DE45064C - Gasdruckhalter - Google Patents

Gasdruckhalter

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Publication number
DE45064C
DE45064C DENDAT45064D DE45064DA DE45064C DE 45064 C DE45064 C DE 45064C DE NDAT45064 D DENDAT45064 D DE NDAT45064D DE 45064D A DE45064D A DE 45064DA DE 45064 C DE45064 C DE 45064C
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DE
Germany
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bell
weight
gas
gas pressure
ball
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45064D
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English (en)
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E. SCHWARZER in Düsseldorf, Duisburgerstrafse 19a. I
Publication of DE45064C publication Critical patent/DE45064C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/12Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a float

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der in beiliegender Zeichnung dargestellte Gasdruckhalter unterscheidet sich von bisher bekannten ähnlichen Einrichtungen dadurch, dafs die Mängel der letzteren an dem neuen Druckhalter sämmtlich beseitigt sind.
Fig. ι zeigt einen Verticalschnitt, Fig. 2 eine Ansicht des Gasdruckhalters von oben, bei abgenommenem Deckgefäfs, Fig. 3 eine Seitenansicht in kleinerem Mafsstabe, Fig. 4 eine dergleichen Ansicht von unten und Fig. 5 einen Querschnitt des Waagebalkens durch seine beiden Stützpunkte. .
Es besteht dieser Gasdruckhalter aus den beiden gufseisernen Theilen A und JB, ferner aus der Blechglocke C, welche am Waagebalken D aufgehängt ist, und aus der Blechhaube E. An einem Ende des erwähnten Waagebalkens hängt ferner ein Gewicht G, das andere Ende ist durch die Stange F mit dem Hebel H verbunden, an welchem die Regulirungsklappen .&, und Ar2 befestigt sind. Der Waagebalken Z) trägt aufserdem eine Schraube S, auf welcher sich eine Metallkugel m auf- und niederdrehen läfst, zwischen seinen beiden Stützen P1 und p2, welche mit einem Bügel U verbunden sind, der an dem äufseren Cylinder von B befestigt ist. Die Glocke C kann mit Gewichten N verschieden belastet werden, weiter läfst sich die runde Oeffnung L in A mittelst der verstellbaren Platten x} und X2 mehr oder weniger schliefsen. Um das Innere des Gasdruckhalters zugänglich zu machen, befindet sich in der Haube E, über der Schraube m, eine mittelst des Deckels O verschliefsbare Oeffnung. Der excentrische ringförmige Raum in B ist mit einer Absperrflüssigkeit für die Glocke versehen.
Die Wirkung dieses Gasdruckhalters beruht darauf, dafs immer Gleichgewicht stattfinden mufs zwischen dem von unten auf die Glocke wirkenden Druck der äufseren Luft und dem des Gases im Innern, welcher in entgegengesetzter Richtung auf die Glocke wirkt. Durch Veränderung des Gewichtes der Glocke kann diese Gleichgewichtsstellung bei einem beliebigen Gasdruck vor und hinter dem Apparat stattfinden. Strömt mehr Gas aus dem Apparat aus, so wird die Glocke C entsprechend steigen, dadurch werden aber die Klappen Ar1 und Ar2 weiter gehoben, es kann infolge dessen sofort mehr Gas zuströmen, so dafs der Druck im Innern des Apparates wie an seinem Ausgang b derselbe bleibt. Wenn weniger Gas abfliefst, dann sinkt die Glocke und die Klappen Ar1 und Ar2 beschränken dementsprechend den Zuflufs des Gases.
Damit alle Theile dieses Gasdruckhalters richtig wirken können und keine Schwankungen in dem Druck des abströmenden Gases vorkommen, ist die Glocke durch Aufhängen an dem Waagebalken leicht beweglich gemacht. Ferner ist, um die Wirkung der Glocke auf den Waagebalken nicht zu verändern, wenn dieselbe mehr oder weniger in die Absperrflüssigkeit eintaucht, dem Gegengewicht G der gleiche Horizontalquerschnitt wie dem Glockenmantel gegeben. Hebt sich die Glocke aus der Flüssigkeit und wächst das Gewicht derselben, so sinkt auf der anderen Seite das Gegengewicht in gleichem Mafse tiefer ein und G wird daher geringer. Das Gewicht, welches

Claims (1)

  1. den Waagebalken auf der Seite der Glocket belastet, ist daher um die Zunahme des Gewichtes der Glocke und um die Verringerung des Gewichtes von G gröfser geworden. Durch die Kugel m auf dem Waagebalken D wird diese Gewichtsdifferenz ausgeglichen. Hebt sich die Glocke, so wirkt die Kugel bei entsprechender Gröfse und Stellung genau der Zunahme des Gewichtes der Glocke u. s. w. entgegen; sinkt dieselbe tiefer ein, so wirkt das Gewicht der Kugel im anderen Sinne.
    Die beiden zu einem System verbundenen Regulirungsklappen Ar1 und k2 gewähren eine leichte Bewegung, da sie gegen den Druck des einströmenden Gases entlastet sind und sich auch nur allmälig, den Verbrauchsmengen des Gases entsprechend, öffnen.
    Pa ten τ-Ansprüche:
    i. An einem Gasdruckhalter, zum Zwecke der Compensation des veränderlichen Gewichtes einer in eine Flüssigkeit eintauchenden Glocke C beim Auf- und Niedergehen, die Anordnung einer entsprechend schweren Kugel m auf einer lothrecht über der Achse des Waagebalkens D auf demselben befestigten Schraube s.
    Bei dem Gasdruckhalter gemäfs Anspruch ι., zum Zwecke der Entlastung der Waage von dem Drucke des zuströmenden Gases, die Anordnung von zwei Zuströmungsöffnungen, welche durch die Klappen Ar1 und Ar2, welche sich an einem zweiarmigen Hebel in entgegengesetzter Richtung bewegen, geöffnet und geschlossen werden, wenn die Glocke sich hebt oder senkt.
    Bei dem Gasdruckhalter gemäfs Anspruch i. und 2., zu dem Zwecke, den Luftdruck in der Glocke C beliebig reguliren zu können, die Anordnung der verstellbaren Scheiben X1 und X2 , durch welche der Luftzutritt zur Glocke
    kann.
    vermehrt oder verringert werden
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45064D Gasdruckhalter Expired - Lifetime DE45064C (de)

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