DE450144C - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Geflechtgegenstaenden - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung von Geflechtgegenstaenden

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DE450144C
DE450144C DEL60687D DEL0060687D DE450144C DE 450144 C DE450144 C DE 450144C DE L60687 D DEL60687 D DE L60687D DE L0060687 D DEL0060687 D DE L0060687D DE 450144 C DE450144 C DE 450144C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27JMECHANICAL WORKING OF CANE, CORK, OR SIMILAR MATERIALS
    • B27J1/00Mechanical working of cane or the like
    • B27J1/02Braiding, e.g. basket-making

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

  • Verfahren und Maschine zur Herstellung von Geflechtgegenständen. Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren und eine Maschine zur Herstellung eines beispielsweise für die Erzeugung bortenartiger Gebilde geeigneten Geflechts durch Einlegen verhältnismäßig weicher Einlagen oder Ruten zwischen verhältnismäßig steife, im wesentlichen kettfadenartig verlaufende, gewöhnlich als Staken bezeichnete Stäbe, wie heispielsweise zusammengedrehte Faserstreifen, Rohr, Weiden o. dgl. Das Eintragen der Einlagen wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß man durch zangenartige Bewegung nebeneinanderliegender Staken ein Fach bildet, durch welches die Einlage hindurchgeführt wird, worauf die Einlage angezogen und das Geflecht durch Anschlagen der Einlage verdichtet wird. Dies geschieht am einfachsten dadurch, daß die die Staken führenden Schäfte nach dem Durchgang der Einlage- zwischen ihnen bei Schließung des Faches sich parallel stellen, sich dabei etwas aufwärts bewegen und mit ihren Stirnflächen die Einlage in der Längsrichtung der Staken anschlagen. Die Einlage wird bei diesem Arbeitsvorgang außerhalb der die Staken führenden Schäfte eingetragen und um die Staken selbst geschlungen.
  • Gegenüber der bisherigen Art der Einführung derartiger Einlagen durch spiralig fortlaufend und nicht hin und her bewegte Ruten o. d,gl. zeichnet sich die Erfindung weiterhin noch dadurch .aus, daß die Staken nicht wie bisher nur an den Enden, und zwar aus der Stakenebene heraus gespreizt und dadurch stark auf Biegung beansprucht und leicht verschoben werden können, sondern in der Stakenebene verbleiben und ,auf ihrer ganzen oder einem großen Teil ihrer Länge winklig oder zanenartig bewegt werden. Dazukommt, daß bei' vorliegender Erfindung der ganze Flechtvorgang vollkommen selbsttätig verläuft und durch Ausschaltung der Verwendung von Federn zur Lagerung und Bewegung der Staken einen vollkommen sicheren, nicht durch Unregelmäßigkeiten der Federwirkung gestörten Gang erhält und stets, gleichmäßige Fachbildung und demzufolge ein genaues und sicheres Einbinden der Staken erzielt wird.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnungen erläutert werden, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellen.
  • Abb. i ist eine schaubildliche Ansicht der Maschine nach der Erfindung.
  • Abb. 2 ist eine Teilansicht der Abzugsrollen. Abb. 3 ist ein senkrechter Schnitt längs der Linie 3-3 der Abb. 4.
  • Abb. 4 ist eine Draufsicht.
  • Abb. 5 ist ein wagerechter Schnitt längs der Linie 5-5 der Abb. 3.
  • Abb. 6 ist ein senkrechter Schnitt längs der Linie 6-6 der Abb. 3.
  • Abb. 7 ist ein wagerechter Schnitt des Führungsblocks für die Staken.
  • Abb. 8 ist eine Teilansicht, teils in Ansicht, teils im Schnitt der Einführungsvorrichtung für die Ruten oder Einlagen..
  • Abb. 9 ist ein Teilschnitt längs der Linie 9-9 der Abb. B.
  • Abb. i o, i i -und 12 sind das Verflechten der Staken mit -den Einlagen erläuternde Ansichten. Auf dem Maschinengestell r ist eine Tischplatte 2 vorgesehen mit einem Schlitz 3 (Äbb. 3 und .4), der mit seinen Längsrändern 4, 5 in Verbindung mit,den überstehenden Leisten 6, ; die Führung für den Schlitten 8 bilden. Dieser trägt auf seiner Unterseite eine Zahnstange 80, die mit Triebrädern 95, 96 (Abb. 1, 5, 6) in Eingriff steht, womit dem Schlitten 8 in bestimmten Zeitabständen mittels noch zu erläuternder Vorrichtungen eine hin und her gehende Bewegung mitgeteilt wird.
  • Auf dem Schlitten 8 sind zwei in Ständern i i auf der Welle 12 drehbare Spulen 9 und i o angebracht, von welchen die Einlagen oder Ruten 13 bzw. 14 abgezogen werden können. Diese Einlagen oder Ruten 13 und 14 sind vom gleichen Material, wie es für Schußeinlagen von Rohr- oder Rohrfasergegenständen verwendet wird, d. h. sie sind ziemlich biegsam im Gegensatz zu dem verhältnismäßig steifen Stakenmaterial, mit dem sie gemäß der Erfindung verflochten werden.
  • Am oberen Teil der Ständer i i sind zwei zueinander parallele Schienen 15 und 16 (Abb. 1, 3, 8 bis 12) gelagert, welche eine Führung für einen Gleitblock 17 bilden (Abb. io). Auf dem Block 17 sitzt ein drehbares Glied 18, dessen oberes- Ende i9 die Gestalt eines gekrümmten Fingers hat. Das Glied 18 ist hohl und nimmt die beiden Ruten oder Einlagen 13 und 1 ¢ auf, und; der Fingerteil i 9 ist ebenfalls hohl und derart abgeflacht, daß rlie beiden Ruten oder Einlagen 13 und 14 dicht übereinander austreten müssen. Um die Einlagen 13 und 14 unter richtiger Spannung zu halten, ist eine aus dem festen Tei12o und dem verstellbaren Block--i bestehende Spannvorrichtung (Abb.9) vorgesehen, durch die die Einlagen oder Ruten 13 und 14 hindurchtreten. Mit Hilfe der Schraube 22, die in den Teil 2o eingeschraubt ist, und der Druckfeder 23 kann die Stärke des auf die Einlagen ausgeübten Druckes verändert werden, um sie unter der gewünschten einstellbaren Spannung zu erhalten.
  • 'Die Einlagen oder Ruten 13 und 14 werden mit zwei Gruppen von im vorliegenden Fall als Staken zu bezeichnenden Elementen verflochten, deren jede aus drei nebeneinander angeordneten Staken besteht. Die Anordnung der Staken ergibt sich am besten aus den Abb. io, i i und 12. Die Staken einer Gruppe sind mit den Bezugszeichen 24a, 24b und 24c und die der anderen Gruppe mit den Bezugszeichen 25a, 25b und 25c bezeichnet.
  • Der Vorgang des Verflechtens der Einlagen oder Ruten mit den Staken ergibt sich am besten aus den Abb. i o, i i und 12 und geht wie folgt vor sich. Die Staken 24a, 24" und 24c treten durch eine Öffnung 28 im oberen Teil einer Vorrichtung 29, 3o, die als Schaft bezeichnet werden soll. Die Öffnung 28 hat eine langgestreckte Gestalt und eine Weite, die gerade genügt, um die Staken aufzunehmen, so daß diese beim Durchgang einander berühren und in einer Ebene liegen. Die Staken 25" 25b und 25v gehen durch die Öffnung 31 im Oberteil 32 eines gleichen Schaftes 33, dessen Anordnung ebenso wie die des Schaftes 3o derartig ist, daß die zwei einander zunächst liegenden Staken 24c und 25a einen geringen Abstand voneinander haben. Angenommen nun, daß die Schäfte 30 und 33 in entgegengesetzten Richtungen geschwenkt worden sind, so daß sie im Winkei zu einer zur Tischplatte der Maschine senkrechten Ebene stehen und sich die Teile in der in Abb. io veranschaulichten Stellung befinden, so wird der die Spulen 9 und io tragende-Schlitten nach rechts verschoben, d. 1i. in der Richtung des Pfeiles 34 der Abb. io, wodurch er das den Finger ig tragende Drehglied 18 derart dreht, daß der Finger ig nach entgegengesetzter Richtung zeigt, d. h. so wie aus Abb. i i ersichtlich. Wenn der Schlitten fi mit den von ihm getragenen Führungen 15, 16 für den Schieber 17 die Bewegung in der Richtung des Pfeiles 34 fortsetzt, müssen die Einlagen oder Ruten 13 und 14 zwischen den beiden Stakengruppen so hindurchgehen, daß, wenn der Finger ig die Endlage seiner Bewegung in Richtung des Pfeiles 34 (Abb. 12) erreicht, und wenn die Schäfte 30 und 33 - in die senkrechte Ebene zurückgeführt worden sind, dann die Einlagen 13 und 14 sich auf die eine Seite der :einen Stakengruppe und auf die andere Seite der anderen Gruppe gelegt haben. Die nächste Bewegung schwenkt nun den Schaft 33 in der Richtung des Pfeiles 35 (Abb. 12) und den Schaft 30 in der Richtung des Pfeiles 36 (Abb. 12) zwecks Bildung entgegengesetzter Fachbildung so weit, bis sie eine der Abb. io ähnliche Stellung einnehmen mit dem Unterschied, daß sie jetzt auf den entgegengesetzten Seiten der durch das geschlossene Fach gegebenen Ebene stehen. Sobald diese Stellung erreicht ist, wird der Schlitten 8 in entgegengesetzter Richtung verschoben, so daß das Drehglied 18 und der von ihm getragene Finger ig in der Richtung des Pfeiles 37 nach links (Abb. 12) bewegt werden, wodurch die Einlagen 13 und 14: sich auf entgegengesetzten Seiten um die Stakenfädengruppen 24I, 24t' und 24' einerseits und 25a, 25U und 25e andererseits herumlegen werden. Auf diese Weise wird durch die Fachbildung der Schäfte 3o und 3,-, und durch die Hinundherbewegwng des die Einlagen oder Ruten eintragenden Fingers i,) ein Geflecht erhalten, ähnlich dem aus Abb. 12 ersichtlichen. Es sei hierbei bemerkt, daß in Abb. 12 die beiden Stakengruppen in größerem Abstand gezeichnet sind, als sie 'in Wirklichkeit voneinander haben, was nur der Klarheit der Zeichnung halber geschehen ist.
  • Die Schäfte 3o und 33 dienen nicht nur zur Fachbildung, sondern auch dazu, die Ruten oder Einlagen 13 und 14 der letzten Windung an die vorhergehenden anzupressen oder anzuschlagen. Dies wird dadurch erreicht, d.aß die oberen Enden der Schäfte, welche um Zapfen 42, 43 in der Nähe ihres unteren Endes drehbar gelagert sind, beim Durchschwingen durch die Mittellage eine Aufwärtsbewegung ausführen, wodurch das Anschlagen des zuletzt eingelegten Einschlages erfolgt.
  • Die die Staken führenden Schäfte 30 und 33 sind, wie bereits erwähnt, mitte'_s der Zapfen 42 und 43 (Abb. 3, 5 und 6) an den Schiebern 4o, 41 drehbar gelagert. Die Schieber 40, 41 sind mitte's der Führungsbuchsen 44, 45 auf den Gleitstangenpaaren 46, 47 und 48, 49 gleitend gelagert. Die Führungsbuchsen 44 und 45 sind miteinander durch den endlosen Riemen 5o verbunden, der um die Riemenscheiben 51 und 52 läuft, die auf den senkrechten. Wellen 53 und 54 sitzen (Abb.5). Die oberen Enden 55 und 56 der Schieber 40 und 41 sind verbreitert und stützen sich gegen am Maschinengestell gelagerte Stützrollen 57 und 58 (Abb. 6).
  • Die Bewegung des Riemens 5o bewirkt somit eine Verschiebung beider Schieber 4o und 41, aber in entgegengesetzten Richtungen. Durch noch zu beschreibende Vorrichtungen wird die Bewegungsrichtung der Riemen 5o abwechselnd geändert, so daß eine Hinundherbewegung der Schieber 40, 41 und somit Fachbildung nach der einen oder anderen Seite erfolgt.
  • Die Ableitung der einzelnen Bewegungen vom Hauptantrieb geschieht durch folgende Anordnung der Getriebeteile: Auf der Haupttriebwelle 6o mit Los- und Festscheibe 61, 62 sitzt ein Zahnrad 65 (Abb. 5), das mit einem großen, auf einer Welle 67 (Abb. 1) sitzenden Zahnrad 66 in Eingriff steht. Auf der Welle 67 (Abb. 6) sitzt ferner ein Kegelrad 68, das mit einem von der kurzen Welle 70 getragenen Kegelrad 69 in Eingriff steht. Die Welle 7 0 trägt zwischen ihren Lagern 71 und 7 2 (Abb. 6) ein Zahnrad 73 besonderer, aus Abb. 3 ersichtlichen Bauart. Das Rad 73 ist mit diametral gelegenen verzahnten Teilen 74 und ; 5 versehen, zwischen denen sich glatte Segmente 76 und 77 befinden.
  • Parallel zur Welle 70 ist eine Welle 78 angeordnet, die ein festes und mit Zahnsegmenten 8o und 8i und mit glatten Segmenten 82 und 83 versehenes Rad 79 trägt (Abb. 3). Durch diese Ausbildung der Zahnräder wird erreicht, daß, wenn die Welle 7o dau,ernd g edreht wird, die Welle 78 angetrieben wird, wenn die Zahnsegmente der Räder 73 und z 9 in Eingriff stehen, und stillsteht, wenn die glatten Segmente dieser Räder einander berühren. Der auf .dem freien Ende der Welle 78 befestigte Kurbelarm 84 befindet sich infolgedessen in der in Abb. 3 links mit starken Linien ausgezogenen Lage, wenn die Welle 78 in der einen Stellung zur .Ruhe kommt, und in der punktiert gezeichneten Lage rechts, wenn die Welle 7 8 nach einer halben Umdrehung wiederum zur Ruhe kommt. Durch eine Kuppelstange 85 ist der Kurbelarm 84 mit der Führungsbuchse 45 verbunden. Auf diesem Wege wird dem endlosen Riemen 5o die obenerwähnte hin und her gehende Bewegung erteilt.
  • Zum Antrieb des Spulenschlittens 8 dient ein Zahntrieb 86, der vom Zahnrad 66 eine schwingende Bewegung mit Hilfe des Kurbelarmes 88 erhält.
  • Mit dem Zahnrade 86 kämmen Zahnräder 93, 94 welche ihre Drehbewegung durch am Maschinengestell gelagerte Wellen 9i, 92 auf die Zahnräder 95, 96 überträgen (Abb. i, 5, 6). Da immer eines der Zahnräder 95 oder 96 in Eingriff mit der Zahnstange 8a an der Unterseite des Spulenschlittens 8 steht, so erfährt dieser eine hin und her gehende Bewegung. Die Größe dieser Bewegung sowie der Zeitpunkt der Bewegungsumkehr ergibt sich aus der Bemessung der miteinander arbeitenden Zahnradpaare.
  • Das Stakenmaterial ist auf Haspeln (nicht dargestellt) untergebracht und läuft durch die Führungsaugen i oo und i o i (Abb. 3) und Führungsauge io2 zu den in den Schäften 30 und 33 angeordneten Führungsschlitzen ?8 und 31.
  • Das fertiggestellte Geflecht 136 läuft zwischen den Führungsblöcken io3 und 104 (Abb.2, 7) und den mit weichem Reibungsbelaä bekleideten Abzugsrollen io5 und io6 (Abb.2) hindurch zum Haspel 107 (Abb. i). Auf einer Welle io8, die durch Schaltrad ioy und die vom schwingbaren Arm i i i getragenen Klinke i i o periodisch fortges,chaltet wird (Abb. 2, 3), sitzt die Abzugsrolle io6. Arm i i wird durch die Stange i 12 unter Vermittlung der Hebelanordnung 117, 119 vor-und zurückgeschwenkt (Abb.1,3). Das untere Ende der Stange 112 trägt eine Rolle i 15, mit der der am Rande 86 sitzende Nocken i 16 in Berührung kommt (Abb.3). Die Stange 112 wird durch die Druckfeder 121 nach: unten in die Bahn des Nockens i 16 gedrückt. Bei jedem Umlauf des Zahnrades 86 wird somit den Rollen 105 und io6 eine absatzweise Bewegung erteilt (Abb. i).
  • Zum Zwecke leichter überwachung kann die Rolle 105 mit dem Führungsblock 103 von der Rolle i o 6 und: dem Führungsblock 104 weg bewegt werden. (Abb.2). Dazu ist der Träger für den Block io3 und die Rolle 1o5, gleitbar in einem Schlitz oder Führung 122 in der mit dem Maschinengestell fest verbundenen Plätte 123 gelagert (Abb. 2, 7), von -dein Maschinentisch auf Ständern 124 getragen. Platte 123 trägt ferner ein festes Lager 125 für die Welle 126 (Abb. 2). An einem Ende dieser Welle 126 sitzt ein Handhebel 127 (Abb. 1, 2) und am anderen Ende ein Ann 128, der mit Hilfe eines beweglichen Gliedes 129 mit dem Zapfen 13o :des Trägers für die Rolle io5 und den Block 103 verbunden ist. Durch Schwenken des Handhebels 127 im Sinne des Uhrzeigers (nach der Ansicht der Abb. i und 2) wird die Rolle i o 5 zurückgezogen, und durch Umlegen in der entgegengesetzten Richtung werden die Teile in ihre Arbeitsstellungen zurückgebracht.
  • Der Haspel 107 wird .durch den Riemen 131 ,angetrieben (Abb.3), der über die auf der Welle i o8 ,angebrachte Riemenscheibe 132 und die von der HaspelweRe 134 getragene Riemenscheibe 133 läuft.
  • Wenn das fertiggestellte Geflecht die Flechtvorrichtung verläßt, wird es auf seinem Wege zum Haspel 107 durch die Führung 135 geführt.
  • Man erhält bei der vorliegenden Arbeitsweise ein Geflecht, in dem die Einlagen als Schleifen die Staken allseits umgeben. Durch die Bewegung der Einlagen und die in Richtung der Staken erfolgende Längsbewegung der Schäfte können die Einlagen beliebig fest aneinandergelegt werden.

Claims (12)

  1. PATENTANSI#lt'ÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Geflechtgegenständen durch Einführen einer Einlage von biegsamem, streifenartigem Material, Ruten o. dgl. zwischen im wesent-Hchen rechtwinklig dazu angeordnete, durch Spreizung fachbildende Staken o. dgl. und unter Verwendung längsverschieblicher Schäfte, dadurch gekennzeichnet, daß die Staken (24, 25) in einzelnen, beispielsweise nebeneinander befindlichen Gruppen angeordnet sind, welche derart zangenartig gegen- und voneinander bewegt werden, daß die in der Offenstellung des Fachs um eine der abwechselnd nach verschiedenen Richtungen bewegten Stakengruppen geschlungene und durch das Fach bewegte Einlage (13, 14) beim Schließen des Fachs um die andere Stakengruppe geschlungen, angezogen und .durch die Schäfte (30,32) angeschlagen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlagen außerhalb. der die Staken (24, 25) in ihrer Längsrichtung führenden Schäfte (30,33) eingetragen und um die Staken selbst geschlungen werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlagen (13, 14) beim Fachöffnen durch eine ausschwingende Bewegung in Schleifenform eingetragen, und nach dem Durchgang durch eine geradlinige Bewegung hinter der Schleife ausgezogen werden.
  4. 4. Maschine zur Ausübung des Verfahrens nach Ansprüchen i bis 3 unter Verwendung eines drehbaren schützenähnlichen Gliedes, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Glied als schwenkbare, den Eintrag (13, 14) aufnehmende, jenseits der die Staken (24, 25) in ihrer Längsrichtung führenden Schäfte ausmündende Düse, Röhre, Wendetrichter o. dgl. (i9) ausgebildet ist, die drehbar auf einem zwischen den Schäften (30, 33) hin und her beweglichen Fuß, Schlitten o. dgl. (17) sitzt.
  5. 5. Maschine zur Ausübung des Verfahrens gemäß Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Staken lose führenden, ihnen parallelen Schäfte (30, 33) tun gegen- und voneinander bewegliche, von der Einlegestelle des Eintrags (13, 14) entfernte Drehpunkte (42, 43): schwingbar und dadurch auch in der Längsrichtung beweglich sind.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schäfte durch einen endlosen Seil- oder Kettenantrieb o. dgl. (47, 49) bewegt werden, dessen periodische Bewegung von in bekannter Weise mit nur teilweiser Verzahnung versehenen Antriebsrädern (73,79) ausgehen kann, die gleichzeitig zur Hervorbringung der geradlinigen Hinundlierbewegung des schwenkbaren Gliedes (1g, 17) zum Einlegen des Eintrags (r3, 14) dienen können.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schäfte (30,33) mit flachen, die etwa gemeinsam zu umwindenden oder einzubindenden Staken flach zusammenpressenden, düsenartigen Öffnungen (28, 31) sowie mit Anschlagflächen (30a, 33a) versehen sind, welche sich in der Fachschlußlage der Schäfte gegen die eingetragenen Einlagen oder Einschüsse (13, 14) legen und diese anschlagen. B.
  8. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das schwenkbare Glied (ig) zur Aufnahme und zum Einleger, des Eintrags als flache, die darin befindlichen Einlagen. oder Ruten (13, 14) gegen Eigendrehung gesichert in ihrer gegenseitigen Lage erhaltende, knieförmig oder winkelförmig gebogene Röhre ausgebildet ist. g.
  9. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander zu verflechtenden Rohrteile, insbesondere die Ruten o. dgl._ und insbesondere die verhältnismäßig biegsamen Schüsse, Ruten ,o. dgl. (13, 14), durch eine aus einem festen und einem- beweglichen Teil (20, --11) bestehende, ihren Durchtritt gestattende Klemmvorrichtung hindurchgehen, durch diese gerade erhalten und durch die Bewegung des sie aufnehmenden und einlegenden schwingenden Gliedes (i g) abgezogen werden. io.
  10. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zangenartig oder fachartig mit Bezug aufeinander bewegten Schäfte (3o, 33) versetzt zueinander angeordnet sind. i i.
  11. Maschine zur Ausübung des Verfahrens nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die fertige Ware aufnehmende Haspel o. dgl. (1o7) seinen Antrieb von einer der Abzugswalzen (io5, io6) für die Ware erhält, welche unmittelbar vom Hauptantrieb aus (6o, 66, 112) angetrieben werden.
  12. 12. Maschine zur Ausübung des Verfahrens nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die fertige Ware unmittelbar nach ihrer Bildung durch entsprechend gestaltete und einstellbare Führungsblöcke (io4, 103) geht und von diesen den mit weichem Gummistoff o. dgl. versehenen Abzugswalzen (i o 5,. i o6) zugeführt wird.
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