DE448006C - Sparuhr - Google Patents
SparuhrInfo
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- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
- G07F17/0007—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for clockworks, e.g. alarm clocks, saving clocks
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 6. A UGUST1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 43 b GRUPPE 57
H106472 IX/43 b
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 21. Juli ig2j.
Hamburg-Amerikanische Uhrenfabrik in Schramberg, Württbg.
Sparuhr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1926 ab.
Die Erfindung betrifft Sparuhren, bei denen die eingeworfene Münze von einer in
einen seitlichen Ausschnitt des Einwurfkanals eingreifenden, sich langsam drehenden
Scheibe aufgefangen wird, die sie langsam herabgleiten läßt, wobei sie einen auf die
Sperrvorrichtung des Gangwerkes einwirkenden Hebel in der Freigabestellung hält, solange
sie sich im Kanal befindet, und ihn erst in die Sperrstellung gehen läßt, sobald sie
herausfällt, wenn nicht eine weitere Münze eingeworfen worden ist. Bei bekannten Sparuhren
dieser Art hat die Fangscheibe der Kreisform der Münze angepaßte Ausschnitte zur Aufnahme der Münze. Bei dieser Ausführung
kommt es manchmal vor, besonders wenn die Münze stark gerandet ist, daß diese sich zwischen der Fangscheibe und dem genannten
Hebel klemmt und so die erstere und damit auch das Gangwerk anhält.
Um dies zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung die Münze, bevor sie von der
Scheibe aufgefangen wird, von einem zweiten,
ebenfalls in den Ausschnitt des Kanals eingreifenden Organ, z. B. einem Hebel, erfaßt,
das zunächst von der Scheibe in der Fangstellung gehalten wird, und das nach einer
gewissen Drehung der Scheibe unter der Wirkung einer Feder in einen der tief einspringenden
Winkel der Scheibe einfällt und dadurch die Münze freigibt, worauf diese sich mit nur einem Punkt ihres Umfanges
auf eine Ecke der Scheibe legt, die sie in bekannter Weise abwirft und mit ihrem
nächsten Arm das zweite Fangorgan in die Fangstellung zurückbewegt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. ϊ
das Uhrwerk bei der Freigabestellung des ao Sperrhebels und Abb. 2 den Münzkanal mit
den beiden Fangorganen bei anderer Stellung derselben.
An der Rückseite des Münzkanals α ist bei b der Sperrhebel c, d schwingbar gelagert.
Der nach vorn umgebogene geschweifte Teil e des Hebelarmes c greift in einen seitlichen
Ausschnitt f des Kanals α ein. Der seitwärts ragende Ausläufer g des Hebelarmes d wirkt
auf die Sperrvorrichtung des Gangwerkes ein, die hier von einer am Träger a' des
Kanals α gelagerten Schwinge h mit einem federnden Haken i gebildet wird. Befindet
sich im Kanal α keine Münze, so läßt der Hebel C1 d die Schwinge h unter der Einwirkung
einer Feder k sich so einstellen, daß der Haken i in den Weg eines an der Unruhe
I sitzenden Stiftes m ragt und so die Unruhe anhält. Wird aber eine Münze η
eingeworfen, so bringt diese, indem sie herabfallend sich zwischen den Hebelteil e und
den gegenüberliegenden Kanalrand zwängt, den Hebel c, d in die gezeichnete Freigabestellung,
bei der er die Schwinge h in solcher Lage hält, daß der Haken i die Unruhe I frei
schwingen läßt.
Die Vorrichtung, welche die eingeworfene Münze η auffängt und während einer deren
Wert entsprechenden Zeit im Kanal α zurückhält, besteht aus einer Scheibe 0 von kreisrunder
Grundform mit vier im wesentlichen rechtwinkligen Ausschnitten, die auf einem vom Gangwerk in der Pfeilrichtung langsam
gedrehten Zahnrad ρ befestigt ist und in einen dem Ausschnitt f gegenüberliegenden
Ausschnitt r des Kanals α eingreift, und aus einem Hebel s, t, der bei u an der Vorderseite
des Kanals α schwingbar gelagert ist und dessen einer Arm s mit seinem rückwärts
ragenden Ende ebenfalls in den Ausschnitt r eingreift und durch eine am anderen
A rm t angreifende Feder ν beständig an den
Umfang der Scheibe 0 angedrückt wird.
Bei der Stellung der Teile nach Abb. 1 legt sich die eingeworfene Münze« mit einem
Punkt ihres Umfanges auf das Ende des Hebelarmes s. Nach einer gewissen Drehung
der Scheibe 0 fällt aber der Hebel s, t unter
der Einwirkung der. Feder ν mit dem Ende des Armes s in den nächsten Ausschnitt der
Scheibe ein, wobei die Münze η von diesem Hebelende herabfällt und sich ebenfalls mit
einem Punkt ihres Umfanges auf die untere der von diesem Ausschnitt mit dem Umfang
der Scheibe gebildeten zwei Ecken legt (s. Abb. 2). Auf dieser Ecke bleibt die
Münze liegen, bis die Scheibe sich um 900 gedreht hat, also wieder in die Stellung nach
Abb. i, jedoch mit dem nächsten Arm in den
Ausschnitt r eingreifend, gekommen und ihre genannte Ecke so weit abwärts gewandert
ist, daß die Münze herabfallen kann. Der Hebel s, t ist unterdessen durch diesen Arm
der Scheibe 0 ebenfalls in die Stellung nach Abb. ι zurückbewegt worden, so daß er,
wenn sich eine weitere Münze im Kanal α befindet, diese auffangen kann. Befindet sich
keine weitere Münze im Kanal, so schwingt beim Herausfallen der ersten Münze η der
Sperrhebel c, d und mit ihm auch die Schwinge h zurück, wobei der Haken i die go
Unruhe I wieder anhält, so daß das Uhrwerk zum Stehen kommt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Sparuhr, bei der die eingeworfene Münze von einer in einen seitlichen Ausschnitt des Kanals eingreifenden, sich langsam drehenden Scheibe aufgefangen wird, dadurch gekennzeichnet; daß die Münze zuvor von einem zweiten, ebenfalls in den Ausschnitt des Kanals (σ) eingreifenden Organ (Hebel $, t) erfaßt wird, das zunächst von der Scheibe (0) in der Fangstellung gehalten wird, und das nach einer gewissen Drehung der Scheibe (0) unter der Wirkung einer Feder (w) in einen der tief einspringenden Winkel der Scheibe (0) einfällt und dadurch die Münze freigibt, worauf diese sich mit nur einem Punkt ihres Umfanges auf eine Ecke der Scheibe legt, die sie in bekannter Weise abwirft und mit ihrem nächsten Arm das zweite Fangorgan (s, t) in die Fangstellung zurückbewegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH106472D DE448006C (de) | 1926-05-07 | 1926-05-07 | Sparuhr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH106472D DE448006C (de) | 1926-05-07 | 1926-05-07 | Sparuhr |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE448006C true DE448006C (de) | 1927-08-06 |
Family
ID=7170050
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH106472D Expired DE448006C (de) | 1926-05-07 | 1926-05-07 | Sparuhr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE448006C (de) |
-
1926
- 1926-05-07 DE DEH106472D patent/DE448006C/de not_active Expired
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