DE44909C - Metall-Schliefsrahmen für Schriftsätze - Google Patents

Metall-Schliefsrahmen für Schriftsätze

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DE44909C
DE44909C DENDAT44909D DE44909DA DE44909C DE 44909 C DE44909 C DE 44909C DE NDAT44909 D DENDAT44909 D DE NDAT44909D DE 44909D A DE44909D A DE 44909DA DE 44909 C DE44909 C DE 44909C
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Germany
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frame
metal
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DENDAT44909D
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F. MORITZ in Dortmund, Rofsstr. 27
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B1/00Elements or appliances for hand composition; Chases, quoins, or galleys
    • B41B1/18Chases

Landscapes

  • Handling Of Sheets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE IS: Drückerei.
Die Erfindung bezweckt, beim Zusammenstellen der einzelnen Druckseiten eine Erleichterung zu verschaffen und den Satz während des ganzen Druckprocesses gleichmäfsig und fest zusammenzuhalten.
Während bei der jetzt gebräuchlichen Art der Satz durch die Columnenschnur zusammengehalten wird, macht die vorliegende Erfindung dieses Ausbinden entbehrlich. Diesem Zwecke dient ein jedem Schriftsystem genau anzupassender viertheiliger Rahmen, welcher um den jeweiligen Schriftsatz gelegt wird. Da der Rahmen dem gerade vorliegenden Schriftsystem anzupassen ist, kann derselbe infolge dessen auch während des ganzen Druckprocesses um die gesetzte Columne verbleiben. Dieses Anpassen an jeden vorkommenden Schriftsatz ist infolge der unten näher beschriebenen Einrichtung des Stellmechanismus möglich.
Der Rahmen selbst besteht aus vier rechtwinklig zusammengesetzten Metallleisten von durchgehende gleicher Dicke und Höhe. Letztere ist, um ein Berühren der Druckwalze zu vermeiden, ungefähr um 4 mm geringer als die Letternhöhe. Jede einzelne Seite des Rahmens besteht aus zwei Theilen, welche mit einer Führung versehen sind, so dafs der eine Theil in den anderen hineinzuschieben ist, wie dies Fig. 3 der Zeichnung zeigt.
Fig. ι ist der Längsdurchschnitt einer Seite des Rahmens und
Fig. 2 derjenige des Mechanismus. . .
Fig. 3 zeigt den Querschnitt durch den Rahmen und
Fig. 4 ist eine Oberansicht des eingestellten Rahmens mit Schriftsatz.
Der Mechanismus zum Einstellen, welcher innerhalb der Metallleiste angebracht wird, so dafs er von aufsen nicht sichtbar ist, hat folgende Zusammensetzung.
Auf der oberen Backe der Rahmenseite R, in der Zeichnung mit b1 bezeichnet, ist ein Hebel H angebracht. Derselbe ruht mit seinem einen Ende auf einem Schnepper G bezw. in einem der an demselben befindlichen Zähne und mit dem anderen auf einer Feder F, wodurch der Schnepper G in der eingenommenen Stellung festgehalten wird.
Unterhalb dieses Hebels ist eine zweite Feder f befestigt, welche mit ihrem Ende ebenfalls in die Zahnung des Schneppers G eingreift. Zwischen Backe b{ und Z>2 geht in der Führung die Schiene S. . Dieselbe ist oben mit einer Millimeterzahnung Z versehen, in welche der Stellzahn g des Schneppers G eingreift.
Soll nun der zwischen dem Rahmen befindliche Satz fest eingestellt werden, so drückt man auf die Arme gl der Schnepper G, und zwar zuerst an zwei sich gegenüberliegenden Seiten. Infolge dessen greift der Stellzahn g in eine Zahnlücke der Schiene S ein. zieht den an der Schiene befindlichen Rahmentheil nach sich und preist so die beiden parallelen Seiten des Rahmens fest gegen den dazwischen liegenden Satz. Dasselbe wird an den beiden anderen Seiten ebenfalls vorgenommen, so dafs auch hier eine Einklemmung erfolgt. Infolge
dieser festen Einklemmung ist es möglich, den Rahmen während des ganzen Druckprocesses um den Satz zu lassen.
Will man den eingeklemmten Schriftsatz lösen, so drückt man einfach auf den Hebel H. Der den Schnepper G feststellende Theil desselben wird hierdurch aufser Thätigkeit gesetzt und die Feder f übt auf den Schnepper eine rückwirkende Kraft aus, so dafs der Stellzahn g die Zahnung Z verläfst. Nachdem dies an allen vier Seiten geschehen ist, kann die vollständige Auseinanderziehung des Rahmens mit Leichtigkeit erfolgen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Metallrahmen zum Zusammenhalten des Schriftsatzes, gebildet aus vier Winkeltheilen R, deren Schenkel gezahnt bezw. ausgenuthet sind, so dafs sie in einander geschoben werden können, wobei die Feststellung mittelst der Schaltvorrichtung H G g g1 bewirkt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44909D Metall-Schliefsrahmen für Schriftsätze Expired - Lifetime DE44909C (de)

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