DE44922C - Neuerung an Hefenpressen - Google Patents

Neuerung an Hefenpressen

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DE44922C
DE44922C DENDAT44922D DE44922DA DE44922C DE 44922 C DE44922 C DE 44922C DE NDAT44922 D DENDAT44922 D DE NDAT44922D DE 44922D A DE44922D A DE 44922DA DE 44922 C DE44922 C DE 44922C
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yeast
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DENDAT44922D
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R. KECHELE in Berlin SW., Solmsstr. 48 bei E. NEUMANN
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12NMICROORGANISMS OR ENZYMES; COMPOSITIONS THEREOF; PROPAGATING, PRESERVING, OR MAINTAINING MICROORGANISMS; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING; CULTURE MEDIA
    • C12N1/00Microorganisms, e.g. protozoa; Compositions thereof; Processes of propagating, maintaining or preserving microorganisms or compositions thereof; Processes of preparing or isolating a composition containing a microorganism; Culture media therefor
    • C12N1/02Separating microorganisms from their culture media
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12MAPPARATUS FOR ENZYMOLOGY OR MICROBIOLOGY; APPARATUS FOR CULTURING MICROORGANISMS FOR PRODUCING BIOMASS, FOR GROWING CELLS OR FOR OBTAINING FERMENTATION OR METABOLIC PRODUCTS, i.e. BIOREACTORS OR FERMENTERS
    • C12M47/00Means for after-treatment of the produced biomass or of the fermentation or metabolic products, e.g. storage of biomass
    • C12M47/02Separating microorganisms from the culture medium; Concentration of biomass

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Neuerung an Hefenpressen.
Die bisherigen Einrichtungen der Hefenpressen haben neben anderen Mifsständen ganz besonders die an sich, dais der Druck auf den Hefensack nie gleichbleibend ist, die aus dem Sack austretende Flüssigkeit nicht um den ganzen Sackumfang ungehindert austreten kann und im Falle eines Sackbruches die ganze bis dahin geschehene Arbeit verloren ist, weil dann die bereits gewonnene Hefe wieder verloren geht. __.
Auf beiliegender Zeichnung, Fig. 1 und 2, ist eine Einrichtung dargestellt, welche diesen Unvollkommenheiten begegnet.
Ein kastenförmiger Raum A ist mit einem durchbrochenen Boden B versehen, der aus dreikantigen Leisten, deren eine Plattfläche nach oben liegt, hergestellt ist. In gleicher Weise ist der Deckel D gebildet, dessen Unterseite ebenso mit Latten besetzt ist und der entsprechend dicht zu seiner Herabbewegung in den Kasten hineinpafst. Im Deckel D befindet sich eine Aussparung α von verhältnifsmäfsiger Gröfse, in welche ein Einsatz E eingepafst ist, der nicht weiter in die Aussparung eintreten kann, als dafs er mit dem Deckel £> eine gleiche Unterfläche bildet. Dieser Einsatz wird von Federn b, die an den Stützen F befestigt sind, hochgehalten, wenn er unbelastet ist. Gleichzeitig aber tragen diese Stützen Winkelhebel G, welche bei d drehbar und mit Gewichten H belastet sind, welche auf den waagerechten Armen durch die an den Zapfen g angebrachten Rollen leicht verschiebbar sind, während die senkrechten Arme mit Schuhen e unter Benutzung von Rollen f zum Zweck leichten Gleitens sich stets auf dem Einsatz E stützen. Die Gewichte H sind andererseits mit Federn J und K verbunden, welche im Führungsrohr L, das an dem die Stützen F verbindenden Querstück angebracht ist, bei h, Fig. i, festgehalten werden. Die Federn K haben den Zweck, die Gewichte H nach innen anzuziehen, während die Federn J beim Auslaufen der Gewichte H deren Beschleunigung buffernd entgegentreten. Dieses Auslaufen der ..Gewichte,-überhaupt der Vordruck durch den Deckel E, findet in dem Zeitraum statt, während die Hebelarme M herabgelassen sind, bis zum Aufsetzen des Deckels E in D, also blos dann, nachdem die Unterstützung des Deckels durch die Arme M aufgehoben ist.
Wenn nun der Deckel E bezw. D durch Auspressen des Hefensackes in den Kasten A eingesunken ist, so wird er durch eine Hebevorrichtung, bestehend aus den Trägern M, die einerseits unter die Winkelhebel G greifen, andererseits an der Kastenrückwand durch die Zahnstangen i, Fig. 2, mit Hülfe der an der Achse k angebrachten Räder / und des Schneckentriebes m bewegt werden, aufgewunden. Der Vorgang ist folgender:
Der gefüllte Hefensack wird durch die zu öffnende Vorderwand η, Fig. 2, zwischen den Deckel und den Boden gebracht und die Hebevorrichtung, d. h. Träger M, bis auf den Kastenrand, d.h. in tiefste Stellung, herabgelassen. Hiermit erhalten die Hebel G, unter denen die Arme M bei der Hebung angreifen, durch die Gewichte H das Bestreben, herabzusinken, und drücken dabei mit den Schuhen e den Einsatz E herunter, der auf dem in die Aussparung α eingetretenen Hefensack aufsitzt.
Hierbei nehmen die waagerechten Arme von G eine schräge Lage, wie punktirt ersichtlich, ein, und die Gewichte H rollen nach aufsen, um die Schuhe e mit erhöhtem Druck zur Wirkung zu bringen. Nachdem der Deckel mit seiner Armirung heruntergesunken, werden die Hebel M emporgewunden, heben zuerst die Gewichtsträger G, so weit es die Anschläge P für die Schuhe e erlauben, d. h. der Deckel mit all seiner Armirung an Trägergesperre, Hebeln und Gewichten ruht auf den Armen M, die an den Hebeln G angreifen, welch letztere zunächst in den Punkten d gestützt werden, aber selbst beim Aufschlagen sich nicht weiter bewegen können, als bis die Schuhe e an den Anschlägen P antreffen. Dieses Aufschlagen der Hebel G tritt um so sicherer ein, als der Deckel D gewöhnlich noch durch Gewichte erschwert werden mufs. Aufserdem läfst sich der Drehpunkt d an den Hebeln G leicht nach rückwärts, an das Verbindungsstück der Stützen F verlegen, wodurch dem Hebemoment durch die Hebel M, zum Druckmoment durch die Gewichte H bei der Herstellung leicht das entsprechende Verhältnifs zu geben ist. Durch das Aufschlagen der Gewichtsträger, was unbedingte Voraussetzung ist, gelangen dieselben in entgegengesetzt schräge Lage, und die Gewichte rollen, von den Federn gezogen, wieder nach innen, bis sich der Vorgang durch weiteres Herablassen der Hebevorrichtung wiederholt. Zwischen den Fugen, welche sich in den Leistenlücken zwischen Hefensack und Leisten bilden, findet die am Sack austretende Flüssigkeit genügenden ungehinderten Abflufs nach dem Behälter N unter dem Kastenboden, welch ersterer so gestaltet ist, dafs er alles Ablaufende auffängt und durch einen sofort schliefsbaren Abflufs O abführt, so dafs sich bei einem Hefensackbruch das Ausgeschiedene von dem Gemischten, was sich dann in N sammelt, durch Schlufs des Abflusses O ohne Weiteres trennen läfst, womit auch dem letzten der eingangs erwähnten Mängel bisheriger Hefenpressen Abhülfe gethan ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Hefenpressen die gleichzeitige Anordnung:
    a) des an der Unterseite mit Rippen versehenen Deckels D und des von Federn gehaltenen Einsatzes E, letzterer in Verbindung mit den drehbaren, mit Schuhen e und mit Laufgewichten H versehenen Hebeln G, deren Gewichte H durch die Federn J und K beeinflufst werden;
    b) der Antriebsvorrichtung, bestehend aus den mit Zahnstangen i versehenen Trägern M in Verbindung mit dem Mechanismus k Im
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44922D Neuerung an Hefenpressen Expired - Lifetime DE44922C (de)

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