DE25467C - Postbeutelverschlufs - Google Patents

Postbeutelverschlufs

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Publication number
DE25467C
DE25467C DENDAT25467D DE25467DA DE25467C DE 25467 C DE25467 C DE 25467C DE NDAT25467 D DENDAT25467 D DE NDAT25467D DE 25467D A DE25467D A DE 25467DA DE 25467 C DE25467 C DE 25467C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bag
plates
wall
lock
flap
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Active
Application number
DENDAT25467D
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English (en)
Original Assignee
A. JOHNSTON in Bainbridge, New-York, V. St. A
Publication of DE25467C publication Critical patent/DE25467C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D29/00Sacks or like containers made of fabrics; Flexible containers of open-work, e.g. net-like construction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Mai 1883 ab.
Der neue Beutelverschlufs zeichnet sich vor den gewöhnlichen Verschlüssen von Postbeuteln dadurch aus, dafs er infolge seiner eigenthümlichen Construction bei jeder Behandlung und in jeder Lage nicht leicht beschädigt werden oder in Unordnung gerath'en kann. Der Beutel kann sogar gerollt werden, ohne dafs das Schlofs oder die Theile des Verschlusses besonders stark in Anspruch genommen werden.
Auf der Klappe B des Beutels sitzen, durch die Bolzen b fest an die Klappe genietet, die Platten C, Fig. 6 und 7, von denen jede einen Stift e mit breitem Kopf trägt. Ueber diesen Platten sind die durch Scharniere a mit einander verbundenen Platten A so angebracht, dafs sie sich auf den Platten C auf- und abschieben lassen.
Indem die genannten Stifte e, durch die Schlitze/ der Platten A durchtretend, mit dem Kopf über die seitlichen Ränder dieser Schlitze übergreifen, halten sie die Platten A so auf den Platten C, dafs die ersteren sich nur auf- und abwärts nach der Längenrichtung des Beutels verschieben lassen. Die Platte A, in Fig. 4 in der Ansicht und in Fig. 5 im Querschnitt dargestellt, ist bei g g mit zwei Schlitzen versehen, wodurch eine Zunge D gebildet wird, welche durch die nach ihren Enden hin dicker werdenden Schenkel h h verstärkt ist. Zwischen diesen Schenkeln ist der oben erwähnte Schlitz/ für die Stifte e angebracht. Fig. 3, welche einen Verticalschnitt nach der Linie y-y der Fig. ι darstellt, zeigt die keilförmige Gestalt der Schenkel h.
Die Klappe B ist, entsprechend den horizontalen Schlitzen c in den Plattten C, durchbrochen,um die an die Wand des Beutels angenieteten Bügel E durchzulassen, wie Fig. 3 zeigt. Wird die Klappe B auf die Wand des Beutels so aufgelegt, dafs die Bügel E durch die Schlitze c hindurchtreten, und die Platten A werden herabgeschoben, so schieben sich die Zungen D unter die Bügel E, und indem letztere auf die keilförmigen Schenkel h pressen, drücken sie die Klappe B fest gegen die äufsere Wand des Beutels. Fig. 8 zeigt die Platten A in dieser herabgeschobenen Stellung.
Am unteren Rande der Mittelplatte A', welche durch Fig. 2 im Verticalschnitt dargestellt ist, ist eine Falle F angebracht, welche beim Herabschieben der Platten A in das Schlofs H, welches auf dem unteren Theil der Klappe B befestigt ist, eingreift. Hierdurch, sowie durch die Zungen D und den Bügel E werden die herabgeschobenen Platten in dieser Stellung gehalten und die Klappe fest an die Wand des Beutels gedrückt, wenn letzterer verschlossen ist. Zur besseren Befestigung der Falle sowie des Schlosses an der Wand des Beutels ist in der Klappe B sowie der Platte des Schlosses H ein horizontaler Schlitz r angebracht, in welchen ein Bügel n, der an der Wand des Beutels angenietet ist, pafst. Durch diesen Bügel, wenn er durch den Schlitz r gesteckt ist, wird die Falle F in das Schlofs H eingeschoben.
Die beiden Endseitenplatten A sind mit Schlitzen S versehen, durch welche die an den Endplatten C befestigten Stehbolzen t mit breitem Kopf hindurchgehen, welche zur Führung
dieser Endplatten A sowie der Verstärkung der Ränder der Klappe B dienen. Die Mittelplatte A1 kann mit einem Halter J für eine Karte oder ein Etiquette versehen werden.
Der Beutel kann vermittelst dieses Schlosses sehr leicht geöffnet werden, nachdem das Schlofs aufgeschlossen; man braucht zu diesem Zweck nur, wie Fig. 8 zeigt, das obere Ende des Beutels mit einem plötzlichen Ruck umzudrehen; alle Platten werden dann an ihren Führungsbolzen E und / herabfallen und die Zungen D sowie die Falle F von selbst aus den entsprechenden Bügeln E und η herausgleiten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der durch Fig. ι bis 8 dargestellte Postbeutelverschlufs, bei welchem eine Reihe von durch Scharniere mit einander verbundenen und mit keilförmigen Zungen D versehenen Platten A so über die Wand des Beutels geschoben werden, dafs die Zungen D sich fest in die Bügel E dieser Wand einlegen, in Verbindung mit der an der Mittelplatte A1 befindlichen und in das Schlofs H eingreifenden, durch den Bügel η der Wand gehenden Falle F, wodurch die Platten A A1 in ihrer herausgeschobenen Stellung auf dem Beutel festgehalten werden und dieser geschlossen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT25467D Postbeutelverschlufs Active DE25467C (de)

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DE25467C true DE25467C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE25467C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1224466B (de) * 1963-06-28 1966-09-08 Moebelwerk Teutonia G M B H Falzkantenpresse fuer Furnier- oder Kunststoffstreifen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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