DE449191C - Elektroflaschenzug - Google Patents
ElektroflaschenzugInfo
- Publication number
- DE449191C DE449191C DED47264D DED0047264D DE449191C DE 449191 C DE449191 C DE 449191C DE D47264 D DED47264 D DE D47264D DE D0047264 D DED0047264 D DE D0047264D DE 449191 C DE449191 C DE 449191C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pulley block
- shaft
- brake
- sliding
- electric pulley
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D3/00—Portable or mobile lifting or hauling appliances
- B66D3/18—Power-operated hoists
- B66D3/20—Power-operated hoists with driving motor, e.g. electric motor, and drum or barrel contained in a common housing
- B66D3/22—Power-operated hoists with driving motor, e.g. electric motor, and drum or barrel contained in a common housing with variable-speed gearings between driving motor and drum or barrel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 7. SEPTEMBER 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35 c GRUPPE
Z) ^7^ XIJ3SC
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 25. August igs
Elektroflaschenzug. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1925 ab.
Es sind bereits Elektroflaschenzüge bekannt, »deren Motoren mit einem Verschiebeanker
ausgerüstet sind. Wird der Motor unter Strom gesetzt, so wird der Anker ins Feld gezogen und lüftet dabei die Bremse
unter Überwindung einer in achsialer Richtung wirkenden Feder.
Bei dieser bekannten Bauart steht die Getriebewelle dauernd unter dem Druck der dem
magnetischen Zug entgegenwirkenden Brems-
449 i9i
leder, so daß die Lager dieser Welle sowohl radiale als auch achsiale Drücke aufnehmen
müssen. Um diesen Achsialdruck während des Laufens des Motors herabzusetzen, hat
man bei anderen Elektromotoren mit Verschiebeankern vorgeschlagen, die Feder nach
Art eines Kniehebels anzuordnen.
Bei Elektroflaschenzugmotoren mit Verschiebeanker wird ferner beim Verschieben
ίο der Motor- bzw. Getriebewelle zugleich das
aufgekeilte Antriebsritzel außer Eingriff gebracht und beim Stromgeben wieder eingerückt,
was zu einem Verschleiß der des öfteren aufeinandertreffenden Zahnkanten. führt.
'5 Bei dem neuen Flaschenzug wird, um diese Nachteile zu vermeiden, die Getriebewelle von
der Motorwelle getrennt, so daß sie deren Achsialbewegung nicht mitmacht. Die Verbindung
zwischen Motorwelle und Bremse wird durch eine vorzugsweise durch die hohle
Getriebewelle gefühlte Stoßstange unmittelbar oder mittelbar durch besondere Übersetzungsgestänge
hergestellt.
Ein solcher neuer Flaschenzug ist in der a5 Zeichnung im Längsschnitt dargestellt.
Mit c ist der Rotor des Antriebsmotors a bezeichnet, der in Ruhelage durch die Feder e
aus dem Feld des Stators b gedrückt wird. c' gibt die Stellung des Rotors wieder, sobald
der Motor Strom erhält. Auf dem Wellenstumpf d sitzt die Kupplungshälfte g, welche
in ausgerücktem Zustand des Rotors noch mit entsprechenden Klauen des auf der Welle ο
sitzenden Kupplungsteiles f in Eingriff steht. In der Hohlwelle ο ist die vom Kupplungsteil
g beeinflußte Stange h angeordnet. Auf der Welle befindet sich das Ritzel n, welches
mit als Doppelräder ausgebildeten Zahnrädern I in Eingriff steht. Die Doppelräder I
sind auf Bolzen k, welche einerseits im Getriebedeckel p und andererseits in der Traverse
i fest angeordnet sind, drehbar gelagert. Sie übertragen ihre Bewegungen auf nicht
dargestellte Zwischenräder, welche wiederum mit dem Innenzahnkranz m der Trommel t
kämmen.
Auf der Welle ο sitzt, durch die Stange h
verschiebbar, die Bremsscheibe q, und zwar wird dieselbe mittels Schleppkeils von der
So Welle ο mitgenommen. Die Scheibe q greift
in entsprechende Bremsflächen u des Getriebedeckels f. r ist der Mantel des Flaschenzuges.
Die Wirkungsweise der neuen Bremse ist folgende. --H
Bei stromlosem Motor befindet sich der Rotor c außerhalb des Statorfeldes in der mit c
bezeichneten Stellung. Die sich an der Gehäusewandj?
abstützende Feder e drückt die Bremsscheibe q auf die Bremsfläche n, wodurch
die |l?rommel abgebremst wird.
Erhält lter Motor nun Sirom, so springt
der Rotor 'f. in die gezeichnete Stellung c' und
drückt die; lose gegen den Kupplungsteil g liegende Stange h zurück. Das entgegengesetzte
Stangenende verschiebt die Bremsscheibe q und lüftet so die Bremse, wobei
gleichzeitig die Feder c zusammengepreßt wird.
Wird der Strom fortgenommen, so entspannt eich die Feder e, die Bremsflächen
kommen zur Anlage und bringen das Getriebe zum Stillstand. Außerdem drückt die Stange h den Rotor aus dem Feld des Stators.
Statt einer Feder können natürlich auch beliebige andere, kraftspeichernde Mittel Verwendung
finden. Auch ist die Anordnung der übertragungsmittel der Verschiebebewegung des Stators auf die Bremsorgane, die ebenso
als Backen-, Band- oder Duboisbremsen ausgebildet werden können, nicht an das dargestellte
Ausführungsbeispiel gebunden. Beispielsweise kann die Übertragung auch außerhalb
der Welle 0 durch an der Kupplungshälfte angreifende Hebel o. dgl. erfolgen oder
in sonst geeigneter Weise vorgenommen werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Elektroflaschenzug mit ganz oder teilweise ifn Trommelinnern liegenden Motor mit Verschiebeanker, dessen achsiale Verschiebebewegung die Bremse beeinflußt, dadurch gekennzeichnet, daß der auf dem Wellenstumpf des Verschiebeankers sitzende Kupplungsteil (§·) auf eine in der hohlen Antriebswelle (0) verschiebbare Stange einwirkt, welche die Luft- und Schließbewegung unmittelbar oder unter Zwischenschaltung besonderer Hebel und Gestänge auf die Bremse überträgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED47264D DE449191C (de) | 1925-02-12 | 1925-02-12 | Elektroflaschenzug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED47264D DE449191C (de) | 1925-02-12 | 1925-02-12 | Elektroflaschenzug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE449191C true DE449191C (de) | 1927-09-07 |
Family
ID=7050312
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED47264D Expired DE449191C (de) | 1925-02-12 | 1925-02-12 | Elektroflaschenzug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE449191C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE863620C (de) * | 1938-11-04 | 1953-01-19 | Demag Ag | Antriebstrommel fuer Foerderbaender u. dgl. |
| DE754589C (de) * | 1941-07-01 | 1954-07-26 | Stahl R Fa | Gekapselte Blockwinde mit Verschiebeankermotor |
-
1925
- 1925-02-12 DE DED47264D patent/DE449191C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE863620C (de) * | 1938-11-04 | 1953-01-19 | Demag Ag | Antriebstrommel fuer Foerderbaender u. dgl. |
| DE754589C (de) * | 1941-07-01 | 1954-07-26 | Stahl R Fa | Gekapselte Blockwinde mit Verschiebeankermotor |
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