DE449245C - Aufnahmeverfahren und -vorrichtung fuer Tonfilme - Google Patents

Aufnahmeverfahren und -vorrichtung fuer Tonfilme

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DE449245C
DE449245C DES71659D DES0071659D DE449245C DE 449245 C DE449245 C DE 449245C DE S71659 D DES71659 D DE S71659D DE S0071659 D DES0071659 D DE S0071659D DE 449245 C DE449245 C DE 449245C
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DE
Germany
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edge
film
blackening
towards
light
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Expired
Application number
DES71659D
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English (en)
Inventor
Erwin Gerlach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor

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  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
18. OKTOBER 1928
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42 g GRUPPE
Siemens & Halske Akt-Ges. in Berlin-Siemensstadt*)
Aufnahmeverfahren und -vorrichtung für Tonfilme
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. September 1925 ab
Zum Aufzeichnen von Schallwellen auf Tonfilme hat man bisher in der Hauptsache zwei Verfahren angewendet. Die eine Aufzeichnungsform besteht in einer den Schallwellen nachgebildeten Tonkurve, auf deren einer Seite der Film bis zum Rande hin geschwärzt ist, während die andere Seite unbelichtet bleibt. Bei der anderen Aufzeichnungsart wird der Film überall in gleicher Breite,, aber mit verschiedener Intensität belichtet, und zwar ist dabei die Schwärzung in Abhängigkeit von der Intensität der-Schallwellen verschieden.
Der Gedanke der Erfindung besteht in einer Vereinigung beider Aufzeichnungsarten derart, daß man eine Tonkurve herstellt, die den Film in der Längsrichtung in eine belichtete und eine unbelichtete Seite teilt, bei der aber die belichtete Seite keine glsichmäßige, sondern eine nach, dem Filmrande hin zunehmende Schwärzung aufweist. Diese Aufzeichnung gewährt vor allem den Vorteil, daß das Verhältnis der größten zu den kleinsten noch aufnehmbaren Amplituden erheblich größer genommen werden kann als bei Verwendung einer der beiden bekannten Aufzeichnungsarten.
Die kombinierte Aufzeichnungsart kann erfindungsgemäß auf verschiedene Weise hergestellt werden. Man kann z. B. den Lichtstrahl so gestalten, daß seine Intensität nach dem Rande des Films zu stetig zunimmt. Dies geschieht dadurch, daß man in den Strahlengang, etwa zwischen Lichtquelle und Steuervorrichtung (Steuerblende), entweder einen Schwärzungskeil oder eine entsprechend gestaltete feste Blende einschaltet. Es kann dann, nach irgendeiner der bekannten Arten, der Lichtstrahl entweder stillstehen und nur in seiner Breite verändert werden oder auch als Ganzes hin und her bewegt werden, so daß der belichtete Teil der Aufzeichnung entweder für alle Stellen gleicher Entfernung vom Rande gleiche Schwärzung hat, I oder daß die Schwärzung am Rande um so größer ist, je größere Länge die zugehörige Amplitude (d.h. die Ausdehnung des belichteten Teiles in der Querrichtung des Films) ist.
Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung an Beispielen, und zwar
Abb. ι die verschiedenartige Schwärzung des belichteten Films,
Abb. 2 und 3 Ausführungsformen von zueinander beweglichen Blenden und
Abb. 4 eine mit einem kurvenförmig begrenzten Lichtstrahl zusammenwirkende Blende.
Die Abstufung der Schwärzung der Aufzeichnung zeigt Abb. 1. Eine solche kann auch durch die Steuerblende bt (Abb. 2 und 3) erfolgen, und zwar dadurch, daß die beiden wirksamen Kanten der Blende in an sich bekannter Weise einen Winkel miteinander bil-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Erwin Gerlach in Berlin-Siemensstadt.
den, und zwar derart, daß die Durchtrittsöffnung nach dem Filmrande zu breiter wird/ so daß auf diesen stets eine größere Lichtmenge fällt als auf den. nach der Tonkurve zu liegenden Teil des Films. Die Begrenzungskanten der Blende O1 und b2 können sich dabei entweder geradlinig (Abb. 2), d.h. entweder in der Längs- oder Querrichtung des Films, bewegen, oder es kann, durch Drehen ίο des einen Blendenteiles um einen festen Punkt der wirksame "Winkel vergrößert und verkleinert werden, wie es Abb. 3 zeigt. Anstatt zwei Blendenkanten zu verwenden, kann man auch mit nur einer Blendenkante arbeiten X5 (vgl· Abb. 4). Es wirkt dann die 'eine Begrenzungskante des Lichtstrahles in an sich bekannter Weise an Stelle der Blendenkante. In Abb. 4 stellt / den Lichtfleck, b die Blende mit der Arbeitskante k und α den Film dar. Es kann hierbei entweder die Blende oder der Lichtstrahl (oder auch beide) von den steuernden Strömen bewegt werden.
Die Schwärzungszunahme des belichteten Teiles des Films von der Tonkurve bis zum Fihnrande kann .entweder proportional den Steueramplituden oder aber auch, in größerem ■ oder geringerem Maße erfolgen. In letzterem , Falle erfolgt eine amplitudenverzerrte Auf- ι zeichnung, die man mit Vorteil zum Korn- ' pensieren von in entgegengesetztem Sinne !erfolgten Verzerrungen durch die übrige Ein- \ richtung (z. B. durch Photozellen, Oszillographen oder ähnliche) verwenden kann. Die . unproportionale Zunahme der Schwärzung nach dem Rande zu wird entweder dem Licht- ; strahl selbst von vornherein aufgeprägt (z. B. durch entsprechende Bemessung des Schwärzungskeiles) oder durch Krümmung der wirksamen Begrenzungskante von Blende oder Lichtstrahl erreicht (Abb. 2 und 4).

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    ι. Aufnahmeverfahren für Tonfilme, bei dem die Tonkurve die Grenze zwischen einem belichteten und einem unbelichteten Teil des Films bildet, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erweiterung des aufnehmbaren Amplitudenbereiches der auf dem Film wirkende Lichtfleck nach der Seite des Filmrand.es eine größere Intensität erhält als nach der Filmmitte zu, so daß die Schwärzung des Films von der Tonkurve aus nach dem Rande hin stetig zunimmt (Abb. 1).
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunahme der Schwärzung nach dem Rande hin durch einen in den Strahlengang eingeschalteten Schwärzungskeil oder eine feste Blende bewirkt wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Steuerblende (O1), deren wirksame Kante entweder mit der Begrenzungskante des Lichtstrahles (/, Abb. 4) oder in an sich bekannter Weise mit der Kante anderer Blenden (&2) einen spitzen Winkel bildet.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwärzung des Films nach dem Rande zu in höherem oder geringerem Maße als proportional den Schallamplituden zunimmt.
  5. 5. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Begrenzungskante des Lichtstrahles (Abb. 4) oder in an sich bekannter Weise die eine Arbeitskante der Lichtblende (Abb. 2) gekrümmt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES71659D 1925-09-27 1925-09-27 Aufnahmeverfahren und -vorrichtung fuer Tonfilme Expired DE449245C (de)

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DE (1) DE449245C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE754328C (de) * 1929-12-18 1952-10-06 Rca Corp Tonfilm mit einer Frequenz- und Lautstaerkenaufzeichnung sowie Verfahren zu seiner Herstellung

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