926-07-07 DE DED50838D patent/DE455086C/de not_active Expired
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