DE449106C - Wuerfelspiel mit schachtbrettartig eingeteilter Spielflaeche - Google Patents
Wuerfelspiel mit schachtbrettartig eingeteilter SpielflaecheInfo
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- DE449106C DE449106C DEB126508D DEB0126508D DE449106C DE 449106 C DE449106 C DE 449106C DE B126508 D DEB126508 D DE B126508D DE B0126508 D DEB0126508 D DE B0126508D DE 449106 C DE449106 C DE 449106C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F3/00—Board games; Raffle games
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Pinball Game Machines (AREA)
- Toys (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
5. SEPTEMBER 1927
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77a GRUPPE
Joseph Benard in Lille, Frankr. Würfelspiel mit schachtbrettartig eingeteilter Spielfläche.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Würfelspiel, bei dem Figuren nach gewürfelten
Zahlen auf einer schachbrettartigen Spielfläche weiterbewegt werden. Bei einem
dem Damespiel ähnlichen Spiel ist es schon bekannt, Hindernisse auf dem Spielplan aufzubauen,
welche den Weg für die Figuren sperren. Gemäß der Erfindung werden diese Hindernisse nun so angeordnet, daß die nach
Maßgabe der gewürfelten Zahlen weiterzusetzenden Figuren durch diese Hindernisse
nach bestimmten, mit Nummern versehenen Feldern hingeleitet werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. ι ist eine Draufsicht auf das Spielgerät bei aufgeschlagenem Deckel.
Abb. 2 ist ein Schnitt durch Abb. 1 und Abb. 3 ein Schnitt nach Linie a-a der Abb. 1.
Abb. 4 ist eine Vorderansicht des Deckels. Abb. 5 ist ein Schnitt nach Linie b-b der
Abb. i.
Abb. 6 ist eine Draufsicht einer Schranke. Abb. 7 ist eine Vorderansicht zu Abb. 6.
Abb. 8 ist eine Vorderansicht eines turmartigen Spielstückes.
Abb. 9 ist eine Draufsicht zu Abb. 8.
Abb. 10 ist eine Draufsicht einer Marke.
Abb. ir ist eine Vorderansicht zu Abb. 10. Das Spielgerät besteht aus einem Kasten 1 mit seinem Deckel 2, einer Anzahl von Spielstücken 3 und Marken 4, Würfelbehälter und Würfeln.
Abb. 10 ist eine Draufsicht einer Marke.
Abb. ir ist eine Vorderansicht zu Abb. 10. Das Spielgerät besteht aus einem Kasten 1 mit seinem Deckel 2, einer Anzahl von Spielstücken 3 und Marken 4, Würfelbehälter und Würfeln.
Der Kasten 1 besteht aus einem Boden 5, vier Seitenwänden 6, 7, 8 und 9 und zwei
senkrechten Zwischenwänden ίο und ii,
welche zusammen mit den Wänden 7 und 9 einen Spielboden 12 stützen.
Der Deckel 2 besteht aus einem Boden 13 und Seiten 14, 15, 16 und der vierten Seite,
welche in Abb. 1 nicht mehr mitgezeicrmet
ist. Der Boden 13 des Deckels ist in solcher Weise derart mit den Seitenwänden vereinigt,
daß eine Kammer zwischen ihm und dem Brett 12 entsteht, wenn der Deckel geschlossen
wird.
Zweckmäßig ist der Deckel 2 mit dem Kasten 1 mittels eines Scharniers 18 verbunden.
Eine Schließvorrichtung 19 kann ebenfalls vorgesehen sein. Selbstverständlich
kann der Deckel auch fortgelassen werden.
Der Spielboden 12 ist in viereckige Felder, etwa in einer Anzahl' von 81, geteilt.
Die Felder, die schraffiert in der Zeichnung erscheinen, sind von anderer Färbung als diejenigen,
welche weiß erscheinen. Außerdem gibt es fünf schwarze Felder, eins in der Mitte und vier am Rande, wie in Abb. 1 gezeigt.
Die farbigen Felder, entlang den Seiten des Brettes 12, sind mit aufeinanderfolgenden
Nummern gezeichnet, die mit »1« anfangen. Mithin befinden sich auf einem
Spielbrett mit 81 Feldern 24 numerierte Felder. Auf dem Spielbrett sind Schranken 20
angebracht, welche an jedem Ende rechtwinklig abgebogen sind, wie Abb. 1 zeigt.
Die Kammer zwischen der Zwischenwand 10 und der Seitenwand 6 dient als Behälter
für die Spielsteine, während die Abteilung zwischen 11 und 8 dazu dient, um die Würfel,
die Würfelbehälter und die Marken aufzunehmen.
Die Spielstücke, deren Zahl den numerierten Feldern entspricht (in diesem Falle 24),
sind in Form von kleinen Türmen ausgebildet, deren Unterfläche eine Nummer aufweist
(Abb. 8 und 9). Die Türme haben verschiedene Nummern, welche mit »1« anfangen.
Die Spielmarken 4 (Abb. 11) sind kleine
Rechtecke aus Papier o. dgl., von denen jedes mit einer Reihe von Nummern versehen ist.
Im vorliegenden Falle gibt es vier Marken, welche den vier Gruppen von numerierten
Feldern entsprechen.
Es ist bereits ein dem Damespiel ähnliches Spiel bekannt, bei welchem den obengenannten
Schranken 20 entsprechende Hindernisse benutzt werden. Bei der vorliegenden Erfindung aber werden diese Schranken so
angeordnet, daß die Türme, wenn sie nach Maßgabe geworfener Zahlen und bestimmter
Spielregeln weiterbewegt werden, durch die Hindernisse 20 auf die numerierten Felder
(1 bis 24) zu geleitet werden.
Selbstverständlich kann man im Rahmen . der Erfindung die Formen, die Rohmaterialien,
Einzelheiten, Dimensionen, Zahl von Feldern, Türmen und Schranken nach Belieben ändern.
Das Spiel geht wie folgt vor sich: Man kann zu zwei, drei oder vier Personen spielen, und zwar auch mit einem einzigen
Würfel. ■ ■
Um z. B. zu vier Personen zu spielen, werden die Spielstücke (Türme 3) durcheinander
mit der Nummer nach unten auf die weißen Feldervierecke gestellt, eins auf jedes Feld.
Jeder Spieler nimmt aufs Geratewohl eine der Spielmarken 4 entweder vom Tische oder
aus einer Tasche, wobei die Nummern nicht zu sehen sind. Die Reibe der Nummern auf
der Marke jedes Spielers deutet die Gruppe der numerierten Felder an, welche er mit
Türmen mit entsprechenden Nummern zudecken muß. Dann werden die Türme umgedreht,
so daß die Nummern nach oben kommen, ohne aber daß man dabei die Felder wechselt.
Der Spieler, welcher die erste Reihe von 8g Nummern zudecken muß, wirft zuerst den
Würfel und erhält das Recht, irgendein Spielstück in irgendeiner Richtung über so viele
Felder zu rücken, wie die Augen auf dem Würfel angeben.
Claims (1)
- Patentanspruch:Würfelspiel mit schachbrettartig eingeteilter Spielfläche und auf dieser anzuordnenden Hindernissen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hindernisse derart angeordnet sind, daß sie die in bekannter Weise nach Maßgabe geworfener Zahlen auf schachbrettartigen Feldern weiterzusetzenden Figuren nach bestimmten numerierten Feldern hinleiten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB126508D DE449106C (de) | 1926-07-16 | 1926-07-16 | Wuerfelspiel mit schachtbrettartig eingeteilter Spielflaeche |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB126508D DE449106C (de) | 1926-07-16 | 1926-07-16 | Wuerfelspiel mit schachtbrettartig eingeteilter Spielflaeche |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE449106C true DE449106C (de) | 1927-09-05 |
Family
ID=6996717
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB126508D Expired DE449106C (de) | 1926-07-16 | 1926-07-16 | Wuerfelspiel mit schachtbrettartig eingeteilter Spielflaeche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE449106C (de) |
-
1926
- 1926-07-16 DE DEB126508D patent/DE449106C/de not_active Expired
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