DE658032C - Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Lichtpausen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Lichtpausen

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DE658032C
DE658032C DEZ21329D DEZ0021329D DE658032C DE 658032 C DE658032 C DE 658032C DE Z21329 D DEZ21329 D DE Z21329D DE Z0021329 D DEZ0021329 D DE Z0021329D DE 658032 C DE658032 C DE 658032C
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DE
Germany
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size
photoelectric element
rollers
blueprints
exposure
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Expired
Application number
DEZ21329D
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English (en)
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WILHELM ZUEGEL
Original Assignee
WILHELM ZUEGEL
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J1/00Photometry, e.g. photographic exposure meter
    • G01J1/42Photometry, e.g. photographic exposure meter using electric radiation detectors
    • G01J1/4209Photoelectric exposure meters for determining the exposure time in recording or reproducing
    • G01J1/4223Photoelectric exposure meters for determining the exposure time in recording or reproducing specially adapted for copy - or printing apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Lichtpausen Es ist beim Herstellen von Lichtpausen bereits bekannt, mit Hilfe eines lichtelektrischen Elements die Belichtung in Abhängigkeit von der Lichtdurchlässigkeit der gesamten Fläche der Vorlage zu regeln. Die Erfindung befaßt sich mit der Aufgabe, dieses Verfahren zum Herstellen von Lichtpausen nach verschieden großen Vorlagen auszubauen, wobei -dafür gesorgt werden muß, daß die Belichtung in Abhängigkeit nur von der Lichtdurchlässigkeit (Dichte) der Vorlage erfolgt. Erfindungsgemäß läßt man untrer Ausschaltung der Erregung der übrigen Flächenteile des lichtelektrischen Elements jeweils nur den durch. die Größe der Vorlage gegebenen Lichtkegel zur Bestimmung der Belichtung wirken; gleichzeitig und zwangsläufig gleicht man die durch die Flächenverschiedenheit bedingten Unterschiede der Erregung des- lichtelektrischen Elements durch Widerstandsregelung in seinem Stromkreis aus. Zur Durchführung des Verfahrens wird das lichtelektrische Element mit einer auf die Größe der Vorlage einstellbaren Blende versehen, die mit einem die Größenverschiedenheit ausgleichenden Regelwiderstand gekuppelt ist. Derartige Blenden sind als. Druckrahmen zum Herstellen vbn Druckplatten bereits benutzt, um j@edesmal nur die zu belichtenden Teile der Druckplatten dem Licht auszusetzen.
  • Die Zeichnungen erläutern das @erfindungsg,emäße Verfahren und zeigen Ausführungsbeispiele zur Durchführung dieses Verfahrens. Es stellen idar: Fig. leinen Längsschnitt nach Linie A-B der Fig.2. Fig. 2 einen Grundriß, Fig.3 eän Schaltbild der Vorrichtung zum Regeln der Belichtung.
  • Indem Gehäuse i der Vorrichtung ist an der Oberseite eine von einem Rahmen 2 umgebene Öffnung 3 vorgesehen, hinter welcher ein lichtelektrisches Element q, z. Beine Photozelle, in einem ,senkrecht verschiebbaren Träger 5 befestigt ist, der unter dem Einfluß von Federn 6 nach loben gezogen wird.
  • Längs der Ränder des Rahmens 2 sind auf Walzen 7 und 7' Blendenschirme 8 -und 8' gelagert, .durch welche die Öffnung 3 mehr oder weniger abgedeckt werden kann. Die Schirme 8, 8' sind auf die Walzen 7, 7' aufgewickelt, so. daß durch Drehen der letzteren ihre wirksame Länge verändert wird. Die Endren der jeweils gegenüberliegenden Schirmte 8 bzw. 8' sind durch Zugfedern 9 miteinander verbunden, welche an =Veräteifungsleisten 10 angreifen.
  • Die einzelnen Walzen 7, 7' sind durch Kegelradgetriebe i i miteinander gekuppelt, sio daß sie gemeinsam durch einen Drehkniopf 12 über ein 13 angetrieben werden können. Die :den Längsseiten des Rahmens zugeordneten Walzen 7' besitzen größere Kegelräder als die Walzen 7, so. ddaß die Bewegungsgeschwindigkeit der Schirme 8' kleiner ist als .die der Schirme B. Die Federn 9 sind bestrebt, die Leisten i o gegeneinanderzuziehen, .so daß diese eine zwischen sie eingelegte Vörlage 14 dicht umfassen und festhalten.
    Die Photozelle 4 ist über einen regelbaren;.
    Widerstand 27 mit einem Elektromagnet ßz$;.
    elektrisch verbunden, .dessen als Zahnstär.ikeq;
    29 ausgebildeter, unter dem Einfloß ein,
    Rückhodfieder 3o stehender Anker in sein Zahnrad 31 eingreift, welches eine Vorrichtung zur Regelung der Belichtung antreibt.
  • Zum Herstellen von Lichtpausen wird nun zunächst die Vo@rlagie auf die Photozelle 4 gelegt, worauf durch Drehen. des Knopfes 12 die Blendenschixme 8, 8' so, weit abgewickelt werden, bis .die Leisten 1 o die Vorlage umfassen und festhalben. Dadurch werden die von ihr nicht bedeckten Teile. der Photozelle ¢ lichtdicht abgedeckt. Der Einfloß des. durch die Vorlage 14 hindurchfallenden Lichtes auf die Photozelle 4 hängt aber nicht nur von ihrer Lichtdurchlässigkeit ah, sondern auch von ihrer Größe bzw. von der Gxöße der belichteten Fläche, d. h. bei einer größeren Vorlage wird .die. Photozelle stärker beeinflußt ,als bei einer kleineren.
  • Um neun diesen. Einfloß der Vorlagengröße bzw. der zu belichtenden Fläche auf die Photozelle auszuschalten., kauen auf verschiedene Weise verfahren werden.
  • Gemäß Fig. 2 ist mit seiner der Wallen 7 ein Zaldrad 73 gekuppelt, welches in eine Zahnung 74 eines Schlittens 75 eingreift. Dieser ist mit einem Schrägschlitz 76 versehen, in welchem sich der Schaltstift 77 des Widerstandes '27 führt. Dadurch wird in Abhängigkeit von der Einstellung der Blendenschirme 8, 8' der Schlitten 75 verschoben und der Widerstand 27 auf ein entsprechendes Maß eingestellt. Die Anordnung ist hierbei so, daß bei großer Belichtungsfläche ein großer Widerstand eingeschaltet wird, während bei kleiner Belichtungsfläche der Widerstand kleiner wird bzw. bei kleinstem Format überhaupt nicht mehr in Wirkung steht.
  • Eine ,andere Möglichkeit besteht darin, daß die Belichtungslampe 24 in Abhängigkeit von der Bewegung der Bbendenschirmne 8 abgeblendet wird. Der Drehknopf 12 ist mit einer gegenüber einem festen Zeiger 78 beweglichen Teilung 79 versehen, nach deren Einstellung eine ähnliche Blende. an der Lampe 24 eingestellt werden kann, d. h. die Blende der Lampe 24 muß in demselben Maße geöffnet werden, wie sich die Bl@endenschirme 8 schließen, und umgekehrt. Nachdem die Vorlage 14 in der beschriebenen Weise angebracht ist,, wird durch einen Handschalter die Lampe 24 einzeschaltet.
    Das durch die Vorlage 14 auf die Phobo-
    `,zOle 4 fällende Licht erzeugt einen Strom,
    #d@Ssen Größe von .der Lichtdurchlässigkeit
    der Vorlage abhängt. Dieser Strom wird über
    den Widerstand 27 zu dem Elektromagnet 28 geleitet. Dieser zieht unter Spannung er Feder 3o seinen Anker 29 an, wodurch das Zahnrad 31 gedreht und die Belichtungszeit geregelt wird.
  • Entsprechend dieser Regelung werden die Abzüge oder Lichtpausen, die hierauf von der Vorlage, 14 angefertigt werden, belichtet.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Herstellen von Lichtpausen mit Hilfe seines lichtelektrischen Elements, welches die Belichtung in Abhängigkeit von der Lichtdurchlässigkeit der Gesamtfläche der Vorlage bestimmt, .dadurch gekennzechnet, daß bei Größenverschiedenheit der Vorlagen (14) unter Ausschaltung der Erregung der übrigen Flächenteile des lichtelektrischen Elements (4) jeweils nur der durch die Größe der Vorlage gegebene Lichtkegel zur Bestimmung der Belichtung wirkt und gleichzeitig und zwangsläufig der durch die Größenverschiedenheit bedingte Unterschied ,der Erregung des lichtelektrischen Elements ausgeglichen wird.
  2. 2. Einrichtung zur. Durchführung des Verfahrens nach Ansruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das lichtelektrische Element (4) mit einer auf die Verlagengröße (14) einstellbaren Blende (8,8') versehen ist, die mit einem die Größenverschiedenheit ausgleichenden. Regelwiderstand (27) gekuppelt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende aus zwei Paaren von sich überlappenden, nach entgegengesetzten Richtungen auf Walzen (7, 7') gewickelten und paarweise durch Zugfedern (9) verbundenen Schirmen (8, 8') besteht, die durch Abwickeln von den Walzen. (7, T) unter dem Einfloß dieser Federn (9) ani:t ihren Innenkanten (10) die Vorlage (14) festhalten.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da.ß sämtliche Schirmwalzen (7, 7') gemeinsamen Antrieb (11, 12, 13) besitzen.
DEZ21329D 1933-10-27 1933-10-27 Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Lichtpausen Expired DE658032C (de)

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DE (1) DE658032C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741673C (de) * 1940-12-21 1943-11-15 Robert Paschek Photographische Vergroesserungsvorrichtung mit lichtelektrischem Belichtungsmesser
DE1118595B (de) * 1954-06-18 1961-11-30 Agfa Ag Vorrichtung zur Belichtungsregelung beim optischen Kopieren von fotografischen Bildern

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741673C (de) * 1940-12-21 1943-11-15 Robert Paschek Photographische Vergroesserungsvorrichtung mit lichtelektrischem Belichtungsmesser
DE1118595B (de) * 1954-06-18 1961-11-30 Agfa Ag Vorrichtung zur Belichtungsregelung beim optischen Kopieren von fotografischen Bildern

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