DE30488C - Mechanischer Schrank mit Bett - Google Patents
Mechanischer Schrank mit BettInfo
- Publication number
- DE30488C DE30488C DENDAT30488D DE30488DA DE30488C DE 30488 C DE30488 C DE 30488C DE NDAT30488 D DENDAT30488 D DE NDAT30488D DE 30488D A DE30488D A DE 30488DA DE 30488 C DE30488 C DE 30488C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bed
- belts
- holder
- locker
- box
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 241000726096 Aratinga Species 0.000 description 3
- 210000003128 head Anatomy 0.000 description 3
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 210000003323 beak Anatomy 0.000 description 2
- 210000003811 finger Anatomy 0.000 description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 2
- 244000025254 Cannabis sativa Species 0.000 description 1
- 235000012766 Cannabis sativa ssp. sativa var. sativa Nutrition 0.000 description 1
- 235000012765 Cannabis sativa ssp. sativa var. spontanea Nutrition 0.000 description 1
- CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N Fe2+ Chemical compound [Fe+2] CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910000754 Wrought iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 235000009120 camo Nutrition 0.000 description 1
- 235000005607 chanvre indien Nutrition 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 210000001061 forehead Anatomy 0.000 description 1
- 239000011487 hemp Substances 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 1
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C17/00—Sofas; Couches; Beds
- A47C17/38—Wall beds
- A47C17/40—Wall beds having balancing members, e.g. weights, springs
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Nursing (AREA)
- Bedding Items (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Haüswirthschaftliche Geräthe.
J. GRÜNENWALD in BROMBERG. Mechanischer Schrank mit Bett.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Mai 1884 ab.
Geschlossen stellt das Spindbett in seinen Verhältnissen von 118 cm Breite und 21 ο cm
Höhe ein Möbel von der Form eines gewöhnlichen Kleiderspindes vor.
Wie aus dem Verticalschnitt zu ersehen ist, besteht die augenscheinliche Thür dieses Spindes
aus einem sich um den Zapfen α drehenden Kasten, welcher die Bestimmung hat, die Matratze
aufzunehmen, und der durch einen nach beiden Seiten wirkenden Schnepperverschlufs,
dessen Zungen in die seitlichen Schliefsschlitze eingreifen, zugehalten wird.
Der obere Aufsatz lä'fst sich (s. Ansicht) in der Linie \-{ mittelst versteckt angebrachter
Scharnierbänder nach innen zu umklappen, sobald die Klappthür geöffnet ist und sich
nach unten bewegt, und bildet mit den aus ihren Nischen sich gleichzeitig mitauslösenden
gedrechselten Säulen die Giebelklappe g. Sobald diese Klappe bei Herablassen des Klappkastens
in einem Winkel von 45 ° sich gedreht hat, trifft sie die Giebelwand h des
Klappkastens und wird daselbst von zwei seitwärts angebrachten Schnepperhaken festgehalten.
Das Bett steht dann aufgeklappt da.
Bei der Bewegung, welche der Klappkasten nach unten zu macht, wird an der inneren
Rückwand . des .Spindgehäuses in Verbindung mit der inneren Giebelwand des Klappkastens
eine Vorrichtung in Bewegung gesetzt, welche als »hinterer Bettenhalter« bezeichnet werden
soll.
Dieser hintere Bettenhalter, aus drei in bestimmten Distanzen parallel neben einander angebrachten
Gurten gebildet, welche durch die horizontal angebrachte Leiste L unter sich verbunden
sind, hat die Aufgabe, die auf der Matratze liegenden Kopfkissen beim Schliefsen
des Bettes festzuhalten und am Herabschieben zu verhindern.
Jeder einzelne dieser drei Gurte besteht zunächst aus einem Stück Gummi, welches mittelst
'eines Ringes an der Hinterwand des Spindgehäuses an dem Haken i festgehakt und
durch kurze Niete oder Schraubenbolzen an der Verbindungslatte L befestigt ist; dann
noch aus einem längeren Stück fester Hanfgurte, welche, ebenfalls an der Verbindungsplatte
L dicht an die Gummigurte stofsend, mittelst Niete oder Schraubenbolzen befestigt
ist, über die bewegliche Trommel T läuft und mittelst eines Ringes an der beweglichen Rückwand
des Klappkastens an dem Haken i1 festgehakt
ist.
Bei aufgeklapptem Bett ist dieser hintere Bettenhalter 0 in seinem Ruhezustande, indem
sich die Gummigurte in nicht angespanntem Zustande befinden. Sobald der Bettkasten jedoch
zum Zwecke des Schliefsens, um den Zapfen α sich drehend, nach oben gehoben
wird, bewegt sich der Haken i1 bezw. der Kopftheil in einer Gurve gegen den Boden
des Spindes, die unnachgiebigen Gurte über die sich drehende Trommel T nach sich
ziehend und somit die Horizontalleiste L nach oben bewegend. Von diesem Moment fangen
die Gummigurte an sich zu dehnen und in den Zustand der Spannung zu treten., bis
das Spind geschlossen und die horizontale Verbindungsleiste ihren höchsten Standpunkt
dicht unter der Trommel eingenommen hat.
% f ρ» jLiA
JL
Sobald das Spind geöffnet und sich der Kasten wieder nach unten bewegt, ziehen sich
die Gummigurte naturgemäfs zusammen und versetzen die Horizontalleiste L, welche die
über die Trommelt laufenden festen Gurte nach sich zieht, wieder in ihre vorhin eingenommene
Lage.
An diesen festen Gurten ist eine faltige Zeugdraperie
derartig zu befestigen, dafs diese den ganzen Mechanismus verdeckt und beim Zuklappen
mit über die Trommel läuft. Diese Draperie ist jedoch für die Construction nicht
nothwendig, sondern hat allein den Zweck, dem aufgeklappten Bett einen freundlichen
Hintergrund zu geben.
Nächst der Giebelwand des Klappkastens h befindet sich eine weitere mechanische Vorrichtung,
welche als »vorderer Bettenhalter« bezeichnet wird. In kleinerem Mafsstabe wird auf
Blatt I veranschaulicht, in welcher Beziehung dieser vordere Bettenhalter zum Bettgestell
steht und welche Functionen er zu übernehmen hat.
Diese Vorrichtung, aus Schmiedeisen hergestellt, bildet in ihrer Zusammenstellung eine
Klappe für sich, welche in heruntergeklapptem Zustande den Zweck hat, das Deckbett bezw.
die zusammengelegte Steppdecke beim Heraufheben der Klappe festzuhalten und vor dem
Herabrutschen zu bewahren, ρ stellt diesen vorderen Bettenhalter, welcher mit seiner verzierten
Füllung den etwas niedrigen Bettgiebel ergänzt, in aufgerichtetem Zustande, p1 denselben
bei zugeklapptem Bett im Zustande seiner hauptsächlichen Function, das Deckbett bezw. die Decke fest an die vertical stehende
Matratze drückend, dar.
Zur näheren Erläuterung des Mechanismus für letztgenannten Bettenhalter sei auf die Detailzeichnung
Blatt II verwiesen.
An zwei an den inneren Seitenwänden des Klappkastens mittelst ausgeschmiedeten Lappen
angebrachten, lothrecht stehenden, klammerartigen Ständern bewegen sich beiderseitig in
dem Drehpunkte U die Stangen X, welche oberhalb durch die Querstange Y, sowie durch das
verzierte Gitter verbunden sind. Dieser so gebildete Quertheil wird durch die Stahlfedern ν
derartig angedrückt, dafs derselbe das Bestreben hat, die ihm gegebene verticale Stellung zu
verlassen; der an einer Nase eingeschraubte Stahlstollen r dieses Stirntheils läfst eine horizontale
Lage zu, welche genügt, um das Deckbett bezw. die zusammengelegte Bettdecke festzuhalten.
Sobald nun dieser »vordere Bettenhalter« aufgehoben werden soll, um gleichzeitig als Bettgiebelwand
zu dienen, fafst man mit einem Finger in je eine der Oesen k und bewegt die jeseitige Stange X aus ihrer horizontalen Lage
in die verticale Lage empor, wobei der hinten hinausragende Hebel m die Feder ν durch die
Klammer hindurch anzuspannen und nach der Innenseite des Spindes zu drücken beginnt.
Der Stollen r, nach oben sich bewegend, trifft alsbald den Schnabel des als Halter fungirenden
Sittichs, drückt denselben nach oben, bis dieser wieder, über den Stollen hinweggleitend,
denselben festhält und den Bettenhalter am durch die spannende Feder ν bedingten Zurückschnappen
verhindert.
Die unter dem Schwanz des Sittichs nach oben drückende Feder pp, welche durch zwei
Schrauben die beiden Klammertheile q und ql
mit einander verbindet, drückt den Kopf des Vogels permanent vornüber und mufs deshalb,
um den Bettenhalter wieder in seine horizontale Lage übergehen zu lassen, mittelst der in
die Oese k gesteckten Zeigefinger, wobei die Person sich vor dem Bettgiebel befindet, die
beiderseitige Stange X leicht auf sich zu angezogen werden, worauf der bereite, nach
innen gewendete Daumen den Schwanz des Sittichs nach unten drückt und dadurch den
Stollen r wieder aus dem zurückhaltenden Hakenschnabel auslöst; hierdurch bringt man
die nach unten strebenden Stangen wieder in ihre horizontale Lage und entlastet die Feder v.
Bemerkt sei noch, dafs die (unter der nach dem Kopf zu aufwärts strebenden Matratze)
durch die ganze Breite des Klappkastens laufende cylindrische Stange ff zur Anhängung
von Gegengewichten bestimmt' ist, welche zur Aufhebung der Schwere des heruntergeklappten
Bettgestelles, je nach Bedürfnifs, neben einander aufgehängt werden können, sobald vorher
die Matratze herausgehoben ist. Diese Gewichte dienen gleichzeitig dazu, die Stabilität
des Spindes zu erhöhen, und müssen selbstverständlich bei Transportirung desselben ebenso
wie die schwere Matratze entfernt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An einem mechanischen Schrank mit Bett der niederklappbare Giebel h in Verbindung mit dem hinteren Bettenhalter ρ und mit den als fernere Betthalter dienenden Gurten o, die theils aus elastischen, theils aus unelastischen Gurten bestehen und um die Trommel T geschlungen sind, während deren eines Ende an der Schrankrückwand, das andere am Kopfende des Bettes befestigt ist.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE30488C true DE30488C (de) |
Family
ID=306607
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT30488D Expired - Lifetime DE30488C (de) | Mechanischer Schrank mit Bett |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE30488C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2676333A (en) * | 1948-07-30 | 1954-04-27 | American Car & Foundry Co | Berth pan structure |
-
0
- DE DENDAT30488D patent/DE30488C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2676333A (en) * | 1948-07-30 | 1954-04-27 | American Car & Foundry Co | Berth pan structure |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE30488C (de) | Mechanischer Schrank mit Bett | |
| DE2227269A1 (de) | Klappbett. Antn: Foufounis, Jean; Foufounis geb. Sordoillet, Chantal; Lausanne, Waadt (Schweiz) | |
| DE8426063U1 (de) | Steckteiler-Fachunterteilung von Schubladen o.dgl. | |
| DE837190C (de) | Kastentierfalle | |
| DE126038C (de) | ||
| DE80879C (de) | ||
| DE811494C (de) | Verwandlungsbett | |
| DE187068C (de) | ||
| DE338214C (de) | Vorrichtung zum gleichzeitigen Verschliessen und OEffnen mehrerer Schubfaecher und Tueren an Schreibtischen, Schraenken u. dgl. | |
| DE22174C (de) | Schul-Doppelstaffel | |
| DE944150C (de) | In ein Doppelbett umwandelbare Couch | |
| DE69272C (de) | Zusammenlegbares, sich selbstthätig einstellendes Schutzgitter für Fenster | |
| DE25467C (de) | Postbeutelverschlufs | |
| DE115235C (de) | ||
| DE609719C (de) | Moebel in Tischform fuer Naehmaschinen | |
| DE113534C (de) | ||
| CH531448A (de) | Müllbehälter, insbesondere für Spitäler, Arztpraxen, Badezimmer, Büros, Gewerbebetriebe usw. | |
| DE73795C (de) | Thierfalle | |
| DE1684779C (de) | Faltüberdachung | |
| AT130472B (de) | Kleiderkoffer. | |
| CH301751A (de) | In ein Doppelbett umwandelbare Couch. | |
| DE1009031B (de) | Sand-, Erdfilter od. dgl. fuer Luftschutzraeume | |
| DE1956529A1 (de) | Kleiderschrank | |
| CH300552A (de) | In einen Tisch umwandelbarer Handwebstuhl. | |
| DE1809709U (de) | Reichhoch liegendes moebelfach. |