DE449010C - Trockenloeschen von Koks - Google Patents

Trockenloeschen von Koks

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DE449010C
DE449010C DEW66105D DEW0066105D DE449010C DE 449010 C DE449010 C DE 449010C DE W66105 D DEW66105 D DE W66105D DE W0066105 D DEW0066105 D DE W0066105D DE 449010 C DE449010 C DE 449010C
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DE
Germany
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coke
bucket elevator
vessels
dry extinguishing
tubes
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DEW66105D
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English (en)
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Westfalia Dinnendahl A G
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Westfalia Dinnendahl A G
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B39/00Cooling or quenching coke
    • C10B39/02Dry cooling outside the oven

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Trockenlöschen von Koks. Die Erfindung betrifft ein Verfahren nebst Vorrichtung, um den Koks während seines Transportes zum Vorratsbehälter trocken abzulöschen, d. h. es soll ihm in an sich bekannter Weise die Wärme dadurch entzogen werden, daß er von indifferenten Gasen bestrichen und durchströmt wird, die sich erwärmen und die zur Wärmeabgabe für andere Zwecke bereitgestellt werden. Auch die Kühlung des Kokses während der Bewegung durch ein Fördermittel ist bereits vorgeschlagen worden. Da der Vorratsbehälter jedoch der Regel nach als Turm ausgebildet ist, so muß der Koks auf eine große Höhe gebracht werden, was durch eine Art Becherwerk geschieht. Die Ablöschung soll der Erfindung gemäß auf dem von dem Becherwerk durchfahrenen Wege geschehen. Dar Becherwerk wird daher rohrartig ummantelt, und die indifferenten Löschgase durchstreichen den Rohrmantel von einem zum anderen Ende in Gemeinsamkeit mit dem Becherwerk.
  • Würde das Becherwerk in der für kalte Gut üblichen Weise ausgestaltet, so würden sämtliche Teile desselben, also auch die Antriebsteile, der unmittelbaren Hitzeeinwirkung ausgesetzt sein und deshalb stark leiden. Auch die Staubwirkung würde zu starkem Verschleiß in allen Lagerstellen führen. Das Becherwerk ist deshalb so ausgestaltet, daß die Gefäße, die Becher- oder pfannenartig sein können, in Sonderröhren geführt sind, während die Antriebsmittel (Band, Kette) außerhalb dieser Sonderröhren liegen und die Gefäße mittels Arme tragen, die durch Schlitze vier Sonderröhren hindurchgreifen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in drei Abbildungen dargestellt.
  • Abb. i zeigt .die ganze Anlage; Abb. 2 zeigt einen Längsschnitt und Abb. 3, q. und 5 Einzelheiten der Becherwerksanlage in vergrößertem Maßstabe.
  • Der auf den Koksofen a kommende Koks wird in einen Kübelwagen b gedrückt und mittels dieses vor einen Bunker c gefahren, der luftdicht mit dem die Becherwerksanlage vollständig umschließenden Mantel d verbunden ist. Der luftdichte Anschluß wird durch die Abdeckelung e der Becherwerksgrube erreicht. In dem Hohlmantel d liegen zwei Röhren f und g, die gegen Wärme isoliert sind und die entsprechend den beiden Trums des Becherwerks miteinander einen endlosen Kanal bilden, .der aber gegen den Koksbehälter h an der Entleerungsstelle der Gefäße geöffnet ist. Nach der einander zugekehrten Seite der Röhren f und g hat jede dieser Röhren einen durchgehenden Schlitz i, durch welchen Arme h hindurchtreten. Diese Arme tragen die pfannenartigen Becher 1, die in den Röhren g und f geführt sind, während sie auf der anderen Seite mit dem Bande bzw. der Kette m des Becherwerks verbunden sind. In die die vollen Gefäße l führende Röhre mündet bei n der Strom der Löschgase ein, ciie sich im Laufe ihres Weges erwärmen und den Koks ablöschen, sie werden in der Hauptsache durch die Röhre g zusammengehalten; daß ein Teil von ihnen durch den Schlitz i im Verlauf des Weges -in den Hohlmantel d übertritt, ist nicht wesentlich, weil das erst in einer Zone geschieht, in welcher der Koks die Gase nicht mehr in dem Maße beheizt, daß sie den Getriebeteilen ml schädlich werden können, zumal diese Teile vor der Strahlenwärme des glühenden Gutes geschützt sind. Auch kann Vorsorge getroffen werden, daß der Schlitz i durch mitgeführte Deckplatten abgedeckt wird. Die heißen Gase gehen bei o zur weiteren Verwendung ab.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Trockenlöschen von Koks durch ein gasförmiges Kühlmittel, während er durch ein Fördermittel bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Ofen unmittelbar einem Vorratsbehälter zugeführte Koks während seiner Hebung durch ein Becherwerk o. dgl. auf die Höhe des Vorratsbehälters (Koksturm) der Trockenlöschung durch Gas unterworfen wird, das innerhalb einer Ummantelung des Becherwerks strömt.
  2. 2. Vorrichtung für die Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gefäße (1) des Becherwerks innerhalb der Ummantelung in Sonderröhren (g) geführt sind, während die Antriebsmittel (das Band, die Kette) außerhalb dieser Sonderröhren liegen und durch Tragarme (h), die durch Schlitze der Sonderröhren hindurchgreifen, mit den Gefäßen (1) verbunden sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportvorrichtung aus einem Vorbunker (:-) beschickt wird, der luftdicht an sie angeschlossen ist und seine Füllung durch einen Füllwagen (b) o. dgl. erhält.
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