DE249668C - - Google Patents

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DE249668C
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Germany
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stiffeners
auxiliary
auxiliary stiffeners
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stretched
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings
    • B64C3/38Adjustment of complete wings or parts thereof
    • B64C3/44Varying camber
    • B64C3/50Varying camber by leading or trailing edge flaps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Aerials With Secondary Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
2o. März 1883
die Priorität
14. Dezember 1900
Die Erfindung betrifft Tragflächen für Flugzeuge, deren untere Seite gewölbt ist. Die Erfindung besteht darin, daß die Unterseite durch eine Reihe biegsamer Hilfsversteifungen gestützt ist, die es ermöglichen, die Wölbung auch während des Fluges zu ändern.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Schnitt durch eine Tragfläche mit der Haupt- und der Hilfsversteifung,
Fig. 2 einen Längsschnitt senkrecht zu den Versteifungen mit einer Vorrichtung zum Entfernen und Wiedernähern der Tragfläehenseiten durch Federn und hölzerne Keilstücke, wobei die Vorrichtung in derjenigen Stellung gezeichnet ist, in welcher die untere Seite die größte Ausbauchung besitzt,
Fig. 3 denselben Schnitt, bei dem jedoch die Ausbauchung der unteren Seite verringert ist,
Fig. 4 einen Schnitt parallel zu einer Versteifung, wobei die Hilfsversteifung durch eine Stange und einen kleinen Hebel bewegt wird, die von einem Rohre angetrieben werden, welches sich um seine Achse dreht,
Fig. 5 denselben Schnitt in derjenigen Stellung, in der die Ausbauchung der unteren Seite verringert ist.
Die Fig. 6 und 7 sowie 7 und 8 zeigen zwei weitere Ausführungsformen der Erfindung in Gesamtanordnung in kleinerem Maßstabe und einen Querschnitt.
Das Gerippe besteht, wie aus den Fig. 1, 2 und 3 hervorgeht, aus zwei querliegenden Armen a, auf denen die starren Versteifungen b befestigt sind, welche die obere Tuchfläche c tragen. Die Fläche der unteren Tuch- · bespannung d ist nach einwärts gekrümmt und von einer bestimmten Zahl von Hilfsversteifungen e unterstützt, von denen jede einer Hauptversteifung b entspricht. Zwischen den Hauptversteifungen b und den Hilfsversteifungen e ist ein Teil angeordnet, welcher aus einer bestimmten Anzahl von Keilstücken f besteht, deren Verschiebung von dem Luftschiffer veranlaßt wird.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß, wenn der dünne Teil jedes Keilstückes f sich zwischen der Hauptversteifung b und der entsprechenden Hilfsversteifung e befindet, diese der Versteifung b durch die Feder g genähert ist.
Wenn aber die untere Fläche sich in einer Ebene bzw. annähernd einer Ebene befindet und dabei doch einen Winkel von oder ungefähr 20 mit der Horizontalen bilden soll, so braucht der Luftschiffer nur die Keilstücke f zu verschieben, bis der dicke Teil
zwischen die Versteifungen kommt. Dadurch werden die nachgiebigen Versteifungen nach unten gedrückt und nehmen die untere Fläche der Tuchbespannung d mit (vgl. Fig. 3).
Man kann also mit dieser Anordnung eine ganze Reihe dazwischenliegender Stellungen erzielen, welche einer größeren oder kleineren Ausbauchung der unteren Fläche des Stoffes d entsprechen.
Die in Fig. 4 und 5 dargestellte Einrichtung besteht darin, daß mit der unteren Fläche d, welche auf den Hilfsversteifungen e ruht, eine feste Welle h durch ein Kniehebelgelenk verbunden ist, das durch einen bügelförmigen Hebel j gestreckt werden kann, der sich in der Reichweite des Luftschiffers befindet. Wenn nun ein Zug auf den Hebel / ausgeübt wird, erteilt man den beiden Armen des Kniehebels i alle Winkelstellungen, welche zwischen ihrer Normalstellung mit den dicht genäherten Hilfsversteifungen e und der geraden Linie liegen, wobei in dieser letzteren Stellung des Kniehebels die Unterseite eine Ebene bildet.
Es ist klar, daß man die Formänderung der beweglichen unteren Fläche auf andere Art ebenfalls erzielen kann, so daß die dargestellten Einrichtungen nur als Ausführungsbeispiele aufzufassen sind.
Bei der Einrichtung nach den Fig. 6 und 7 kann die Hilfsversteifung e, die aus einer geraden elastischen Stange besteht, selbst als Feder dienen und in sehr einfacher Weise durch Seile k in Wirksamkeit kommen, die über Rollen / gleiten, welche auf jeder Hauptversteifung b sitzen.
In den Fig. 8 und 9 ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der die Verstellung durch eine verschiebbare Stange m erfolgt. Hier ist bei jeder Haupt versteifung b diese Stange entweder durch eine Kuppelstange oder einfach durch zwei Bunde η mit einem im Innern der Tragfläche liegenden Hebel 0 verbunden, dessen freies Ende sich auf die Rückwand der Hilfsversteifungen β stützt oder sonst mit dieser in irgendeiner Weise verbunden ist.
Wenn die Hilfsversteifungen durch keine Feder zurückgebracht werden, können sie aus Holz bestehen, welches mit der maximalen Ausbauchung gekrümmt ist, so daß ihre eigene Elastizität sich mit dem Druck der Luft unterhalb der Fläche vereinigt, um sie in die am weitesten eingebogene Stellung zurückzubringen. Es genügt dann, daß die Hebel sich auf die Rückenfläche, wie bereits ausgeführt, stützen, um die Ausbauchung der Oberfläche zu vermindern.
Man braucht dann nur die Sperrung der verschiebbaren Stange auszulösen, damit infolge der Elastizität des Holzes und infolge des Luftdruckes die Tragfläche ihre gewölbte Form an der Unterseite wieder einnimmt.

Claims (5)

Patent-An sprüche:
1. Tragfläche für Flugzeuge mit gewölbter Unterseite, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite auf einer Reihe biegsamer Hilfsversteifungen befestigt ist, durch deren Wölbungsänderung auch die Wölbung der Unterseite, selbst während des Fluges, geändert werden kann.
2. Tragfläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den starren Haupt Versteifungen und den biegsamen Hilfsversteifungen verschiebbare Keilstücke gelagert sind, durch deren Verschiebung die von Federn hochgezogenen Hilfsversteifungen gestreckt werden können.
3. Tragfläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Strecken der Hilfsversteifungen durch Drehen einer in den Hauptversteifungen gelagerten Welle erfolgt, die an den Hilfsversteifungen angreifende Kniehebel trägt.
4. Tragfläche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die geraden Hilfsversteifungen durch das Anziehen von über
' Rollen laufenden Seilen gekrümmt werden, die sich zu einem Seilzug vereinigen.
5. Tragfläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ursprünglich gekrümmten Hilfsversteifungen durch Verschieben einer Stange gestreckt werden, die an Winkelhebel angreift, welche mit ihrem anderen Arm auf die Hilfsversteifungen einwirken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6505871B2 (en) * 2001-05-21 2003-01-14 Delaware Capital Formation, Inc. Electric gripper

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6505871B2 (en) * 2001-05-21 2003-01-14 Delaware Capital Formation, Inc. Electric gripper

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