DE2444940C3 - Randsteller-Vorrichtung - Google Patents
Randsteller-VorrichtungInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J29/00—Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
- B41J29/50—Side-stop mechanisms
Landscapes
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- Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Randsteller-Vorrichtung
nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1, wie sie aus der DE-AS 21 56 772 bekannt ist.
Bei der bekannten Randsteller-Vorrichtung wird ein
im wesentlichen U-förmiges Schaltglied verwendet, das an seinen beiden freien Schenkeln Zahnleisten aufweist,
in die Rastglieder eingreifen können, die an einer schwenkbaren Randsteller-Schiene befestigt sind. Je
nach der Schwenklage der Randsteller-Schiene greifen Rastglieder in die eine oder die andere der beiden
Verzahnungen.
Die bekannte Konstruktion vermag insofern nicht voll zu befriedigen, als der derzeitige Wirkbereich der
Vorrichtung dem Benutzer nicht ohne weiteres erkennbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte Randsteller-Vorrichtung dahingehend zu
verbessern, daß sowohl die horizontale Stellung des Randstellers als auch sein derzeitiger Wirkbereich für
den Benutzer erkennbar sind, Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruches 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Randsteller-Vorrichtung bietet den Vorteil, daß der Benutzer der Maschine ständig
sieht, welche der unterschiedlichen Schrittabständen zugeordneten Rastverzahnungen mit den Randstellern
in Eingriff sind.
Es darf bemerkt werden, daß die Verwendung von Anzeigern und Gradskalen als solche nicht neu ist,
sondern beispielsweise aus der DE-PS 9 24 152 bekannt ist.
Die Zeichnung zeigt schematisch und beispielhaft eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
Darin zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht der Maschine, welche die
Randsteller-Vorrichtung gesamthaft veranschaulicht
ίο Fig.2 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach
Fig.l,
F i g. 3 eine Draufsicht des linken Randstellers,
Fig.4 eine Einzelansicht in vergrößertem Maßstab der Fig. 2 in der einen Betriebsstellung des Randstel
lers.
Fig.4a eine der Fig.4 entsprechende Ansicht in
einer anderen Betriebsstellung,
Fig.5 eine Draufsicht in vergrößertem Maßstab einer Einzelheit der F i g. 4.
Die dargestellte Maschine umfaßt einen Schlitten 1, der einen Schreibkopf 2 trägt und sich mittels eines an
sich bereits bekannten Mechanismus parallel zu einer nicht dargestellten Schreibwalze bewegt. Sie umfaßt
ferner zwei Randsteller, einen linken und einen rechten,
die gesamthaft mit den Ziffern 3 bzw. 4 bezeichnet
werden und welche längs einer Gradskala 5 mit zwei Maßeinteilungen verschiebbar sind, von denen eine
obere 6 in Buchstabenabstand von 1/10 Zoll und eine untere 7, in Buchstabenabstand von 1/12 Zoll eingeteilt
sind.
Die Randsteller 3 und 4 sind ebenfalls längs einer
Zahnstange 8 verschiebbar, die mit zwei Verzahnungen, eine obere 9 und eine untere 10 versehen sind, deren
Teilung den vorerwähnten Buchstabenabständen ent
sprechen. Diese beiden Verzahnungen sind in einem
einzigen Stück 8 gefräst, verlaufen parallel zueinander und .iegen einander in einer Aussparung 11 dieses
Stückes gegenüber. Die Maschine umfaßt außerdem einen Umschalter, bestehend aus einen Längsplättchen
12 mit Winkelprofil, dessen horizontalt.· Schenkel 13 (F i g. 4) in jeden der Randsteller 3 und 4 eingreift.
Dieser Umschalter 12 liegt hinter der Zahnstange 8 und parallel zu dieser. Die Zahnstange 8 und der Umschalter
12 sitzen auf zwei Bolzen 14 und 15, die an den linken
und rechten Wänden 16 bzw. 17 der hinteren Einheit der
Maschine befestigt sind. Der Umschalter 12 weist an beiden Enden je einen schrägen Schlitz 18, 19 auf, in
welchen die Bolzen 14 bzw. 15 eindringen. Der Umschalter 12 ist mittel.1: eines bereits bekannten, nicht
so dargestellten Mechanismus, längs dieser Schlitze verschiebbar und kann also in Richtung der Pfeile nach
links oder nach rechts respektiv abwärts oder aufwärts versetzt werden. Die Verschiebung nach links wird
entgegen der Kraft einer Rückstellfeder 20 bewirkt, die
mit dem einen Ende am Umschalter und mit dem
anderen Ende an der Wand 16 angreift. Die Kraft der Feder 20 hält den Umschalter 12 in seiner rechten
oberen Stellung, wie in F i g. 1 dargestellt. Bei seiner Verschiebung nimmt der Umschalter 12, über seinen
Schenkel 13, jeden der Randsteller 3 und 4 derart mit, daß diese Randsteller abwechslungsweise mit der
oberen oder unteren Verzahnung 9 bzw. 10 der Zahnstange zusammen« irken.
zwei Bügeln 22, das den besagten Randsteller auf einer Längsstange 23 zu gle'ten und um diese zu schwenken
gestattet. Das Führungsglied 21 weist einen seitlichen Schlitz auf, in welchen der horizontale Schenkel 13 des
Umschalters 12 eindringt. Auf diesem Führungsglied 21 sitzt ferner ein Plättchen 24 mit einer Kröpfung, an
welcher ein Anzeiger 25 zur Einstellung des Randstellers befestigt ist und welcher längs einer der Gradskalen
6 oder 7 verschiebbar ist. Das Plättchen 24 ist seinerseits zwischen einem oberen und einem unteren Plättchen 26
bzw. 27 eingesetzt, die je einen Finger 28 bzw. 29 aufweisen, welche in die obere oder untere Verzahnung
9 bzw. 10 der Zahnstange 8 einrückbar sind. Die beiden Plättchen 26 und 27 sind miteinander vernietet und sind
entlang einem Längsschlitz 30 verschiebbar, der im Plättchen vorgesehen ist (siehe Fig.4). Das untere
Plättchen 27 ist wie das obere Plättchen 26 identisch ausgestaltet, das jedoch darüber hinaus einen Anschlag
31 aufweist. Eine an diesem Anschlag angreifende Rückstellfeder 32 ist bestrebt, den einen der Finger 28
oder 29 in die betreffenden Verzahnungen abwechslungsweise einzudrücken.
Die horizontale Verschiebung dieser Plättchen 26 und 27 wird durch ein Steuerglied 33 (F i g. 2) bewirkt, das
einen Bedienungsknopf 34 trägt. Dieses Steuerglied 33 weist zwei umgebogene Lappen 35 auf, welche die
Stange 23 umgeben und beim Drücken auf den Knopf 34 in Richtung des Pfeiles F(Fig.4) horizontal verschiebbar
ist. Bei seiner Verschiebung nimmt das Steuerglied 33 die beiden Plättchen 26 und 27 mittels seiner
vertikalen Kröpfung 36 mit, die sich an einem Ansatz 37 des Plättchens 26 abstützt. Es ist also erkennbar, daß es
zur Verstellung eines Randstellers genügt, auf den Knopf 34 zu drücken. Die durch dieFeder 32 in der einen
Verzahnung der Zahnstange zurückgehaltene Plättchengruppe wird aus der besagten Verzahnung
entgegen der Kraft der Feder 32 ausgerückt, so daß der freigegebene Randsteller auf der Stange 23 gleitet und
in der gewünschten Stellung eingestellt werden kann.
Auf jedem Randsteller ist eine nicht dargestellte Nase vorgesehen, die mit einer nicht dargestellten Schulter
zusammenwirken kann, die auf dem Schlitten 1 vorgesehen ist, um den Rand durch Stillsetzen des
besagten Schlittens festzulegen. Die Hublänge dieses Schlittens ist links und rechts durch zwei Anschläge 43
begrenzt
Anderseits weist die Zahnstange 8 zwei Langlocher 38 auf, in welche die Bolzen 14 und 15 eindringen. Die
Zahnstange ist also, entgegen der Kraft der an der Wand 17 angreifenden Rückstellfeder 39, längsverschiebbar.
Ferner ist eine um den rechten Bolzen 15 schwenkbare Klinke 40 vorgesehen, deren Ende 41 sich
gegen einen Anschlag 42 abstützt, der auf der hinteren Einheit der Maschine sitzt.
Bei dieser Anordnung wird beim Anhalten des Schlittens 1 am linken Anschlag 43 die Zahnstange 8
leicht nach links verschoben, wodurch die Klinke 40, infolge der Einrückung der Zahnstange in die hintere
Einheit, um den Bolzen 15 verschwenkt wird. Diese Bewegung unterbricht den Rücklauf des Schlittens 1
mittels eines an sich bekannten, nicht dargestellten Mechanismus.
Die Teilungsumschaltung wird einfach durch Verstellung des Umschalters 12 nach links oder nach rechts
bewerkstelligt. Diese Verstellung bewirkt zugleich, dank den Schrägschlitzen 38, eine Ab- oder Aufwärtsverstellung
des Schenkels 13. Diese vertikale Bewegung wird den Randstellern 3 und 4 übertragen unJ. verschwenkt
sie derart um die Stange 23, daß sie die in Fig.2 strichpunktiert dargestellte Stellung einnehmen, im
Falle des Übergangs zur unteren Maßeinteilung. Die Anzeiger 25 zur Einstellung der Randsteller folgen
dieser Bewegung, von der Höhenlage A zur Höhenlage B; gleichzeitig wird der Finger 28 aus der oberen
Verzahnung 9 der Zahnstange 8 ausgerückt und der Finger 29 in die untere Verzahnung 10 eingerückt.
Es ist zu bemerken, daß nebst den Anzeigern 25 zur Einstellung der Randsteller, ein an sich bekannter, mit
dem Schütten 1 formschlüssig verbundener Anzeiger 25' vorgesehen ist, der längs der Gradskala 5 verschiebbar
ist.
Es ist erkennbar, daß diese Umschaltvorrichtung dem Schlitten 1 gestattet, sich in Abhängigkeit der
betreffenden Teilungen der Verzahnungen 9 und 10 der Zahnstange zu bewegen. Es ist ebenfalls erkennbar, daß
diese vertikale Bewegung der Randsteller dem Benutzer gestattet, eine Ablesung der Gradskalen auf zwei
unterschiedlichen Niveaus auszuführen, was diese Ablesung stark erleichtert und jeglichen Irrtum
vermeidet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Randsteller-Vorrichtung für Schreibmaschinen,
insbesondere mit einem auf einem Schlitten angeordneten Schreibkopf; mit einer Schrittschalteinrichtung für zwei unterschiedliche Buchstabenabstände; mit einem sich in Richtung der Schlittenbewegung erstreckenden Schaltglied, das zwei in
Längsrichtung verlaufende einander zugewandte Verzahnungen aufweist; mit zwischen den Verzahnungen vorgesehenen, in vertikaler Richtung in die
Verzahnungen einrückbaren Randstellern, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzahnungen (9, 10) in einer in Längsrichtung des als
gestellfeste Zahnstange (8) ausgebildeten Schaltgliedes vorgesehenen Aussparung (11) angeordnet sind
und daß jeder Randsteller (3, 4) mittels eines Fühiimgsgliedes (21) auf einer zur Zahnstange (8)
parallelen Tragachse (23) verschieb- und schwenkbar angeordna ist, das einen Anzeiger (25) zur
Anzeige und Einstellung des Randstellers (3,4) trägt
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anzeiger (25) in die Höhenlage (A,
B) einer von zwei Maßeinheiten (6, 7) einer Gradskala (5) bei der vertikalen Verstellung
verschiebbar ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Umschalter (12) zur
vertikalen Verstellung des Randstellers (3, 4) mit dem Führungsglied (12) wirkverbunden ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie eir Steuerglied (33)
aufweist, das auf dem Führunpsglied (21) angeordnet ist und zur Verschiebung von zwei Flachen (26,27)
in Längsrichtung dient, die miteinander formschlüssig verbunden sind und mit den betreffenden
Verzahnungen (9,10) zusammenwirken.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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