DE45097C - Vorrichtung zum Ausscheiden minderwerthiger Münzen an selbstthätigen Verkaufapparaten - Google Patents
Vorrichtung zum Ausscheiden minderwerthiger Münzen an selbstthätigen VerkaufapparatenInfo
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- DE45097C DE45097C DENDAT45097D DE45097DA DE45097C DE 45097 C DE45097 C DE 45097C DE NDAT45097 D DENDAT45097 D DE NDAT45097D DE 45097D A DE45097D A DE 45097DA DE 45097 C DE45097 C DE 45097C
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-
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- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F1/00—Coin inlet arrangements; Coins specially adapted to operate coin-freed mechanisms
- G07F1/02—Coin slots
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. April 1888 ab.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Schutzvorrichtung gegen mifsbräuchliche
Benutzung selbstthätiger Apparate mit Münzeinwurf soll verhindern, dafs Gegenstände
aus weichem Material, ungefähr von der Gröfse der betreffenden Münzen, durch den
Einsteckschlitz eingeführt werden, gleichviel, ob dieser geneigt oder waagrecht angeordnet ist.
Die Vorrichtung enthält zu diesem Zwecke Fangorgane, welche entweder federnd gelagert
oder in sich federnd sein können, immer aber eine solche Stellung haben, dafs sie beim Einstecken
weicher Gegenstände in diese eindringen. Aufserdem enthält der Einwurfskanal passende Ausschnitte und Anschläge zu dem
Zwecke, nur bestimmte Münzen zur Wirkung zu bringen, fremde Gegenstände dagegen unwirksam
zu machen.
Fig. ι und 2 beiliegender Zeichnung zeigen im Grundrifs und in Seitenansicht diese die
Einführung von weicheren Gegenständen verhindernde Vorrichtung; Fig. 3 und 4 zeigen
im Grundrifs und in Vorderansicht die Einrichtung dahin vervollständigt, dafs die Einführung
anderer als kreisrunder Gegenstände verhindert wird und gleichzeitig fremde Gegenstände
aus dem Einwurfsschlitz abgelenkt werden. Fig. 5 zeigt einen Schnitt nach Linie A-B,
Fig. 4, und Fig. 6 einen senkrechten Schnitt einer anderen Ausführungsform der zum Ablenken
fremder Gegenstände dienenden Einrichtung. ._
An jeder Seite des Einsteckschlitzes a, Fig. 1
und 2, ist ein um einen Bolzen c drehbarer Fänger b angeordnet, und beide Fänger b sind
durch ein Gummiband d mit einander verbunden, das die der Einsteckrichtung entgegengekehrten
Spitzen der Fänger immer wieder an die alte Stelle zurückführt, wenn dieselben durch Einführung eines Gegenstandes von einander
entfernt worden sind. Durch die Anschläge e wird die durch das Gummiband bezw. durch Federn zu bewirkende Zurückdrehung
der beiden Fänger begrenzt. Für gewöhnlich haben ihre Spitzen einen Abstand von einander, der etwas kleiner ist als der
Durchmesser der für die Wirkung des Apparates erforderlichen Münze.
Steckt man nun die erforderliche Münze in den Schlitz α und übt dabei einen schwachen
Druck auf dieselbe aus, so werden durch den harten und glatten Rand derselben die Fängerspitzen von einander entfernt, so dafs die
zwischen den Fängerspitzen durchgleitende Münze in den Apparat fallen kann. Wenn
dagegen eine Scheibe aus weichem Material, z. B. Blei oder Pappe, in den Einwurfsschlitz
gesteckt wird, so dringen die Fängerspitzen in den weichen Rand derselben ein und verhindern
das Einführen des betreffenden Stückes in den Apparat.
Natürlich können die beiden Fänger auch um einen einzigen Bolzen drehbar sein statt an
je einem besonderen Bolzen. Auch könnten die beiden Fänger in sich selbst federnd sein.
Durch die Oeffnung al fallen Münzen oder
andere Gegenstände, welche nicht die erforderliche Gröfse haben, herab, bevor sie den Kanal
erreichen, der die Münzen an die für ihre Wirkung erforderliche Stelle befördert.
Diese Einrichtung ist in Fig. 3, 4 und 5 dahin vervollständigt, dafs sie Gegenstände
von nicht kreisrunder, beispielsweise länglich runder, Gestalt nicht in den Apparat gelangen
läfst. Hier sind an dem waagrechten Einsteckschlitz a. durch Federn d beeinflufste Fänger b
angeordnet, die ähnlich wie die mit Bezug auf die Fig. -'i und 2 beschriebenen wirken. Unmittelbar
hinter der Verlängerung des Einsteckschlitzes α ist eine, eine halbkreisförmige Anschlagwand
f, Fig. 3, enthaltende Kammer angeordnet, wodurch verhindert wird, dafs Gegenstände,
die eine andere als Kreis- oder Curvenform haben, so weit in den Einwurfsschlitz
vordringen, dafs sie in den Münzkanal g bezw. an die zum Bethätigen des Apparates erforderliche
Stelle gelangen. Zum Ablenken der fremden Gegenstände ist ein Theil der hinter
dem Einsteckschlitz α sich anschliefsenden Brücke g1 fortgeschnitten, so dafs nur eine
Zunge h stehen bleibt, deren Richtung derjenigen des Kanals g entspricht. Diese Brücke
bildet den Boden der Kammer, deren Ausdehnung von vorn bis hinten, mit Ausschlufs der
Zunge, etwas kleiner ist als der halbe Durchmesser der für die Wirkung des Apparates
erforderlichen Münze.
Steckt man nun die erforderliche Münze in den Schlitz α über die Zunge h ein, so führt
diese die Münze nach dem Kanal g. Wenn indessen ein fremder, z.B. durchlochter, Gegenstand
in den Schlitz eingesteckt wird, so gelangt er zwar über die Zunge /?; da er dann
aber nicht länger getragen wird, so fällt er durch die Oeffnung z, Fig. 5, in die Kammer j
anstatt in den Münzkanal g. Nach Befinden kann man den fremden Gegenstand auch durch
einen passenden Kanal wieder nach aufsen abführen. Der Deckschild k verhindert das Einführen
der Münze in der Richtung aufwärts, und der Einschnitt m, Fig. 3, in dem den
Einsteckschlitz α enthaltenden Theil / ermöglicht es zwar, die Münze mit dem Daumen
und Finger in den Schlitz gerade einzuführen, nicht aber in der Richtung nach seitwärts,
etwa in der Absicht, die Fänger zu öffnen. Bei der Ausfuhrungsform, Fig. 6, ist die Zunge
durch einen Haken h ersetzt, an welchem fremde gelochte Gegenstände sich aufhaken.
Claims (2)
1. Bei selbsttätigen Verkaufapparaten mit
Münzeinwurf eine Schutzvorrichtung gegen mifsbräuchliches Einstecken fremder Gegenstände
in den Münzeinwurfskanal, gekennzeichnet durch die Anordnung federnd gelagerter
bezw. in sich federnder Fänger (b) im Zugang zu genanntem Kanal, deren der
Einsteckrichtung entgegengekehrte Spitze das Einstecken weicherer Gegenstände durch
Eindringen in dieselben verhindert.
2. Bei der zu 1. bezeichneten Fängerschutzvorrichtung:
a) die Anordnung des halbkreisförmigen Anschlages (f) in der hinter dem Einsteckschlitz
(a) liegenden Kammer, zum Zweck, das Einführen anderer als kreis- oder curvenförmiger Gegenstände
in den Münzkanal (g) zu verhindern;
b) die Anordnung der an der Brücke (gx)
gebildeten Zunge fh), Fig. 5, bezw.
des Hakens (h), Fig. 6, und des an
Anschlagwand (f) sich anschliefsenden Deckschildes (k) zum gleichen Zweck.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE45097C true DE45097C (de) |
Family
ID=320286
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT45097D Expired - Lifetime DE45097C (de) | Vorrichtung zum Ausscheiden minderwerthiger Münzen an selbstthätigen Verkaufapparaten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE45097C (de) |
-
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- DE DENDAT45097D patent/DE45097C/de not_active Expired - Lifetime
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