DE452203C - Verfahren zum Herstellen von photographischen Kopierflaechen als Farbstofftraeger - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von photographischen Kopierflaechen als FarbstofftraegerInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
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- G03C—PHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
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Description
- Verfahren zum Herstellen von photographischen Kopierflächen als Farbstoffträger. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Herstellen von photographischen Kopierflächen als Farbstoffträger, sei es für unmittelbar zu verwendende Farbbilder, sei es zum Zweck des Übertragens der Farbe auf andere Bildträger. Um derartige photographische Kopierflächen herzustellen, ist die Verwendung von chromsauren Salzen als Härtungsmittel unerläßlich, und es ist bereits vorgeschlagen worden, die Wirkung des Chromats durch Säure, insbesondere Schwefelsäure, zu beeinflussen. Der Zweck der Erfindung ist, die härtende Wirkung von chromsauren Salzen bzw. von Chromsäure durch Zusatz von Säuren, insbesondere Schwefelsäure, zu steuern, jedoch zu dem ganz bestimmten Zweck, den hörnungsgrad (natürliches Netzrasterkorn) bei nicht zu großer Dicke der Schicht derart feinkörnig auszubilden, daß ein genügender Kontrastreichtum erzeugt wird, gleichzeitig mit dem Vorteil, daß die Schicht in ihren mechanischen Eigenschaften nicht ungünstig beeinflußt wird; dies ist besonders wichtig bei Filmen. Der genannte Zweck wird dadurch erreicht, daß man Entwicklerlösungen verwendet, die nicht oder nur teilweise härtend sind, und daß man dann nachträglich vollständig härtet, und zwar entsprechend dem zu erzeugenden Körnungsgrad durch Behandlung- mit dem Gemisch von Chromsalzen und Säure, jedoch derart, daß das Verhältnis der überschüssigen Säure, z. B. Schwefelsäure, zum Bichromat ein bestimmtes ist, und zwar 2 : 3 bis 2 : q..
- Zwecks Ausführung des Verfahrens wird eine lichtempfindliche z. B. Silbersalz-Gelatine-Ernulsion hinter einer photographischen Aufnahme belichtet. Die belichtete und entwickelte Emulsion wird dann mit einer Lösung behandelt, welche chromsaure Salze als ein an sich bekanntes Härtungs- oder Gerbungsmittel enthält, das die dem durch Lichtstrahlen veränderten lichtempfindlichen Bestandteile benachbarten Teile der Emulsion härtet bzw. unlöslich oder nicht ablösbar macht, wobei die Wirkung dieses Härtungsmittels durch die Gegenwart von wechselnden Mengen einer Säure beeinflußt wird. Bei den bekannten Verfahren, bei welchen die durch Zusatz von Schwefelsäure frei gewordene Chromsäure das Ausbleichen des Silberbildes bewirken soll, hat die Schwefelsäure die Aufgabe, die Wirkung der Chromsäure zu beschleunigen. Demgegenüber hat die Schwefelsäure gemäß der Erfindung die Aufgabe, die Wirkung der Chromsäure zu verlangsamen. Die Säure gemäß der Erfindung wirkt somit als Neutralisierungsmittel, bei dem bekannten Verfahren dagegen als förderndes Mittel. Der Grund zu diesem Verhalten scheint nicht in der absoluten Menge der Säure, sondern in deren Verhältnis zu dem Bichromat bzw. dem Verhältnis der freien bzw. überschüssigen Schwefelsäure zur freien Chromsäure zu lie- gen. Der PIauptzweck des Verfahrens gemäß der Erfindung ist die Herstellung von Negativen, welche bei verhältnismäßig geringer Dicke die notwendigen Eigenschaften der richtigen Tonabstufung bei genügender Kohäsion und Festigkeit ermöglichen. Bei den üblichen Negativen mit dickerer Emulsionsschicht besitzt die letztere eine lamellenartige Beschaffenheit, und dies ist die Ursache, daß die Schicht hauptsächlich an ihren Rändern sich abblättert und rissig wird. Die Folge davon ist die Notwendigkeit, die Filme oft zu reparieren, d. h. die schadhaften Teile auszuscheiden, sehr zum Nachteil der Bildwirkung. Versucht man jedoch die Schicht entsprechend dünner, d. h. homogener, zu machen, so ist es nicht möglich, die erforderliche Verteilung von Licht und Schatten zu erzielen. Um diesen Zweck zu erreichen, wenn man eine gewöhnliche Silbersalz-Gelatineplatte oder Filme verwendet, wird erfindungsgemäß so verfahren, daß die belichtete Schicht zuerst in einer nicht oder nur teilweise härtenden Entwicklerlösung entwickelt wird. Damit das Negativ gut ausfällt, ist es dabei erforderlich, daß die Menge eines Reduktionsmittels, wie Natriumsulfit, wesentlich kleiner sei, als wie sie gewöhnlich angewendet wird. Mit anderen Worten, es wird dem Entwickler nicht gestattet, sich ganz zu oxydieren, da die Oxydationsprodukte der oxybenzolhaltigen Entwickler, wie Pyrogallol und Brenzkatechin, starkhärtende Eigenschaften besitzen. Das Negativ wird dann entsprechend dem zu erzeugenden Körnungsgrad durch nachträgliche Behandlung mit Chromatsalzen vollständig derart gehärtet, daß die Menge der im Verhältnis zum Bichromat überschüssigen Schwefelsäure im Maße der Feinheitszunahme der Körner verringert wird, und zwar so weit, daß sie zum Bichromat im Verhältnis von 2 : 3 bis 2 : q. steht. Der Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, daß die Körnung der Fläche wesentlich feiner und kontrastreicher gemacht wird, wodurch selbst feinste Tonabstufungen ermöglicht werden. Ein wichtiges Kennzeichen dieser Druckfläche besteht darin, daß sie bei der Behandlung mit einem Farbstoff, einer Tinte u. dgl. diese binnen weniger Sekunden aufnimmt und absorbiert, so daß sie beim Kontakt mit einer Fläche, welche das endgültige Reproduktionsbild tragen soll, wie z. B. Gelatine, den Farbstoff so gut wie momentan abgibt und auf der Gelatineschicht ein vollkommenes, fein abgestuftes Abbild erzeugt. Obwohl die Vorteile der Zeitersparnis und der Naturtreue des Abbildes auch für die Photographie von stehenden Bildern von Vorteil sind, fällt der in bezug auf die Geschwindigkeit der Übertragung erzielbare Vorteil hauptsächlich für die Herstellung von kinematographischen Positiven aus ebensolchen Negativen ins Gewicht, da die Verteilung von Farbstoff oder Tinte auf Grund der Diffusion unmerklich ist, selbst wenn das Bild stark vergrößert wird.
- Zwecks Ausführung der Erfindung wird die Emulsionsschicht in bekannter Weise mittels eines nicht oder nur teilweise härtenden Entwicklers entwickelt, bis das Bild von metallischem Silber erhalten ist, worauf das nicht reduzierte Silber durch Fixieren entfernt wird. Verwendet man stark gerbende Entwickler, wie Pyrogallol, so ist es erforderlich, in bekannter Weise eine entsprechende Menge von Natriumsulfit hinzuzufügen. Eine vorteilhafte Entwicklerlösung für den vorliegenden Zweck setzt sich beispielsweise wie folgt zusammen:
In dieser Zusammensetzung bildet die Pyrogallussäure das Härtungs- oder Gerbungsmittel, dessen Wirkung durch Natriumsulfit gesteuert wird; seine Menge kann innerhalb der angegebenen Grenzen geändert werden. Die Schicht wird alsdann mit einer Lösung behandelt, welche folgenderweise zusammengesetzt ist: welche Lösung mit Wasser auf 992 g gebracht wird. 124 g der genannten Lösung werden mit 868 g Wasser versetzt. Beim Gebrauch wird die Lösung halb und halb mit Wasser verdünnt. In dieser Lösung ist Kaliumbichromat das Härtungsmittel und die Schwefelsäure das die Wirkung des Chromats verlangsamende Mittel. Wird das Kaliumbichromat mit nur geringen Mengen oder ohne Schwefelsäure in Anwendung gebracht, so ist die gerbende und härtende Wirkung derart groß, daß das erzielte Relief kontrastarm wird, d. h. nur sehr stark kontrastierende Stellen aufweist. Wird jedoch innerhalb bestimmter Grenzen ein Säureüberschuß hinzugesetzt, so wird das Relief allmählich immer feinkörniger und kontrastreicher, bis wiederum der Punkt erreicht wird, bei welchem die härtende Wirkung des Kaliumbichromats gänzlich aufgehoben wird, so daß sich die ganze Emulsion von dem Träger bei der Behandlung mit warmem Wasser ablöst.Wasser ............. 62o g, Kaliumbichromat........ 66,5 g, Schwefelsäure .... 93 bis 1Z¢ g, - Wie aus dem Beispiel ersichtlich, befindet sich die im Verhältnis zum Bichromat überschüssige Menge Schwefelsäure im Verhältnis von 2:3 bis -2:4.
- Eine weitere Ausführungsform der Erfindung benutzt die an sich bekannte Ausführung der Härtung durch eine Mehrzahl von Stufen, so daß die Emulsion an den Zwischenstufen untersucht werden kann, wonach sich die weitere Behandlung zwecks sicherer Herstellung der gewünschten Tonabstufung richtet. Als Beispiel sei ein Zweistufenverfahren beschrieben, bei welchem die erste Stufe die belichteten Teilchen in metallisches Silber verwandelt und die jedem Teilchen benachbarte Emulsion teilweise härtet, während die zweite Stufe das Härten dieser benachbarten Emulsionsteile vervollständigt.
- Die erste Stufe wird mit folgender Entwicklerlösung bewirkt:
Die teilweise gehärtete Emulsion wird dann fixiert, um die nicht reduzierten Silbersalze zu beseitigen. Da der lichtempfindliche Bestandteil der teilweise gehärteten Emulsion durch die Wirkung der Entwicklerlösung in metallisches Silber übergeführt worden ist, so kann das vollständige Härten der Emulsion durch die Behandlung mit einem Härtungsmittel bewirkt werden, welches mit dem metallischen Silber zu reagieren vermag. Da die Emulsion an dieser Zwischenstufe des Härtens untersucht werden kann, so kann das vollständige Härten entsprechend geregelt werden, um mit größerer Sicherheit die gewünschte Flächenbeschaffenheit zu erzielen. Die zweite Stufe wird erfindungsgemäß mit der vorher angegebenen Lösung von Kaliumbichromat und Schwefelsäure in Wasser bewirkt.Wasser .............. 263 g, Pyrogallussäure . . . . . . . . 0,7 g, Metol .. ......... o,6 g, Kaliumbromid . . . . . . . . . 0,259, Natriumkarbonat ....... 13 g, Natriumsulfit ... 3,9 bis 5,2 g.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von photographischen Kopierflächen als Farbstoffträger, sei es für unmittelbar zu verwendende Farbbilder, sei es zum Zwecke des Übertragens der Farbe auf andere Bildträger unter Verwendung von chromsauren Salzen als Härtungsmittel und von Säuren, insbesondere von Schwefelsäure als die Wirkung des Chromates beeinflussenden Mittels, dadurch gekennzeichnet, daß die belichtete Schicht zuerst in einer nicht oder nur teilweise härtenden Entwicklerlösung entwickelt und dann entsprechend dem zu erzeugenden Körnungsgrad (natürliches Netzrasterkorn) durch nachträgliche Behandlung mit Chromatsalzen vollständig derart gehärtet wird, daß die Menge -der im Verhältnis zum Bichromat überschüssigen Schwefelsäure im Maße der Feinheitszunahme der Körnung verringert wird, und zwar so weit, daß sie zum Bichromat im Verhältnis von 2:3 bis 2 : q. steht.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man die vollständige Härtung in mehreren Arbeitsstufen zunächst mit Pyrogallol-Natriumsulfit und dann mit Bichromatsäure bewirkt.
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